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Eine Collage aus vier E-Autos: Dacia Spring Electric, BMW i4, Hyundai Kona Elektro, Tesla Model 3
Quelle: Dacia, BMW, Hyundai, Tesla
Wenn’s um bezahlbare Elektromobilität geht, zeigen Modelle wie der Dacia Spring, BMW i4, Hyundai Kona und Tesla Model 3, was auf dem Gebrauchtwagenmarkt möglich ist.

Das Wichtigste im Überblick

  • Batterie zuerst prüfen: Ein professioneller Batterietest ist beim Kauf eines gebrauchten E-Autos unverzichtbar.
  • Reichweite realistisch einschätzen: WLTP-Werte sind Laborwerte – im Winter und auf der Autobahn sind die realen Reichweiten deutlich geringer.
  • Gesamtkosten im Blick behalten: Niedrige Anschaffungspreise plus geringe Betriebskosten machen gebrauchte E-Autos 2026 attraktiver denn je.
Ein weißer Audi e-tron steht auf einer Verkaufsfläche.
Ein weißer Audi e-tron steht auf einer Verkaufsfläche.
Elektro-SUVs bei mobile.de

Erlebe die Spritzigkeit eines E-Autos kombiniert mit dem Komfort und Platz eines SUVs.

Gebrauchte E-Autos hatten in den letzten Jahren einen schlechten Ruf:

  • zu teuer
  • zu wenig Reichweite
  • zu viel Unsicherheit rund um den Akku

Doch das Bild hat sich gewandelt: Dank einer wachsenden Zahl an Leasingrückläufern ist das Angebot auf dem Gebrauchtmarkt deutlich gestiegen – und die Preise sind entsprechend gefallen. Wer heute mit dem Gedanken spielt, auf Elektro umzusteigen, findet solide Modelle bereits ab 6.500 Euro.

Vom kompakten Stadtflitzer bis zum Premium-Stromer: Wir haben die zehn besten Optionen für dich zusammengestellt – mit allen wichtigen Daten, ehrlichen Vor- und Nachteilen und einem klaren Blick darauf, für wen welches Modell wirklich passt.

Gebrauchte E-Autos bis 15.000 Euro

Renault Zoe (ab 2019)

Gebraucht ab 6.500 Euro, Reichweite bis 395 km

Ein hellblauer Renault Zoe fährt auf einer mediterranen Landstraße.
Quelle: Renault
Lange bevor Elektroautos zum Mainstream wurden, war der Renault Zoe schon mittendrin – und hat bis heute nichts an Alltagstauglichkeit verloren.

Der Renault Zoe ist einer der meistverkauften Elektro-Kleinwagen Europas. Er bietet mit dem 52-kWh-Akku (ab Modelljahr 2019) eine WLTP-Reichweite von bis zu 395 Kilometern. Der Elektromotor leistet 80 kW (108 PS), das maximale Drehmoment liegt bei 245 Nm.

Optisch bleibt der Zoe seiner typischen, rundlichen Formensprache treu, mit einem markanten Renault-Logo als Blickfang an der Front.

Geeignet für

  • Stadtfahrer, Pendler, Personen mit eigenem Stellplatz zum Laden

Nicht geeignet für

  • Vielfahrer auf Langstrecken, Familien mit viel Gepäck

Beim Kauf solltest du unbedingt prüfen, ob die Batterie im Kaufpreis enthalten ist oder eine Mietbatterie vorliegt – das beeinflusst die Gesamtkosten erheblich.

Vorteile

  • Großes Angebot auf dem Gebrauchtmarkt, viele Ausstattungsvarianten verfügbar
  • AC-Laden mit bis zu 22 kW – deutlich schneller als bei vielen Konkurrenten
  • Ordentliches Kofferraumvolumen für einen Kleinwagen

Nachteile

  • Viele ältere Angebote noch mit Batteriemiete
  • Bekannte Motorprobleme (Wälzlager)
  • CCS-Schnellladeanschluss erst ab Facelift 2019 und nur gegen Aufpreis
Blauer Renault Zoe, ein kompakter fünftüriger Elektro-Kleinwagen, steht in einem hellen Studio auf einer drehbaren Plattform.
Blauer Renault Zoe, ein kompakter fünftüriger Elektro-Kleinwagen, steht in einem hellen Studio auf einer drehbaren Plattform.
Renault Zoe

Der Renault Zoe ist einer der meistverkauften Elektro-Kleinwagen Europas – kompakt, alltagstauglich und schon ab 6.500 Euro zu haben.

Dacia Spring Electric (ab 2023)

Gebraucht ab 8.000 Euro, Reichweite bis 225 km

Ein silberner Dacia Spring Electric mit orangefarbenen Zierelementen steht an einer Ladesäule.
Quelle: Dacia
Günstig laden, günstig kaufen: Der Spring beweist, dass Elektroautos nicht teuer sein müssen.

Der Dacia Spring Electric ist bereits auf dem Neuwagenmarkt eines der günstigsten Elektroautos und richtet sich klar an preisbewusste Käufer. Wer noch mehr sparen will, schnappt sich das Mini-SUV gebraucht.

Mit 45 PS (33 kW) und einer Höchstgeschwindigkeit von 125 km/h ist er kein Sportler, aber als Stadtauto absolut ausreichend. Und mit seinem hohen SUV-Look wirkt der Dacia Spring Electric deutlich größer, als er mit einer Länge von 3,73 Metern ist.

Geeignet für

  • Stadtpendler, Zweitwagenfahrer, Sparfüchse

Nicht geeignet für

  • Autobahnvielfahrer, Familien, Langstreckenreisende

Der Dacia Spring ab 2023 profitiert von einer überarbeiteten Version mit mehr Leistung (48 PS) und verbesserter Ausstattung gegenüber dem Vorgängermodell.

Vorteile

  • Kompakte Abmessungen für enge Stadtstraßen und Parkhäuser
  • Niedriger WLTP-Verbrauch von rund 13,9 kWh/100 km

Nachteile

  • Schwache Motorleistung: 0–100 km/h in 19,1 Sekunden
  • Einfache Innenausstattung ohne Komfortextras
  • Reichweite von rund 225 km (WLTP) – im Winter deutlich weniger
Weißer Dacia Spring auf einem Parkplatz
Weißer Dacia Spring auf einem Parkplatz
Dacia Spring Electric

Der Dacia Spring ist eines der günstigsten Elektroautos auf dem deutschen Gebrauchtmarkt: einfach, sparsam und ab 8.000 Euro erhältlich.

Volkswagen e-Up (ab 2019)

Gebraucht ab 9.000 Euro, Reichweite bis 220 km

Ein gelber VW e-up! fährt auf einer Straße.
Quelle: Volkswagen
Klein, wendig, elektrisch: Der e-Up zeigt, dass der Einstieg in die Elektromobilität weder kompliziert noch teuer sein muss.

Der VW e-Up ist der kompakteste Stromer aus dem Volkswagen-Konzern. Er überzeugt mit solidem Elektroantrieb, 61 kW (83 PS) und einem 32-kWh-Akku, der im Alltag rund 220 Kilometer Reichweite ermöglicht.

Das kantige Design des Up! bleibt auch in der Elektroversion erhalten: funktional, aufgeräumt, ohne Schnörkel.

Geeignet für

  • Stadtfahrer, Pendler, Fahranfänger

Nicht geeignet für

  • Familien, Vielfahrer, Langstreckenreisende

Der VW e-Up war zeitweise das meistverkaufte Elektroauto in Deutschland – entsprechend groß ist das Angebot auf dem Gebrauchtmarkt.

Vorteile

  • Leicht überdurchschnittliches Abschneiden in ADAC-Pannenstatistik und TÜV-Report
  • Kompakt und wendig – gut für die Stadt
  • Gutes Platzangebot vorn für zwei Erwachsene

Nachteile

  • Kleiner Kofferraum
  • Rücksitzbank eher für Kinder geeignet
  • CCS-Schnellladeanschluss nicht serienmäßig
Weißer, moderner Kleinwagen von Volkswagen, seitlich abgebildet auf einem grauen Untergrund in einem hellen Raum.
Weißer, moderner Kleinwagen von Volkswagen, seitlich abgebildet auf einem grauen Untergrund in einem hellen Raum.
VW e-Up

Der Volkswagen e-Up überzeugt als wendiger Stadtflitzer mit solider Verarbeitung. Ab 9.000 Euro gelingt der Einstieg in die Elektromobilität.

Fiat 500e (ab 2020)

Gebraucht ab 11.000 Euro, Reichweite bis 250 km

FIAT 500e Außenansicht Front dynamisch
Quelle: Fiat
Italienisches Lebensgefühl trifft auf Elektroantrieb – der 500e ist der Beweis, dass Stadtauto und Charakterauto dasselbe sein können.

Der Fiat 500e verbindet zeitloses Retro-Design mit moderner Elektrotechnik: Der 87-kW-Motor (118 PS) mit 42,2-kWh-Akku sorgt für agile Fahrleistungen und eine Reichweite von 150 bis 250 Kilometern im Alltag.

Dabei ist das Design eines der ikonischsten überhaupt. Wer mag, kann auch zur Cabrio-Variante greifen.

Geeignet für

  • Stadtfahrer, Designliebhaber, Singles und Paare

Nicht geeignet für

  • Familien, Vielfahrer, Personen mit viel Gepäck

Neben der Standardvariante gibt es den 500e auch als Abarth-Version mit 114 kW (155 PS) – für alle, die es etwas sportlicher mögen.

Vorteile

  • Kultdesign mit hohem Wiedererkennungswert
  • Agile, lebendige Fahreigenschaften
  • Gutes Sicherheitsniveau laut ADAC

Nachteile

  • Sehr kleiner Kofferraum
  • Wenig Platz auf der Rückbank
  • Basisvariante (23,8 kWh) hat im Winter nur rund 100 km Reichweite
Ein gebrauchter Fiat 500e auf dem Hof eines Autohändlers.
Ein gebrauchter Fiat 500e auf dem Hof eines Autohändlers.
Fiat 500e

Der Fiat 500e verbindet italienisches Design mit emissionsfreiem Fahren – ab 11.000 Euro ein stilvoller Gebrauchtwagen für die Stadt.

Hyundai Kona Elektro (ab 2020)

Gebraucht ab 14.000 Euro, Reichweite bis 484 km

Ein blauer Hyundai Kona Elektro fährt auf einer Straße bei Sonnenuntergang.
Quelle: Hyundai
Reichweite, die Vertrauen schafft: Der Kona Elektro ist das Elektroauto für alle, die keine Kompromisse im Alltag machen wollen.

Der Hyundai Kona Elektro ist das erste echte Allround-Talent auf dieser Liste: Mit dem 64-kWh-Akku und 150 kW (204 PS) schafft er im Alltag rund 400 Kilometer Reichweite und ist damit auch als Erstwagen geeignet.

Das kompakte SUV-Format bietet ordentlich Platz für Passagiere und Gepäck – und das bei einer Fünf-Jahres-Garantie von Hyundai.

Geeignet für

  • Familien, Pendler, Vielfahrer

Nicht geeignet für

  • Personen mit sehr kleinem Budget, Fans moderner Infotainmentsysteme

Beim Kauf unbedingt auf die Akkugröße achten: Die Variante mit 39,2 kWh ist deutlich weniger alltagstauglich als die mit 64 kWh.

Vorteile

  • Hohe Reichweite mit 64-kWh-Akku
  • Umfangreiche Serienausstattung
  • Fünf Jahre Herstellergarantie

Nachteile

  • Ältere Modelle (vor Facelift 2021) nur mit einphasigem Bordladegerät
  • Veraltetes Infotainmentsystem
  • TÜV bemängelt teils rostige Bremsscheiben
Dunkelblauer Hyundai Kona SUV, seitliche Frontansicht, auf hellem Hintergrund. Auto hat moderne LED-Scheinwerfer.
Dunkelblauer Hyundai Kona SUV, seitliche Frontansicht, auf hellem Hintergrund. Auto hat moderne LED-Scheinwerfer.
Hyundai Kona Elektro

Der Hyundai Kona Elektro bietet als kompaktes SUV eine ordentliche Reichweite und viel Platz. Ab 14.000 Euro ist er eine solide Wahl für Pendler.

Tesla Model 3 (ab 2019)

Gebraucht ab 15.000 Euro, Reichweite bis 409 km

Ein rotes Tesla Model 3 Elektroauto mit Allradantrieb fährt eine Landstraße entlang.
Quelle: Tesla
Das Model 3 hat die Erwartungen an ein Elektroauto neu definiert – und tut es bis heute.

Das Tesla Model 3 ist der Maßstab unter den gebrauchten Elektroautos. Mit bis zu 306 PS (225 kW), einer Alltagsreichweite von 250 bis 350 Kilometern und dem flächendeckenden Tesla-Supercharger-Netzwerk ist es das langstreckentauglichste Modell auf dieser Liste.

Das minimalistische Interieur mit dem großen Zentraldisplay ist Geschmackssache – aber unverkennbar Tesla.

Geeignet für

  • Vielfahrer, Langstreckenreisende, Technikbegeisterte

Nicht geeignet für

  • Personen, die klassische Bedienkonzepte bevorzugen, Komfortliebhaber

Beim Kauf eines gebrauchten Model 3 unbedingt auf einen frischen HU-Stempel achten und das Fahrzeug regelmäßig warten lassen – Tesla empfiehlt kein festes Serviceintervall.

Vorteile

  • Zugang zum Tesla-Supercharger-Netzwerk – europaweit verfügbar
  • Kraftvolle Antriebe in allen Varianten
  • Hohes Platzangebot vorn, sicheres und agiles Fahrverhalten

Nachteile

  • Viele Exemplare mit Wartungsstau im Umlauf
  • Schlechtes Abschneiden im TÜV-Report 2025
  • Mäßiger Federungskomfort, Bedienschwächen
Ein gebrauchtes Tesla Model 3 auf dem Hof eines Autohändlers.
Ein gebrauchtes Tesla Model 3 auf dem Hof eines Autohändlers.
Tesla Model 3

Das Tesla Model 3 setzt mit guter Reichweite und schnellem Laden Maßstäbe im Elektrosegment – ab 15.000 Euro gebraucht erhältlich.

Gebrauchte E-Autos bis 20.000 Euro

BMW i3 (ab 2019)

Gebraucht ab 16.000 Euro, Reichweite bis 310 km

Ein blauer BMW i3 fährt in der Stadt.
Quelle: BMW
Ein Pionier, der seiner Zeit voraus war: Der i3 hat den Beweis angetreten, dass nachhaltige Mobilität und Premiumanspruch zusammenpassen.

Der BMW i3 ist ein Kleinwagen mit großem Charakter: Seine Leichtbau-Karosserie aus Kohlefasermaterial (CFK) macht ihn einzigartig in seiner Klasse, der 125-kW-Motor (170 PS) sorgt für kraftvollen Heckantrieb.

Das unverwechselbare Design mit den gegenläufig öffnenden Türen polarisiert bis heute. Mit dem 37,9-kWh-Akku (ab 2019) sind im Alltag 150 bis 250 Kilometer drin.

Geeignet für

  • Stadtfahrer, Designliebhaber, Technikfans, Zweitwagenfahrer

Nicht geeignet für

  • Familien mit Kinderwagen, Langstreckenreisende, Personen mit viel Gepäck

Ältere i3-Modelle mit 22- oder 33-kWh-Akku haben deutlich geringere Reichweiten. Empfehlenswert sind Modelle mit dem 37,9-kWh-Akku ab 2019.

Vorteile

  • CFK-Karosserie: praktisch kein Rost möglich
  • Sehr kleiner Wendekreis – gut für die Stadt
  • Hohe Zuverlässigkeit laut ADAC-Pannenstatistik

Nachteile

  • Gegenläufig öffnende Türen hinten können im Alltag stören
  • Kleiner Kofferraum
  • Starker Reifenverschleiß durch schmale Reifen und kraftvollen Antrieb
Ein weißer BMW i3 steht auf einer gepflasterten Fläche.
Ein weißer BMW i3 steht auf einer gepflasterten Fläche.
BMW i3

Der BMW i3 punktet mit leichter Bauweise und urbanem Charakter – ab 16.000 Euro ein charakterstarker Gebrauchtwagen.

Volkswagen ID.3 (ab 2023)

Gebraucht ab 20.000 Euro, Reichweite bis 426 km

Ein grauer VW ID.3 fährt auf einer Landstraße.
Quelle: Volkswagen
Volkswagens Neustart in der Elektromobilität: Der ID.3 steht für den Anspruch, das Elektroauto für alle zu sein.

Der VW ID.3 gehört zu den am häufigsten zugelassenen Elektroautos in Deutschland – und das aus gutem Grund: Mit 150 kW (204 PS), einem 58-kWh-Akku und einer Alltagsreichweite von 250 bis 350 Kilometern kombiniert er Alltagstauglichkeit mit einem großen Platzangebot dank langem Radstand.

Das harmonische Fahrwerk und die gefühlvolle Lenkung machen ihn zum angenehmen Begleiter.

Geeignet für

  • Familien, Pendler, Erstwagen-Suchende, Vielfahrer

Nicht geeignet für

  • Personen mit sehr kleinem Budget, Fans einfacher Bedienkonzepte

Der ADAC-Dauertest-ID.3 hat mittlerweile über 160.000 Kilometer gesammelt – mit nur wenigen Problemen: ein starkes Zeichen für die Langlebigkeit.

Vorteile

  • Sehr hohe Zuverlässigkeit laut ADAC-Pannenstatistik
  • Großes Platzangebot durch langen Radstand
  • Breites Angebot auf dem Gebrauchtmarkt

Nachteile

  • Frühe Modelle mit Softwareproblemen (betrifft vor allem Baujahre 2020/2021)
  • Hoher Reifenverschleiß
  • Bedienschwächen im Infotainmentsystem
Volkswagen ID.3
Volkswagen ID.3
VW ID.3

Der Volkswagen ID.3 ist der meistverkaufte deutsche Elektro-Kompaktwagen – ab 20.000 Euro gebraucht mit moderner Technik und großer Reichweite.

Gebrauchte E-Autos bis 30.000 Euro

Volvo EX30 (ab 2023)

Gebraucht ab 28.000 Euro, Reichweite bis 480 km

Ein Volvo EX30 fährt in der Frontansicht über eine Landstraße
Quelle: Volvo
Groß denken, klein bauen: Der EX30 bringt typisch skandinavische Geradlinigkeit in die Kompaktklasse – und macht dabei keine Abstriche beim Anspruch.

Der Volvo EX30 ist der kompakteste Stromer aus Schweden und beweist, dass Nachhaltigkeit und Stil kein Widerspruch sind.

Mit 200 kW (272 PS) in der stärksten Variante, einer WLTP-Reichweite von bis zu 480 Kilometern und einem modernen, minimalistischen Innenraum setzt der EX30 neue Maßstäbe im Kompaktsegment. Das markante Volvo-Design mit charakteristischen Scheinwerfern macht ihn auch optisch zum Hingucker.

Geeignet für

  • Designbewusste Käufer, Stadtfahrer, Personen mit Anspruch an Nachhaltigkeit

Nicht geeignet für

  • Familien mit viel Gepäck, Personen, die klassische Instrumente bevorzugen

Der Volvo EX30 wurde 2024 zum „World Urban Car“ gewählt – ein Qualitätsmerkmal, das auch beim Wiederverkauf positiv wirkt.

Vorteile

  • Hohe Reichweite von bis zu 480 km (WLTP) in der stärksten Variante
  • Modernes, hochwertiges Interieur mit nachhaltigem Materialmix
  • Starke Sicherheitsausstattung

Nachteile

  • Kein klassisches Kombiinstrument – alle Infos nur über das Zentraldisplay
  • Kleiner Kofferraum für ein Kompaktmodell
  • Noch relativ wenige Gebrauchtangebote auf dem Markt
Ein schwarzer Volvo EX30 steht auf einem Parkplatz
Ein schwarzer Volvo EX30 steht auf einem Parkplatz
Volvo EX30

Der Volvo EX30 ist das kompakteste Elektro-SUV der Schweden – ab 28.000 Euro gebraucht mit hohem Sicherheitsstandard und modernem Innenraum.

BMW i4 (ab 2023)

Gebraucht ab 30.000 Euro, Reichweite bis 590 km

Ein blauer BMW i4 fährt auf einer Landstraße.
Quelle: BMW
Der BMW i4 macht deutlich, dass Elektromobilität und Fahrspaß kein Widerspruch, sondern eine Einheit sind.

Der BMW i4 verbindet klassische BMW-Sportlichkeit mit moderner Elektrotechnik: Mit bis zu 340 kW (462 PS) in der M50-Variante, einer WLTP-Reichweite von bis zu 590 Kilometern und dem typischen BMW-Fahrgefühl ist er das Premium-Angebot auf dieser Liste.

Das elegante Gran-Coupé-Design mit der charakteristischen Niere macht ihn unverwechselbar.

Geeignet für

  • Vielfahrer, Langstreckenreisende, Premium-Käufer, Sportfahrer

Nicht geeignet für

  • Personen mit kleinem Budget, Stadtfahrer ohne Ladesäule zu Hause

Der BMW i4 teilt sich die Plattform mit dem 4er Gran Coupé – Ersatzteile und Werkstattkosten sind dadurch gut kalkulierbar.

Vorteile

  • Hohe Reichweite und kraftvoller Antrieb – erstwagen- und langstreckentauglich
  • Hochwertiges Interieur mit modernem iDrive-System
  • Typisches BMW-Fahrgefühl mit sportlicher Abstimmung

Nachteile

  • Höchster Gebrauchtpreis auf dieser Liste
  • Hoher Reifenverschleiß durch kraftvollen Antrieb
  • Höhere Versicherungskosten als bei Kleinwagen
Ein schwarzer BMW i4 steht an einem Waldrand.
Ein schwarzer BMW i4 steht an einem Waldrand.
BMW i4

Der BMW i4 vereint sportliche Fahrleistungen mit elektrischem Antrieb auf Gran-Coupé-Niveau – ab 30.000 Euro gebraucht für anspruchsvolle Fahrer.

Günstige gebrauchte E-Autos: Technische Daten im Überblick

ModellLeistungDrehmomentAkkuReichweite WLTPNeupreis (ca.)Gebrauchtpreis ab
Renault Zoë (ab 2019)80 kW/108 PS225 Nm52 kWhbis 395 kmnicht mehr gebautab 6.500 €
Dacia Spring (ab 2023)33 kW/45 PS125 Nm26,8 kWhbis 225 kmca. 18.700 €ab 8.000 €
VW e-Up (ab 2019)61 kW/83 PS212 Nm32,3 kWhbis 260 kmnicht mehr gebautab 9.000 €
Fiat 500e (ab 2020)87 kW/118 PS220 Nm42,2 kWhbis 320 kmca. 24.990 €ab 11.000 €
Hyundai Kona Elektro (ab 2020)150 kW/204 PS395 Nm64 kWhbis 484 kmca. 38.340 €ab 14.000 €
Tesla Model 3 (ab 2019)225 kW/306 PS402 Nm58 kWhbis 409 kmca. 36.990 €ab 15.000 €
BMW i3 (ab 2019)125 kW/170 PS250 Nm37,9 kWhbis 310 kmnicht mehr gebautab 16.000 €
VW ID.3 (ab 2023)150 kW/204 PS310 Nm58 kWhbis 426 kmca. 33.995 €ab 20.000 €
Volvo EX30 (ab 2023)200 kW/272 PS343 Nm69 kWhbis 480 kmca. 34.990 €ab 28.000 €
BMW i4 (ab 2023)250 kW/340 PS430 Nm83,9 kWhbis 590 kmca. 62.120 €ab 30.000 €

Worauf muss ich beim Kauf eines gebrauchten E-Autos achten?

Der wichtigste Punkt beim Kauf eines gebrauchten Elektroautos ist der Zustand der Batterie. Sie ist das teuerste Bauteil des Fahrzeugs und bestimmt maßgeblich die Alltagstauglichkeit.

Ein professioneller Batterietest – zum Beispiel vom ADAC – gibt Aufschluss über den tatsächlichen Gesundheitszustand des Akkus. Mit einem Batteriezertifikat hast du Sicherheit.

Achte außerdem auf die Ladehistorie: Häufiges Schnellladen und regelmäßiges Vollladen können den Akku langfristig belasten.

Beim Renault Zoë ist zudem zu prüfen, ob die Batterie im Kaufpreis enthalten ist oder ob eine monatliche Mietbatterie Kosten erzeugt.

Darüber hinaus lohnt ein Blick in den TÜV-Report und die ADAC-Pannenstatistik des jeweiligen Modells: Beide geben einen guten Überblick über modellspezifische Schwächen.

Gerade bei Modellen wie dem Tesla Model 3 ist eine frische HU besonders wichtig, da Tesla kein festes Serviceintervall vorschreibt und viele Gebrauchte mit Wartungsstau im Umlauf sind.

Wie weit komme ich mit einem günstigen gebrauchten E-Auto wirklich?

Die Reichweite ist das zentrale Thema bei gebrauchten Elektroautos – und hier gibt es große Unterschiede. Stadtautos wie der Dacia Spring oder der VW e-Up kommen im Alltag auf rund 150 bis 220 Kilometer.

Das reicht für die meisten Pendler locker aus – laut Statistik legen Berufspendler in Deutschland im Schnitt weniger als 50 Kilometer pro Tag zurück.

Für Langstrecken sind diese Modelle jedoch weniger geeignet. Wer regelmäßig auf der Autobahn unterwegs ist, sollte zu Modellen mit größerem Akku greifen.

Der Hyundai Kona Elektro (64 kWh), der VW ID.3 (58 kWh) oder das Tesla Model 3 schaffen im Alltag 250 bis 400 Kilometer – und sind damit auch als Erstwagen geeignet.

Wichtig: Die angegebenen WLTP-Reichweiten sind Laborwerte. Im Winter, bei Autobahnfahrten oder mit Klimaanlage/Heizung können die realen Reichweiten deutlich geringer ausfallen – teils um 30 bis 40 Prozent.

Lohnt sich ein gebrauchtes E-Auto finanziell?

Ja – und zwar mehr denn je. Die Preise für gebrauchte Elektroautos sind in den letzten Jahren deutlich gesunken, weil das Angebot durch viele Leasingrückläufer stark gestiegen ist.

Wer heute ein gebrauchtes E-Auto kauft, profitiert von niedrigeren Anschaffungskosten als noch vor zwei Jahren.

Dazu kommen die deutlich geringeren Betriebskosten: Strom ist pro Kilometer günstiger als Benzin oder Diesel, und E-Autos haben weniger Verschleißteile – kein Ölwechsel, keine Kupplung, keine Zündkerzen.

Allerdings sollte man die Gesamtkosten im Blick behalten: Versicherung, eventuelle Wartungskosten und – bei älteren Modellen – mögliche Batterieersatzkosten können ins Gewicht fallen.

Wer eine eigene Lademöglichkeit zu Hause hat, spart zusätzlich, weil das Laden über Nacht an der Wallbox deutlich günstiger ist als an öffentlichen Schnellladesäulen.

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