Deutschlands größter Fahrzeugmarkt

Mini Fünftürer (F55)

LimousineSeit 2014
(1 Bewertungen)
Neu ab
31.490 €
Gebraucht ab
24.988 €
Leasing ab
369 €
Fahrzeugeinordnung

Seit Einführung der dritten Generation im Jahr 2014 bietet die BMW-Tochter Mini ihren kleinen Verkaufsschlager auch als Fünftürer an. Aus der Bezeichnung Mini ist der gut vier Meter lange Engländer aber spätestens damit deutlich herausgewachsen – schließlich war der Ur-Mini aus den 1960er Jahren gut einen Meter kürzer. Trotzdem fährt sich die neue Generation des Klassikers – intern als F55, F56 und F57 bezeichnet – auch als Fünftürer sportlich straff und agil. Das Fahrverhalten sowie das knuddelige Äußere begeistern die Fans und zugleich eine kaufkräftige Klientel. Die Verzückung der Neuzeit-Minis sorgt daher auch für entsprechend stabile Verkaufszahlen. Von einer so treuen Anhängerschaft können Konkurrenten wie der Audi A1 nur träumen.

Stärken
  • agile und sichere Fahreigenschaften
  • kultivierter Dreizylinder-Motor
  • zahlreiche Assistenzsysteme verfügbar
  • gute Beinfreiheit vorn
Schwächen
  • hoher Kaufpreis
  • kleiner Kofferraum
  • großer Wendekreis
Leistung
55 kW / 75 PS
0 - 100 km/h
13,4 s
Höchstgeschwindigkeit
172 km/h
CO2-Ausstoß (komb.)*
118 g/km
Verbrauch (komb.)*
5,1 l/100km
Energieeffizienzklasse*
-

Design

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Ob ein Auto wie der Mini aus dem Hause BMW wirklich eine fünftürige Version braucht, darüber lässt sich trefflich streiten. Doch die Marke hat das entsprechende Modell aus gutem Grund auf den Markt gebracht: Mittlerweile gibt es nahezu alle Kleinwagen in einer fünftürigen Ausführung, und die verkauft sich meist sogar besser als der entsprechende Dreitürer. So hat Mini zur Markteinführung auch Zahlen veröffentlicht, die genau das belegen. Auf dem britischen Markt etwa hat der fünftürige VW Polo einen Anteil von 73 Prozent an den Verkäufen, beim Peugeot 208 sind es 69 Prozent und beim Audi A1 immerhin noch 60 Prozent.

Dass der Mini Fünftürer mit der internen Bezeichnung F55 dem Dreitürer (F56) in gleichem Maße den Rang ablaufen wird, das ist zwar nicht zu erwarten. Trotzdem erschließt das neue Modell der Marke neue Zielgruppen. Denn viele Menschen finden den Mini an sich zwar sehr schick. Doch wer sich einmal beim Dreitürer auf die hinteren Sitzplätze vorgearbeitet hat, der wird die Vorzüge von fünf Türen zu schätzen wissen.

Testberichte

ADAC Auto-Test

Testergebnis vom 30. April 2015
MINI (BMW) Mini CooperFünftüriger Kleinwagen mit Schrägheck (100 kW / 136 PS)
Testbericht lesen

Communitybewertungen

5 Sterne
1
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Karosserie
Antrieb
Fahrdynamik
Komfort
Emotion

ma.bued
Wem die Fahrzeuge der Kompaktklasse zu groß werden, einfache Kleinwagen aber zu normal sind findet hier eine optimale Lösung. Der Mini 5-door ist ein echter Mini, individuell und sportlich aber trotzdem praktisch. Seit der F5x ist er zudem mit guten Materialien hervorragend verarbeitet und sehr komfortabel.

Motoren

Gerade die Dreizylinder-Motoren des Mini Fünftürer F55 stehen für den technischen Fortschritt. Wer sie einmal gefahren ist, wird die Vorurteile über das Motorkonzept schnell vergessen. Die Aggregate überraschen durchweg mit guter Laufkultur, sie bieten eine erstaunliche Durchzugskraft und hängen gut am Gas. Der Vierzylinder des Cooper S kann vor diesem Hintergrund als purer Luxus gewertet werden.

  • Drei- und Vierzylinder (Benziner) bzw. Dreizylinder (Diesel)
  • Start-Stopp-Automatik (serienmäßig bis auf Mini ONE FIRST)

Motordetails anzeigen

Sicherheit

Die Sicherheit des Mini Fünftürers liegt auf dem gleichhohen Niveau wie die des Dreitürers. Die Höchstwertung beim Standard-Crashtest des Euro NCAP bliebt ihm dennoch verwährt. Trotzdem braucht hier niemand Angst um seine Sicherheit zu haben. Moderne Fahrzeuge befinden sich auf einem derart hohen Niveau, dass die Unterschiede letztlich marginal sind.

  • Zur Serienausstattung gehören:
  • Bremsassistent
  • Reifendruckkontrolle
  • ISOFIX-Vorbereitung

Ausstattung

Die Serienausstattung des Mini Fünftürers ist vor allem im Basismodell ONE FIRST eher als karg zu bezeichnen. Statt aber ellenlange Listen von Extras als Einzelpositionen anzubieten, setzt man beim Mini vor allem auf die Wahl zwischen den Ausstattungspaketen Salt, Pepper, Chili und auch John Cooper Works. Einzelne Extras gibt es dennoch. Von Lederbezügen bis hin zum Sport-Automatikgetriebe Steptronic für 1850 Euro.

  • intelligenter Notruf (nicht beim ONE FIRST)
  • Follow-me-home Beleuchtung
  • Bremsassistent

Modellbeschreibung

Neben dem Clubman bietet die BMW-Tochter jetzt auch den klassischen Mini als geräumigeren Fünftürer an. Allerdings verzerren die zwei zusätzlichen Türen die ansonsten knackigen Proportionen ein wenig.


Auf einen fünftürigen Mini haben nur wenige gewartet

Die Einführung des zunächst noch New Mini genannten Dreitürers kurz nach der Jahrtausendwende war mutig von BMW. Oft genug gab es wenig erfolgreiche Konzepte mit sogenanntem Retro-Design – der Volkswagen Beetle ist ein Beispiel dafür. Doch bei BMW funktionierte das Konzept. Heute denkt kaum an das Urmodell der 1960er Jahre, wenn er den Namen Mini hört. Schon jetzt ist der kleine Engländer eine Auto-Ikone unserer Zeit.

Ein weiterer Ableger des Klassikers

Über ein mangelndes Angebot können sich Kunden nicht beschweren. Auf Plattform des Mini gibt es mittlerweile jede Menge Ableger – der Fünftürer ist nur einer davon. Er bekam nicht nur zwei zusätzliche Türen, er wurde auch mit einem um 7,2 Zentimeter verlängerten Radstand auf neue Aufgaben vorbereitet. Mitfahrer können die Rückbank jetzt jedenfalls ohne entern. Zusätzlich genießen die Fondpassagiere gegenüber dem Dreitürer eine größere Beinfreiheit. Und auch das Gepäckabteil zeigt sich erwachsen: Bei umgeklappter Rückbank passen 140 Liter mehr Ladung in den Mini Fünftürer, als es bei Dreitürer der Fall ist. Der verlängerte Radstand sorgt im Mini auch für einen besseren Geradeauslauf. So kommt der Fünftürer nun mit etwas mehr Komfort daher, ohne dass die so typische sportliche Grund-Charakteristik verlorengeht.

Fazit zum Mini Fünftürer F55

Wer sich für einen Mini interessiert, sucht das Besondere, will Individualität. Auch beim Fünftürer steht der Praxisnutzen nicht gerade im Vordergrund – dafür gibt es vernünftigere und günstigere Alternativen. Dennoch verschaffen die beiden zusätzlichen Türen dem Mini einen deutlichen Mehrwert. Und das ist sicher keine schlechte Entwicklung.

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