Deutschlands größter Fahrzeugmarkt

Honda Jazz (GE)

Limousine20082015
(13 Bewertungen)
Gebraucht ab
1.000 €
Fahrzeugeinordnung

Der Honda Jazz ist ein fünftüriger Kleinwagen, der in der zweiten Generation ab 2008 angeboten wurde. Eine sehr frühe Version namens Jazz City wurde bereits 1983 vorgestellt und war damals mit 3,38 Meter noch deutlich kleiner als die erste offizielle Generation des Jazz und das 3,90 Meter lange Modell von 2008. Der geräumige Jazz bekam 2011 eine Modellpflege mit optischen Aktualisierungen,  dazu kam die Einführung eines Hybrid-Modells. 2015 folgte die aktuelle, dritte Generation, die in der Gestaltung dem SUV-Trend folgt. Konkurrenten waren der Citroën C3, Mazda2, Renault Clio und Skoda Fabia.

Stärken
  • gutes Platzangebot
  • gute Verarbeitung
  • bequeme Sitze
Schwächen
  • mäßiger Fahrkomfort
  • eingeschränkte Sicht nach hinten
  • gefühllose Lenkung
Leistung
66 kW / 90 PS
0 - 100 km/h
12,6 s
Höchstgeschwindigkeit
177 km/h
CO2-Ausstoß (komb.)*
125 g/km
Verbrauch (komb.)*
5,4 l/100km
Energieeffizienzklasse*
-

Design

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Als 2008 die zweite Generation des Honda Jazz auf den Markt kam, geschah das mit einem dezenten Wachstum. Der fünftürige Kleinwagen wuchs im Vergleich zum Vorgänger um fünf Zentimeter auf 3,90 Meter und überzeugte mit einem sehr guten Platzangebot, inklusive des bis zu 1396 Litern fassenden und leicht zugänglichen Kofferraums. Vorne haben die Passagiere reichlich Platz, dazu gibt es komfortable Sitze und übersichtliche, gut verständliche Armaturen. Weniger zufriedenstellend ist das mäßig komfortable Fahrwerk und die etwas gefühllose Lenkung, positiv die präzise Schaltung.

Communitybewertungen

5 Sterne
0
4 Sterne
3
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Karosserie
Antrieb
Fahrdynamik
Komfort
Emotion

KraftfahrerSachsen
Der Jazz ist eine gelungene Kombination aus Kleinwagen und Van auf kleinem Raum. Dabei noch flott motorisiert und recht flink. Sein größtes Plus ist auf jeden Fall das Raumangebot und die gute Ausstattung. Jedem, der ein Auto für den Arbeitsweg und Freizeit sucht ist mit dem Jazz gut beraten.
mailboxclyde
Der Jazz ist ideal für Alle, die ein Auto suchen, das innen gefühlt größer als außen ist.

Motoren

Für den frontgetriebenen Honda Jazz wurden ausschließlich Vierzylinder-Benziner angeboten. Dazu zählten zunächst zwei Versionen mit 1,2 Liter Hubraum und 90 PS sowie 1,4 Liter Hubraum und 100 PS. Bei beiden Motoren war ein 5-Gang-Schaltgetriebe serienmäßig, wobei die stärkere Version auch mit einem automatisierten i-Shift-Getriebe mit 6 Gängen und später mit einem stufenlosen CVT-Automatikgetriebe angeboten wurde. Nach der Modellpflege 2011 gab es zusätzlich eine Hybridversion, bestehend aus einer Kombination aus 1,3-Liter-Benziner mit 88 PS und einem 14 PS starken Elektromotor, zu der auch ein stufenloses CVT-Automatikgetriebe gehörte. In den Normverbrauchswerten lagen die reinen Benzinmodelle zwischen 5,0 und 5,6 Litern, das Hybridmodell bei 4,5 Litern. 

  • Vierzylinder (Benzin) und Hybridsystem
  • Frontantrieb
  • 5-Gang-Schaltgetriebe
  • Automatisiertes Getriebe, 6-Gang
  • stufenloses CVT-Automatikgetriebe

Motordetails anzeigen

Sicherheit

Für den Honda Jazz gab es 2009 im Euro-NCAP-Crashtest die Fünf-Sterne-Höchstwertung, wobei 78 Prozent für die Insassensicherheit, 79 Prozent für die Kindersicherheit, 60 Prozent für die Fußgängersicherheit sowie 71 Prozent für die Sicherheitsunterstützung gewertet wurden. Serienmäßig fuhr der Honda Jazz mit sechs Airbags an Bord. Gegen Aufpreis gab es eine Einparkhilfe hinten und in der Topausstattung „Exclusive“ eine Geschwindigkeitsregelanlage sowie Licht- und Regensensoren.

  • sechs Airbags
  • Geschwindigkeitsregelanlage gegen Aufpreis
  • Einparkhilfe hinten gegen Aufpreis

Ausstattung

Zu Beginn konnten die Käufer des Honda Jazz aus fünf verschiedenen Ausstattungsversionen wählen. Neben der Basisversion zählten dazu die Linien „Trend“, „Comfort“, „Elegance“ und „Exclusive“. Später kamen zwei weitere Ausstattungen hinzu. Die Basisausstattung umfasste Fensterheber vorne, verstellbare Lenksäule sowie einen höhenverstellbaren Fahrersitz, jedoch keine Klimaanlage und auch nur eine Radiovorbereitung. Beides gab es erst in der Ausstattung „Trend“. Zu „Comfort“ gehörten dann eine Klimaautomatik und ein Multifunktionslenkrad, zu „Elegance“ zusätzlich 15-Zoll-Leichtmetallräder, Nebelscheinwerfer, Sitzheizung vorne und ein klimatisiertes Handschuhfach, während die Topausstattung „Exclusive“ auch ein Panorama-Glasdach, 16-Zoll-Leichtmetallräder und Licht- und Regensensoren beinhaltete.

  • Zur Serienausstattung gehörten:
  • höhen- und weitenverstellbare Lenksäule
  • höhenverstellbarer Fahrersitz
  • Fensterheber vorne

Modellbeschreibung

Der 2008 vorgestellte Honda Jazz ist ein überraschend geräumiger Kleinwagen mit guter Verarbeitung und Zuverlässigkeit, aber auch überschaubarem Angebot an Motoren.


Alltagstauglicher Kleinwagen mit gutem Platzangebot.

Der Name klingt nach Spaß und Unterhaltung, aber die wahre Stärke des Honda Jazz ist seine Vernunft. 2008 kam die zweite Generation des Honda Jazz auf den Markt. Der nur 3,90 Meter lange Kleinwagen hat zum gefälligen und konventionellen Äußeren überzeugende innere Werte. Er bietet vorne gute und hinten ausreichende Platzverhältnisse. Dank der Höhe von über eineinhalb Metern ist auch die Kopffreiheit großzügig. Dazu gibt es einen Kofferraum, der im Normalfall 428 Liter und maximal 1386 Liter fassen kann. Ein Wert, den manche Mittelklassekombis kaum erreichen. Ein vergleichbarer Audi A4 Avant aus dieser Zeit liegt nur knapp darüber. Die Variabilität ist dank vielfach verstellbarer Rücksitze („magic seats“) sehr gut. Durch Umklappen der Rückenlehne entsteht ein ebener Laderaum.

 

Zwei Benzinmotoren, ein Hybrid und kein Diesel

Anfangs gab es den Honda Jazz nur wahlweise mit einem 1,2-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor mit 90 PS sowie einer 1,4-Liter-Variante mit 100 PS. Zum serienmäßigen 5-Gang-Schaltgetriebe gab es optional außerdem ein automatisiertes i-Shift-Getriebe mit 6 Gängen und später ein stufenloses CVT-Automatikgetriebe. Bei den Fahrleistungen waren die Unterschiede zwischen den beiden Versionen marginal. Auch die später folgende Hybridversion mit einem 88 PS starken Benzin-Vierzylinder in Verbindung mit einem 14 PS starken Elektromotor fuhr nicht schneller. Dafür konnte man wenige Kilometer bei niedrigem Tempo rein elektrisch absolvieren.

 

Viel Platz und gute Verarbeitung

Die Hybridversion des Honda Jazz war deutlich kostspieliger als die ab etwa 13.000 Euro teure konventionelle Variante und blieb deshalb ein Außenseiter. Entsprechend sind heute gebrauchte Honda Jazz mit Hybridantrieb eher selten zu finden. Konventionell angetriebene Gebrauchte gibt es ab etwa 7000 Euro, während frühe Modelle mit höheren Laufleistungen bereits ab 4000 Euro angeboten werden.

 Generell ist der Honda Jazz ein alltagstauglicher Kleinwagen mit gutem Platzangebot, ungewöhnlich großer Variabilität und solider Verarbeitung. Er gilt als sehr zuverlässig und bietet zumindest in den besseren der fünf Ausstattungsversionen auch einigermaßen Komfort. Nur die Basisausstattung ist recht sparsam bestückt. Kritik gab es auch am Fahrwerk, das etwas an Komfort fehlen lässt.

 

Fazit zum Honda Jazz 

Als 2008 der Honda Jazz der zweiten Generation den Vorgänger ablöste, ist er zwar nur um knappe fünf Zentimeter gewachsen, wirkte aber deutlich erwachsener und bot auch etwas mehr Kofferraum – eine der größten Stärken des kleinen Japaners. Auf 3,90 Meter Länge bietet er reichlich Platz für Passagiere und bis zu 1396 Liter Fassungsvermögen, wenn man die Rücksitze umklappt. Dazu ist der kleine Honda gut verarbeitet und zuverlässig. Dem Fahrwerk mangelt es etwas an Komfort. Zusätzlich gab es den Jazz auch als Hybridmodell mit einem 14 PS starken Elektromotor, der auf kurzen Strecken mit moderatem Tempo auch rein elektrisch bewegt werden konnte.

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