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VW Golf 4 (Fünftürer)

Limousine19972003
(173 Bewertungen)
Gebraucht ab
299 €
Leasing ab
164 €
Fahrzeugeinordnung

Der VW Golf IV (intern als Baureihe 1J bezeichnet) wurde von 1997 bis 2003 in den Karosserieformen Drei- und Fünftürer sowie als Kombi (1999 bis 2006) gebaut. Mit knapp fünf Millionen Exemplaren war die Baureihe 1J zwar nicht ganz so erfolgreich wie ihre Vorgänger, was aber auch der kürzeren Bauzeit geschuldet war. Wie seine Vorgänger musste sich der Golf IV den klassischen Herausforderern – Ford Escort respektive Ford Focus und Opel Astra – stellen. Auch diesmal aber dominierte der Wolfsburger die nach ihm benannte Kompakt-Klasse. Der Fünftürer, dessen Markteinführung im Oktober 1997 und damit einige Monate vor der des Dreitürers erfolgte, wies zwar dieselben Maße wie dieser auf, bot Passagieren aber einen deutlich bequemeren Zugang zum Fond.

Stärken
  • breites Motoren-Spektrum
  • überzeugendes Platzangebot
  • vollverzinkte Karosserie
Schwächen
  • defekte Kraftstoffpumpen (beim Benziner bis 2001; beim Diesel bis 2000)
  • gerissene Zahnriemen bei den TDI-Modellen
  • Motorschäden durch Frost beim 1,4-Liter-Benziner
Leistung
55 kW / 75 PS
0 - 100 km/h
14 s
Höchstgeschwindigkeit
171 km/h
CO2-Ausstoß (komb.)*
-
Verbrauch (komb.)*
-
Energieeffizienzklasse*
-

Design

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der Golf IV zeichnete sich im Vergleich zu ihrem Vorgänger, dem Golf III, durch eine deutlich höhere Qualität aus. Dies machte sich zum Beispiel in wertigeren Materialien im Innenraum sowie in geringen Spaltmaßen bemerkbar. Zudem legte die Baureihe im Vergleich zum Vorgänger in Länge, Höhe, Breite und Randstand und damit beim Platzangebot deutlich zu. So bot der Fünftürer 320 Liter Kofferraumvolumen, bei umgelegter Rückbank sogar 670 Liter. Eine sehr breite Motorenpalette garantierte zudem, dass nahezu für jeden Geschmack und jedes Temperament eine entsprechende Motorvariante verfügbar war. Erstmals im Angebot: Der R32 mit 241 PS als zu diesem Zeitpunkt stärkster Golf überhaupt, der Fahrleistungen auf dem Niveau eines Porsche Boxster S ermöglichte. Vor allem die Modelljahre ab 2000 sind heute empfehlenswert. Kinderkrankheiten der früheren Baujahre waren auskuriert, und das nun serienmäßige ESP brachte eine deutliche Steigerung der Fahrsicherheit.

Communitybewertungen

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1
4 Sterne
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3 Sterne
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2 Sterne
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1 Sterne
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Karosserie
Antrieb
Fahrdynamik
Komfort
Emotion

Thomaso96
Ich kann das Auto wirklich jedem, der nicht auf der Suche nach einem Drehmomentsmonster ist bedenkenlos empfehlen. Der Golf ist einfach ein Allrounder, der wirklich alles kann. Vor allem für Fahranfäger finde ich den Wagen mit der 1.6 Motorisierung sehr geeignet, da er noch einigermaßen kostengünstig ist & trotzdem noch über ausreichend Leistung verfügt.

Motoren

Aus einem Angebot von 20 Benzin- und Dieselmotoren mit Reihen-Vierzylinder-, VR-Fünfzylinder- oder VR-Sechszylinder-Technologie konnte man beim Golf IV wählen. Während am unteren Ende der Palette mit dem 68 PS starken 1,9-Liter-Saugdiesel ein wenig überzeugendes Triebwerk rangierte, setzte der R32 mit seinen 241 PS einen neuen Maßstab in der Kompaktklasse. Serienmäßig war der Golf IV zunächst mit einem 5-Gang-Schaltgetriebe ausgestattet. Später folgte bei einigen Motorisierungen ein 6-Ganggetriebe. Für mehrere Motorisierungen war optional zudem eine 4-Stufen-Automatik oder eine 5-Stufen-Tiptronic verfügbar. Der seit 1998 angebotene Allrad-Antrieb 4motion, serienmäßig nur mit dem R32 und V6-Motor gekoppelt, war für einige der stärkeren Motorisierungen ebenso optional erhältlich. Im Hinblick auf günstige Verbrauchsdaten empfiehlt sich heute neben den Diesel-Motoren mit TDI-Technik vor allem der moderne 1,6-Liter-Benziner mit FSI-Technik.

  • Vierzylinder (Diesel), Vier-, Fünf- und Sechszylinder (Benziner)
  • 5- und 6-Gang-Schaltgetriebe, 4-Stufen-Automatik und 5-Stufen-Tiptronic
  • Frontantrieb, Allradantrieb optional, im VR-6 und R32 serienmäßig

Motordetails anzeigen

Sicherheit

Heute selbstverständliche Sicherheits-Features wie ESP und Airbags rundum waren beim Golf IV zunächst nur optional zu erhalten. Während das Antiblockiersystem ABS bereits von Produktionsbeginn an serienmäßig war, gehörte das elektronische Stabilitätsprogramm ESP erst ab 1999 zur Serienausstattung. Auf der Habenseite waren standfeste Bremsen und eine sichere Straßenlage zu verbuchen, während Kopfstützen, die vorne nur für Personen bis etwa 1,75 Meter und hinten gar nur bis 1,65 Meter Größe ausgelegt waren, zu den Negativposten zählten. Ebenfalls nicht ideal: Die durch die breiten C-Säulen eingeschränkte Sicht nach schräg hinten, etwa beim Ein- oder Ausparken.

  • Front- und Seitenairbags (und ab 2002 Kopfairbags) serienmäßig
  • ESP ab 1999 serienmäßig
  • Sicht nach schräg hinten eingeschränkt durch breite C-Säulen

Ausstattung

Die Serienausstattung des Golf IV (1J) war wie üblich bei VW eher nüchtern gehalten. Mehr als einige Sicherheitsfeatures wie Halogen-Scheinwerfer, ABS, Front- und Seitenairbags (Kopfairbags erst ab 2002) sowie eine Zentralverriegelung (ab 2001) durfte man bei der Basisversion nicht erwarten. Ein gewisses Maß an Komfort garantierten erst die gestaffelten Ausstattungslinien „Comfortline“, „Trendline“ und „Highline“. Während „Comfortline“ unter anderem elektrische Fensterheber vorne, eine geteilt umklappbare Rückbank und ab 2001 auch einen Tempomat beinhaltete, bot die „Trendline“-Ausstattung zudem Sportsitze vorne und 15-Zollräder. Die höchste Ausstattungslinie, „Highline“, brachte darüber hinaus das Radio „Beta“, eine Mittelarmlehne, ein Dreispeichen-Lenkrad, Schaltknauf und Handbremse in Lederausführung sowie Nebelscheinwerfer und ab 2001 eine manuelle Klimaanlage mit.

  • ABS serienmäßig
  • Halogen-Licht Serie
  • Manuelle Klimaanlage erst ab „Highline“ (ab 2001)

Modellbeschreibung

Der Golf IV (1J) ist auf dem Gebrauchwagenmarkt die beliebteste Golf-Baureihe. Am besten fährt man mit Modellen aus der zweiten Hälfte des Produktionszyklus.


Der rechtzeitige Wechsel des Zahnriemens ist dringend zu beachten.

Als 1997 die vierte Generation des Wolfsburger Volumen-Modells vorgestellt wurde, hatte der Golf längst seine eigene Fahrzeugklasse – als Kompakt- oder Golf-Klasse – definiert. Gegenüber seinem Vorgänger konnte die neue Baureihe, intern unter dem Kürzel 1J geführt, zudem eine ganze Reihe von Verbesserungen aufweisen. Neben einem größeren Platzangebot war das vor allem eine deutlich höhere Qualitätsanmutung, die sowohl in geringeren Spaltmaßen als auch in wertigeren Materialen im Innenraum zum Ausdruck kam.

Fahrzeuge der ersten Baujahre litten allerdings unter einer ganzen Reihe von Kinderkrankheiten, so dass man Exemplaren ab 2000 den Vorzug geben sollte. Die gelten nicht nur als deutlich zuverlässiger, sondern setzten zum Teil auch auf deutlich modernere und damit effizientere Motoren-Technik.

 

Vier, fünf oder sechs Zylinder

 Der Golf IV war in 20 verschiedenen Motorisierungen erhältlich, die sich auf verschiedene Motor-Konzepte verteilten. Während alle Diesel-Modelle Vierzylinder-Reihenmotoren waren, kamen bei den Benzinern Vierzylinder-Reihen- sowie Fünf- und Sechs-Zylinder-VR-Motoren zum Einsatz. Der 1,6-Liter-FSI-Motor, der ab 2001 verbaut wurde, glänzte mit günstigen Verbrauchswerten, der R32 mit 3,2-Liter-VR6-Motor und 241 PS mit sportwagenähnlicher Leistung. Ebenfalls mit guten Normverbrauchswerten um die sechs Liter unterwegs waren die Diesel mit Turbo-Aufladung.

 

Drei Ausstattungslinien: Comfortline, Trendline, Highline

Ein Golf IV der frühen Baujahre in der Basisversion bedeutete Verzicht in Sachen Komfort sowie bei einigen Sicherheitsfeatures. So war ein ESP-System erst ab 1999 serienmäßig, Kopfairbags gehörten gar erst ab 2002 zum Serienumfang. Dank der drei Ausstattungslinien, „Comfortline“, „Trendline“ oder“ Highline“, konnte man den Golf IV aber deutlich aufwerten, etwa durch einen Tempomat oder eine Klimaanlage.

 

Dank Vollverzinkung war Rost kein Thema, dennoch gab es Qualitätsprobleme

Die vollverzinkte Karosserie des Golf IV galt als rostresistent. Frei von Problemen waren die frühen Jahrgänge der Baureihe aber nicht. Durchhängende Türen waren noch das geringste, kapitale Motorschäden durch Frost beim 1,4-Liter-Benziner dagegen das schwerwiegendste Problem. Für die TDI-Modellen gilt: Der rechtzeitige Wechsel des Zahnriemens ist dringend zu beachten. Ansonsten kann hier ebenfalls ein Motorschaden drohen. Auch andere Baugruppen konnten Probleme machen. Während die Diesel-Modelle bisweilen durch defekte Einspritzinjektoren auffielen, monierte der TÜV bei Dieseln wie bei Benzinern die hinteren Bremsen.

 

Fazit Golf IV (1J) Fünftürer

Der Golf IV gilt als bevorzugte Golf-Baureihe auf dem Gebrauchtmarkt. Das liegt zum einen an der deutlich höheren Qualität gegenüber seinen Vorgängern, zum anderen daran, dass der Golf IV auch heute noch modern und zeitgemäß erscheint, dennoch aber zu relativ günstigen Preisen verfügbar ist. 

Wer sich die Zeit nimmt, die präferierte Motorvariante in einer höheren Ausstattungslinie zu finden, bekommt ein gut ausgestattetes Auto, bei dem man weder auf Komfort noch auf Sicherheit verzichten muss. Unbedingt zu empfehlen ist, dass der potenzielle Käufer eines TDI-Modells sich vom Verkäufer überzeugend belegen lässt, dass die Intervalle zum Austausch des Zahnriemens eingehalten wurden.

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