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VW Golf 7 Variant

Kombi20132020
(17 Bewertungen)
Gebraucht ab
2.990 €
Leasing ab
195 €
Fahrzeugeinordnung

Im Vergleich zum fünftürigen VW Golf 7 ist der Kombi "Variant" ganze 31 Zentimeter länger, wobei der gesamte Längenzuwachs hinter der B-Säule stattfindet. Der aktuelle Golf Variant erschien im Jahr 2013 als mittlerweile fünfte Kombi-Generation auf Basis des Kompaktmodells. Im Juli 2016 erhielt der VW Golf VII ein Facelift, das nur geringe äußerliche Retuschen mit sich brachte. Neu gestaltet wurde vor allem der Innenraum. Wie auch die Schrägheckversion des VW Golf 7 ist der Variant für viele Mitstreiter das Maß der Dinge in der Kompaktklasse.

Stärken
  • sicheres Fahrverhalten
  • hohe Verarbeitungsqualität
  • großer Gepäckraum
  • intuitive Bedienung
  • sinnvolle und aktuelle Assistenzsysteme
Schwächen
  • hoher Anschaffungspreis
  • lange Liste aufpreispflichtiger Extras
  • nur zwei Jahre Garantie
Leistung
63 kW / 85 PS
0 - 100 km/h
12,6 s
Höchstgeschwindigkeit
180 km/h
CO2-Ausstoß (komb.)*
115 g/km
Verbrauch (komb.)*
5 kwH/100km
Energieeffizienzklasse*
-

Design

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Mit dem VW Golf VII Variant haben die Wolfsburger ein großes Manko der Vorgängermodelle beseitigt. Während sich die Heckpartie aller vorangegangenen Modelle optisch nie in die Kombiform einfügte, wirkt der Variant VII wie aus einem Guss und passt perfekt in die Designlinie des Hauses. Wer sich für einen Kombi entscheidet, interessiert sich vor allem für das Ladevolumen im Kofferraum. Das ist im Golf Variant VII gegenüber dem Vorgänger zwar nicht gewachsen, liegt aber mit 420-1.410 Litern laut ADAC-Messung auf oder über dem Niveau der meisten Konkurrenten - mit Ausnahme des Konzernbruders Skoda Octavia Combi.

Da auch die Platzverhältnisse für die Passagiere großzügig ausfallen, stellt sich für viele Käufer die Frage, ob es denn überhaupt der noch größere, aber vor allem deutlich teurere Passat sein muss. Vom Qualitätseindruck und den Fahreigenschaften her muss der Golf-Variant-Käufer jedenfalls keinen Verzicht üben. Schwächen muss man wie beim kompakten Fünftürer bei diesem Auto mit der Lupe suchen.

Hier geht es zum ausführlichen Golf-Variant-Test unserer Redaktion.

Communitybewertungen

5 Sterne
2
4 Sterne
1
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Karosserie
Antrieb
Fahrdynamik
Komfort
Emotion

GenerationGTD
Der GTD als Variant ist ein Kraftpaket mit Spasspotential. Als Variant gibt es zusätzlich auch noch viel Stauraum.
FlyToTheSky
Das Auto ist super für kleine Familien geeignet. Der Motor hat Kraft ohne Ende, ist dennoch sparsam. Das Fahrwerk mit den 18 Zoll Felgen etwas hart, aber dennoch familientauglich. Ich bin mal gespannt, was die nächste GTD-Generation auf sich hat. In 2 1/2 Jahren bin ich dann wieder soweit (nächste Leasing) und ich werde definitiv wieder zum GTD greifen!

Motoren

Alle im VW Golf Variant angebotenen Motoren sind mit dem Label Bluemotion beziehungsweise Bluemotion Technology bestückt. Die Motoren verfügen durchweg über Turboaufladung und Direkteinspritzung, Saugmotoren kommen nicht mehr zum Einsatz. Auch VW kann sich dem Trend zum Downsizing nicht entziehen. Im 115 PS starken 1.0 TSI arbeitet ein Dreizylinder – und das durchaus kultiviert. Alle anderen Motoren haben vier Zylinder, auch das Topmodell Golf Variant R.

  • Drei- und Vierzylinder-Benziner bzw. Vierzylinder-Diesel
  • Start-Stopp-Automatik (serienmäßig)

Motordetails anzeigen

Sicherheit

Schon das serienmäßige Sicherheitsniveau des VW Golf Variant ist hoch. Darüber hinaus lässt er sich mit den meisten der aktuell verfügbaren Sicherheitsassistenten ausstatten. Dazu zählen Spurhalteassistent, Abstandsregeltempomat, Aufmerksamkeits-Assistent, Verkehrszeichenerkennung oder Fernlichtautomatik.

Serienmäßig:

  • Reifendruckkontrollsystem
  • Multikollisionsbremse
  • Kindersitzbefestigung ISOFIX

Ausstattung

Beim Modellwechsel zum Golf 7 Variant wurde auch die Serienausstattung aufgewertet. So verfügen alle Modelle nun über einen Touchscreen und eine Start-Stopp-Automatik. Wer sich seinen individuellen Variant konfigurieren möchte, muss allerdings viel Zeit in die Lektüre der Preisliste investieren und wird feststellen, dass sich nicht alle Wünsche realisieren lassen. So sind nicht alle Ausstattungslinien mit allen Motoren und alle Ausstattungslinien mit weiteren Extras kombinierbar.

Modellbeschreibung

Als Kombivariante des meistverkauften Automodells in Deutschland kann der Golf Variant noch einiges besser als das Original. Beim Platzangebot reicht er jedenfalls nah an den größeren Passat heran.


Der Golf Variant ist der Inbegriff eines kompakten Kombis.

Der erste Golf Variant kam erst 1993 und damit fast 20 Jahre nach dem ersten Golf auf den Markt. Anders als beim Passat spielte die Kombiversion von Anfang an nur eine untergeordnete Rolle. Zwischenzeitlich gab es bei VW sogar die Überlegung, den Ableger wieder einzustellen.

Mit der siebten Generation scheint sich der Golf Variant allerdings etabliert zu haben. Er transportiert alle Tugenden des Schrägheck-Golfs in die Kombi-Liga, bietet viel Platz, ein ebenso handliches wie komfortables Fahrverhalten, effiziente Motoren und nicht zuletzt eine Verarbeitungsqualität, die in dieser Klasse kaum Konkurrenz findet. In der Summe seiner Qualitäten kann der Variant seine Wettbewerber in Vergleichstests meist auf Abstand halten.

Allerdings wird dieser Abstand geringer, was nicht am Golf, sondern an der immer besseren Qualität der durchweg günstigeren Konkurrenten liegt. So hat auch der neue Opel Astra Sports Tourer kaum nennenswerte Schwächen. Zusätzlich bietet er das etwas ausdrucksstärkere Design. Konkurrenz hat der Variant auch im eigenen Konzern: Der Skoda Octavia Combi verfügt über ein noch etwas größeres Ladeabteil als der Golf. Hinzu kommt der Seat Leon ST, der das Kombi-Thema deutlich sportlicher interpretiert als die beiden Konzernbrüder. Was andere Hersteller jedoch bis heute nicht ansatzweise erreicht haben, ist das klassenlose Image, das auch den Variant auszeichnet.

Im Juli 2016 unterzog Volkswagen den VW Golf VII Variant einem ersten Facelift, von dem äußerlich wenig zu bemerken ist. Es gab veränderte Lufteinlässe, ein neues LED-Tagfahrlicht sowie ein leicht verändertes Design der Rückleuchten. Mehr Neuigkeiten zogen dagegen im Innenraum ein: Der Touchscreen wurde merklich vergrößert, außerdem hielt nun eine Gestensteuerung auch in der Kompaktklasse Einzug.

Es ist wahrscheinlich, dass der VW Golf VII Variant noch weitere Aktualisierungen erleben wird – vor allem, weil Volkswagen als Folge des Abgasskandals auch den Markstart des Nachfolgers hinauszögert. Sollte die achte Generation des Bestsellers ursprünglich bereits 2018 erscheinen, wird es nun wohl bis zum Jahr 2019 dauern.

Fazit

Der VW Golf 7 Variant übernimmt alle Tugenden, die auch das Schrägheckmodell auszeichnen. Verglichen mit diesem ist er 31 Zentimeter länger und bietet ein um rund 40 Prozent größeres Kofferraumvolumen. Zu kritisieren gibt es am Golf Variant nicht viel, wenn einigen das Design auch zu nüchtern und vernünftig erscheinen mag. Die Konkurrenten des Variant heißen Ford Focus Turnier oder Opel Astra Sports Tourer.

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