Mercedes-Benz

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Die Automarke Mercedes-Benz entstand im Jahr 1926 mit dem Zusammenschluss der „Daimler-Motoren-Gesellschaft“ von Gottlieb Daimler und der "Benz & Cie" von Carl Benz. Die Pkw dieser Marke gehören heute zusammen mit denen von Smart und AMG zur Passenger-Car-Group der Daimler AG. Die Geschichte des Konzerns geht aber zurück bis ins Jahr 1886 – dem Jahr, in dem Carl Benz und Gottlieb Daimler unabhängig voneinander die ersten beiden Automobile der Welt entwickelten.

Beschreibung

Markenbeschreibung

Die Marke Mercedes-Benz wurde nach der Tochter des Geschäftsmanns und Händler von Daimler-Fahrzeugen Emil Jellinek benannt.


Formel-1-Weltmeister 2014, 2015 und 2016 – mit Lewis Hamilton und Nico Rosberg.

Die Sternstunde des Automobils war das Jahr 1886. Denn unabhängig voneinander entwickelten Carl Benz und Gottlieb Daimler jeweils ein eigenes erstes Auto. Benz baute in Mannheim den Patent-Motorwagen, Daimler in Stuttgart die Motorkutsche. Beide gründeten jeweils eigene Firmen mit ihren Patenten, die erst nach dem Ersten Weltkrieg, der Weltwirtschaftskrise und lange nach Gottlieb Daimlers Tot zur Marke Mercedes-Benz fusionieren sollten.

Der Stern von Mercedes-Benz geht auf

Der typische Stern auf der Motorhaube, bis heute das meistbestellte Ersatzteil, wurde aber schon seit 1910 als Kühlersymbol verwendet. Die drei Spitzen symbolisieren dabei die Motorisierung zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Und schon vor der Gründung der Marke Mercedes-Benz mischten die deutschen Fahrzeuge im damals noch jungen Motorsport mit.

Nach der Gründung von Mercedes-Benz gehörte dieser Name von Anfang an auch zu den führenden Teams im internationalen Motorsport. Geschwindigkeitsrekorde wurden gebrochen, bekannte Langstreckenrennen gewonnen und Fahrerlegenden geboren. Anfang der 50er Jahre beherrschte die Marke mit dem legendären Silberpfeil die Rennstrecken der Welt. Neben der Formel 1 – mit dem Rennwagen W 196 – ging Mercedes 1955 auch mit den Tourenwagen 300 SL und 300 SLR auf Siegerkurs. Bis heute zählten die Flügeltürer zu den teuersten Klassikern auf dem Markt.Nach einem folgenschweren Unfall am 11. Juni 1955 beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans zogen sich die Untertürkheimer allerdings aus dem Rennsport zurück. Danach waren es vor allem die Sechszylinder-Limousinen 220 SE und 300 SE sowie der Sportwagen 300 SL, die auf den Straßen und Schotterpisten der Welt von sich reden machen. Ganz nebenbei etablierten sich die großen Limousinen zu den Alltagsbegleitern bekannter Staatsmänner. Allen voran steht natürlich Konrad Adenauer, dessen Name heute gern auch für die erste Nachkriegslimousine (W186) verwendet wird. Bis heute dienen die Nachfolger des Adenauer-Mercedes (seit dden 1970er Jahren als S-Klasse bekannt) nicht nur den deutschen Regierungschefs als Repräsentationslimousinen.

Formel 1 Weltmeister – Mercedes-Benz

Erst 1984 zeichnete sich wieder eine aktive Teilnahme von Daimler-Benz im internationalen Motorsport ab. Mit dem 300 PS leistenden 190 E 2.3-16 nahmen 1986 einige Privatteams, darunter auch die Abteilung Mercedes-Benz Tuning AMG , in der Gruppe-A-Meisterschaft teil. Zwischen 1986 und 1996 avancierte die Marke mit dem Stern mit den schnellen 190-E- und C-Klasse-Rennwagen zur erfolgreichsten Marke der gesamten DTM/ITC-Zeit. 1995 erfolgte ein Wiedereintritt in die Formel 1, wo das Team McLaren-Mercedes-Benz schnell zu den Spitzenreitern zählte. Bereits 1998 und 1999 führte Mika Häkinnen das Team zum Weltmeistertitel.

Außerhalb der Rennstrecke erzielte das Unternehmen großartige Erfolge, die sich in den Verkaufszahlen und der mittlerweile sehr breiten Modellpalette widerspiegelten. Das wohl spektakulärste Nachkriegsmodell blieb der legendäre Mercedes 300 SL. Sein unverkennbares Design spiegelt sich auch in den sportlichen Nachfolgern Mercedes-Benz SLK, CLK und SLR wider. 1973 wurde das erste Modell der luxuriösen S-Klasse eingeführt: Der W116. Eine Limousine mit doppelten Stoßstangen, zukunftsweisender Sicherheitsausstattung und sehr viel Chrom. Der Bezeichnung S-Klasse ist bis heute ein Synonym für die automobile Oberklasse.

Mercedes-Benz Gebrauchtwagen – Kult und langlebige Klassiker

Auch unterhalb der großen Luxuslimousinen hatte Mercedes-Benz seit der Nachkriegsära einiges zu bieten. So lief 1976 beispielsweise der erste W123 als Nachfolger des Strichacht-Limousine vom Fließband. Es sollte mit ca. 2,7 Mio. Stück das bis dahin meistgebaute Modell der Marke werden. Wegen seiner Robustheit gilt er bis heute als beliebter Alltags-Klassiker. Das T-Modell war der erste Kombi der Schwaben und ist vor allem mit Dieselantrieb als Mercedes-Benz-Gebrauchtwagen sehr geschätzt. Der W123 war der Vorfahre der bis heute sehr erfolgreichen Dienstwagen der E-Klasse. Den zweiten Platz bei den Verkaufszahlen belegt mit ca. 1,9 Mio. Stück das von 1982 bis 1993 gebaute Modell 190 der Baureihe W201. Der 190er war in den 1980er Jahre der günstige Einstieg in die automobile Mittelklasse und wurde umgangssprachlich auch Baby-Benz genannt. Als Einstieg in die Kompaktklasse folgte 1997 die A-Klasse, die trotz anfänglicher Schwierigkeiten (Elch-Test) zum Verkaufsschlager bei Mercedes-Benz avancierte. Nach der Jahrtausendwende füllte Mercedes-Benz immer mehr Segment-Lücken auf dem Markt und besetzte früh einige Nischen wie viertürige Coupés (CLS) oder Luxus-Geländewagen (GL/GLS). Mittlerweile haben die Schwaben eine der umfangreichsten Modellpaletten auf dem Markt, die von der sparsamen A-Klasse über S-Klassen mit mehr als 600 PS bis hin zum kantigen Geländewagen der G-Klasse reicht. Dabei gehören sämtliche Modelle stets zu den exklusivsten und teuersten Exemplaren im Marktvergleich.