Deutschlands größter Fahrzeugmarkt

Ford Fiesta Fünftürer (MK7/JA8)

Limousine20082017
Gebraucht ab
500 €
Leasing ab
125 €
Fahrzeugeinordnung

Der Ford Fiesta ist ein Kleinwagen mit langer Geschichte. Das Modell gibt es bereits seit 1976, inzwischen in siebter Generation. In vier Jahrzehnten hat Ford mehr als 15 Millionen Exemplare gefertigt und weltweit verkauft. Die aktuelle Baureihe Ford Fiesta MK7 (JA8) ist seit 2008 auf dem Markt und erhielt zuletzt 2012 ein Facelift. Seitdem zieren den Kleinwagen ein Kühlergrill im Aston-Martin-Stil sowie neu geformte Scheinwerfer.

Hauptkonkurrenten sind neben dem Opel Corsa und dem VW Polo Importmodelle wie der Toyota Yaris, Citroën C3, Peugeot 208 und Renault Clio. Auch der Seat Ibiza oder Skoda Fabia zählen dazu.

Stärken
  • agiles Fahrwerk und direkte Lenkung
  • moderne Dreizylinder-Benziner
  • angenehmer Federungs- und Geräuschkomfort
Schwächen
  • eingeschränkte Übersichtlichkeit nach hinten
  • umständliche Bedienung
  • hohe Ladekante
Leistung
44 kW / 60 PS
0 - 100 km/h
16,9 s
Höchstgeschwindigkeit
152 km/h
CO2-Ausstoß (komb.)*
128 g/km
Verbrauch (komb.)*
5,5 kwH/100km
Energieeffizienzklasse*
-

Design

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Auch wenn der Ford Fiesta MK7 (JA8) im Jahr 2017 durch die dann achte Generation abgelöst wird, hat er wenig Staub angesetzt. Vor allem das Facelift tat dem Kleinwagen, der in Deutschland zu fast 85 Prozent mit Benzinmotoren geordert wird, gut. Nur die Sicht nach schräg hinten ist trotz kleiner Zusatzfenster eingeschränkt.

Gegenüber dem Dreitürer bietet der 750 Euro teurere Fünftürer bequemeren Zugang zur Rückbank – vor allem dann unverzichtbar, wenn man regelmäßig Kindersitze verstauen muss. Zum pfiffigen Outfit passt das agile Fahrwerk. Und mit dem kultivierten 1,0-Liter-Dreizylinder lassen sich auch längere Autobahnstrecken erstaunlich bequem zurücklegen.

Das Raumgefühl ist vorne erfreulich großzügig, auf der Rückbank hingegen herrschen recht beengte Verhältnisse: Sind die Vordersitze auf 1,85-Meter-Menschen eingestellt, wird die Kniefreiheit für 1,70 Meter große Passagiere hinten knapp.

Motoren

Geht es um die Wahl des passenden Motors für den Fiesta-Fünftürer, führt kein Weg am 1.0-Liter-EcoBoost vorbei. Immerhin 22 Prozent der Kunden wählen die 100 PS starke Turboversion, doch fast genauso viele greifen zum 60 PS-Vierzylinder am unteren Ende der Skala. Der Diesel-Anteil liegt bei nur 12 Prozent – der hohe Aufpreis lässt sich eben nur schwer über die Laufleistung kompensieren. Das von nur sechs Prozent der Kunden georderte sechsstufige Doppelkupplungsgetriebe kostet 1100 Euro Aufpreis.

  • Drei- und Vierzylinder (Benziner) bzw. Vierzylinder (Diesel) erhältlich
  • Start-Stopp-Automatik (serienmäßig für 1.0 Liter mit 65, 100, 125, 140 PS)
  • Powershift-Automatikgetriebe (nur für 1.0 Ecoboost mit 100 PS)

Motordetails anzeigen

Sicherheit

Der Fiesta verfügt serienmäßig über das zurzeit optimale Airbag-Paket mit insgesamt sieben Luftsäcken, darunter einem Knieairbag für den Fahrer. Das City-Notbremssystem Active City Stop gibt es nur gegen Aufpreis, und Assistenzsysteme wie Toter-Winkel-Warner oder Spurhalteassistent fehlen sogar ganz. Für die mittlere Kopfstütze auf der Rückbank verlangt Ford 60 Euro extra.

  • sieben Airbags
  • ISOFIX Kindersitzbefestigung

Ausstattung

Ein Ford Fiesta ist als Drei- wie als Fünftürer eigentlich erst mit der Celebration-Ausstattung vernünftig ausgestattet. Die gibt es ab 15.900 Euro für den 1.0-Liter-Saugmotor mit 65 PS und serienmäßigem Start-Stopp-System. Dass Ford den mitunter lebensrettenden City-Notbremsassistenten nicht durchweg serienmäßig installiert, ist ebenso unverständlich wie der Aufpreis von 200 Euro für die Start-Stopp-Automatik beim 80 PS-Benziner und 75 PS-Diesel. Der Notbremsassistent kostet 350 Euro, und ist auch nur im Paket mit einer beheizbaren Frontscheibe und nur für die Diesel-Modelle sowie die Dreizylinder-Benziner erhältlich.

Die 270 Euro für eine Rückfahrkamera sind angesichts der schlechten Sicht nach hinten gut angelegt. Eher schon Luxus für ein solches Auto ist das 480 Euro teure schlüssellose Start- und Zugangssystem. Es ist ohnehin nur für Titanium-Versionen im Angebot.

Wer seinen Fiesta optisch aufwerten will, dürfte Gefallen an einem in Kontrastfarbe lackierten Dach haben. Mit 200 Euro ist diese Bi-Color-Anmutung ein durchaus bezahlbarer Spaß.

Eine breite Auswahl gibt es für Audio- und Navigationssysteme. Die Palette reicht von einem monochromen Display für den Fiesta Trend bis zu farbigen Monitoren mit Bildschirmdiagonalen von 10,6 und 12,7 Zentimetern. Die Radios kommen von Sony und beschallen den Innenraum in der Top-Version mit acht Lautsprechern, auch digitaler Radioempfang (DAB) ist möglich. Das Kommunikations- und Entertainmentsystem Ford SYNC inklusive AppLink ist ab Fiesta Celebration serienmäßig installiert.

Modellbeschreibung

Der Ford Fiesta ist auch in seiner siebten Generation eines der beliebtesten Angebote unter den Kleinwagen im sogenannten B-Segment. Das Angebot reicht von Drei- und Fünftürern über Modelle mit Benzin-, Diesel- und Erdgasantrieb. Dazu gibt es drei Ausstattungsversionen sowie ein sportliches Spitzenmodell mit dem Kürzel ST, das allerdings nur mit drei Türen erhältlich ist.


Am besten kommen seine Tugenden mit einem der hochmodernen Dreizylinder-Turbo-Benziner zur Geltung.

Der Fiesta hat über seine schon vergleichsweise lange Produktionszeit äußerlich kaum Staub angesetzt. Im Innenraum und bei der Zugänglichkeit des Kofferraums gibt es dagegen Verbesserungspotential. Die Ladekante liegt 70 Zentimeter über dem Boden, und zum Ein- und Ausladen muss das Ladegut über eine 23 Zentimeter hohe Stufe gehievt werden. Zugleich entsteht beim Vorklappen der Rücksitzlehnen eine Stufe im Boden.

Mit 245 Litern Volumen erreicht der Kofferraum nur durchschnittliches Niveau für seine Klasse. Bei vorgeklappter Lehne steigt das Fassungsvermögen bis zur Fensterunterkante auf 550 Liter. Auch bei der Gestaltung des Cockpits zeigt der Fiesta Schwächen. Zu verwirrend sind die diversen Drucktasten und Drehregler, zu tief angeordnet die Bedienelemente für Heizung und Lüftung. Die Qualität im Innenraum ist solide, ohne den leichten Premium-Charakter eines allerdings auch deutlich teureren VW Polo zu erreichen.

Positiv zu verbuchen sind das dynamisch abgestimmte Fahrwerk, der gute Abrollkomfort und die auch für lange Autobahnstrecken gewappneten Dreizylinder-EcoBoost-Motoren.

Fazit zum Ford Fiesta JA8 Fünftürer

Der optisch kaum angegraute Ford Fiesta Fünftürer ist ein ausgereifter, sicherer und komfortabler Kleinwagen. Im Jahr 2017 steht ein Modellwechsel an. Wer sich noch für das alte Modell entscheidet, erwirbt einen agil zu fahrenden und harmonisch federnden Kleinwagen. Am besten kommen diese Tugenden in Kombination mit einem der hochmodernen Dreizylinder-Turbo-Benziner zur Geltung.

Beim Thema Infotainment zeigt sich der Fiesta auf dem Stand der Zeit, auf dem Gebiet der modernen Fahrerassistenzsysteme hat er hingegen den Anschluss verpasst. Ganz billig ist ein Fiesta auch nicht: Zum Einstandspreis von 13.450 Euro für den günstigsten Fünftürer erhält der Kunde nur ein mager ausgestattetes Fahrzeug, das mindestens um Klimaanlage und Radio aufgerüstet werden muss.

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