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Alfa Romeo 147 Fünftürer (937)

Limousine20082010
(12 Bewertungen)
Gebraucht ab
1.200 €
Fahrzeugeinordnung

Der Alfa Romeo 147 kam im Mai 2001 als Fünftürer auf den deutschen Markt, also knapp ein Vierteljahr später als der Dreitürer. Der Kompaktwagen teilte sich die Plattform mit dem Alfa Romeo 156, allerdings wurde diese beim Alfa Romeo 147 verkürzt. Ein ungewöhnlicher, später von vielen anderen Herstellern kopierter Designkniff waren die „versteckten“ Türgriffe bei den hinteren Türen. Sie verliehen dem Fünftürer eine coupéhafte Silhouette. 

Im Herbst 2004 bekam der Alfa Romeo eine Modellpflege, bei der vor allem die Front durch modifizierte Scheinwerfer verändert wurde. Der 1.9 JTD 16V Multijet-Dieselmotor erhielt eine Leistungssteigerung auf 150 PS. Zwei Jahre später folgte das nächste Facelift, bei dem alle Diesel mit Partikelfilter aufgerüstet wurden. Zudem war nun ein Vorderachsen-Sperrdifferenzial (Q2) erhältlich. Konkurrenten des Alfa 147 waren Honda Civic, Seat Leon, BMW 1er, Ford Focus, Opel Astra, Peugeot 307 und natürlich der VW Golf. 2010 lief die Produktion des fünftürigen Alfa Romeo 147 aus und der Nachfolger Alfa Romeo Giulietta trat an seine Stelle.

Stärken
  • schickes Design
  • umfangreiche Ausstattung
  • gute Dieselmotoren
Schwächen
  • straffes Fahrwerk
  • nach hinten unübersichtlich
  • kleiner Kofferraum
Leistung
77 kW / 105 PS
0 - 100 km/h
11,3 s
Höchstgeschwindigkeit
185 km/h
CO2-Ausstoß (komb.)*
196 g/km
Verbrauch (komb.)*
8,2 l/100km
Energieeffizienzklasse*
-

Design

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Den Schönheitspreis in der Kompaktklasse hatte der Alfa Romeo 147 sicher. Auch bei der Ausstattung bot der schicke Italiener viel Auto fürs Geld. Doch wo viel Licht, da auch Schatten: Die Fahrdynamik wurde mit einem straffen Fahrwerk und einer Stuckerneigung der Vorderachse erkauft. Im 4,18 Meter langen Auto ging es hinten recht eng zu und auch der Kofferraum war mit einem Grundvolumen von 280 Litern (nach der Modellpflege 292 Liter) nicht gerade familientauglich. Die Qualität erfüllte auf Dauer ebenfalls nicht immer die Erwartungen. Die Elektrik streikte bisweilen, es gab Wassereinbrüche und die Hinterachse rostete. 

Communitybewertungen

5 Sterne
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4 Sterne
3
3 Sterne
0
2 Sterne
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1 Sterne
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Karosserie
Antrieb
Fahrdynamik
Komfort
Emotion

Candybar
Der Alfa 147 ist für die Fahrzeugklasse ein durchweg hochwertiges Auto mit extravagantem Styling und trotzdem hoher Alltagstauglichkeit.
MT-Bastian
Das Fahrzeug ist leistungsstark, bringt viel Fahrspaß mit sich und ist (bei mir) bisher absolut solide und Mangelfrei gewesen. Wer für relativ kleines Geld, einen sportlich, eleganten Italiener sucht, ist mit der älteren Variante des Alfa 147 sehr gut bedient. Der Spritverbrauch ist trotz hoher PS-Zahl sehr fair und ausgeglichen.

Motoren

Beim Alfa Romeo 147 standen sechs Benzin- und acht Dieselmotorisierungen zur Wahl. Das Leistungsspektrum begann bei 105 PS im Alfa Romeo 147 1.6 Twin Spark Eco und endete bei 250 PS beim Alfa Romeo 147 3.2 V6 24V GTA. Als Getriebe kam standardmäßig eine manuelle 5-Gang-Schaltung, im 2.0 TS 16 V optional auch das sechsstufige automatisierte Schaltgetriebe „Selespeed“ zum Einsatz. Der Normverbrauch reichte von 5,8 Litern im 1.9 JTD 8V M-Jet bis zu 8,9 Liter im Alfa Romeo 147 2.0 TS.

  • acht Diesel- und sechs Benziner-Motorisierungen
  • 5-Gang-Handschaltung, automatisiertes Schaltgetriebe „Selespeed“ 

Motordetails anzeigen

Sicherheit

Der Euro-NCAP-Crashtest erwies sich für den Alfa Romeo 147 als Desaster, holte er doch als Neuwagen nur drei von fünf Sternen. „Der Alfa Romeo 147 schnitt bei der Frontal-Kollision sehr schlecht ab“, notierten die Tester und stellten eine ernste Verletzungsgefahr für die Insassen fest. Der Kopf des Fahrers knallte trotz Airbags auf das Armaturenbrett und das Lenkrad wurde in den Innenraum geschoben. An diesem schlechten Ergebnis änderten auch die sechs Airbags (inklusive Kopfairbag) nichts. Die restliche Sicherheits-Ausstattung war durchaus in Ordnung. Dazu zählten auch ein bei manchen Ausstattungslinien serienmäßiges, sonst optionales, ESP, die Antriebsschlupfregelung und ein Bremsassistent. 

Zur Sicherheitsausstattung zählten:

  • sechs Airbags
  • ESP (nicht bei allen Ausstattungslinien)
  • Bremsassistent

Ausstattung

Für den fünftürigen Alfa Romeo 147 standen drei Ausstattungslinien zur Verfügung: die Basisversion „Impression“, die mittlere Ausstattungslinie „Progression“ und die Top-Ausstattungslinie „Distinctive“. Jedoch war nicht jede Motorisierung mit jeder Ausstattungslinie kombinierbar. So konnte der 1.6 TS 16V (120 PS) nicht mit der Top-Ausstattungsvariante „Distinctive“ kombiniert werden. Die Basisausstattung des Alfa Romeo 147 war im Klassenvergleich durchaus umfangreich. Serienmäßig waren unter anderem elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel, eine Klimaanlage und eine Funkfernbedienung. Im Oktober 2005 brachte Alfa Romeo das auf 200 Exemplare limitierte Sondermodell „Limited TI“ (für „Turismo Internazionale“) heraus und 2006 den Q2, bei dem ein Vorderachs-Sperrdifferential und eine Sportausstattung inklusive 17-Zoll-Rädern enthalten waren. 

Zur Serienausstattung gehörten:

  • Klimaanlage 
  • Funkfernbedienung 

Modellbeschreibung

Der Alfa Romeo 147 sorgte im Kompaktsegment vor allem mit seinem tollen Design für Furore. Der Trick, die Griffe der Fond-Türen in den hinteren Karosseriesäulen verschwinden zu lassen, bescherte dem 4,18 Meter langen Fünftürer nicht nur eine coupéhafte Silhouette, sondern auch zahlreiche Nachahmer.


Auch als Fünftürer war der Alfa Romeo 147 der Beau unter den Kompaktwagen.

Als die fünftürige Version des Alfa Romeo 147 im Mai 2001 die automobile Bühne betrat, war die Mission des kompakten Italieners klar. Er sollte Familien zum Kauf animieren, die von der leichten Zugänglichkeit des Fonds durch die beiden extra Türen profitierten. Tatsächlich aber waren die Platzverhältnisse auf der Rückbank so beengt, dass nur Kinder dort bequem sitzen konnten. Auch der Kofferraum war aufgrund seines vergleichsweise geringen Volumens von 280 Litern (später 292 Liter) und der hohen Ladekante nur bedingt alltagstauglich.

 

Benziner mit hohen Ölverbrauch

Von der berühmten Tradition der quirligen Triebwerke waren die Benziner-Motoren des fünftürigen Alfa 147 ein Stück weit entfernt und verbrauchten außerdem bei sportlicher Fahrweise recht viel Öl. Vor allem das 2,0-Liter-Twin Spark-Triebwerk genehmigte sich eine Extra-Ration des Schmierstoffs. Besser schlugen sich die Dieselaggregate, deren Spritkonsum nicht überdurchschnittlich hoch war. Der 1.9 JTD 16V M-Jet-Diesel mit einer Höchstgeschwindigkeit 215 km/h etwa war mit einem Normverbrauch von 5,9 Litern ausgewiesen. 

Das Fahrwerk des frontgetriebenen Alfa Romeo147 war straff ausgelegt, um eine sportliche Fahrweise zu ermöglichen. Eine Folge dieser Abstimmung war eine betonte Stuckerneigung der Vorderachse, die sich durch Vibrationen des Vorderwagens bemerkbar machte. Mit den Modellpflegen 2004 und 2006 gelang es den Ingenieuren dieses Phänomen etwas zu mildern, ganz verschwand es jedoch nie. Durch das elektronische Sperrdifferential Q2, das ab 2006 verbaut war, wurde der Alfa Romeo 147 deutlich agiler und die Untersteuerneigung reduziert.

 

Umfangreiche Ausstattung

Um mit den vielen Konkurrenten in der Kompaktklasse mithalten zu können, schnürte Alfa Romeo für den 147 ein umfangreiches Ausstattungspaket. Zur Serie gehörten Extras wie eine Klimaanlage oder eine Funkfernbedienung. Die Topausstattung enthielt unter anderem eine Zweizonen-Klimaautomatik, einen Tempomaten, ein Bose-Soundsystem mit CD-Radio und eine Lenkrad-Fernbedienung. Bei der Materialanmutung rüstete der italienische Automobilhersteller ebenfalls auf und veredelte das Cockpit mit unterschäumten Oberflächen und sportlichen Rundinstrumenten, die in tiefen Röhren lagen. Allerdings entsprach die Qualität des Alfa Romeo 147 nicht immer den selbst erhobenen Premium-Ansprüchen. Vor allem Rost an der Hinterachse fiel den TÜV-Prüfern immer wieder auf. Bisweilen trat Feuchtigkeit in den Innenraum ein und bei niedrigen Temperaturen knarzte auch gerne mal der Kunststoff.  

Fazit zum Alfa Romeo 147 Fünftürer (937)

Der Alfa Romeo 147 war auch als Fünftürer der Beau unter den Kompaktwagen. Vor allem durch den Design-Kniff mit den „unsichtbaren“ Griffen in den hinteren Türen bekam der flotte Kompaktwagen eine coupéhafte Linienführung. Die nicht immer optimale Qualität trübte aber den guten optischen Eindruck. Die Ausstattung des Alfa Romeo 147 war umfangreich und in dieser Hinsicht bot der Italiener ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. 

Die Benzinmotoren – vor allem der 2,0-Liter-Twin-Spark – sorgten aufgrund des hohen Öl- und Spritverbrauchs nicht immer für Freude. Das straffe Fahrwerk führte zu einer Stuckerneigung und Vibrationen im Vorderwagen. Die Untersteuerneigung wurde durch das elektronische Sperrdifferenzial Q2 im Jahr 2006 deutlich reduziert und auch das Fahrwerk wurde im Laufe der Jahre harmonischer abgestimmt. 

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