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Audi A4 Avant (B6/B7)

Kombi20042008
(72 Bewertungen)
Gebraucht ab
600 €
Leasing ab
229 €
Fahrzeugeinordnung

Der Audi A4 (B6/B7) Avant wurde von 2000 bis 2008 produziert und war das beliebteste Modell der Mittelklasse-Baureihe. Rund 80 Prozent der Audi A4-Fahrer wählten diese Kombi-Version. Eine umfassende Modellpflege fand Ende 2004 beim Wechsel vom B6 auf den B7 statt. Letzterer hatte nun den Singleframe-Kühlergrill, an der grundsätzlichen Fahrzeugarchitektur wurde jedoch nichts verändert. Der B7-Avant war 4,59 Meter lang und übertraf damit den B6 um rund fünf Zentimeter, das Kofferraum-Volumen blieb mit 442 bis 1184 Litern unverändert. Dennoch gab es im Zuge des Facelifts technische Verbesserungen, die auch das Sicherheitsniveau steigerten. Zu den Konkurrenten des Audi A4 Avant zählten der BMW 3er Touring und das Mercedes C-Klasse T-Modell, aber auch der VW Passat.

Stärken
  • gute Verarbeitung
  • verbessertes Fahrwerk beim B7
  • umfangreiche Motorenauswahl
Schwächen
  • kleiner Kofferraum bei umgelegter Rückenlehne
  • dürftiger Federungskomfort (B6)
  • Diesel-Rußpartikelfilter erst spät serienmäßig
Leistung
75 kW / 102 PS
0 - 100 km/h
13 s
Höchstgeschwindigkeit
186 km/h
CO2-Ausstoß (komb.)*
187 g/km
Verbrauch (komb.)*
7,8 kwH/100km
Energieeffizienzklasse*
-

Design

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Die grundlegende Architektur war beim A4 der Baureihen B6 und B7 identisch, der Kofferraum blieb mit 442 bis 1184 Litern unverändert. Optisch allerdings läutete der B7, der 2004 mit einer umfassenden Modellpflege auf den Markt kam, mit dem Singleframe-Kühlergrill eine neue Design-Ära bei Audi ein. Auch technisch verbesserte der Ingolstädter Automobilhersteller verschiedene Schwachstellen der B6-Baureihe. Diese Überarbeitung schlug sich auch in der ADAC-Pannenstatistik nieder: Der Als B7 verbesserte sich der A4 Avant auf die vordersten Plätze dieser Liste. Lediglich das Lenkgetriebe und die Bremsschläuche machten hin und wieder Probleme. Auch das Fahrwerk optimierten die Techniker umfassend, was sich positiv auf Federungskomfort und Agilität auswirkte.

Communitybewertungen

5 Sterne
2
4 Sterne
1
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Karosserie
Antrieb
Fahrdynamik
Komfort
Emotion

Auditdiq
Der a4 b6 ist ein alles Könner Ob Sachen transportieren Oder auf Reisen gehen mit dem Audi macht das alles spass Sehr gute Verarbeitung viel Platz im Kofferraum Sehr leise bequeme sitze (teilleder) Fahre jede Ferien mit Frau und 2 Kindern in Urlaub meistens mindestens 1000 km und das macht spass
Naiki92
Das Fahrzeug wirkt immer noch recht zeitlos und elegant. Jede Fahrt macht mir immer wieder Freude und auch die geringen Unterhaltskosten, sofern man die Verschleißteile selbst wechseln kann, sprechen für den A4 B6. Fahrspaß :cool: Komfort :cool: Optik :cool: Ausstattung :cool: Qualitätseindruck :cool: Unterhalt :cool:

Motoren

Die Motorenpalette war beim Avant ebenso umfangreich wie bei der Limousine. Dementsprechend rangierten auch die Leistungen zwischen 102 PS und 420 PS und die Verbräuche von 5,4 Litern (CO2-Emissionen 143 g/km) beim 1.9 TDI e bis hin zu 13,5 Litern (CO2-Emissionen 329 g/km) beim 420 PS-starken Audi RS4 mit V8-Motor. Die Top-Modelle gab es nur mit Quattro-Allradantrieb, während bei den leistungsschwächeren Modellen auch Frontantrieb zur Verfügung stand. Das Getriebeangebot umfasste sowohl manuelle Fünf- und Sechsgangschaltungen als auch stufenlose Multitronic- sowie klassische Tiptronic-Automatik.

  • Vorderrad- und Allradantrieb Quattro
  • Vier- bis Achtzylinder-Motoren (102 PS bis 420 PS)

Motordetails anzeigen

Sicherheit

Das Sicherheitsarsenal des Audi A4 (B6/B7) war zeitgemäß und ausreichend. Im Euro-NCAP-Test holte der Audi A4 B6 allerdings nur vier Sterne. Die Experten lobten die stabile Fahrgastzelle, den hohen Schutz gegen seitliche Einschläge, bemängelten aber den schlechten Fußgängerschutz. Serienmäßig waren sechs Airbags verbaut, Seiten-Luftsäcke hinten kosteten Aufpreis.

Bei der Sicherheit des Audi A4 Avant der Baureihen B6 und B7 brachte die umfangreiche Modellüberarbeitung, die 2004 über die Bühne ging, einige Verbesserungen – obwohl die Architektur unverändert blieb. Die Airbags waren jetzt zweistufig ausgelegt und blähten sich je nach Härte der Kollision auf beziehungsweise waren inaktiv, wenn der betreffende Sitzplatz nicht belegt war. Hilfreich war auch das „Trockenbremsen“ der Bremsscheiben bei Nässe durch kurze unmerkliche Bremseingriffe und auch vom Schleuderverhinderer ESP gab es eine weiter entwickelte Version.

Zur Sicherheitsausstattung zählten:

  • sechs Airbags
  • starker Seitenschutz
  • neues ESP (8.0) ab Modellpflege

Ausstattung

Auch wenn die Baureihen B6 und B7 des Audi A4 Avant aufgrund der gemeinsamen Architektur als ein Modell gesehen werden, gab es doch mit der großen Modellpflege im Jahr 2004 einige markante Veränderungen, wie etwa der Einzug des Single-Frame-Kühlergrills. Auch die Materialien erhielten mit der Modellumstellung eine Auffrischung. Im Innenraum blieb die enge Verwandtschaft zum Vorgänger aber noch deutlich sichtbar. Lediglich das Lenkrad ließ einen Unterschied vermuten. In beiden Modellen waren bisherige Extras wie die Klimaautomatik nun serienmäßig und erstmals war in einem Audi A4 ein Regensensor erhältlich. Der sukzessive Wechsel der Bedienung auf das moderne MMI-Infotainment-System, der mit dem B7 komplett vollzogen wurde, zog eine ganze Reihe an Veränderungen nach sich. Ein größerer Monitor wurde verbaut, das Audio-Kassettenfach verschwand zugunsten eines DVD-Einschubs und auch SD-Karten-Slots waren nun vorhanden. 

Zur Serienausstattung gehörten:

  • Klimaautomatik
  • elektrische Fensterheber
  • Regensensor

Modellbeschreibung

Der Audi A4 Avant war im Vergleich zur Limousine der Baureihe B6/B7 das deutlich beliebtere Modell. Rund 80 Prozent der A4-Fahrer entschieden sich für den Kombi.


Audi schaffte nach der Modellpflege den Fahrwerks-Spagat zwischen Komfort und Sportlichkeit.

Der Audi A4 Avant (B6/B7) war eher als Lifestyle-Fahrzeug denn als praktikabler Nutzlaster positioniert, was sich nicht zuletzt in dem kleinen Kofferraum manifestierte, der bei umgelegten Lehnen der Rückbank ein maximales Volumen von gerade mal 1184 Litern aufwies. Vor allem mit dem Facelift und dem Einsatz des markanten Single-Frame-Kühlergrills rückte das Design verstärkt in den Fokus. Mit Erfolg: Der Audi A4 reihte sich im Jahr 2007 auf Platz vier in der deutschen Zulassungsstatistik ein, übertroffen nur vom VW Golf, dem VW Passat und dem 3er BMW.

 

Bessere Sicherheit als B7

Mit dem Wechsel zur B7-Baureihe, der als Modellpflege im Jahr 2004 vollzogen wurde, verbesserte sich die Sicherheit des A4 Avant. Bei Nässe half die Technik des Bremsscheiben-Trockenbremsens – bei der kurze, unmerkliche Bremseingriffe stattfanden – den Bremsweg zu verkürzen. Der Schleuderverhinderer ESP wurde ebenfalls in der weiter entwickelten Version 8.0 verbaut. Die neuen zweistufigen Airbags reagierten jetzt auf die Unfallschwere und blähten sich nur noch so stark auf wie nötig. Sensoren meldeten, wenn ein Sitz nicht belegt war und verhinderten so die Aktivierung des jeweiligen Luftsacks.

Auch die Ausstattung wurde verbessert, das Infotainment auf modernen Stand gebracht, ein größerer Monitor verbaut und ein MMI-System eingeführt. Das Xenonlicht war ab 2004 mit einem Kurvenlicht kombinierbar. Viele Mängel wurden ausgeräumt, sodass der Audi A4 in der ADAC-Pannenstatistik einen der vordersten Plätze belegte.

 

Fahrwerks-Spagat

Mit dem Audi RS4 Avant mit 420 PS starkem V8 und Quattro-Allradantrieb legte der Ingolstädter Automobilhersteller ein sehr sportliches Modell auf, dass gerade in der Kombi-Version einige Fans hatte. Doch auch bei den schwächer motorisierten Modellen schaffte Audi mit der Modellpflege den Fahrwerks-Spagat zwischen Komfort und Sportlichkeit.

Die Anzahl der Motorisierungen war beim Audi A4 Avant B6/B7 ziemlich umfangreich. Von 2000 bis 2008 gab es immer wieder Ergänzungen und vor allem mit und nach der Modellpflege 2004 hielten neue Triebwerke Einzug: Bei den Benzinern sorgten die modernen 2.0 TFSI-Motoren für Vortrieb und mit dem 170 PS starken 2.0 TFSI e trugen die Ingolstädter dem aufkommenden Bedürfnis nach sparsamen Automobilen Rechnung. Neben einem länger übersetzten sechsten Gang kamen bei diesen Modellvarianten unter anderem Leichtbau-Elemente wie eine Alu-Motorhaube zum Einsatz.

 

Fazit zum Audi A4 Avant B6/B7

Sowohl die Baureihe B6 als auch ihr Nachfolger B7 überzeugten beim Audi A4 Avant mit einer guten Qualität und Verarbeitung. Ganz ohne Fehl und Tadel ging es aber nicht – bisweilen machten die stufenlose Multitronic-Automatik und die Vorderachsgelenke Probleme. Immerhin wurden bei den B7-Exemplaren einige Mängel ausgeräumt, das Fahrwerk besser abgestimmt und auch die Sicherheitsaspekte verbessert. Mit der Modellpflege 2004 kamen auch neue Motoren.

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