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Eine Collage aus vier Autos: Tesla Model 3, Porsche Taycan, Kia EV6, Xpeng G9
Quelle: Tesla, Porsche, Kia, Xpeng | mobile.de
Limousine, Sportwagen, Kompakt-SUV, Kombi-SUV: Model 3, Taycan, EV6 und G9 zeigen, dass Schnellladen keine Kategorie kennt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Herstellerangaben zur Ladeleistung gelten nur kurzzeitig, unabhängige Tests liefern realistischere Werte.
  • 800-Volt-Architektur ermöglicht deutlich kürzere Ladezeiten als klassische 400-Volt-Systeme.
  • Für Vielfahrer zählt das Zusammenspiel aus Reichweite, Ladeleistung und verfügbarem Ladenetz mehr als ein einzelner Spitzenwert.

Zehn Minuten Pause, hunderte Kilometer mehr zur Verfügung: Manche Elektroautos schaffen das Laden inzwischen fast so schnell, wie eine Kaffeepause dauert.

Wir haben die zehn schnellsten Lader von Porsche bis NIO unter die Lupe genommen und zeigen, wer beim Nachladen wirklich vorn liegt.

Porsche Taycan

Ein roter Porsche Taycan fährt durch eine Stadt.
Quelle: Porsche
Der Name Taycan leitet sich aus dem Türkischen ab und bedeutet sinngemäß „lebhaftes junges Pferd".

Der Taycan war 2019 Porsches erster rein elektrischer Sportwagen und ist inzwischen als Sportlimousine, Cross Turismo und Sport Turismo erhältlich.

Dank neuer 800-Volt-Ladearchitektur lädt er an geeigneten Säulen mit bis zu 320 kW. Dadurch erhöht sich die WLTP-Reichweite je nach Karosserie und Motorisierung auf bis zu 678 Kilometer.

Geeignet für

  • Vielfahrer, Technikfans, sportliche Fahrer

Nicht geeignet für

  • Sparsame Käufer, Familien mit hohem Platzbedarf

Die Batterie enthält 396 Pouch-Zellen im Nickel-Kobalt-Mangan-Verhältnis von acht zu eins zu eins.

Vorteile

  • Ladezeit von 10 auf 80 Prozent in 18 Minuten dank Combined Booster Charger
  • Bis zu 400 kW Rekuperationsleistung für effizientes Bremsen
  • Zugriff auf fast 600.000 Ladepunkte des Porsche Charging Service in Europa

Nachteile

  • Hoher Einstiegspreis im Vergleich zu vielen Wettbewerbern
  • An 400-Volt-Säulen sinkt die Ladeleistung auf maximal 150 kW
  • Sportliche Auslegung geht zulasten von Innenraum und Bodenfreiheit
Ein schwarzer Porsche Taycan Sport Turismo steht im Verkaufsraum eines Händlers.
Ein schwarzer Porsche Taycan Sport Turismo steht im Verkaufsraum eines Händlers.
Porsche Taycan

Der Porsche Taycan verbindet sportliche Fahrleistungen mit elektrischem Antrieb auf höchstem Niveau. Jetzt Angebote entdecken.

Hyundai Ioniq 6

Ein roter Hyundai Ioniq 6 steht vor einem modernen Gebäude.
Quelle: Hyundai
Die stromlinienförmige Formensprache des Ioniq 6 geht auf Hyundais Designstudie „Prophecy" zurück.

Der Hyundai Ioniq 6 ist eine Stromlinien-Limousine auf der Plattform E-GMP und in drei Leistungsstufen mit 125, 168 oder 239 kW erhältlich.

Mit der stärksten 84-kWh-Batterie lädt der Ioniq mit bis zu 260 kW und schafft die Ladung von 10 auf 80 Prozent an einer 350-kW-Schnellladestation in 18 Minuten.

Geeignet für

  • Vielfahrer, Pendler, Effizienzbewusste

Nicht geeignet für

  • Käufer mit hohem Anhängelast-Bedarf

Der Ioniq 6 teilt sich die Plattform E-GMP mit weiteren Hyundai- und Kia-Modellen wie dem EV6.

Vorteile

  • Maximale Reichweite von bis zu 680 Kilometern mit der 84-kWh-Batterie
  • Niedriger Luftwiderstandsbeiwert ab 0,215 für hohe Effizienz auf der Autobahn
  • Fünf Ausstattungslinien mit klar gestaffeltem Umfang zur Auswahl

Nachteile

  • Basisversion mit 125 kW lädt maximal mit 195 kW statt 260 kW
  • Fließheck-Silhouette schränkt Kopffreiheit im Fond leicht ein
  • Allradantrieb nur in Kombination mit größerer Batterie verfügbar
Ein schwarzer Hyundai Ioniq 6 steht auf einem Parkplatz.
Ein schwarzer Hyundai Ioniq 6 steht auf einem Parkplatz.
Hyundai Ioniq 6

Der Hyundai Ioniq 6 punktet mit aerodynamischem Design, schnellem Laden und großer Reichweite in der Mittelklasse.

Kia EV6

Ein dunkelblauer Kia EV6 steht an einem See.
Quelle: Kia
Kia positioniert den EV6 als sportlicheres Pendant zum größeren SUV-Modell EV9 im eigenen Elektro-Portfolio.

Der Kia EV6 basiert wie der Ioniq 6 auf der E-GMP-Plattform und ist mit 63-kWh- oder 84-kWh-Batterie sowie Heck- oder Allradantrieb bis 239 kW (325 PS) erhältlich.

Dank der 800-Volt-Technik lädt er an einer 350-kW-Schnellladestation von 10 auf 80 Prozent in rund 18 Minuten.

Geeignet für

  • Einsteiger in die Elektromobilität, Familien

Nicht geeignet für

  • Käufer, die maximale Reichweite priorisieren

Der EV6 wurde 2022 als erstes Kia-Modell mit dem Titel "Car of the Year" in Europa ausgezeichnet.

Vorteile

  • Einstiegspreis ab 44.990 Euro für die Air-Ausstattung
  • Vehicle-to-Load-Funktion zum Laden externer Geräte mit bis zu 3,6 kW
  • Wärmepumpe verbessert die reale Reichweite bei kaltem Wetter

Nachteile

  • Kleinere 63-kWh-Batterie nur mit Heckantrieb kombinierbar
  • 20-Zoll-Räder erhöhen den Energieverbrauch spürbar
  • Digitale Zusatzfunktionen teils an kostenpflichtige Pakete gebunden
Ein weißer Kia EV6 steht in einem Raum mit hellgrauem Boden und weißen Wänden.
Ein weißer Kia EV6 steht in einem Raum mit hellgrauem Boden und weißen Wänden.
Kia EV6

Der Kia EV6 setzt auf sportliche Optik, schnelles Laden und eine starke Reichweite im Elektro-Mittelklassesegment.

Polestar 2 Long Range Dual Motor

Ein weißer Polestar 2 fährt durch eine Stadt.
Quelle: Polestar
Polestar entstand 2017 als eigenständige Elektromarke aus einer Kooperation von Volvo und Geely.

Der Polestar 2 mit Long Range Dual Motor kombiniert zwei Elektromotoren zu 310 kW Systemleistung (421 PS) und beschleunigt in 4,5 Sekunden auf 100 km/h.

An einer DC-Schnellladesäule lädt er mit bis zu 205 kW und erreicht so in 28 Minuten den Ladestand von 10 auf 80 Prozent.

Geeignet für

  • Fahrer mit Fokus auf Fahrdynamik, Allrad-Interessierte

Nicht geeignet für

  • Käufer mit knappem Budget

Die Batterie des Polestar 2 stammt aus einem 400-Volt-System mit 82 Kilowattstunden Kapazität.

Vorteile

  • Reichweite von bis zu 596 Kilometern nach WLTP
  • Kompatibel mit Plug-&-Charge-Ladestationen nach ISO 15118
  • Allradantrieb serienmäßig bei der Dual-Motor-Version

Nachteile

  • Geringere Reichweite als die Single-Motor-Variante mit 659 Kilometern
  • Einstiegspreis 61.990 Euro: höher als bei vielen Wettbewerbern
  • AC-Laden an der Wallbox dauert acht Stunden für eine volle Ladung
Schwarzer Polestar 2, geparkt auf Pflastersteinen vor grauer Wand.
Schwarzer Polestar 2, geparkt auf Pflastersteinen vor grauer Wand.
Polestar 2

Der Polestar 2 Long Range Dual Motor bietet Allradantrieb, hohe Leistung und eine überzeugende Reichweite für sportlich orientierte Fahrer.

VW ID.7 Pro

Ein roter VW ID.7 fährt auf einer Landstraße.
Quelle: Volkswagen
Der ID.7 ist die erste Limousine in Volkswagens elektrischer ID.-Familie neben den bisherigen SUV- und Kompaktmodellen.

Der VW ID.7 Pro ist die Basisversion der Elektro-Limousine mit 210 kW (286 PS), Hinterradantrieb und einer elektrischen Reichweite von bis zu 599 Kilometern nach EAER.

Mit 77 kWh netto nutzbarer Batteriekapazität lädt er mit bis zu 185 kW und gewinnt in zehn Minuten rund 199 Kilometer Reichweite.

Geeignet für

  • Vielfahrer, Firmenwagenfahrer, Familien

Nicht geeignet für

  • Fahrer, die maximale Fahrdynamik suchen

Die Batterie des ID.7 Pro nutzt Lithium-Ionen-Zellen mit einer Nennspannung von 350,4 Volt.

Vorteile

  • Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 6,5 Sekunden
  • Einstiegspreis ab 54.505 Euro inklusive Mehrwertsteuer
  • Augmented-Reality-Head-up-Display bereits in der Basisausstattung

Nachteile

  • Ladeleistung von 185 kW niedriger als bei der Pro-S- oder GTX-Version mit bis zu 199 kW
  • Höchstgeschwindigkeit auf 180 km/h begrenzt
  • Kein Allradantrieb verfügbar, nur die GTX-Variante bietet 4MOTION
Ein weißer VW ID.7 Pro auf dem Hof eines Autohändlers.
Ein weißer VW ID.7 Pro auf dem Hof eines Autohändlers.
VW ID.7

Der VW ID.7 Pro ist eine geräumige Elektro-Limousine mit effizienter Technik und komfortablem Reisecharakter.

Tesla Model 3 Premium Maximale Reichweite Hinterradantrieb

Ein schwarzer Tesla Model 3 fährt auf einer Landstraße.
Quelle: Tesla
Seit seiner Markteinführung 2017 zählt das Model 3 zu den meistverkauften Elektroautos weltweit.

Die Ausstattungslinie Premium Maximale Reichweite Hinterradantrieb setzt auf eine große Batterie statt auf Höchstleistung und erreicht je nach Felgengröße bis zu 750 Kilometer WLTP-Reichweite.

Am Tesla Supercharger lädt sie mit bis zu 250 kW und gewinnt in 15 Minuten bis zu 282 Kilometer Reichweite hinzu.

Geeignet für

  • Vielfahrer im Supercharger-Einzugsgebiet, Reichweiten-Priorisierer

Nicht geeignet für

  • Fahrer, die maximale Ladegeschwindigkeit erwarten

Der Gepäckraum des Model 3 fasst 682 Liter, hinzu kommt ein weiterer Stauraum unter der Fronthaube.

Vorteile

  • WLTP-Reichweite von bis zu 750 Kilometern mit 18-Zoll-Felgen
  • Zugang zum dichten Tesla-Supercharger-Netz in Europa
  • Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 5,2 Sekunden

Nachteile

  • Ladeleistung geringer als bei 800-Volt-Konkurrenten wie Porsche Taycan oder Hyundai Ioniq 6
  • Kein Allradantrieb bei dieser Ausstattungslinie
  • Bodenfreiheit von nur 138 Millimetern schränkt die Geländetauglichkeit ein
Ein rotes Tesla-Model-3-Elektroauto mit Allradantrieb steht in einem Autohaus.
Ein rotes Tesla-Model-3-Elektroauto mit Allradantrieb steht in einem Autohaus.
Tesla Model 3

Das Tesla Model 3 mit maximaler Reichweite und Hinterradantrieb überzeugt mit Effizienz, großem Ladenetz und sportlichem Fahrgefühl.

Mercedes-Benz EQS 450+

Ein schwarzer Mercedes-Benz EQS fährt durch eine Stadt.
Quelle: Mercedes-Benz
Der EQS debütierte 2021 als erste rein elektrische Luxuslimousine von Mercedes-Benz.

Der EQS 450+ ist die Basisvariante der Elektro-Luxuslimousine mit 270 kW Leistung und einer WLTP-Reichweite von bis zu 926 Kilometern.

Dank neuer 800-Volt-Architektur lädt er mit bis zu 350 kW und gewinnt in 10 Minuten bis zu 320 Kilometer Reichweite hinzu.

Geeignet für

  • Langstreckenfahrer, Business-Kunden, Komfortorientierte

Nicht geeignet für

  • Käufer mit begrenztem Budget oder Stadtfokus

Die Zellen der neuen EQS-Batterie enthalten Siliziumoxid in der Anode, das erhöht die Energiedichte.

Vorteile

  • Reichweiten-Plus von 13 Prozent gegenüber dem Vorgängermodell
  • Serienmäßiger MBUX Hyperscreen mit über 141 Zentimetern Bildschirmbreite
  • Anhängelast von bis zu 1.600 Kilogramm bei der Hecktriebler-Version

Nachteile

  • Einstiegspreis ab 94.403 Euro inklusive Mehrwertsteuer
  • An 400-Volt-Säulen sinkt die Ladeleistung auf bis zu 175 kW pro Batteriehälfte
  • Großes Format erschwert das Parken in engen Innenstädten
Weißer Mercedes EQS steht im Autohaus.
Weißer Mercedes EQS steht im Autohaus.
Mercedes-Benz EQS

Der Mercedes EQS ist die elektrische Oberklasse-Limousine mit außergewöhnlicher Reichweite und luxuriösem Innenraum.

BMW iX xDrive60

Ein dunkelblauer BMW iX fährt auf einer Landstraße.
Quelle: BMW
Mit dem iX brachte BMW 2025 sein erstes SUV auf seiner neuen E-Auto-Plattform Neue Klasse auf die Straße.

Der BMW iX ist inzwischen als xDrive45, xDrive60 und M70 xDrive erhältlich; die früher als xDrive50 bekannte Version heißt heute xDrive60 mit 400 kW (544 PS) Systemleistung.

Mit maximal 195 kW DC-Ladeleistung lädt er von 10 auf 80 Prozent in 35 Minuten und gewinnt in zehn Minuten bis zu 217 Kilometer Reichweite hinzu.

Geeignet für

  • SUV-Fans, Vielfahrer, Familien mit Anhängerbedarf

Nicht geeignet für

  • Käufer, die kompakte Fahrzeuge bevorzugen

Der iX xDrive60 verfügt über eine Nettobatteriekapazität von 109,1 Kilowattstunden.

Vorteile

  • WLTP-Reichweite von bis zu 701 Kilometern
  • Allradantrieb serienmäßig bei allen iX-Modellen
  • Nettobatteriekapazität von 109,1 Kilowattstunden

Nachteile

  • Einstiegspreis ab 99.900 Euro inklusive Mehrwertsteuer
  • AC-Laden an der Haushaltssteckdose dauert rund 59 Stunden
  • Kastenform des Fahrzeugs führt zu polarisierenden Meinungen zum Design
Ein schwarzer BMW iX steht auf einer Verkaufsfläche.
Ein schwarzer BMW iX steht auf einer Verkaufsfläche.
BMW iX

Das BMW iX verbindet kraftvollen Allradantrieb mit großer Reichweite und einem markanten Design.

Xpeng G9

Ein silberner Xpeng G9 fährt über eine Brücke.
Quelle: Xpeng
Xpeng gehört zu den chinesischen Herstellern, die seit 2024 verstärkt auf den europäischen Markt drängen.

Der chinesische Hersteller Xpeng bietet den G9 in drei Versionen mit Heck- oder Allradantrieb und bis zu 358 kW Systemleistung bei der Performance-Variante an.

Dank 800-Volt-Technik lädt der G9 mit bis zu 525 kW und schafft die Ladung von 10 auf 80 Prozent in nur 12 Minuten.

Geeignet für

  • Technikaffine Käufer, Vielfahrer mit Fokus auf Ladezeit

Nicht geeignet für

  • Käufer, die Wert auf ein etabliertes Servicenetz legen

Der Prozessor der Fahrassistenz stammt von NVIDIA und trägt die Bezeichnung Orin-X.

Vorteile

  • Mit 12 Minuten Ladezeit von 10 auf 80 Prozent eines der am schnellsten ladenden Modelle im Vergleich
  • Einstiegspreis ab 59.600 Euro für die RWD Standard Range
  • Fahrassistenzsystem XPILOT ASSIST basiert auf NVIDIA-Orin-X-Prozessor

Nachteile

  • Reichweite von 502 bis 585 Kilometern niedriger als bei manchen Wettbewerbern
  • Markenbekanntheit und Händlernetz in Deutschland noch im Aufbau
  • Vehicle-to-Load nur über Adapter mit 6 kW nutzbar
Ein schwarzer XPeng G9 steht vor einer Betonwand.
Ein schwarzer XPeng G9 steht vor einer Betonwand.
Xpeng G9

Das Xpeng G9 ist ein chinesisches Elektro-SUV mit guter Ladetechnik und umfangreicher Serienausstattung.

NIO ET5 Touring

Ein hellblauer Nio ET5 Touring fährt auf einer kurvigen Bergstraße.
Quelle: NIO
Der ET5 Touring ergänzt seit 2024 die zunächst nur als Limousine erhältliche ET5-Baureihe um eine Kombivariante.

Der NIO ET5 Touring ist ein elektrischer Kombi mit großem Panoramadach und bis zu 1.300 Litern Ladevolumen bei umgeklappten Rücksitzen.

Mit der Long-Range-Batterie erreicht er eine WLTP-Reichweite von bis zu 560 Kilometern und lädt mit bis zu 180 kW DC in 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent.

Geeignet für

  • Familien, Hundebesitzer, Vielfahrer mit viel Gepäck

Nicht geeignet für

  • Käufer ohne Zugang zu einem dichten Ladenetz

Beim Kauf der Long-Range-Batterie fällt zusätzlich zum Fahrzeugpreis ein Batteriepreis von 21.000 Euro an.

Vorteile

  • Kompatibel mit der Battery-Swap-Technologie von NIO für einen Batteriewechsel statt Laden
  • Maximale Systemleistung von 360 kW und 700 Nm Drehmoment
  • Batterie kann wahlweise gekauft oder gegen monatliche Gebühr gemietet werden

Nachteile

  • Standard-Range-Batterie lädt mit maximal 140 kW und damit langsamer als die Long-Range-Version
  • Ladepreis beim Batteriekauf hoch
  • Noch wenige NIO Power-Swap-Stationen in Deutschland verfügbar
Ein Nio ET5 steht in einer Verkaufshalle.
Ein Nio ET5 steht in einer Verkaufshalle.
NIO ET5

Der NIO ET5 Touring kombiniert praktischen Kombi-Charakter mit elektrischem Antrieb und dem flexiblen Battery-Swap-System.

Modelle im technischen Vergleich

ModellLadegeschwindigkeit (kW)Normverbrauch (kWh/100 km)Reichweite WLTP (km)LeistungNeupreis (Euro)
Porsche Taycanbis 32019,4-16,4bis 678300 kW/408 PSab 99.500
Hyundai Ioniq 6bis 26013,4-15,9bis 680125-239 kW/170-325 PSab 45.550
Kia EV6bis 25816,4-17,7bis 528125-239 kW/170-325 PSab 44.990
Polestar 2 LR Dual Motorbis 20517,2-15,8596310 kW/421 PSab 61.990
VW ID.7 Probis 18517,2-14,6599 (EAER)210 kW/286 PSab 54.505
Tesla Model 3 Premium Max. Reichweite RWDbis 25013,6bis 750324 kW/ca. 440 PSab 44.990
Mercedes EQS 450+bis 35019,3-15,4bis 926270 kW/367 PSab 94.403
BMW iX xDrive60bis 19521,0-17,9597-701400 kW/544 PSab 99.900
Xpeng G9bis 52518,4-20,1502-585258-358 kW/351-487 PSab 59.600
NIO ET5 Touringbis 18021,6-19,3bis 560360 kW/489 PSab 47.500

Häufig gestellte Fragen

Warum unterscheidet sich die Ladeleistung laut Hersteller so stark von der Praxis?

Die Herstellerangaben zur maximalen Ladeleistung gelten meist nur für einen kurzen Moment zu Beginn des Ladevorgangs.

Sobald der Akku-Füllstand steigt, sinkt die Ladeleistung spürbar. Diesen Verlauf zeigt die sogenannte Ladekurve.

Der ADAC hat deshalb ein eigenes Messverfahren entwickelt. Es bildet die reale Langstreckentauglichkeit ab, statt nur den Spitzenwert zu nennen.

Grundlage ist ein Szenario mit einem Ladestopp: 90 Prozent der vollgeladenen Reichweite plus die in 20 Minuten nachgeladene Strecke.

Nach diesem Maßstab liegt die Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ mit 1.226 Kilometern Gesamtreichweite vorn, gefolgt vom Porsche Taycan Performance Plus mit 981 Kilometern.

Wovon hängt es ab, wie schnell ein Elektroauto tatsächlich lädt?

Die tatsächliche Ladegeschwindigkeit hängt von mehreren Faktoren gleichzeitig ab, nicht nur von der Fahrzeugtechnik.

Eine wichtige Rolle spielt die Spannungsarchitektur: Fahrzeuge mit 800-Volt-Technik wie der Porsche Taycan oder Mercedes EQS erreichen deutlich höhere Ladeleistungen als klassische 400-Volt-Systeme.

Auch der Ladezustand der Batterie ist entscheidend. Zwischen etwa 10 und 60 Prozent Füllstand lädt fast jedes E-Auto am schnellsten.

Zusätzlich beeinflusst die Batterietemperatur die Ladeleistung. Bei Kälte fällt sie oft niedriger aus, weshalb viele Modelle die Batterie vor dem Ladestopp automatisch vorwärmen.

Nicht zuletzt zählt die Ladesäule selbst: Nur an Schnellladern mit ausreichend hoher Maximalleistung, etwa 350 kW, kann ein Fahrzeug sein volles Potenzial ausschöpfen.

Lohnt sich ein Elektroauto mit besonders kurzer Ladezeit für Vielfahrer?

Für Vielfahrer auf der Langstrecke kann eine kurze Ladezeit einen spürbaren Zeitgewinn bedeuten.

Wer regelmäßig weite Strecken zurücklegt, profitiert von Modellen, die in 15 bis 20 Minuten genug Reichweite nachladen, um bequem weiterzufahren.

Allerdings sollte auch die Gesamtreichweite mit vollem Akku beachtet werden. Ein Auto mit hoher Grundreichweite braucht seltener überhaupt einen Ladestopp.

Wichtig ist zudem die Verfügbarkeit passender Schnellladesäulen entlang der eigenen Strecken. Ohne 800-Volt-fähige Ladepunkte bleibt die kurze Ladezeit theoretisch.

Für Vielfahrer lohnt sich daher ein Blick auf Reichweite, Ladeleistung und das genutzte Ladenetz gemeinsam, statt nur auf einen einzelnen Wert zu schauen.

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