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VW Golf 5 Variant

Kombi20072009
(32 Bewertungen)
Gebraucht ab
900 €
Leasing ab
158 €
Fahrzeugeinordnung

Die Kombiversion des VW Golf der fünften Generation war ein echter Spätzünder. Während die Limousine bereits im Herbst 2003 präsentiert wurde, kam der Variant erst im Frühjahr 2007 auf den Markt. Bis dahin wurde der Variant des Vorgänger-Golfs verkauft. Der neue Golf-Kombi wurde mit einer Länge von 4,56 Metern deutlich größer und bot auch entsprechend mehr Platz. Produziert wurde er nur bis Mitte 2009. Die größten Konkurrenten waren damals wie heute der Ford Focus Turnier, Opel Astra Caravan und Renault Mégane Grandtour.

Stärken
  • Gute Verarbeitung
  • Ausgewogene Fahreigenschaften
  • Großes Raumangebot
Schwächen
  • Durchzugsschwacher Basismotor
  • Eingeschränkte Sicht nach hinten
  • Raue Dieselmotoren
Leistung
59 kW / 80 PS
0 - 100 km/h
14,9 s
Höchstgeschwindigkeit
184 km/h
CO2-Ausstoß (komb.)*
165 g/km
Verbrauch (komb.)*
6,9 l/100km
Energieeffizienzklasse*
-

Design

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Fast eine Klasse größer erschien der Golf Variant der fünften Golf-Generation 2007 erst dreieinhalb Jahre nach dem Schrägheck-Modell. Im Vergleich zum Vorgänger wurde er mit 4,56 Metern um deutliche 16 Zentimeter länger und mit 1,78 Metern auch um fünf Zentimeter breiter. Und auch die Limousine des Golf V übertraf der Kombi mit rund 30 Zentimetern. Dazu besaß er mit 505 Litern bis 1550 Litern ein spürbar größeres Kofferraumvolumen. Ansonsten überzeugte der Golf Variant mit klassischen Qualitäten, war gut verarbeitet, hatte dank der neuen Hinterachse ausgewogene Fahreigenschaften und dazu ein breites Angebot an verschiedenen Motoren.

Communitybewertungen

5 Sterne
0
4 Sterne
2
3 Sterne
1
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Karosserie
Antrieb
Fahrdynamik
Komfort
Emotion

scaniafan
Das Fahrzeug ist empfehlenswert für sein Allroundtalent sowie sein zeitloses und klassenloses Erscheinungsbild. Ob allein stehender Mann, Mutter mit Kind oder Fahranfänger - der Golf V unterliegt keinem Klischee. Gerade die Generation V bot einiges an Neuerungen und Details, die beim Golf VI dem Rotstift zum Opfer fielen. Gerade der 1,6er (75kW) steht für alte VW Tugenden wie Zuverlässigkeit und Dauerläufer. Das große VW Händlernetz ist ebenfalls ein Argument für den Golf.
kenaks
Die DSG Automatikgetriebe macht nur Probleme und Ärger, verursacht hohe Kosten und macht das Schmuckstück zum ......

Motoren

Beim VW Golf Variant der fünften Generation hatten die Kunden die Wahl zwischen fünf Benzin- und zwei Dieselversionen. Die fünf Benziner leisteten zwischen 80 PS und 170 PS. Bei den Dieseln gab es nur den 105 PS starken 1,9-Liter-TDI und den 140 PS starken 2.0 TDI. Die Einstiegsversionen waren serienmäßig mit 5-Gang-Schaltgetriebe, die übrigen mit 6-Gang-Schaltgetriebe ausgestattet. Optional waren ein 6-Gang-Automatikgetriebe oder ein DSG-Doppelkupplungsgetriebe im Angebot.

Die Benzinmodelle verbrauchten gemäß Norm zwischen 6,4 Litern und 7,4 Litern, die Diesel zwischen 5,2 Liter und 6,1 Liter.

  • Vierzylinder (Benzin), Vierzylinder (Diesel)
  • Frontantrieb
  • 5- und 6-Gang-Schaltgetriebe
  • Optional 6-Gang-Automatikgetriebe und DSG-Doppelkupplungsgetriebe

Motordetails anzeigen

Sicherheit

Bereits 2004 wurde die Limousine des VW Golf V dem Euro-NCAP-Crashtest unterzogen. Die Ergebnisse waren fünf von fünf Sternen für die Insassensicherheit, vier von fünf Sternen für die Kindersicherheit und drei von vier Sternen für die Fußgängersicherheit. Serienmäßig hatte der Golf Variant sechs Airbags an Bord. Gegen Aufpreis war ein Fahrkomfortpaket, zu dem eine Geschwindigkeitsregelanlage und ein Park-Pilot hinten gehörten, im Angebot. Gegen Aufpreis gab es außerdem Seitenairbags hinten.

  • Sechs Airbags
  • Seitenairbags hinten gegen Aufpreis
  • Park-Pilot hinten gegen Aufpreis

Ausstattung

Den VW Golf Variant konnte man wie die Limousine mit drei verschiedenen Ausstattungslinien kombinieren. Wobei die Einstiegsversion Trendline den schwächeren Motoren vorbehalten war. Die stärkeren Modelle konnten mit die Ausstattungen Comfortline und Sportline geordert werden. In der Basisausstattung Trendline gehörten unter anderem sechs Airbags, Zentralverriegelung und Fensterheber vorne zum Standard.

In den beiden besseren Ausstattungen integriert war außerdem ein Fahrkomfortpaket, unter anderem mit Geschwindigkeitsregelanlage und Park-Pilot hinten sowie eine Multifunktionsanzeige. Eine Klimaanlage gab es erst ab Comfortline, in der Sportline waren eine Klimaautomatik, ein Sportfahrwerk und ein Schiebedach serienmäßig. Dazu konnte man noch aus zahlreichen Sonderausstattungen und Paketen auswählen.

 

Zur Serienausstattung gehörten:

  • Sechs Airbags
  • Zentralverriegelung
  • Fensterheber vorne
  • Bremsassistent

Modellbeschreibung

Die Kombiversion des VW Golf V bietet zu den klassischen Golf-Qualitäten wie der guten Verarbeitung und dem ausgewogenen Fahrverhalten ein sehr großzügiges Raumangebot.


Das Fahrwerk: Sportlich straff und komfortabel.

Eine lange Lebensdauer war dem Variant des VW Golf V nicht beschieden. Während die Limousine bereits im Herbst 2003 präsentiert wurde, sollte es bis 2007 dauern, bis der neue Variant die Kombi-Version des Golf IV ablöste. Die Neuauflage wuchs um stolze 16 Zentimeter auf 4,56 Meter Länge, bot deutlich mehr Platz und einen bis zu 1550 Litern fassenden Kofferraum. Der Variant war der bis dahin größte Golf und damit auf Augenhöhe mit dem eigentlich höher angesiedelten und deutlich teureren Audi A4.

 

Sichere Straßenlage und sparsame Dieselmotoren

Nun kamen auch Variant-Fahrer in den Genuss der Technik des Golf V. Denn für diese Generation gönnten die Techniker dem Golf eine komplett neue Hinterachse, mit der das Fahrverhalten deutlich besser und sicherer wurde. Das Fahrverhalten bot nun einen überzeugenden Kompromiss aus sportlich straff und komfortabel. Die Seitenneigung und die Wankbewegungen waren gering, die Lenkung gefiel mit direkter Ansprache und Präzision. Gerade für Variant-Fahrer war die Kombination mit den Dieselmotoren reizvoll. Allerdings gab es zum Start nur zwei Varianten, den 1,9-Liter-TDI mit 105 PS und den 2,0-Liter-TDI mit 140 PS. Die alte Pumpe-Düse-Technik sorgte für raues Laufverhalten, überzeugte aber mit direkter Ansprache und recht niedrigen Verbrauchswerten.

 

Trotz guter Bewertungen nur kurze Lebenszeit

Ein typischer Variant, könnte man meinen. Dazu passt auch, dass der lange Golf vor allem vernünftig motorisiert wurde. Außergewöhnliche Optionen wie einen GTI-Motor mit 200 PS gab es noch nicht. Dafür wurde der Variant wegen seiner ausgewogenen Eigenschaften ohne nennenswerte Schwächen, sieht man einmal vom damals recht hohen Kaufpreis ab, weitgehend gelobt. Das änderte auch nichts daran, dass er bereits 2009 nach nur gut zwei Jahren vom Golf VI Variant abgelöst wurde. Dass der neue Variant unter dem neuen Blechkleid viel Technik vom Vorgänger hatte, spricht auch wieder für den Golf V Variant.

 

Fazit zum VW Golf V Variant

Ein VW Golf im XL-Format. So könnte man den Spätzünder VW Golf Variant V bezeichnen. Als Nachzügler kam er erst dreieinhalb Jahre nach der Limousine im Jahr 2007 auf den Markt. Dafür verwöhnte er Golf-Kunden mit ungewöhnlichem Format und viel Platz. 4,56 Meter wurde der Variant lang und lag damit nur drei Zentimeter unter dem zeitgleich eingeführten Audi A4 Avant. Wer einen soliden Kombi suchte, der viel Platz bot und kaum technische Schwächen zeigte, kam damals am Golf Variant kaum vorbei. Das Motorenangebot war nicht ganz so groß wie bei der Limousine und reichte nur bis 170 PS. Sonst hätte er womöglich tatsächlich dem Audi A4 zu viel Konkurrenz gemacht.

 

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