Entdecke alle Varianten des 

Opel Astra

Alle Modelle mit Tests, Daten, Preisen und Kosten
Modelle

Aktuelle Generation

Vergangene Generationen

Daten

Daten

Von 60 PS bis 200 PS, von der Zuckel-Kutsche bis zum Kraftprotz - die Astra-Baureihe von Opel hält Modelle für jede Gangart parat. Die Kinderkrankheiten, die bei den ersten Generationen vor allem dem Keilriemen zusetzten, sind ab 1998 größtenteils verschwunden, auch wenn das Thema Ölverbrauch oft noch eine Rolle spielte. In Bezug auf Motor und Fahrleistung setzt der Astra K allerdings Maßstäbe: kein Schluckspecht und trotzdem durchzugsstark.

  • breit gefächerte Antriebspalette
  • Motoren oft zäh oder deutlich hörbar
  • sparsame Dreizylinder-Benzinmotoren in der Generation K
null
Test

Test

Über Modellgenerationen hinweg immer wieder unter den Spitzenreitern zu bleiben, erfordert einiges. Der Opel Astra hat das mit Platzangebot, schnörkellosem Design und stabilem Fahrverhalten immer wieder geschafft. Im Astra K kommen zahlreiche Assistenzsysteme und Komfortmerkmale hinzu wie Bordcomputer mit Touchscreen, Smartphone-Integration und Frontkamera. An anfänglichen Schwächen wie Rostanfälligkeit oder auch gerissene Keil- und Zahnriemen hat Opel konsequent gearbeitet und diese im Laufe der Generationen behoben.

  • gutes Platzangebot
  • langlebig
  • recht konservatives Fahrzeugdesign
null
Preise

Preise

Das Einstiegsmodell des Astra K bietet Opel zu Preisen ab 17.260 Euro an - zum Vergleich: den VW Golf gibt es ab 17.850 Euro. Wer ein leistungsstarkes Exemplar fahren möchte, muss für den Benziner mit 150 PS und Handschaltung mindestens 22.360 Euro einplanen (mit Automatikgetriebe mindestens 24.010 Euro). Wer eine gute Ausstattung und dazu noch einige Extras wünscht, hat am Ende um die 35.000 Euro auf der Rechnung.

  • günstiger Einstiegspreis
  • Smartphone-Einbindung beim Astra K
  • europaweite Callcenter- und Internet-Anbindung durch Opels OnStar (Astra K)
null
Beschreibung

Serienbeschreibung

Mittlerweile ist der Astra in der Zulassungsstatistik zwar weiter zurückgefallen, aber nach wie vor äußerst erfolgreich. Das liegt unter anderem an der von Anfang an großen Modellvielfalt vom Fließheck über den Kombi bis zum Cabrio, der überzeugenden Motorisierung und der maßvoll dynamischen Optik. Die Rüsselsheimer haben den Astra immer wieder überarbeitet und neuen Anforderungen angepasst - ganz im Sinne der treuen Anhänger.


Vorderansicht - schräg
Erfolgreicher Preisträger: "Auto des Jahres", "Goldenes Lenkrad" und "Auto der Vernunft".
Seitenansicht

1991 stellte Opel die erste Generation des Astra vor, als Nachfolger des Kadett. Da beide Modelle der gleichen Baureihe angehören, wurde der Buchstabe, der die Baureihe angibt, schlicht fortgeführt. Der neue Astra war also der Astra F. Die Namensänderung dagegen stand im Einklang mit der Opel-weiten Angleichung auf mit "a" endende Modellnamen. Der Astra F wurde in einer großen Vielfalt angeboten: vom Schrägheck mit drei oder fünf Türen und der viertürigen Stufenhecklimousine über den Astra Caravan genannten Kombi mit fünf Türen oder Lieferwagen mit drei Türen bis zum Cabriolet, das bis 2000 gebaut wurde.

1994 gab es eine Modellpflege, die sowohl optische Eingriffe wie die Veränderung der Außenspiegel und Türgriffe als auch technische Maßnahmen beinhaltete: Umweltfreundlichere Motoren hielten Einzug. Käufer fanden eine breite Motorpalette vor, mit Hubräumen von 1,4 bis 2,0 Litern, von bescheidenen 60 PS bis hin zu flotten 150 PS im Opel Astra F 2.0 GSI 16V. Bei den Dieselmotoren standen ausschließlich 1,7-Liter-Triebwerke zur Wahl, mit 57 PS bis 82 PS. Als größte Schwachstelle des Kompakten galt die Rostanfälligkeit - auch an tragenden Teilen. Gerissene Keil- und Zahnriemen sorgten ebenfalls immer wieder für Ärger. Dennoch sicherte sich der Astra F einen Rekord in der Modellpalette: Bis 1997 verkauften sich 4,1 Millionen Einheiten.

Um den vom Rost verursachten Imageschaden zu beheben, bot Opel 1998 beim Verkaufsstart des voll verzinkten Astra G eine Anti-Rost-Garantie. Der Hersteller erweiterte die Astra-Modellpalette nun noch um ein Coupé - zusätzlich zum Schrägheck, dem Stufenheck, dem Kombi, dem Cabriolet und dem Lieferwagen. Coupé und Cabriolet (ab 2001) wurden vom italienischen Karosseriedesigner Bertone entworfen und auch hergestellt.

Für die sportliche Variante des Astra G zeichnete die Rennsport-Tochter OPC (Opel Performance Center) verantwortlich. Hier entstand der auf 3000 Exemplare limitierte OPC1 mit einem 2.0-16V-Motor mit 160 PS, der 2002 vom OPC2 mit 200 PS abgelöst wurde. Sichtbarste Unterschiede zum konventionellen Modell: geänderte Front- und Heckschürzen, Seitenschweller und Sportgrill. Doch trotz all der Veränderungen und Qualitätsverbesserungen, die Opel immer wieder nachlegte, sanken die Zulassungszahlen.

Im Jahr 2004 schlug die Stunde des Astra H, der in der Zulassungsstatistik wieder die zweite Position (hinter dem Golf) zurückerobern konnte. Zusammen mit einer deutlichen optischen Modernisierung der Frontpartie bot Opel wieder eine große Modellpalette an, vom Schrägheck mit fünf Türen über den Kombi und das dreitürige Schrägheck Astra GTC bis zum TwinTop Cabriolet mit Stahlklappdach. Ende 2006 wurden per Facelift Leuchten und Stoßfänger modernisiert. Hervorzuheben sind bei diesem Modell auch das häufig eingebaute 6-Gang-Getriebe und die Bestnote im Euro NCAP Crashtest.

Von 2009 bis 2015 wurde der Astra J angeboten. Auch hier fand wieder eine optische Modernisierung zu den Vorgängermodellen statt, die 2012 in einem dezenten Facelift gipfelte. Der Astra J wird oft als eines der solidesten Modelle der Baureihe hervorgehoben. Die Kritik störte sich aber meistens am Gewicht des Fahrzeugs, der Enge auf den Rücksitzen und dem um 40 Liter verknappten Kofferraumvolumen. Dafür kann der Kunde zwischen knapp 20 Motorvarianten wählen, deren schwächere Benziner (weniger als 120 PS) allerdings als durchzugsschwach gelten. Und gerade im Vergleich zum Nachfolgemodell wirkten Cockpit und Navi schon 2015 unübersichtlich und veraltet.

Der seit 2015 angebotene Opel Astra K ist als fünftüriges Schrägheckmodell oder als fünftüriger Sports Tourer (Kombi) erhältlich, eine sportliche OPC-Variante wird für 2018 erwartet. Bei den Benzinmotoren finden sich fünf Varianten mit Hubräumen von 1,0 bis 1,6 Liter, die eine Leistungsspanne von 105 PS bis 200 PS abdecken. Die Dieselmotoren leisten zwischen 95 PS und 160 PS. Optisch fällt vor allem die C-Säule auf, die durch die geschickte Lackierung durchgehend scheint. Dazu kommt eine Schrumpfkur, die die Außenmaße im Vergleich zum Astra J verringert hat. Gleichzeitig hat der Astra K gegenüber seinem Vorgänger 200 Kilogramm eingespart - und dennoch einen größeren Innenraum. Kein Wunder, dass das Fahrzeug beim Genfer Autosalon 2016 zum "Auto des Jahres" gekürt wurde - eine weitere Auszeichnung neben den Titeln "Goldenes Lenkrad" und "Auto der Vernunft".