Opel Astra (Serie)

Alle Modelle mit Tests, Daten, Preisen und Kosten

Der Astra ist Opels Verkaufsschlager. Zusammen mit dem Vorgängermodell Kadett hat sich der Kompaktwagen laut Opel bis 2015 insgesamt 24 Millionen Mal verkauft. Trotz hoher Verkaufszahlen liegt er als ewiger Zweiter stets hinter dem VW Golf. Der Astra hat in fünf Generationen zweimal die Auszeichnung „Auto des Jahres“ erhalten. Er wurde bei seinem ersten Auftritt 1991 vom "Spiegel" als "schmaläugiger Schönling" betitelt, die „auto motor und sport" hingegen erinnerte die Formgebung an "ein Stück feine Badeseife nach längerem Gebrauch".

Daten

Daten

Von 60 PS bis 200 PS - die Astra-Baureihe von Opel bietet Modelle für jede Gangart. Die Keilriemen-Probleme der ersten Generationen sind ab 1998 größtenteils verschwunden, auch wenn das Thema Ölverbrauch oft noch eine Rolle spielt. In Bezug auf Motor und Fahrleistung setzt der Astra K Maßstäbe: Er verbraucht nicht viel und ist dennoch durchzugsstark.

  • Breit gefächerte Antriebspalette
  • Motoren oft zäh oder deutlich hörbar
  • Sparsame Dreizylinder-Benzinmotoren in der Generation K
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Test

Test

Mit seinem guten Platzangebot, dem schnörkellosen Design und einem stabilen Fahrverhalten hat es der Opel Astra über Modellgenerationen hinweg geschafft, zu den verkaufsstärksten Fahrzeugen zu gehören. Im Astra K kommen zahlreiche Assistenzsysteme und Komfortmerkmale wie Bordcomputer mit Touchscreen, Smartphone-Integration und Frontkamera hinzu. An anfänglichen Schwächen wie Rostanfälligkeit oder gerissenen Keil- und Zahnriemen hat Opel konsequent gearbeitet und diese im Laufe der Generationen behoben.

  • Gutes Platzangebot
  • Langlebigkeit
  • Konservatives Fahrzeugdesign
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Preise

Preise

Das Einstiegsmodell des Astra K bietet Opel zu Preisen ab 17.260 Euro an. Zum Vergleich: Den VW Golf gibt es ab 17.850 Euro. Wer ein leistungsstarkes Exemplar fahren möchte, muss für den Benziner mit 150 PS und Handschaltung mindestens 22.360 Euro einplanen (mit Automatikgetriebe mindestens 24.010 Euro). Wer eine gute Ausstattung und dazu noch einige Extras wünscht, kommt schnell auf 35.000 Euro.

  • Günstiger Einstiegspreis
  • Smartphone-Einbindung beim Astra K
  • Europaweite Callcenter- und Internet-Anbindung durch Opels OnStar (Astra K)
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Beschreibung

Serienbeschreibung

Der Opel Astra ist ein sehr erfolgreiches Modell, wenn auch in der Zulassungsstatistik im Laufe der Zeit zurückgefallen. Der Erfolg begründet sich in der von Anfang an großen Modellvielfalt vom Fließheck über den Kombi bis zum Cabrio, der überzeugenden Motorisierung und der maßvoll dynamischen Optik. Die Rüsselsheimer haben den Astra immer wieder überarbeitet und neuen Anforderungen angepasst - ganz im Sinne der treuen Anhänger.


Vorderansicht - schräg
Erfolgreicher Preisträger: "Auto des Jahres", "Goldenes Lenkrad" und "Auto der Vernunft".
Seitenansicht

1991 stellte Opel die erste Generation des Astra als Nachfolger des Opel Kadett vor. Da beide Modelle zur gleichen Baureihe gehören, wurde der Buchstabe, der die Baureihe angibt, schlicht fortgeführt. Der neue Astra war also der Astra F. Die Namensänderung hin zu Astra stand dahingegen im Einklang mit der Opel-weiten Angleichung auf mit "a" endende Modellnamen. Der Astra F wurde in einer großen Vielfalt angeboten: vom Schrägheck mit drei oder fünf Türen und der viertürigen Stufenhecklimousine über den Astra Caravan genannten Kombi mit fünf Türen oder den Lieferwagen mit drei Türen bis hin zum Cabriolet, das bis 2000 gebaut wurde.

1994 gab es eine Modellpflege, die sowohl optische Eingriffe - wie die Veränderung der Außenspiegel und Türgriffe - als auch technische Maßnahmen beinhaltete: Umweltfreundlichere Motoren hielten Einzug. Käufer konnten aus einer breiten Motorenpalette wählen, mit Hubräumen von 1,4 bis 2,0 Litern, von 60 PS bis zu 150 PS im Opel Astra F 2.0 GSI 16V. Bei den Dieselmotoren standen ausschließlich 1,7-Liter-Triebwerke zur Wahl, mit 57 PS bis 82 PS. Als größte Schwachstelle des Kompakten galt die Rostanfälligkeit - auch an tragenden Teilen. Gerissene Keil- und Zahnriemen sorgten ebenfalls immer wieder für Ärger. Trotz alledem sicherte sich der Astra F einen Rekord in der Modellpalette: Bis 1997 verkauften sich 4,1 Millionen Einheiten.

Um den vom Rost verursachten Imageschaden zu beheben, bot Opel 1998 beim Verkaufsstart des voll verzinkten Astra G eine Anti-Rost-Garantie an. Der Hersteller erweiterte die Astra-Modellpalette um ein Coupé - zusätzlich zum Schrägheck, dem Stufenheck, dem Kombi, dem Cabriolet und dem Lieferwagen. Coupé und Cabriolet (ab 2001) wurden vom italienischen Karosseriedesigner Bertone entworfen und hergestellt.

Für die sportliche Variante des Astra G zeichnete die Rennsport-Tochter OPC (Opel Performance Center) verantwortlich. Hier entstand der auf 3000 Exemplare limitierte OPC1 mit einem 2.0-16V-Motor mit 160 PS, der 2002 vom OPC2 mit 200 PS abgelöst wurde. Sichtbarste Unterschiede zum konventionellen Modell: geänderte Front- und Heckschürzen, Seitenschweller und Sportgrill. Doch trotz der Veränderungen und Qualitätsverbesserungen, die Opel immer wieder nachlegte, sanken die Zulassungszahlen.

Im Jahr 2004 konnte der Astra H die zweite Position (hinter dem VW Golf) zurückerobern. Einhergehend mit einer deutlichen optischen Modernisierung der Frontpartie bot Opel wieder eine große Modellpalette an, vom Schrägheck mit fünf Türen über den Kombi und das dreitürige Schrägheck Astra GTC bis hin zum TwinTop Cabriolet mit Stahlklappdach. Ende 2006 wurden im Zuge eines Facelifts Leuchten und Stoßfänger modernisiert. Hervorzuheben bei diesem Modell sind auch das häufig eingebaute 6-Gang-Getriebe sowie die Bestnote im Euro NCAP Crashtest.

Von 2009 bis 2015 wurde der Astra J angeboten. Auch hier fand eine optische Modernisierung zu den Vorgängermodellen statt. Ein dezentes Facelift kam 2012 auf den Markt. Der Astra J wird oft als eines der solidesten Modelle der Baureihe bezeichnet. Kritiker störten sich meist am Gewicht des Fahrzeugs, der Enge auf den Rücksitzen und dem um 40 Liter geschrumpften Kofferraumvolumen. Dafür kann der Kunde zwischen fast 20 Motorvarianten wählen, deren Benziner – die mit weniger als 120 PS - allerdings als durchzugsschwach gelten. Im Vergleich zum Nachfolgemodell wirkten Cockpit und Navi schon 2015 unübersichtlich und veraltet.

Der seit 2015 angebotene Opel Astra K ist als fünftüriges Schrägheckmodell und als fünftüriger Sports Tourer (Kombi) erhältlich. Eine sportliche OPC-Variante wird für 2018 erwartet. Bei den Benzinmotoren finden sich fünf Varianten mit Hubräumen von 1,0 bis 1,6 Liter, die eine Leistungsspanne von 105 PS bis 200 PS abdecken. Die Dieselmotoren leisten zwischen 95 PS und 160 PS. Optisch fällt vor allem die C-Säule auf, die durch die geschickte Lackierung durchgehend scheint. Darüber hinaus wurden die Außenmaße verringert sowie gegenüber dem Vorgänger 200 Kilogramm eingespart - bei dennoch größerem Innenraum. Beim Genfer Autosalon 2016 wurde der Astra K zum "Auto des Jahres" gekürt - eine weitere Auszeichnung neben den Titeln "Goldenes Lenkrad" und "Auto der Vernunft".

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