Ford Focus RS (DYB-RS)Seit 2016

  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Preis
für Focus 2.3 EcoBoost S&S Allrad (Benzin, 349 PS)
Fahrzeugeinordnung

Seit März 2016 ist der neue Ford Focus RS (DYB-RS) auf dem Markt. Für einen besseren Zugang in die zweite Reihe ist die dritte Generation des Focus RS erstmals ausschließlich als Fünftürer erhältlich und unterstreicht damit nachdrücklich ihre Alltagstauglichkeit. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Auf der anderen Seite stehen ein bärenstarker Motor und der ausgeklügelte serienmäßige Allradantrieb. Und diese Kombination ist Ford so vorzüglich gelungen, dass sich der Focus RS auch in dem dichten Konkurrenzumfeld von VW Golf R, Opel Astra OPC, Audi RS3, BMW M2 und Mercedes-AMG A45 mehr als nur behaupten kann.

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Stärken
  • Sehr gute Fahrleistungen
  • Exzellente Fahrdynamik
  • Vergleichsweise günstiger Preis
Schwächen
  • Wenige Fahrerassistenzsysteme
  • Relativ hohe Unterhaltskosten
  • Mäßiger Federungskomfort
Daten
Motorenwerte
Leistung
257 kW / 349 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
4,7 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
266 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
175 g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
7,7 l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
E

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • Ford Focus RS DYB-RS Aussenansicht Front statisch Detail Scheinwerfer links und RS Schriftzug
  • Ford Focus RS DYB-RS Aussenansicht Front schräg statisch blau
  • Ford Focus RS DYB-RS Innenansicht statisch Rücksitze beifahrerseitig
  • Ford Focus RS DYB-RS Innenansicht statisch Studio Detail Tacho
  • Ford Focus RS DYB-RS Aussenansicht Front dynamisch blau
  • Ford Focus RS DYB-RS Aussenansicht Heck schräg statisch Detail Diffusor blau
  • Ford Focus RS DYB-RS Aussenansicht Front schräg dynamisch blau
  • Ford Focus RS DYB-RS Innenansicht statisch Fahrersitz und Armaturenbrett fahrerseitig
  • Ford Focus RS DYB-RS Aussenansicht Seite schräg statisch Detail Felge und Bremsanlage
  • Ford Focus RS DYB-RS Aussenansicht Seite schräg statisch blau
  • Ford Focus RS DYB-RS Aussenansicht Front schräg dynamisch blau
  • Ford Focus RS DYB-RS Aussenansicht Seite schräg statisch Detail Heckspoiler
  • Ford Focus RS DYB-RS Aussenansicht Seite schräg dynamisch blau
  • Ford Focus RS DYB-RS Aussenansicht Heck schräg dynamisch blau
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Spätestens nach dem ersten beherzten Tritt aufs Gaspedal lacht das Sportfahrerherz. Die Art und Weise, wie dieses Auto der 40.000-Euro-Kategorie zur Sache geht, sucht ihresgleichen. Und das nächste Schmunzeln kommt spätestens in der ersten Kurve. Doch damit wird auch die Grundauslegung des Focus RS sehr schnell deutlich. Eine wirklich artgerechte Haltung des sportlichen Kölners ist wegen des hohen dynamischen Potenzials erst auf der Rennstrecke möglich.

Testberichte

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ADAC Auto-Test

Testergebnis vom 14.11.2016
FORD Focus 2.3 EcoBoost S&S Allrad
Fünftürige Schräghecklimousine der unteren Mittelklasse (257 kW / 350 PS)
link iconTestbericht lesen
  • ADAC-Urteil Technik/Umwelt
    rating
    3,4
  • ADAC-Urteil Autokosten
    rating
    3,5
Karosserie/Kofferraum: 2,9
Innenraum: 2,5
Komfort: 3,4
Motor/Antrieb: 1,6
Fahreigenschaften: 2,4
Umwelt/EcoTest: 5,5
Sicherheit: 3,4
Motoren

Motoren

Mit dem Focus RS hat Ford ein begeisterndes Sportgerät auf die Räder gestellt. Sein 350 PS starker Turbomotor harmoniert perfekt mit dem intelligenten Allradantrieb, der seine Kraft in jeder Fahrsituation optimal auf den Asphalt bringt und so nicht nur Fahrspaß, sondern auch ein Höchstmaß an Sicherheit garantiert.

  • Vierzylinder-Benzinmotor mit Abgasturbolader
  • Intelligenter Allradantrieb mit Torque Vectoring Control
  • Einstellbare Stoßdämpfer
Motordetails anzeigen
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Sicherheit

Sicherheit

Der Ford Focus RS garantiert einerseits mit hoher Karosseriesteifigkeit, sechs Airbags, automatischem Notruf ein ausgeprägtes aktives und andererseits Allradantrieb mit Torque-Vectoring, Hochleistungsbremse mit Bremsassistent ein hohes passives Sicherheitsniveau. Im Hinblick auf weitere technische, aktuelle Sicherheitsassistenzsysteme (Spurwechsel- oder Spurverlassenswarnung, Müdigkeitserkennung, Knie-Airbag) gibt es aber noch Nachholbedarf.

  • Sechs Airbags
  • Automatischer Notruf
  • Notbremsassistent (Option)
Sicherheitsausstattung anzeigen
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Ausstattung

Ausstattung

Der Ford Focus RS ist von Haus aus mit allem, was der Sportfahrer wünscht, recht umfangreich ausgestattet. Dementsprechend fällt die Liste der Sonderausstattungen vergleichsweise kurz aus, ist dafür aber in sinnvolle Pakete zusammengefasst. An elektronischen Assistenzsystemen hat der Focus RS – auf Wunsch – nur Active City Stop im Angebot. Dieser Notbremsassistent kann das Fahrzeug aus unter 50 km/h selbsttätig abbremsen, um einen Unfall zu vermeiden oder dessen Schwere zu reduzieren. Aufpreisfrei ist der Focus RS nur in der Farbe Frost-Weiß zu haben.

Zur Serienausstattung gehören:

  • Klimaautomatik
  • 19-Zoll-Leichtmetallräder
  • Recaro-Sportsitze
Ausstattungsdetails anzeigen
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Obwohl er gegenüber seinem Vorgänger quasi einen Downsizing-Motor unter der Haube hat, legt der neue Ford Focus RS mit seinem bärenstarken Turbo-Triebwerk und dem intelligenten Allradantrieb die Messlatte für sportliche Fahrdynamik noch mal deutlich höher.


Der Ford Focus RS muss sich auch vor teureren Premium-Wettbewerbern nicht verstecken.

Seit März 2016 ist das neue Topmodell der Ford-Focus-Baureihe auf dem Markt erhältlich. Die dritte Generation des Ford Focus RS ist erstmals serienmäßig mit einem Allradantrieb ausgestattet. Damit tritt der Focus RS, der in Saarlouis vom Band läuft, in direkte Konkurrenz zu Opel Astra OPC und VW Golf R, muss sich aber auch vor den deutlich teureren Premium-Wettbewerbern Audi RS2, BMW M2 und Mercedes-AMG A45 nicht verstecken.

Der Ford Focus RS bietet viel Power fürs Geld

Während sich die optischen Modifikationen des RS – abgesehen vom Heckflügel – gegenüber den anderen Modellen der Focus-Baureihe in Grenzen halten, hat Ford unter dem Blech in die Vollen gegriffen. Sein 2,3-Liter-Twin-Scroll-Turbomotor überzeugt mit seinen 350 PS ebenso wie mit seiner bärigen Kraftentfaltung, die kurzfristig – im Overboost – in einem Maximum von 470 Nm gipfelt. Problemlos und sicher auf die Straße gebracht wird diese Power über das exakte Sechsgang-Schaltgetriebe und den intelligenten, heckbetonten Allradantrieb. Dessen Torque Vectoring Control verteilt zusätzlich das Antriebsmoment variabel zwischen den Hinterrädern. Obwohl recht straff gefedert, zeigt sich der Ford Focus RS durchaus alltagstauglich, was nicht zuletzt durch seine serienmäßigen hinteren Türen unterstrichen wird, die einen bequemen Einstieg in den geräumigen Fond erlauben.

Die nahezu komplette Serienausstattung und nur wenige Extras

Die Serienausstattung des Ford Focus RS ist gezielt auf den sportlich ambitionierten Fahrer ausgerichtet. Und dem dürfte es bei dem fairen Einstiegspreis von rund 40.000 Euro an nichts Wesentlichem mangeln. Einige zusätzliche Komfort- oder Sportausstattungen sind darüber hinaus in vergleichsweise günstigen Paketen gebündelt. Einzig mit dem Angebot moderner elektronischer Assistenzsysteme hält Ford sich beim Focus RS spürbar zurück.

Fazit zum Ford Focus RS (DYB-RS)

Als Kompakt-Racer kann der neue Ford Focus RS auf ganzer Linie überzeugen. Sein exzellenter Motor liefert hervorragende Fahrleistungen, ohne dass sich diese durch übermäßige Treibstoffrechnungen negativ bemerkbar machen würden. Perfekt ergänzt wird das Triebwerk durch den modernen Allradantrieb, der nicht nur viele Fahrvergnügen beschert, sondern gleichzeitig auch eine hohe Fahrsicherheit garantiert. Dabei ist der Auftritt des Ford Focus RS optisch kraftvoll, aber vergleichsweise wenig aufdringlich. Zudem bietet er eine hohe Alltagstauglichkeit. Bei aller Sportlichkeit sollte man jedoch die Unterhaltskosten nicht unterschätzen.

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