VW Golf 7 Variant Alltrack

Kombi20142018
Gebraucht ab
1.990 €
Leasing ab
169 €
Fahrzeugeinordnung

Der VW Golf Variant Alltrack wurde 2015 als offroad-taugliche Modellvariante des Golf VII (5G) präsentiert - analog zum bereits erhältlichen Passat Alltrack. Basierend auf der Kombiversion Variant bietet der Golf Variant Alltrack unter anderem ein um 15 Millimeter höher gelegtes Fahrwerk, Stoßfänger mit Unterfahrschutz, Kotflügelverbreiterungen und Seitenschweller aus Kunststoff sowie Allradantrieb. Anfang 2017 erhielt er wie alle Golf-Modelle ein Facelift.

Stärken
  • Offroad-taugliche Variante des VW Golf Variant
  • Allradantrieb serienmäßig
  • Moderne Assistenz- und Infotainmentsysteme
Schwächen
  • Hoher Grundpreis
  • Lediglich drei Motorvarianten
  • Keine Wahlmöglichkeit zwischen Schalt- und Doppelkupplungsgetriebe
Beta
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Aktuelle Angebote

Leistung
132 kW / 180 PS
0 - 100 km/h
7,8 s
Höchstgeschwindigkeit
217 km/h
CO2-Ausstoß (komb.)*
156 g/km
Verbrauch (komb.)*
6,7 l/100km
Energieeffizienzklasse*
-

Design

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

"Das beliebteste Auto Deutschlands macht auch im Offroad-Dress eine sehr gute Figur. Bei einem Fahrverhalten, das sich kaum von den ‚zivilen‘ Variant-Brüdern unterscheidet, bietet der Golf Variant Alltrack durch seinen Allradantrieb und die erhöhte Bodenfreiheit ein breiteres Einsatzspektrum, das nicht auf asphaltierte Wege begrenzt ist. Wer für leichten Offroad-Einsatz oder als Zugfahrzeug keinen SUV will, macht mit dem Alltrack nichts falsch."

Motoren

VW bietet nach dem Wegfall des 110-PS-Diesels den Golf Variant Alltrack nur noch mit drei Motoren an. Den Einstieg in die Welt des Offroad-Kombis markiert ein 150 PS starker Diesel; Topmodell ist eine Dieselvariante mit 184 PS und neuem Siebengang-DSG. Der einzige Benziner, den es im Golf-Alltrack-Programm gibt, holt aus 1,8 Litern Hubraum 180 PS. Allradantrieb ist bei allen drei Modellen serienmäßig, eine Wahl zwischen Handschaltung und Doppelkupplungsgetriebe gibt es nicht.

  • Gute Fahrleistungen bei niedrigen Verbrauchswerten
  • Nur drei Motorisierungen im Angebot
  • Keine Auswahl zwischen Schalt- und Doppelkupplungsgetriebe

Motordetails anzeigen

Sicherheit

Der VW Golf Alltrack ist mit seinem Allradantrieb auch für den Einsatz bei schlechterem Wetter geeignet und verfügt serienmäßig über alle gängigen Sicherheitssysteme. Optional sind darüber hinaus zahlreiche Assistenzsysteme wie etwa Abstandstempomat oder Spurhalteassistent erhältlich. Ein Highlight ist die Rangierhilfe für Anhänger.

  • Allradantrieb serienmäßig
  • Front-, Seiten-, Kopf und Knieairbags
  • Zahlreiche aktive Sicherheitsassistenten erhältlich
Der VW Golf Variant Alltrack nutzt den Modularen Querbaukasten (MQB) des Volkswagen-Konzerns und bietet dadurch neben den gängigen passiven Sicherheitssystemen wie ABS, ESP, Traktionskontrolle, Bremsassistent, Frontairbags, Kopfairbags für alle Passagiere und Seitenairbags vorn auch einen Knieairbag für den Fahrer oder eine elektronische Parkbremse mit Auto-Hold-Funktion und Berganfahrhilfe.
Darüber hinaus sind zahlreiche moderne Assistenzsysteme erhältlich. Bereits serienmäßig erkennt der Alltrack eine mögliche Müdigkeit des Fahrers und verfügt über eine Fußgängererkennung und ein Umfeldbeobachtungssystem mit City-Notbremsfunktion. Gegen einen Aufpreis von gerade einmal 320 Euro ist ein bis 210 km/h nutzbarer Abstandstempomat erhältlich, der im Fahrerassistenzpaket für knapp 1.500 Euro unter anderem mit Fahrlichtautomatik, Regensensor und den ansonsten knapp 1.100 Euro teuren LED-Scheinwerfern mit Fernlichtregulierung kombiniert wird.
Für knapp 800 Euro mehr bietet das Fahrerassistenzpaket Plus für die Modelle mit DSG statt der LED-Scheinwerfer das LED Active Lighting System mit dynamischem Kurvenlicht und dynamischem Fernlichtassistenten (einzeln rund 2.000 Euro) und zusätzlich einen Auspark- und Spurwechselwarner, einen Spurhalteassistenten, einen Stauassistenten und eine Diebstahlwarnanlage.
Für 215 Euro dirigiert ein Parklenkassistent das Auto in Längs- und Querparklücken und aus Längsparklücken auch wieder heraus. Investiert der Alltrack-Käufer 310 Euro mehr, unterstützt ihn das Fahrzeug ebenso beim Rangieren eines Anhängers. Für jeweils rund 300 Euro gibt es zudem eine Verkehrszeichenerkennung (im Fahrerassistenzpaket Plus enthalten) und eine Rückfahrkamera.
Hintere Seitenairbags sind für 375 Euro erhältlich. Für rund 150 Euro bietet VW ein proaktives Insassenschutzsystem, das drohende Unfälle erkennen kann und dann selbsttätig die Sicherheitsgurte strafft, Fahrer und Beifahrer fixiert sowie Türen und Schiebedach bis auf einen kleinen Spalt schließt.

Ausstattung

Der VW Golf Variant Alltrack bietet bereits serienmäßig eine gute Grundausstattung mit Allradantrieb, Klimaautomatik, Leichtmetallrädern, ParkPilot, Schlechtwegefahrwerk und einer Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung. Dazu kommen spezifische optische Alltrack-Accessoires außen sowie spezielle Sitzbezüge und Dekoreinlagen im Innenraum. Bei den Scheinwerfern ist lediglich Halogenlicht serienmäßig, allerdings zumindest mit Nebelscheinwerfern und Abbiegelicht. LED-Scheinwerfer kosten Aufpreis.

Zur Serienausstattung gehören:

  • Allradantrieb
  • Klimaautomatik
  • ParkPilot
Der Golf Variant Alltrack ist eine spezielle Ausstattungslinie der Kombiversion und verfügt gegenüber der Basis über eine deutlich aufgewertete Grundausstattung. Alle drei Alltrack-Modelle verfügen bereits ab Werk außer über Allradantrieb und elektronische Differenzialsperre auch über ein höhergelegtes Schlechtwegefahrwerk, 17-Zoll-Leichtmetallräder, elektrische Fensterheber, elektrisch verstell- und beheizbare Spiegel, Klimaautomatik, Multifunktionslederlenkrad, ParkPilot, Radio sowie Zentralverriegelung mit Fernbedienung.
Dazu bietet der Golf Variant Alltrack auch eine eigenständige Optik: im Innenraum mit speziellen Stoffen für die Sitzbezüge, eigenständigen Dekorleisten und Chrom-Applikationen, außen mit einem schwarzen Kühlergrill mit einer matten Chrom-Leiste, einem Lufteinlass in Wabenstruktur, Stoßfängern mit Unterfahrschutz, robusten Kotflügelverbreiterungen und Seitenschwellern aus Kunststoff sowie einer silbern eloxierten Dachreling.
Ein Triebwerkunterschutz kostet zusätzlich 40 Euro. Die Scheinwerfer verfügen serienmäßig lediglich über Halogenlicht, können aber optional durch LED-Scheinwerfer in zwei Versionen ersetzt werden. Aufgrund der bereits guten Grundausstattung ist die Liste der möglichen Extras nicht übermäßig lang. Weitere optische Veränderungen sind mit Ausnahme eines schwarzen Dachhimmels für den Golf Alltrack nicht vorgesehen.
Dafür gibt es neben zahlreichen Assistenzsystemen und einer adaptiven Fahrwerkseinstellung (1.050 Euro) etwa Sportsitze mit Lederausstattung für rund 2.000 Euro oder die 14-fach verstellbaren "ErgoActive"-Sitze mit Massagefunktion für den Fahrer für rund 600 Euro, jeweils inklusive Sitzheizung. Die Sitzheizung gibt es auch im Winterpaket zusammen mit beheizbaren Waschwasserdüsen und Scheinwerfer-Reinigungsanlage für 450 Euro – oder separat für rund 300 Euro.
Als weiteres Winterzubehör gibt es eine drahtlos beheizbare Frontscheibe für knapp 350 Euro, ein beheizbares Lenkrad für 135 Euro und eine Standheizung für rund 1.350 Euro, die im Sommer auch als Lüftung genutzt werden kann. Leichtmetallräder in 18 Zoll kosten 650 Euro zusätzlich, eine Anhängerkupplung knapp 900 Euro. Für rund 350 Euro erhält man ein Radio mit Freisprechfunktion, das sich für weitere 550 Euro mit einem Navigationsmodul erweitern lässt.
Dieses verfügt seit dem Facelift ebenso über ein deutlich vergrößertes Touchscreen-Display wie das größere Festplatten-Navigationssystem für knapp 2.400 Euro, das dann außer über eine neue Gestensteuerung auch über eine sonst zwischen 200 und 300 Euro teure Schnittstelle für die Smartphone-Einbindung mittels AndroidAuto, Apple CarPlay oder Mirrorlink verfügt.
Die Nutzbarkeit eines Telefons im Auto kann durch zwei zusätzliche Schnittstellen mit oder ohne eigene SIM-Karte verbessert werden, wobei die günstigere Variante ohne eigene SIM-Karte für rund 460 Euro neuerdings auch eine induktive Ladefunktion für kompatible Smartphones besitzt. Ein interaktives TFT-Display für das Cockpit anstelle der klassischen analogen Instrumente ist für rund 660 Euro ebenfalls erhältlich.
Ein Panorama-Schiebedach kostet rund 1.300 Euro, ein schlüsselloser Zugang zum Fahrzeug knapp 400 Euro. Aufpreis kosten allerdings auch ein Trennnetz für den Laderaum (180 Euro) und zahlreiche Sonderfarben (ab 230 Euro) und Metallic-Lackierungen (ab 565 Euro).
Serienausstattung "Alltrack":
  • Allradantrieb
  • Aluminium-Leichtmetallräder
  • Elektrische Fensterheber und Spiegel
  • Elektronische Differenzialsperre
  • Klimaautomatik
  • Multifunktionslederlenkrad
  • ParkPilot
  • Radio
  • Schlechtwegefahrwerk
  • Unterfahrschutz
  • Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung

Modellbeschreibung

Mit dem Passat Alltrack, den es inzwischen bereits in der zweiten Generation gibt, mischt VW schon länger im Segment der offroad-tauglichen Kombis mit. Mit dem Golf Variant Alltrack kämpfen die Wolfsburger seit 2015 in diesem Segment erfolgreich im Doppelpack.


Seitliche Ansicht eines dunkelbraunen Kombis auf weißem Hintergrund. Der Wagen hat fünf Türen und silberne Felgen.
VW hat sein Alltrack-Konzept eines Kombis mit Offroad-Ambitionen erfolgreich vom Passat auf den kleineren Bruder Golf übertragen.
Dunkelroter VW Kombi, seitlich von vorne fotografiert, isoliert auf weißem Hintergrund.

Mit Allrad auch neben der Straße mobil

Wer mit seinem Auto auch mal befestigte Straßen verlassen will oder ein kräftiges Zugfahrzeug sucht, das sich optisch und im Fahrverhalten nicht so sehr von einem konventionellen Kombi unterscheidet wie ein SUV, der findet im VW-Programm in den allradgetriebenen und mit mehr Bodenfreiheit ausgestatteten Alltrack-Modellen passende Fahrzeugkonzepte. Dabei bietet seit 2015 der Golf Kombi "Variant" mit viel Reife und Komfort, einem nur geringfügig kleineren Kofferraum, aber deutlich günstigeren Preisen eine gute Alternative zum Passat – muss sich aber auch der Konzern-internen Konkurrenz von Seat und Skoda stellen, die aus dem gleichen Baukasten vergleichbare Pakete noch etwas günstiger schnüren.

Das Angebot an Assistenzsystemen ist vorbildlich

Anders als Seat und Skoda beginnt die nur drei Triebwerke umfassende Motorenpalette des Golf Variant Alltrack erst bei 150 PS. Der Einstiegsdiesel, die stärkere 184-PS-Variante und auch der im Golf-Programm exklusiv im Alltrack erhältliche 180-PS-Benziner bieten allerdings souveräne Leistungswerte und viel Drehmoment bei geringen Verbräuchen. Schade, dass es jedes Triebwerk nur mit Schaltgetriebe oder dem Doppelkupplungsgetriebe DSG gibt und der Kunde keine Wahlmöglichkeit hat.

Allerdings ist das seit dem Facelift Anfang 2017 eingesetzte DSG im 184-PS-Diesel ein komplett neu für drehmomentstärkere Motoren entwickeltes Getriebe mit sieben Fahrstufen.

Neben den speziellen Alltrack-Accessoires bietet der Golf alle positiven Eigenschaften des meistverkauften Autos in Deutschland, wobei vor allem das Angebot an Assistenzsystemen vorbildlich ist. Neben bereits serienmäßig vorhandenen Erkennungssystemen für Müdigkeit, Fußgänger und andere Hindernisse im Umfeld sind gegen teilweise kleine Aufpreise Abstandstempomat, Auspark- und Spurwechselwarner, Spurhalteassistent, Stauassistent und Verkehrszeichenerkennung erhältlich; der optionale Parkassistent kann sogar um eine Rangierhilfe für Anhänger erweitert werden.

Fazit zum VW Golf Variant Alltrack (5G)

Mit dem Golf Variant Alltrack hat VW das erfolgreiche Konzept der Offroad-Kombis vom Passat konsequent nach unten erweitert und bietet ein sehr ausgewogenes und fahrsicheres Auto an, das abseits der Straße nicht gleich an Grenzen stößt. Mit den drehmomentstarken, aber auch sparsamen Motoren und einer hohen Anhängelast von 2.000 Kilogramm eignen sich vor allem die beiden Diesel hervorragend als Zugfahrzeuge.

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