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Eine Collage aus vier sparsamen E-Autos: Dacia Spring Electric, Mercedes CLA Coupé, Lucid Air und Tesla Model 3
Quelle: Dacia, Mercedes-Benz, Lucid, Tesla | Collage: mobile.de
Energieeffiziente E-Autos im Vergleich: kompakte Stromer, gute Reichweiten und effiziente Fahrprofile auf der Straße.

Das Wichtigste im Überblick

  • Der Mercedes-Benz CLA Coupé 250 EQ ist aktuell das sparsamste E-Auto mit 12,3 kWh/100 km.
  • Aber: Ein niedriger Verbrauch bedeutet nicht automatisch niedrige Gesamtkosten – der Dacia Spring ist der günstigste Allrounder.
  • WLTP-Werte weichen im Alltag um 8–22 % ab.

Wenig Strom verbrauchen: Das klingt simpel, ist aber eine echte Ingenieurskunst. Ein Vergleich verschiedener Marken und Modelle überrascht: Zwischen Kleinstwagen und Luxuslimousine liegen beim Verbrauch manchmal nur Zehntelpunkte.

1. Mercedes-Benz CLA Coupé 250 EQ Progressive

Ein schwarzes Mercedes-Benz CLA Coupé 250 EQ fährt an einem schwarzen Gebäude in einer Stadt vorbei.
Quelle: Mercedes-Benz
Die dunkle Lackierung und die flache Dachlinie unterstreichen den Anspruch des CLA: wenig Luftwiderstand, viel Effizienz und das bei 200 kW unter der Haube.

Der neue Mercedes CLA setzt mit einem WLTP-Normverbrauch von nur 12,3 kWh/100 km Maßstäbe – und das als Fahrzeug der unteren Mittelklasse mit 200 kW (272 PS) starkem Elektromotor.

Optisch präsentiert sich der CLA als flaches, aerodynamisch optimiertes Coupé, das seinen Verbrauchsvorteil nicht zuletzt seinem cW-Wert verdankt. Laut ADAC-Ecotest weicht der Realverbrauch nur um rund 9,8 % vom WLTP-Wert ab: ein sehr guter Wert.

Geeignet für

  • Vielfahrer, Technikbegeisterte, Pendler mit langen Strecken, Personen mit gehobenen Ansprüchen

Nicht geeignet für

  • Familien mit Platzbedarf im Fond, Käufer mit kleinem Budget

Der CLA ist das erste Serienfahrzeug von Mercedes auf der neuen MMA-Plattform, die speziell für E-Autos entwickelt wurde.

Vorteile

  • Sparsamster Stromer der gesamten Liste (12,3 kWh/100 km)
  • Sehr geringe Abweichung zwischen WLTP- und Realverbrauch (~9,8 %)
  • Starke Leistung (200 kW) bei gleichzeitig niedrigem Verbrauch

Nachteile

  • Hoher Einstiegspreis von 52.872 Euro
  • Als Coupé eingeschränkte Kopffreiheit im Fond
  • Gesamtkosten von 78,1 Ct/km – höchster Wert der Liste
Mercedes CLA 250 in Weiß
Mercedes CLA 250 in Weiß
Mercedes-Benz CLA

Das Mercedes-Benz CLA Coupé verbindet sportliches Design mit moderner Elektrotechnik – und setzt damit neue Maßstäbe im Kompaktsegment.

2. Dacia Spring Electric 100 Extreme

Ein roter Dacia Spring Electric fährt auf einer Landstraße.
Quelle: Dacia
Der Spring macht aus seinem Budgetanspruch kein Hehl – und das ist auch gut so. Mit 12,4 kWh/100 km schlägt er Fahrzeuge, die doppelt so viel kosten.

Der Dacia Spring ist der günstigste Stromer auf dieser Liste und mit 12,4 kWh/100 km der zweitsparsamste Elektrokleinwagen im Ranking.

Mit 75 kW (102 PS) ist er kein Sprinter, aber ein zuverlässiger Stadtbegleiter: kompakt, praktisch und mit den niedrigsten Gesamtkosten von 36,7 Ct/km der gesamten Top-10-Liste.

Geeignet für

  • Stadtfahrer, Fahranfänger, Zweitwagenbesitzer, Sparfüchse

Nicht geeignet für

  • Familien, Vielfahrer auf der Autobahn, Personen mit hohem Komfortanspruch

Der Dacia Spring wird in Rumänien produziert und basiert auf einer Plattform, die auch in China verwendet wird.

Vorteile

  • Günstigster Neupreis der Liste: ab 19.700 Euro
  • Niedrigste Gesamtkosten aller Top-10-Modelle (36,7 Ct/km)
  • Gut geeignet für die Stadt: kompakte Abmessungen, einfaches Parken

Nachteile

  • Begrenzte Reichweite: nicht für Langstrecken geeignet
  • Vergleichsweise schwache Motorleistung (75 kW)
  • Einfache Innenausstattung ohne Premium-Anspruch
Weißer Dacia Spring auf einem Parkplatz
Weißer Dacia Spring auf einem Parkplatz
Dacia Spring Electric

Das Dacia Spring Electric 100 Extreme ist das günstigste Elektroauto auf dem deutschen Markt und macht Elektromobilität für viele erschwinglich.

3. Tesla Model Y Long Range

Ein silberner Tesla Model Y fährt auf einer sonnigen Bergstraße.
Quelle: Tesla
Das Model Y setzt auf Funktionalität ohne Ablenkung und schafft dabei 12,7 kWh/100 km als Mittelklasse-SUV.

Das Tesla Model Y in der Long-Range-Variante kombiniert 12,7 kWh/100 km Normverbrauch mit einer Leistung von 220 kW (299 PS). Damit gehört der Wagen zu den sparsamsten Mittelklasse-SUVs überhaupt.

Das Fahrzeug überzeugt mit dem bekannten minimalistischen Tesla-Innenraum, dem großen Zentraldisplay und dem Supercharger-Netzwerk, das Langstreckenfahrten besonders komfortabel macht.

Geeignet für

  • Familien, Vielfahrer, Langstreckenfahrer, Tesla-Fans

Nicht geeignet für

  • Käufer, die klassische Bedienelemente bevorzugen, Personen mit kleinem Budget

Das Model Y war 2023 das meistverkaufte Auto der Welt – nicht nur das meistverkaufte E-Auto.

Vorteile

  • Sehr gutes Verhältnis aus Leistung und Verbrauch
  • Zugang zum weitreichenden Tesla-Supercharger-Netzwerk
  • Geräumiges SUV-Format mit viel Platz für Familie und Gepäck

Nachteile

  • Verarbeitungsqualität wird von Kunden teils kritisiert
  • Kein physisches Kombiinstrument hinter dem Lenkrad
  • Gesamtkosten von 72,0 Ct/km im oberen Bereich
Weißes Elektroauto, Tesla Model Y, steht auf einem Parkplatz vor einem Gebäude mit reflektierenden Fenstern.
Weißes Elektroauto, Tesla Model Y, steht auf einem Parkplatz vor einem Gebäude mit reflektierenden Fenstern.
Tesla Model Y

Das Tesla Model Y Long Range überzeugt mit großer Reichweite und einem der leistungsfähigsten Lade-Netzwerke in Europa.

4. Fiat 500e 3+1 (23,8 kWh) La Prima

Ein weißer Fiat 500e fährt in einer Stadt.
Quelle: Fiat
Die gerundeten Formen ohne Kühlergrill verraten, dass hier kein Verbrenner mehr werkelt. Der 500e trägt sein Retro-Erbe in die Elektrowelt und passt dabei in fast jede Parklücke.

Der Fiat 500e in der 3+1-Version mit 23,8-kWh-Akku und La-Prima-Ausstattung verbraucht laut WLTP 13,0 kWh/100 km bei einer Leistung von 70 kW (95 PS).

Das „3+1” steht für die charakteristische hintere Halbseitentür, die den Einstieg in den Fond erleichtert – ein cleverer Kompromiss zwischen Coupé-Optik und Alltagstauglichkeit. Der 500e ist ein echter Hingucker mit ikonischem Retro-Design.

Geeignet für

  • Stadtbewohner, Design-Liebhaber, Paare, Zweitwagenbesitzer

Nicht geeignet für

  • Familien mit Kindern, Vielfahrer, Personen mit großem Gepäckbedarf

Der Fiat 500e ist das erste vollständig elektrische Fahrzeug in der Geschichte der Marke Fiat.

Vorteile

  • Markantes, zeitloses Design
  • Praktische 3+1-Tür für besseren Fondeinsteig
  • Solide Stadtreichweite für den Alltag

Nachteile

  • Kleine Batterie (23,8 kWh) – begrenzte Reichweite
  • Wenig Platz im Fond
  • Gesamtkosten von 53,3 Ct/km für ein Kleinstfahrzeug vergleichsweise hoch
Ein gelber Fiat 500 steht vor einer Werkstatt
Ein gelber Fiat 500 steht vor einer Werkstatt
Fiat 500e

Der Fiat 500e 3+1 La Prima kombiniert italienisches Flair mit einer praktischen dritten Tür – und macht den Stadtflitzer alltagstauglicher.

5. Ford Puma Gen-E

Ein silberner Ford Puma Gen-E steht auf einem freien Feld.
Quelle: Ford
Das geschlossene Frontdesign ohne klassischen Kühlergrill ist das deutlichste Zeichen des Generationswechsels. Unter dem Ladeboden wartet die MegaBox, die es beim Gen-E weiterhin gibt.

Der Ford Puma Gen-E bringt das beliebte Crossover-Konzept in die Elektrowelt. Mit 13,0 kWh/100 km und 124 kW (169 PS) liefert der Wagen eine solide Kombination aus Effizienz und Fahrfreude.

Besonders praktisch: der „MegaBox” genannte Kofferraum unter dem Ladeboden. Der war schon beim Verbrenner-Puma ein Alleinstellungsmerkmal und bleibt beim Gen-E erhalten.

Geeignet für

  • Aktive Fahrer, Familien mit Platzbedarf, Crossover-Fans, Pendler

Nicht geeignet für

  • Käufer mit Premiumanspruch, Personen, die Allrad benötigen

Der Puma Gen-E basiert auf der gleichen Plattform wie der Explorer Electric, teilt sich aber kaum sichtbare Bauteile mit ihm.

Vorteile

  • Praktische MegaBox für extra Stauraum
  • Attraktives Crossover-Design mit hoher Sitzposition
  • Gutes Leistungs-Verbrauchs-Verhältnis (124 kW bei 13,0 kWh)

Nachteile

  • Gesamtkosten von 58,2 Ct/km
  • Kleineres Ladenetzwerk als Tesla oder Hyundai
  • Kein Allradantrieb verfügbar
Ein roter Ford Puma Gen-E steht vor einem Autohaus.
Ein roter Ford Puma Gen-E steht vor einem Autohaus.
Ford Puma Gen-E

Der Ford Puma Gen-E bringt den beliebten Crossover als vollelektrische Version auf die Straße – mit bewährtem Raumangebot und neuem Antrieb.

6. Lucid Air Single Motor Pure RWD

Ein silberner Lucid Air steht auf einer Wiese vor einem Meer.
Quelle: Lucid
Die durchgehende Lichtleiste und die sehr niedrige Gürtellinie geben dem Air eine Silhouette, die man in der Oberklasse selten sieht.

Der Lucid Air ist das auffälligste Fahrzeug dieser Liste: Mit 325 kW (442 PS) ist er das stärkste Modell im Ranking. Dennoch verbraucht er nur 13,0 kWh/100 km, also genauso viel wie ein Fiat 500e.

Das zeigt, was moderne Antriebstechnik leisten kann. Der Grundpreis von 85.000 Euro macht ihn zum teuersten Fahrzeug der Top 10. Die Gesamtkosten konnte der ADAC noch nicht vollständig berechnen.

Geeignet für

  • Technikbegeisterte, Käufer mit hohem Budget, Liebhaber amerikanischer Luxusmarken

Nicht geeignet für

  • Käufer mit kleinem Budget, Personen, die ein dichtes Servicenetz benötigen, Familien mit Budgetfokus

Lucid Motors wurde von ehemaligen Tesla-Ingenieuren gegründet und hat seinen Sitz in Newark, Kalifornien.

Vorteile

  • Starkes Effizienz-Leistungs-Verhältnis (325 kW, 13,0 kWh)
  • Luxuriöse Innenausstattung auf höchstem Niveau
  • Technologisch führend bei der Antriebseffizienz

Nachteile

  • 85.000 Euro Grundpreis
  • Gesamtkosten noch nicht vollständig berechnet
  • Wenig Markenpräsenz und Servicenetz in Deutschland
Ein schwarzer Lucid Air in einer Händlerhalle.
Ein schwarzer Lucid Air in einer Händlerhalle.
Lucid Air

Der Lucid Air ist eine der reichweitenstärksten Limousinen auf dem Markt. Der Wagen kommt aus dem Haus des ehemaligen Tesla-Chefingenieurs.

7. Tesla Model 3

Ein weißer Tesla Model 3 fährt auf einer Landstraße in den USA.
Quelle: Tesla
Das überarbeitete Modell zeigt sich mit glatterer Frontpartie und schlankerer Lichtsignatur als sein Vorgänger. Weniger Linien, gleiche Effizienz: 13,0 kWh/100 km bei 208 kW.

Das Tesla Model 3 gehört zu den meistverkauften Elektroautos der Welt. Mit 13,0 kWh/100 km bei 208 kW (283 PS) schafft der Wagen eine starke Effizienz in der Mittelklasse.

Das 2024 umfassend überarbeitete Modell – intern „Highland” genannt – bringt ein aufgewertetes Interieur, verbessertes Fahrwerk und ein neues Lichtsystem mit.

Geeignet für

  • Vielfahrer, Pendler, Technikaffine, Familien

Nicht geeignet für

  • Käufer, die analoge Instrumente bevorzugen, Personen mit sehr kleinem Budget

Das Model 3 Highland verfügt über eine neue Hinterbank mit integrierter Belüftung: ein Feature, das vorher nur in der Business-Klasse zu finden war.

Vorteile

  • Sehr gute Effizienz in der Mittelklasse (13,0 kWh/100 km bei 208 kW)
  • Breites Angebot an Gebrauchtwagen auf dem Markt
  • Zugang zum Tesla-Supercharger-Netzwerk

Nachteile

  • Gesamtkosten von 63,1 Ct/km
  • Kein klassisches Kombiinstrument
  • Verarbeitungsqualität bei älteren Modellen teils nicht optimal
Ein gebrauchtes Tesla Model 3 auf dem Hof eines Autohändlers.
Ein gebrauchtes Tesla Model 3 auf dem Hof eines Autohändlers.
Tesla Model 3

Das Tesla Model 3 gilt als Maßstab im Elektro-Segment – mit hoher Reichweite, starker Ladeperformance und konsequent digitalem Innenraum.

8. Renault Twingo E-Tech Electric Evolution

Ein gelber Renault Twingo E-Tech Electric steht an einer Hafenpromenade.
Quelle: Renault
Die großflächigen Felgen mit markanten Speichen fallen ins Auge – ein Kontrast zur kompakten Karosserie. Der Twingo bleibt, was er immer war: ein Auto für die Stadt, nicht für die Autobahn.

Der Renault Twingo E-Tech Electric ist mit 19.900 Euro und 13,1 kWh/100 km das zweitgünstigste Fahrzeug der Liste – und mit 60 kW (82 PS) klar auf den Stadtverkehr ausgelegt.

Der Twingo ist ein echter Stadtflitzer: klein, wendig und einfach zu parken. Die Gesamtkosten sind noch nicht vollständig berechnet, doch der niedrige Grundpreis lässt günstige Betriebskosten erwarten.

Geeignet für

  • Stadtfahrer, Fahranfänger, Senioren, Zweitwagenbesitzer

Nicht geeignet für

  • Vielfahrer, Familien, Personen mit Langstreckenbedarf

Der Twingo E-Tech ist der Nachfolger des Twingo Electric und wurde speziell für den europäischen Stadtverkehr konzipiert.

Vorteile

  • Sehr günstiger Einstiegspreis (19.900 Euro)
  • Kompakte Abmessungen – gut für den Stadtverkehr
  • Einfache Bedienung, gut für Fahranfänger

Nachteile

  • Geringste Motorleistung der Liste (60 kW)
  • Gesamtkosten noch nicht vollständig berechnet
  • Begrenzte Reichweite – wenig für Überlandfahrten geeignet
Gelber Renault Twingo Kleinwagen, schräg von vorn fotografiert. Weißes Außenspiegelgehäuse und schwarze Felgen mit silbernen Akzenten.
Gelber Renault Twingo Kleinwagen, schräg von vorn fotografiert. Weißes Außenspiegelgehäuse und schwarze Felgen mit silbernen Akzenten.
Renault Twingo E-Tech

Der Renault Twingo E-Tech Electric Evolution ist der kompakte Stadtflitzer für kurze Wege: erschwinglich, wendig und rein elektrisch unterwegs.

9. Hyundai Ioniq 6 (63 kWh)

Ein roter Hyundai Ioniq 6 fährt auf einer Straße in einer Stadt.
Quelle: Hyundai
Die gestreckte Dachlinie und der abfallende Heckabschluss sind kein Zufall: Der cW-Wert von 0,21 ist das Ergebnis konsequenter Formgebung und einer der Gründe für den niedrigen Verbrauch des Hyundai Ioniq 6.

Der Hyundai Ioniq 6 mit 63-kWh-Akku und 125 kW (170 PS) verbraucht 13,4 kWh/100 km. Damit ist er das effizienteste Fahrzeug der Mittelklasse hinter dem Tesla Model Y.

Das stromlinienförmige Stufenheck-Design ist charakteristisch. Der cW-Wert von 0,21 gehört zu den niedrigsten aller Serienfahrzeuge weltweit.

Geeignet für

  • Vielfahrer, Technikbegeisterte, Pendler, Familien

Nicht geeignet für

  • SUV-Fans, Käufer mit kleinem Budget, Personen, die ein hohes Fahrzeug bevorzugen

Der Ioniq 6 kann dank Vehicle-to-Load (V2L) andere Geräte mit Strom versorgen. Das ist praktisch beim Camping oder auf Baustellen.

Vorteile

  • Einer der niedrigsten Luftwiderstände aller Serienfahrzeuge (cW 0,21)
  • Schnelles Laden dank 800-Volt-Architektur
  • Geräumiger Innenraum trotz flacher Silhouette

Nachteile

  • Stufenheck polarisiert optisch
  • Gesamtkosten von 70,9 Ct/km
  • Kein klassisches SUV-Format – weniger Bodenfreiheit
Ein schwarzer Hyundai Ioniq 6 steht auf einem Parkplatz.
Ein schwarzer Hyundai Ioniq 6 steht auf einem Parkplatz.
Hyundai Ioniq 6

Der Hyundai Ioniq 6 mit 63-kWh-Akku überzeugt mit aerodynamischem Design und einer der schnellsten Laderaten in seiner Klasse.

10. Toyota C-HR+ (57,7 kWh) Active

Ein silberner Toyota C-HR+ steht in einem Raum mit Betonwand.
Quelle: Toyota
Toyota zeigt beim C-HR+, dass Effizienz und ein eigenständiges Erscheinungsbild kein Widerspruch sind.

Der Toyota C-HR+ mit 57,7-kWh-Akku und 123 kW (167 PS) schließt die Top 10 mit 13,4 kWh/100 km ab. Sein Crossover-Design ist modern und dynamisch, der Innenraum hochwertig verarbeitet.

Toyota steht für Langlebigkeit und Zuverlässigkeit. Das macht den C-HR+ besonders für Käufer interessant, die ein zuverlässiges E-Auto suchen.

Geeignet für

  • Familien, qualitätsbewusste Käufer, Crossover-Fans, Alltagsfahrer

Nicht geeignet für

  • Sportfahrer, Personen mit Allradbedarf, Käufer mit sehr kleinem Budget

Der C-HR+ ist Toyotas erstes vollelektrisches Crossover-Modell für den europäischen Markt.

Vorteile

  • Hohe Verarbeitungsqualität und Zuverlässigkeit (Toyota-typisch)
  • Attraktives Crossover-Design
  • Gutes Platzangebot für die Fahrzeugklasse

Nachteile

  • Gesamtkosten noch nicht vollständig berechnet
  • Kein Allradantrieb in dieser Variante
  • Ladenetzwerk nicht so weitreichend wie bei Tesla oder Hyundai
Ein dunkelgrauer Toyota C-HR+ steht auf einem gepflasterten Platz.
Ein dunkelgrauer Toyota C-HR+ steht auf einem gepflasterten Platz.
Toyota C-HR+

Der Toyota C-HR+ Active bringt das bewährte Hybrid-Know-how von Toyota in ein rein elektrisches Crossover-Paket mit solider Reichweite und hoher Alltagstauglichkeit.

Sparsame E-Autos: technische Daten im Überblick

ModellNormverbrauch in kWh/100 kmReichweiteLeistungDrehmomentNeupreis ab
Mercedes CLA 250 EQ Progressive12,3 kWhca. 674 km200 kW/272 PS335 Nm52.872 Euro
Dacia Spring Electric 100 Extreme12,4 kWhca. 226 km75 kW/102 PS137 Nm19.700 Euro
Tesla Model Y Long Range12,7 kWhca. 418 km220 kW/299 PS420 Nm46.990 Euro
Fiat 500e 3+1 (23,8 kWh) La Prima13,0 kWhca. 190 km70 kW/95 PS220 Nm30.990 Euro
Ford Puma Gen-E13,0 kWhca. 417 km124 kW/169 PS290 Nm36.900 Euro
Lucid Air Single Motor Pure RWD13,0 kWhca. 831 km325 kW/442 PS550 Nm85.900 Euro
Tesla Model 313,0 kWhca. 513 km208 kW/283 PS420 Nm36.990 Euro
Renault Twingo E-Tech Electric Evolution13,1 kWhca. 260 km60 kW/82 PS175 Nm19.990 Euro
Hyundai Ioniq 6 (63 kWh)13,4 kWhca. 521 km125 kW/170 PS350 Nm45.550 Euro
Toyota C-HR+ (57,7 kWh) Active13,4 kWhca. 458 km123 kW/167 PS268 Nm41.990 Euro

Wie viel Strom verbraucht ein sparsames Elektroauto wirklich?

Der WLTP-Normverbrauch ist ein guter Anhaltspunkt, aber kein Versprechen fürs echte Leben.

Die Werte werden unter kontrollierten Laborbedingungen ermittelt. Im Alltag weichen sie typischerweise um 8 bis 22 Prozent nach oben ab.

Das hängt von vielen Faktoren ab: Fahrgeschwindigkeit, Außentemperatur, Klimaanlage, Beladung und Fahrstil spielen alle eine Rolle.

Wer auf der Autobahn mit Tempo 130 fährt, verbraucht deutlich mehr als jemand, der hauptsächlich in der Stadt unterwegs ist.

Besonders gut schneidet der Mercedes-Benz CLA ab: Laut ADAC-Ecotest weicht sein Realverbrauch nur um rund 9,8 % vom WLTP-Wert ab.

Das zeigt: Ein auf dem Papier sparsames Auto bleibt auch im Alltag sparsam. Die Relation zwischen den Modellen bleibt weitgehend erhalten.

Lohnt sich ein sparsames E-Auto auch finanziell?

Niedriger Verbrauch bedeutet nicht automatisch niedrige Gesamtkosten. Das ist ein wichtiger Unterschied.

Der Lucid Air verbraucht zum Beispiel genauso viel Strom wie ein Fiat 500e (13,0 kWh/100 km), kostet aber rund 55.000 Euro mehr in der Anschaffung.

Es lohnt sich daher ein Blick auf die Gesamtkosten pro Kilometer inklusive Wertverlust, Versicherung, Reifen und Strom.

Hier liegt der Dacia Spring mit nur 36,7 Ct/km klar vorn. Der Mercedes CLA kommt trotz niedrigstem Verbrauch auf 78,1 Ct/km.

Wer also wirklich günstig unterwegs sein will, sollte nicht nur auf den Verbrauch schauen, sondern die Vollkostenrechnung im Blick behalten.

Ein günstiger Gebrauchtwagen kann dabei ebenfalls eine attraktive Option sein. Das gilt vor allem für Modelle wie den Tesla Model 3, von dem viele Exemplare auf dem Markt sind.

Welches E-Auto ist das sparsamste 2026?

Laut ADAC-Kaufhilfe (Stand: Mai 2026) ist der Mercedes-Benz CLA Coupé 250 EQ Progressive das sparsamste Elektroauto des Jahres 2026.

Mit einem WLTP-Normverbrauch von nur 12,3 kWh/100 km legt er die Messlatte hoch – und das als Fahrzeug der unteren Mittelklasse mit 200 kW Leistung.

Dahinter folgen der Dacia Spring Electric (12,4 kWh) und das Tesla Model Y Long Range (12,7 kWh).

Überraschend: Fahrzeugklasse und Verbrauch korrelieren nicht direkt. Der Lucid Air aus der Oberklasse verbraucht genauso viel wie ein Kleinstwagen.

Wer ein sparsames E-Auto sucht, sollte also nicht nur auf die Fahrzeugklasse schauen, sondern gezielt die WLTP-Werte vergleichen.

Und: Auch der Realverbrauch spielt eine Rolle – hier punktet der CLA besonders mit einer sehr geringen Abweichung vom Normwert.

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