Was Familienautos können müssen

Das sind die besten Familienautos: Platz, Sicherheit, Preise

Groß müssen sie sein, variabel, sicher und nicht zu teuer. Von Familienautos wird einiges verlangt. Wir nennen Dir unsere Top 7.

  • Heiko Dilk
  • Veröffentlicht am 06/20/2020, 07:15 AM
Zu sehen ist der VW Tiguan Allspace, fahrend
Quelle: Volkswagen AG Der VW Tiguan Allspace ergänzt ab 2017 das Angebot von Volkswagen. Im Vergleich zum Tiguan bietet er mehr Länge, mehr Platz und bis zu sieben Sitze

Mit dem Leben ändern sich die Ansprüche. Am anspruchsvollsten ist die Familie. Was muss ein Familienauto können? Platz ist wichtig. Schon ein bis zwei Kinder können die Anforderungen massiv erhöhen. Erst ist es der Kinderwagen, später die Kindersachen, die mitmüssen. Ein großer Kofferraum sollte also gesetzt sein. Wirtschaftlichkeit ist Familien ebenso wichtig. Genau wie die Sicherheit.

Hier sind die wichtigsten Eigenschaften eines Familienautos: 

  • Großer Kofferraum 
  • Genug Platz auf der Rückbank 
  • Viel Variabilität 
  • Gute Kindersicherheit 
  • Sparsam im Verbrauch 
  • Günstig im Unterhalt 

Autos, die diese Kriterien erfüllen, gibt es in vielen Fahrzeugklassen. Der hohe Platzbedarf bedeutet jedoch, dass es mindestens ein Kombi sein sollte. Vans bieten mehr Raum auf ähnlicher Fläche. SUVs ebenfalls, sie haben jedoch den Nachteil, dass sie hoch aufragen und viel wiegen. Für den Verbrauch ist das schlecht. Dafür gibt es ein großes Angebot an Siebensitzer-SUVs. Für die Kernfamilie in den meisten Fällen nicht unbedingt nötig, doch dann können noch Oma und Opa oder Freunde mitfahren. 

Platzangebot und Variabilität 

Ein großer Kofferraum ist nicht alles. Für Familien können sich die Anforderungen quasi täglich ändern. Im Optimalfall lässt sich der Innenraum also flexibel den jeweiligen Bedürfnissen anpassen. Stichwort: Variabilität. Hier sind Vans unschlagbar. In keiner anderen Fahrzeugklasse lassen sich die Sitze besser verschieben, ausbauen oder unterschiedlich anordnen. So wird aus einem Fünf- oder Siebensitzer zeitweise ein Vier- oder Dreisitzer mit riesigem Kofferraum oder üppiger Laderaumlänge. 

Sicherheit auf der Rückbank 

Ein Familienauto kann nie zu viele Airbags haben. Ein seitlicher Kopfairbag sollte auf jeden Fall an Bord sein. Im Optimalfall schützen Airbags auch Oberkörper und Beckenbereich. Für jedes Kind, das im Kindersitz mitfährt, sollte eine Isofix-Befestigung vorhanden sein. Noch besser: Das Auto bietet bereits Kindersitzbefestigungen nach der weiterentwickelten I-Size-Norm. Ebenfalls wichtig und längst nicht Standard: ein Gurtwarner für die Rücksitze. Außerdem hilft ein Innenspiegel, der es dem Fahrer oder der Fahrerin erlaubt, die kleinen Passagiere im Blick zu behalten. 


Renault Espace
Wächst die Familie, muss was Größeres her

Ein gutes Familienauto muss bequem sein und viel Platz bieten.


Welche Ausstattung sollte ein Familienauto haben? 

Abgesehen von der Sicherheitsausstattung machen viele Kleinigkeiten ein Familienauto zu einem guten Familienauto. Tischchen an den Vordersitzen eignen sich zum Spielen oder Malen. Die Sitzrückseiten sollten unempfindlich, leicht abwaschbar und gut zu reinigen sein, genau wie die Polster. Viele Ablagen und Fächer helfen bei der Organisation (und dem Wiederfinden) von Stiften, Spielzeug oder Kuscheltieren. 

Logisch, dass man beim Kauf zudem auf die konkret vorhandene Sitzkonfiguration achten sollte. Viele Hersteller bieten eine verschiebbare Rückbank nur optional an. Sieben Sitze kosten fast immer extra. Manchmal bieten Standard-Sitzsysteme nicht die gleichen Funktionen wie optionale Sitzpakete. 

Die besten Familienautos 

Eine Bestenliste für Familienautos kann nicht allgemeingültig sein. Jede Familie ist anders und hat andere Bedürfnisse. Wir haben das in unserer Liste der besten Familienautos berücksichtigt. Nicht jeder braucht sieben Sitze. Ob es ein Kombi, Van oder SUV sein soll, hängt vom persönlichen Geschmack ab, neben vernünftigen Überlegungen. Hier sind unsere Top 7 der besten Familienautos. 

VW Touran 

Kaum ein Auto zeigt deutlicher den Beziehungsstatus „Familie“ an als der VW Touran. Kein Van verkauft sich in Deutschland besser. 2019 wurden fast 40.000 VW Touran der seit 2015 gebauten zweiten Generation neu zugelassen. Dafür gibt es gute Gründe. Überschaubare Länge, massenweise Platz, viel Variabilität. Mit 4,53 Metern findet man selbst in der Stadt gut einen Parkplatz. 834 bis 1.980 Liter Kofferraumvolumen gibt es auf der Länge sonst nur in Hochdachkombis wie dem Caddy. 

Vorteil des Touran: Der Van fährt angenehmer als ein Caddy und wirkt wohnlicher. In der zweiten Reihe sind serienmäßig drei Einzelsitze verbaut, die sich separat um bis zu 20 Zentimeter verschieben und umklappen lassen. Optional finden zwei weitere Passagiere Platz in Reihe drei. Beide Sitze lassen sich im Boden versenken. 

Zu sehen ist der VW Touran, fahrend
Quelle: Volkswagen AG Der VW Touran wird seit 2015 in der zweiten Generation gebaut. Er ist angenehm kurz und bietet trotzdem reichlich Platz

Alle drei Sitze in Reihe zwei verfügen serienmäßig über Isofix und I-Size-Standard, die beiden Plätze in der dritten Reihe optional. Kopfairbags für hinten sind ebenfalls serienmäßig, den Oberkörper-Airbag gibt es als Extra. Gurtwarner für hinten sind an Bord. Im Crashtest von Euro NCAP erreicht der VW Touran 89 Prozent für die Kindersicherheit und insgesamt fünf Sterne. 

Das Gebrauchtwagen-Angebot ist riesig. Vernünftige Exemplare der Generation II mit weniger als 100.000 Kilometern und Scheckheft gibt es für um die 12.000 Euro. 


Autohaus Schweiger GmbH
Der VW Touran

Der VW Touran ist praktisch, sparsam und agil. Nicht ohne Grund ist er der meistverkaufte Van Deutschlands.


Opel Zafira (Tourer) 

Bis 2019 baut Opel den Zafira als klassischen Van, seither wird er ähnlich wie der VW-Bus vom Nutzfahrzeug abgeleitet. Uns gefällt der von 2012 bis 2019 gebaute alte Zafira, der bis zum Facelift 2016 den Nachnamen Tourer trägt. Mit dem Facelift verliert der Zafira die dritte Sitzreihe – aber nur in der Serienausstattung. Als Extra findet weiterhin das Flex7-Sitzsystem ins Auto. Wer Wert auf viel Laderaum legt, lässt es weg. Als Fünfsitzer lädt der Opel Zafira 710 bis 1.860 Liter ein, mit sieben Sitzen sind es bis zu 1.792 Liter. 

Die Sitze in Reihe zwei sind serienmäßig einzeln verschiebbar, die Rückenlehnen lassen sich in der Neigung verstellen. Umgeklappt verschwinden die Sitze bündig im Boden. Eine Stärke des Zafira ist zudem die große Zahl an Ablagemöglichkeiten. Opel verspricht mindestens 24, unter anderem im Dachhimmel. Reichlich Gelegenheiten also, Kleinkram zu verstauen. 

Zu sehen ist der Opel Zafira Tourer, stehend
Quelle: Opel Bis 2019 bietet Opel den Zafira im klassischen Van-Format an. Das Facelift wird 2016 deutlich gefälliger und verliert den Nachnamen Tourer

Isofix bringt Opel nur auf den beiden äußeren Sitzen der zweiten Reihe an, I-Size gibt es nicht. Gurtwarner sind an Bord, genau wie seitliche Kopfairbags in der zweiten Reihe. Für Kindersicherheit bekommt der Zafira von Euro NCAP 83 Prozent. Insgesamt gibt es fünf Sterne, die nach dem Facelift bei der erneuten Begutachtung erhalten bleiben. 

Das Angebot an gebrauchten Opel Zafira fällt überschaubar aus. Bei etwa 12.000 Euro starten die Preise für solide Exemplare mit weniger als 100.000 Kilometern auf dem Tacho. 


Autohaus Schillinger ein Unternehmen der Automobilholding Wölfle GmbH 2222
Der Opel Zafira Tourer

Im Opel Zafira Tourer fahren bis zu sieben Personen mit.


Skoda Octavia Combi 3 

Kompakte Kombis bieten nicht immer genügend Platz für die Familie. Beim Skoda Octavia Combi der dritten Generation, die 2020 ausläuft, bestehen gute Chancen, dass das Angebot reicht. 610 bis 1.740 Liter Kofferraumvolumen sind im Segment Rekord. Bei einer Länge von 4,67 Metern gehört er zwar zu den längsten kompakten Kombis, dennoch holt er aus seinen Abmessungen eine Menge raus. 

Als klassischer Kombi bietet der Octavia maximal fünf Sitzplätze, die beiden äußeren hinten verfügen über Isofix. Gurtwarner und seitliche Kopfairbags sind an Bord, allerdings keine Gurtstraffer und Gurtzugbegrenzer für die hinteren Plätze. Das ist etwas schade. Trotzdem: 86 Prozent für Kindersicherheit sind ein guter Wert, fünf Sterne in der Gesamtwertung von Euro NCAP wurden zuletzt im April 2019 bestätigt.  

Zu sehen ist der Skoda Octavia Kombi, fahrend
Quelle: Skoda Kompaktkombis bieten nur in den seltensten Fällen so viel Platz wie der Skoda Octavia Combi. Dafür baut er auch etwas länger als viele

Im Vergleich zu Vans und SUVs bietet der Skoda Octavia die typischen Kombi-Vorteile: Er fährt agiler, mit weniger Seitenneigung und tendenziell sparsamer. Vor allem auf Strecken mit höheren Geschwindigkeiten spielt die niedrigere Bauform ihre Stärken aus. 

Wer einen gebrauchten Skoda Octavia Combi sucht, findet auf mobile.de ein reichhaltiges Angebot. Die Ablösung durch den Skoda Octavia 4 2020 bringt Bewegung in die Preise. Ab etwa 11.000 Euro findet man Autos mit Scheckheft und weniger als 100.000 Kilometern. 


Octavia III
Der Skoda Octavia

2017 frischt Skoda den Octavia auf. Deutlichstes Erkennungsmerkmal sind die geteilten Frontscheinwerfer.


Mercedes E-Klasse T-Modell (S212) 

Die Mercedes E-Klasse legt äußerlich nicht nahe, ein Familientransporter zu sein. Gerade das T-Modell wird gern als Dienstwagen genutzt. Deshalb ist die von 2009 bis 2016 gebaute Kombi-Baureihe 212 auf dem Gebrauchtwagenmarkt häufig zu finden. Zuverlässig ist sie obendrein. Auffällige Mängel gibt es bei keiner Motorisierung, viele Diesel waren jedoch vom Abgasskandal betroffen.  

Platz bietet die Mercedes E-Klasse reichlich. Auf der Rückbank geht es nicht überdurchschnittlich geräumig zu, im Kofferraum schon. 695 bis 1.950 Liter passen ins Heck. Damit gehört er zu den größten Kombis am Markt. Und qualifiziert sich als Familienauto. Eine Besonderheit sind die zwei Notsitze, die sich aus dem Kofferraumboden klappen lassen. Mit Einführung der AdBlue-Einspritzung fiel die Option bei den Dieseln jedoch weg, nur die Benziner lassen sich über die gesamte Bauzeit als Siebensitzer bestellen. 

Zu sehen ist die Mercedes E-Klasse S 212 von vorne, fahrend
Quelle: Daimler AG Bis zum Facelift trägt die E-Klasse 212 ein Vieraugengesicht mit eckigen Scheinwerfern

In der Wertung für Kindersicherheit gibt es von Euro NCAP zwar nur 77 Prozent. Doch im Mercedes helfen viele Assistenzsysteme, Unfälle zu vermeiden. Isofix gibt es für die äußeren hinteren Sitzplätze, Gurtstraffer, Gurtzugbegrenzer und Gurtwarner sind im Auto. Seitliche Kopfairbags ebenfalls. 

Die Baureihe S212 ist auf dem Gebrauchtwagenmarkt recht gut vertreten. Viele Modelle wurden jedoch viel bewegt. Die Laufleistungen liegen oft nah an 200.000 Kilometern, die Preise starten dann um die 10.000 Euro. Ehemalige Taxen erreichen oft um die 500.000 Kilometer.  


Das Mercedes E-Klasse T-Modell

Ihr schlankes Erscheinungsbild trügt auf den ersten Blick. Das Mercedes E-Klasse T-Modell bietet genügend Platz für die ganze Familie.


Seat Alhambra/VW Sharan 

Der VW Sharan ist der große Bruder des VW Touran. Sein baugleiches Geschwister wiederum der Seat Alhambra. Beide sind nicht mehr ganz frisch, 2010 kam die zweite Generation auf den Markt. Sie läuft bis heute in Portugal vom Band. Ausgereifte, alltagserprobte Technik also, außerdem ein heute fast klassisch anmutendes Cockpit ohne blinkende Bildschirme und Co. 

In Reihe zwei gibt es drei Einzelsitze, in Reihe drei auf Wunsch zwei weitere. Dann bleiben noch 267 Liter Kofferraumvolumen. Bei umgeklappten Rücksitzen werden es fast 2.300 Liter, als Fünfsitzer kann der Sharan sogar 2.430 Liter einladen. Die Sitze lassen sich verschieben, über breite Schiebetüren kommt man recht bequem sogar in Reihe drei – ein großer Vorteil gegenüber dem kleineren Touran. 

Zu sehen ist der Seat Alhambra, fahrend
Quelle: Seat Der Seat Alhambra ist der Zwilling des VW Sharan, sie unterscheiden sich nur minimal an Front und Heck

Beachten sollten Eltern, dass VW Sharan und Seat Alhambra früher Baujahre Isofix nur auf den äußeren Plätzen der zweiten Reihe bieten. Später wurden alle drei Sitze in Reihe zwei und die optionalen Plätze in der dritten Reihe damit ausgerüstet. Kopfairbags für hinten gibt es ab Marktstart, seitliche Airbags für den Oberkörper kommen erst später und nur optional. Gurtwarner hinten bieten Seat und VW zunächst nur als Sonderausstattung an, beim erneuten Euro NCAP-Test 2019 sind sie serienmäßig. 

Gebrauchte Seat Alhambra sind in guter Auswahl für um die 12.000 Euro mit weniger als 150.000 Kilometern auf mobile.de zu finden. Die Auswahl beim VW Sharan ist deutlich größer, die Preise starten schon bei um die 11.000 Euro. Insgesamt fallen sie jedoch ähnlich aus. 


Seat Alhambra Dreiviertel-Frontansicht
Seat Alhambra

Weitgehend baugleich mit dem VW Sharan, läuft seit 2010 die zweite Generation des Seat Alhambra vom Band.


VW Tiguan Allspace/Skoda Kodiaq/ Seat Tarraco 

Soll es ein SUV sein? Viele bevorzugen die hohe Sitzposition aus einem Sicherheitsgefühl heraus. Im Crashtest schneiden sie nicht besser ab. Doch wer sich sicherer fühlt, fährt sicherer. Am VW Tiguan kommt man in der Klasse der Kompakt-SUVs nicht vorbei. Er ist das meistverkaufte SUV Deutschlands. Als Allspace bietet er mehr Raum und bis zu sieben Sitze. Seat Tarraco und Skoda Kodiaq sind weitgehend baugleich. Anders als bei Seat Alhambra und VW Sharan testet Euro NCAP alle drei Modelle separat. Sie weisen genügend Unterschiede auf.  

Fünf Sterne bekommen sie alle, bei der Kindersicherheit unterscheiden sie sich jedoch: Der Kodiaq schneidet hier mit 77 Prozent etwas schlechter ab als Tiguan und Tarraco. Das liegt nicht an der Sicherheitsausstattung, sondern am etwas höheren Verletzungsrisiko bei einem Frontalaufprall. Der Seat erreicht das beste Ergebnis. Isofix und I-Size gibt es in jedem Fall in Reihe zwei auf den äußeren Sitzen und nur im Seat auch auf dem Beifahrersitz. Seitliche Kopfairbags sind bei VW Tiguan, Seat Tarraco und Skoda Kodiaq serienmäßig. Den seitlichen Airbag für den Oberkörper gibt es bei VW und Skoda optional, bei Seat nicht. VW liefert im Tiguan gegen Aufpreis sogar einen Beckenairbag. 

Zu sehen ist der VW Tiguan Allspace, fahrend
Quelle: Volkswagen AG Der VW Tiguan Allspace ergänzt ab 2017 das Angebot von Volkswagen. Im Vergleich zum Tiguan bietet er mehr Länge, mehr Platz und bis zu sieben Sitze

Ganz so variabel wie Vans sind die SUVs nicht. Eine verschiebbare Rückbank, in der Neigung verstellbare Rückenlehnen und viel Kofferraumvolumen bieten sie jedoch. Je nach Sitzkonfiguration passen bis zu 1.920 (Tiguan Allspace und Seat Tarraco) oder sogar 2.005 Liter ins Heck. 

Welches der Modelle es sein soll? Neu ist der VW der teuerste, Kodiaq und Tarraco liegen auf ähnlichem Niveau. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt zahlt man für den Skoda Kodiaq das kleinste Geld. Der Tarraco rollt erst seit 2019 auf den Straßen, Kodiaq und Tiguan Allspace schon seit 2017. Es gibt also nur wenige Exemplare mit höheren Laufleistungen. Wer einen vernünftigen 150-PS-Diesel mit weniger als 50.000 Kilometern sucht, steigt beim Seat Tarraco etwa um 24.000 Euro ein, Skoda Kodiaq und VW Tiguan Allspace starten beide etwa 2.000 Euro darüber. 


VW Tiguan Allspace in der Ansicht von vorne links, stehend
VW Tiguan Allspace

Mit dritter Sitzreihe fahren im VW Tiguan Allspace bis zu sieben Personen mit.


Mercedes GLB 

Gleiche Klasse, mehr Chic, höhere Preise: Der Mercedes GLB tritt seit 2019 gegen Tiguan Allspace und Co. an. Als sogenanntes „Premium-Kompakt-SUV“ lässt er sich an vielen Stellen edler ausstaffieren. Assistenztechnik und Infotainment bewegen sich auf einem höheren Niveau. 

Im Test gefielen uns am Mercedes GLB die praktischen Qualitäten: Mit der verschiebbaren Rückbank, den neigbaren Lehnen, bis zu sieben Sitzen und viel Platz im Kofferraum bietet er alles, was Familien wichtig ist. Dazu fällt er kürzer aus als die VW-SUVs, bietet eine tadellose Übersicht und fährt selbst als Allradmodell 4Matic mit einem sparsamen, komfortablen und kräftigen Antrieb, wenn man den 2,0-Liter-Diesel wählt. 

Zu sehen ist der Mercedes GLB , fahrend
Quelle: Ddaimler AG Seit 2019 bietet Mercedes das praktische Kompakt-SUV GLB an. Viel Fensterfläche sorgt für eine gute Übersicht

Fünf Sterne von Euro NCAP sind bei einem frischen Modell Pflicht. 88 Prozent für die Kindersicherheit sind ein ausgezeichneter Wert. Dabei gibt es Isofix und I-Size nur auf den äußeren Sitzplätzen in Reihe zwei. In der optionalen Reihe drei verwendet Mercedes Isofix. Ein Kopfairbag für hinten ist serienmäßig, den Oberkörper-Airbag gibt es gegen Aufpreis. Hauptproblem des Mercedes GLB: sein hoher Preis. Mehr als 37.000 Euro muss man laut Liste für einen Neuwagen ausgeben. Bei mobile.de findet man vereinzelt Angebote darunter, weniger als 30.000 Euro werden es jedoch nicht. Gebrauchte sind bisher kaum auf dem Markt.


Beresa OWL GmbH & Co. KG 222
Mercedes GLB

Mit dem GLB schickt Mercedes einen weiteren Vertreter der Kompakt-SUVs ins Rennen.


Alternativen zu unserer Top 7 

Jede Bestenliste ist ein bisschen subjektiv, logisch. Unsere Top 7 müssen nicht Deine Top 7 sein. Falls nichts für Dich dabei ist, inspirieren Dich vielleicht diese Alternativen. 

Diese Kombis schlucken viel Gepäck 

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Diese Vans sind flexibel 

Zu groß? Diese Gebrauchtwagen sind clever und günstig 

Die besten Familienautos in Bildern

  • Zu sehen ist der VW Touran, fahrend
    Quelle: Volkswagen AG Der VW Touran wird seit 2015 in der zweiten Generation gebaut. Er ist angenehm kurz und bietet trotzdem reichlich Platz
  • Zu sehen ist der Innenraum des VW Touran
    Quelle: Volkswagen AG Die drei Einzelsitze im VW Touran lassen sich einzeln verschieben für mehr Platz auf der Rückbank oder im Kofferraum
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    Quelle: Volkswagen AG Bis zu 1.980 Liter Kofferraumvolumen bietet der VW Touran maximal
  • Zu sehen ist der Opel Zafira Tourer, stehend
    Quelle: Opel Bis 2019 bietet Opel den Zafira im klassischen Van-Format an. Das Facelift wird 2016 deutlich gefälliger und verliert den Nachnamen Tourer
  • Zu sehen ist der Kofferrum des Opel Zafira Tourer
    Quelle: Opel Ganz viel Raum auf ebener Fläche bietet der Opel Zafira. Bis zu 1.860 Liter passen in den Fünfsitzer
  • Zu sehen ist der Skoda Octavia Kombi, fahrend
    Quelle: Skoda Kompaktkombis bieten nur in den seltensten Fällen so viel Platz wie der Skoda Octavia Combi. Dafür baut er auch etwas länger als viele
  • Zu sehen ist der Kofferraum des Skoda Octavia Kombi
    Quelle: Skoda Neben dem großen Kofferraumvolumen überzeugt der Skoda Octavia Combi mit vielen praktischen Details
  • Zu sehen ist die Mercedes E-Klasse S 212, fahrend
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    Quelle: Daimler AG Bis zum Facelift trägt die E-Klasse 212 ein Vieraugengesicht mit eckigen Scheinwerfern
  • Zu sehen ist der Seat Alhambra, fahrend
    Quelle: Seat Der Seat Alhambra ist der Zwilling des VW Sharan, sie unterscheiden sich nur minimal an Front und Heck
  • Zu sehen ist der VW Sharan, fahrend
    Quelle: Volkswagen AG Rund zehn Jahre baut Volkswagen den VW Sharan schon in aktueller Generation. Für Familien eignet er sich immer noch ausgezeichnet
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    Quelle: Volkswagen AG Das Sitzkonzept im VW Sharan überzeugt. So variabel ist kein SUV, so viel Platz bieten nur sehr, sehr große Kombis
  • Zu sehen ist der VW Tiguan Allspace, fahrend
    Quelle: Volkswagen AG Der VW Tiguan Allspace ergänzt ab 2017 das Angebot von Volkswagen. Im Vergleich zum Tiguan bietet er mehr Länge, mehr Platz und bis zu sieben Sitze
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    Quelle: Skoda Der Skoda Kodiaq basiert wie der Seat Tarraco auf dem VW Tiguan Allspace. Das Kofferraumvolumen fällt mit bis zu 2.000 Litern größer aus als bei den Geschwistern
  • Zu sehen ist der Seat Tarraco, fahrend
    Quelle: Seat Bis zu sieben Sitze bringt Seat im Tarraco unter, ebenso ein Kofferraumvolumen von mehr als 1.900 Litern
  • Zu sehen ist der Mercedes GLB , fahrend
    Quelle: Ddaimler AG Seit 2019 bietet Mercedes das praktische Kompakt-SUV GLB an. Viel Fensterfläche sorgt für eine gute Übersicht
  • Zu sehen ist der Innenraum des Mercedes GLB
    Quelle: Daimler AG Im Mercedes GLB lassen sich die Sitze in Reihe zwei umklappen, verschieben und in der Neigung verstellen
  • Zu sehen ist der Innenraum des Mercedes GLB
    Quelle: Daimler AG Isofix gibt es im Mercedes GLB auch in der optionalen dritten Sitzreihe. Für ausgewachsene Personen ist dort hinten aber kaum Platz