VW Golf 3 (Fünftürer)Seit 1991

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(59 Testberichte)
VW Golf 3 (Fünftürer) Bewertung 3.6/5 basierend auf 59 Testberichte.
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  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Fahrzeugeinordnung

Die dritte Generation des VW Golf erschien 1991. Der Golf 3 teilte sich die Architektur mit seinem Vorgänger, weswegen die Abmessungen beider Fahrzeuge ähnlich waren. Beim Design waren die Änderungen offensichtlich, da der Golf 3 mit einer runderen Formensprache aufwartete. Die fünftürigen Versionen des Golf 3 unterschieden sich im Grunde nur durch die zusätzlichen Türen. Außer bei Sondermodellen wie etwa dem „Europe“ waren die zwei weiteren Türen eine Ausstattungsoption, die 1.030 D-Mark beziehungsweise 1.485 D-Mark (für den VR6) kosteten. Schon damals war die Kompaktklasse hart umkämpft. Zu den Konkurrenten gehörten der Opel Astra und der Ford Focus. Im Jahr 1997 löste der Golf 4 den Golf 3 ab.

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Stärken
  • verbessertes Fahrverhalten
  • langstreckentauglich
  • höherer Sicherheitsstandard als beim Vorgänger
Schwächen
  • Zahnriemen beim 1993 eingeführten TDI-Motor anfällig
  • schlechte Langzeitqualität
  • Hinterradbremse zieht bisweilen schief

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Daten
Motorenwerte
Leistung
44 kW / 60 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
15,9 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
157 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • VW Golf 3 Innenansicht Fahrerposition Studio statisch grau
  • VW Golf 3 Aussenansicht Front schräg statisch weiss
  • VW Golf 3 Aussenansicht Front statisch silber
  • VW Golf 3 Aussenansicht Heck statisch grau
  • VW Golf 3 Aussenansicht Front schräg statisch grau
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der fünftürige Golf mauserte sich zunehmend zur populärsten Variante. Dieser Trend verstärkte sich beim Golf 3 zunehmend. Ein Grund für die Beliebtheit dieser Modellvariante war der leichtere Zugang zum Fond, was gerade Familien mit Kindern schätzten. Die dritte Golf-Generation stellte gegenüber dem Vorgänger eine deutliche Weiterentwicklung in Sachen Modernität dar, was sich vor allem im Interieur- und Exterieurdesign bemerkbar machte. Die Formensprache der Karosserie war deutlich runder als bisher und das Cockpit-Design traf den Zeitgeist. Doch der gute Eindruck verflog mit der Zeit und es traten bisweilen Schwächen wie wackelige Sitze oder poröse Bremsschläuche auf. Der Golf 3 war deutlich sicherer als die zweite Generation, was jedoch mit einer Gewichtszunahme von rund 200 Kilogramm erkauft wurde. Auch der Verbrauch erhöhte sich, dafür verbesserten sich Fahrverhalten und Komfort.

Communitybewertungen

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Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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Biosman am 8. August 2011

„Für Schmale kasse wohl eines der besten Fahrzeuge... auch die Ersatzteile gibt es wie sand am meer! Achtung nur bei der Versicherrung (KOSTEN SIND IM MITTLEREN BEREICH) und die Rostbildung bei denn modellen der Baujahre 91-93.“

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HellRaiserSascha am 12. August 2011

„Er ist klein/kompakt und dafür wirklich für den Alltagsgebrauch zu empfehlen. Der Kofferraum bietet ausreichend Platz für Einkäufe oder ähnliches. Benötigte Ersatzteile lassen sich zu angenehmen Preisen einkaufen. Die sich dann auch mit etwas Ahnung und Wissen selbst einbauen/tauschen lassen, durch nicht übertriebener Elektronik wie bei den heutigen Fahrzeugen. Reparaturen sind demnach auch selbst noch durchführbar.“

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CEMRE81 am 27. Dezember 2011

„- günstig in der Anschaffung - günstig in der Steuer - günstig im Bereich Ersatzteile - viel Auswahl im Bereich Tuning - fast keine Grenzen im Bereich optische Gestaltung“

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Motoren

Motoren

Beim Golf 3 standen zahlreiche Motorisierungen zur Auswahl. Die Einstiegsversion war der 1,4-Liter-Benziner mit 60 PS, der Sechszylinder-Golf VR6 Syncro markierte mit 190 PS die Leistungsspitze. Minimalist in puncto Normverbrauch war der Diesel Ecomatic mit 4,9 Litern und früher Start-Stopp-Technik. Der Golf VR6 Syncro verbrauchte mit 10,5 Litern am meisten Sprit. Ab 1993 überzeugte der TDI-Motor mit elektronisch gesteuerter Verteilerpumpe mit geringem Verbrauch und viel Kraft, auch wenn hier bisweilen der Zahnriemen Probleme machte. Als Getriebe wurden manuelle 4- und 5-Gang-Schaltungen sowie eine 4-Stufen-Automatik eingesetzt. Der Golf GTI 16V mit 2,0-Liter-Motor hatte 150 PS und stellte einen guten Kompromiss zwischen Sportlichkeit und Vernunft dar. 

  • 4-Stufen-Automatik sowie manuelle 4- und 5-Gang-Schaltungen 
  • Diesel und Benziner mit Leistungen von 60 PS bis 190 PS
  • Front- und Allradantrieb
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Sicherheit

Sicherheit

Mit dem Golf 3 hielten die Airbags Einzug in Volkswagens Kompaktklasse. Ab 1993 schützten Luftsäcke Fahrer und Beifahrer. Zunächst war dieses Sicherheitsfeature optional, ab 1995 (Modellpflege) dann serienmäßig. Neu war auch ein Gurtkraftbegrenzer für den Fahrer. Außerdem schützten die Rückbanklehnen die Passagiere bei einem Aufprall vor Gegenständen aus dem Kofferraum.

Der Golf 3 hatte im Vergleich zum Vorgänger ordentlich an Gewicht zugelegt. Auch der Fünftürer wog nun rund 200 Kilogramm mehr. Mit dem zusätzlich verstärkten Blech wuchs auch die Sicherheit. Die Karosserie war deutlich steifer, Querverstrebungen wurden eingezogen und auch in den Türen schützte ein weiteres Element vor Einschlägen und Verformungen.

Zur Sicherheitsausstattung zählten:

  • Airbags (ab 1995 serienmäßig)
  • Gurtbegrenzer für Fahrer
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Ausstattung

Ausstattung

Die beiden zusätzlichen Türen schlugen im Golf 3 mit 1.030 D-Mark beziehungsweise 1.485 D-Mark im VR6 zusätzlich zu Buche. Manche Sondermodelle wie der Golf 3 „Europe“ hatten die beiden zusätzlichen Pforten ab Werk verbaut. Grundsätzlich war die Serienausstattung im Golf 3 eher dürftig. Allerdings gab es bei dieser Baureihe auch einige Sondermodelle wie etwa „Avenue“ oder „Rolling Stones“ mit interessanten Ausstattungspaketen. Serienmäßig standen die Ausstattungslinien CL, GL, GT, GT Special und GTI zur Verfügung. Später wurden die einzelnen Ausstattungslinien in „Golf“, „Trendline“, „Comfortline“ und „Highline“ umbenannt. Bei den Modellen mit mehr als 64 PS Leistung war die Servolenkung serienmäßig. Die höheren Ausstattungslinien wie zum Beispiel der GL hatten elektrisch verstell- und beheizbaren Außenspiegel sowie eine Zentralverriegelung ab Werk an Bord. Der GT war mit einem strafferen Fahrwerk ausgestattet. Die Golf GTI und der Golf VR6 hatten zudem 15-Zoll-Felgen. 

Zur Serienausstattung gehörten:

  • Drehzahlmesser
  • Servolenkung bei mehr als 64 PS
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Obwohl sich der Golf 3 mit seinem Vorgänger die Technik teilte, hatten die beiden Generationen optisch nur wenig gemeinsam. Die Formensprache des neuen Golfs war deutlich runder als bisher. Trotz der auftretenden Qualitätsprobleme verkaufte sich der Golf 3 wieder gut. 


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Ganz oben auf der Mängelliste: klappernde Bauteile und wackelnde Sitze.

Beim Golf 3 gab es schon früh Anzeichen, dass es mit der Qualität nicht immer zum Besten stand. Bereits ein Jahr nach dem Erscheinen musste VW einen groß angelegten Rückruf aufgrund eines möglichen Kurzschlusses im Bordnetz des Fahrzeuges initiieren. Damit hörten Klagen über die Verarbeitungsqualität jedoch nicht auf. Ganz oben auf der Mängelliste: klappernde Bauteile und wackelnde Sitze.

Höheres Gewicht, mehr Sicherheit

In puncto Sicherheit läutete der Golf 3 ein neues Zeitalter ein. Ab 1993 waren Frontairbags für den Golf 3 erhältlich. Später waren diese sogar serienmäßig verbaut. Auch die Struktur des Wagens wurde verbessert. Gegenüber dem Golf 2 hatte die dritte Generation des Kompaktwagens etwa 200 Kilogramm zugelegt, hauptsächlich weil die Karosserie einige Streben und Verstärkungen bekam. Als Resultat wurde das Blechkleid deutlich verwindungssteifer und damit auch sicherer. 

Sportliche Modelle

Beim Golf hatten schon damals sportliche Modelle Tradition und damit auch Modifikationen an den Fahrwerken. So verfügten GTI, GTI 16V, VR6 und GTI TDI mit 110 PS über das sogenannte „Plus“-Fahrwerk. Dieses umfasste eine um 15 Millimeter tiefergelegte Karosserie und veränderte Querlenker sowie verstärkte Stabilisatoren. Dies reduzierte die Antriebseinflüsse in der Lenkung.

Motorisierungen waren beim Golf 3 zu genüge vorhanden. Durch das große Leistungsspektrum war für jede Anforderung das passende Aggregat verfügbar. Angefangen von den Basis-Vierzylindern bis hin zur Sechszylinder-Topmotorisierung VR6, die in Verbindung mit dem Syncro-Allradantrieb 190 PS leistete. Die Benziner waren im Golf 3 ohnehin eine gute Wahl. Vor allem der Golf GTI mit dem 150 PS starken 2,0-Liter-Motor glänzte mit guten Fahrleistungen. Den 1993 eingeführte 1.9 TDI mit Direkteinspritzung gab es in verschiedenen Leistungsvarianten, von denen die 110-PS-Version am meisten überzeugte. Einzige Schwachstelle dieser Motorisierung war der Zahnriemen, der hier und da Probleme machte.

Fazit zum Golf 3

Der Golf 3 unterschied sich optisch durch die runderen Formen von seinem Vorgänger, auch wenn die Plattform identisch blieb. Allerdings wog die dritte Generation rund 200 Kilogramm mehr als bisher, was auf die verbesserte strukturelle Sicherheit durch zusätzliche Verstrebungen zurückzuführen war. Außerdem standen ab 1993 Airbags zur Auswahl. Die Anzahl der Motorisierungen war umfangreich, aber nicht alle Aggregate waren frei von Problemen. So etwa der 1993 eingeführte 1.9 TDI mit Direkteinspritzung, bei dem man stets den Zahnriemen im Auge behalten sollte. Auch in puncto Verarbeitungsqualität stand es im Golf 3 nicht immer zum Besten. 

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