Mercedes C-Klasse T-Modell (S202)Seit 1996

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(36 Testberichte)
Mercedes C-Klasse T-Modell (S202) Bewertung 4/5 basierend auf 36 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Preis
für C 180 T (Benzin, 122 PS)
Fahrzeugeinordnung

Nachdem 1993 Mercedes-Benz die neue C-Klasse als Nachfolger der 190-Baureihe präsentierte, sollte es drei Jahre dauern, bis eine Kombiversion auf den Markt kam. Das T-Modell bekam die interne Bezeichnung S202, hatte fünf Türen und eine Länge von 4,52 Metern. Mit einem Kofferraumvolumen von standardmäßigen 465 Litern bis maximal 1.510 Litern bot das T-Modell viel Platz und übertraf damit auch die damaligen Konkurrenten deutlich. Bis zum Ende der Produktion im Januar 2001 gab es mehrere Modellpflegemaßnahmen. Konkurrenten waren der Audi A4 Avant und der BMW 3er Touring.

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Stärken
  • gutes Platzangebot
  • ausgewogene Fahreigenschaften
  • gute Verarbeitungsqualität
Schwächen
  • durchzugsschwacher Basis-Benziner
  • leistungsschwache Dieselmodelle
  • frühe Baujahre mit technischen Problemen

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Daten
Motorenwerte
Leistung
90 kW / 122 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
- s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
- km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell S202 Aussenansicht Heck schräg statisch blau
  • Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell S202 Innenansicht statisch Studio Vordersitze und Armaturenbrett beifahrerseitig
  • Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell S202 Aussenansicht statisch Detail Motor dunkelblau
  • Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell S202 Aussenansicht Seite schräg statisch rot
  • Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell S202 Aussenansicht statisch Detail Motor rot
  • Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell S202 Aussenansicht Front schräg statisch grün
  • Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell S202 Aussenansicht Heck schräg statisch Studio silber
  • Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell S202 Aussenansicht Seite statisch dunkelblau
  • Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell S202 Aussenansicht Heck schräg statisch blau
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Während es bei Mercedes-Benz von der 190-Baureihe nur eine Limousine gab, bekam die nachfolgende C-Klasse im Frühjahr Verstärkung durch eine Kombiversion. Das T-Modell bot dank serienmäßig geteilter, umklappbarer Rücksitzbank eine praktische wie auch geräumige Ladefläche mit maximal 1.510 Litern Kapazität, womit es den damaligen Audi A4 Avant mit seinen maximal 1.250 Litern deutlich übertraf. Ansonsten gab es die Qualitäten, die auch die Limousine der ersten C-Klasse auszeichneten wie die gute Verarbeitungsqualität, den ausgewogenen Komfort und das eher klassische Mercedes-Design. Von der Limousine erbte der Kombi die weitgehend identischen Motoren.

Communitybewertungen

5 Sterne
14
4 Sterne
20
3 Sterne
2
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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Bene312 am 17. Juni 2011

„das handliche Fahren, das Gefühl in einem Benz zu sitzen, der Platz bei relativ kompakten Abmessungen, mein Vertrauen in die Technik, da Exemplare bereits mehr als 400.000 km gesammelt haben. Und mir gefällt die Reparaturfreundlichkeit. Vieles, wie zum Beispiel einen Lampenwechsel, kann man selbst in fünf Minuten erledigen, ohne dass großartig viel ausgebaut werden muss. Auch die Matrialien im Innenraum sehen nach nun 15 Jahren nicht alt aus. Zudem lässt sich der Wagen mit LPG günstig bewegen (7,50 / 100km) und muss nicht sofort in die Mercedes Werkstatt, da Schrauber die Technik beherrschen“

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Rainer aus Stuttgart am 14. November 2011

„Überschaubare Technik da vor Mopf Modell. Ersatzteile sind neu und auch gebraucht massig vorhanden. Die Reparaturen sind einfach auszuführen. Mit den verbesserten Reifen und Glühbirnen im Fahrlicht aus der heutigen Zeit, hält das Fahrzeug auch mit aktuellen Autos ganz gut mit. Nicht zuletzt ist auch die grüne Umweltplakette ein Vorteil des Fahrzeuges. Es fallen hier ja alle älteren Diesel weg. Wir sind in den letzten 8 Jahren in den diversen Urlauben auf den unwegsamsten Stecken gefahren. Bei Schneematsch und Starkregen kaum Aquaplaning. Der Wagen ist uns allen durch seine Zuverlässigkeit und einfache Bedienung ans Herz gewachsen. Ein richtiges Familien-Auto halt :-))) Er hat auch ein knorriges und markantes Aussehen, was in der heutigen Zeit wieder gefällt.“

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uwe1967 am 27. Juli 2011

„warum würde ich das Auto empfehlen,wegen seiner Zuverlässigkeit,der 6-Zylinder ist ein Kilometerfresser,naja 355.000 km mit ersten Motor und Getriebe Stossfänger und dergelichen sprechen für sich und eine 13 Jahre alte Batterie,die 13 Winter überlebt hat,ohne zu versagen.....:D:D:D:D:D“

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Motoren

Motoren

Die Motorenpalette für das T-Modell der ersten Mercedes-Benz C-Klasse war sehr umfangreich. Das galt ganz besonders für die Benzinmotoren, die vom etwas durchzugsschwachen C 180 mit vier Zylindern und 122 PS über die weiteren Vierzylinder C 200 und C 230 sowie einer stärkeren Kompressor-Version mit 193 PS bis zu den Sechszylindern C 240 und C 280 mit maximal 197 PS rangierten. Topmodell war der C 43 AMG mit einem 306 PS starken Achtzylinder. Bei den Dieseln gab es den C 220 Diesel mit 95 PS, ab 1998 dann auch den C 200 CDI mit 102 PS und C 220 CDI mit 125 PS, beide erstmals mit der neuen Common-Rail-Einspritztechnik. Diesel-Topmodell war der C 250 Turbodiesel mit einem 150 PS starken Fünfzylinder. Serienmäßig hatten alle Versionen ein 5-Gang-Schaltgetriebe, mit Ausnahme des C 43 AMG mit 5-Gang-Automatikgetriebe.

Bei den Benzinversionen lagen die Normverbrauchswerte zwischen 8,5 Litern beim C 180 und 11,7 Litern beim C 43 AMG. Die Diesel verbrauchten nach Norm zwischen 6,2 Liter im C 200 CDI und 7,3 Liter im C250 Turbodiesel.

  • Vier-, Sechs-, Acht- (Benzin) Vier- und Fünfzylinder (Diesel)
  • Hinterradantrieb
  • 5-Gang-Schaltgetriebe
  • 5-Gang-Automatikgetriebe
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Sicherheit

Sicherheit

Die weitgehend baugleiche Limousine der C-Klasse absolvierte 1997 einen Euro-NCAP-Crashtest mit desaströsem Resultat: Nur zwei von fünf Sternen für die Insassensicherheit und zwei von vier Sternen für die Kindersicherheit vergaben die Tester. Mercedes reagierte und verdoppelte die Zahl der serienmäßigen Airbags mit zwei Sidebags von zwei auf vier. Gegen Aufpreis gab es dazu noch eine Parktronic-Einparkhilfe. ESP hatte zunächst nur der C 43 AMG mit Achtzylindermotor, später die stärkeren Versionen als Option und ab 1999 war es bei allen C-Klasse-Modellen serienmäßig.

  • zwei Airbags (ab 1997 vier Airbags)
  • serienmäßiges ESP im C 43 AMG (für alle Modelle ab 1999)
  • Parktronic gegen Aufpreis
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Ausstattung

Ausstattung

Das T-Modell der Mercedes-Benz C-Klasse gab es in den gleichen Ausstattungen wie die Limousine. Angefangen mit der Basisausstattung Classic, die zuletzt vier Airbags, zwei Fensterheber einen Tempomat, jedoch weder Audio- noch Klimaanlage an Bord hatte. Daneben gab es die Esprit-Ausstattung mit tiefer gelegtem Fahrwerk, Elegance mit mehr Komfort und Dekor sowie die Linie Sport mit Sportfahrwerk, Sportsitzen und Lederlenkrad. 16-Zoll-Leichtmetallräder gehörten bei Elegance und Sport zur Serienausstattung. Eine Klimaanlage war ab den Sechszylinderversionen serienmäßig. Erheblich umfangreicher war die Serienausstattung des Topmodells C 43 AMG unter anderem mit Klimaautomatik, Lederausstattung und elektrisch verstellbaren Sportsitzen.

Zur Serienausstattung gehörten:

  • Zentralverriegelung
  • Tempomat
  • Klimaanlage ab C 240
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Mit dem T-Modell der C-Klasse erweiterte Mercedes-Benz 1996 das Angebot an Kombis nach unten. Das T-Modell bietet wie die Limousine klassisches Mercedes-Design und solide Alltagstauglichkeit.


Vorderansicht - schräg
Das T-Modell der C-Klasse bestach durch guten Fahrkomfort, solide Verarbeitung und Zuverlässigkeit.
Seitenansicht

Drei Jahre nach der Premiere der C-Klasse Limousine erweiterte Mercedes-Benz das Angebot um einen Kombi. Das fünftürige T-Modell ist 4,52 Meter lang und besitzt ein üppiges Raumangebot. Passagiere haben vorne wie hinten reichlich Platz, dazu einen Kofferraum, der im Normalzustand 465 Liter und mit umgeklappten Rücksitzlehnen bis zu 1.510 Liter fassen kann. Typisch für das T-Modell sind das klassische und eher konservative Design innen wie außen, die solide Verarbeitung und das umfangreiche Angebot an Motoren.

Umfangreiche Motorenpalette

Der Schwerpunkt beim Kombi der ersten C-Klasse lag bei den Benzinmotoren. Das damals populäre Einstiegsmodell war der C 180 mit einem anfangs 122 PS starken Vierzylinder, der laufruhig ist, aber wenig Durchzugskraft besitzt. Wer mehr wollte, hatte eine große Auswahl mit entsprechend üppigen Aufpreisen über die bis zu 197 PS starken Sechszylinder bis zum überragenden C 43 AMG mit acht Zylindern und 306 PS, der auch heute noch teuer gehandelt wird. Bodenständiger war das Angebot bei den Dieseln, das mit einem C 220 mit 95 PS anfing und bis zum C 250 Turbodiesel mit 150 PS reichte. Dazu konnte die Kundschaft wählen zwischen vier Ausstattungslinien und einer sehr langen Liste mit einzelnen Sonderausstattungen.

Solide und alltagstauglich

Im Vergleich zu den direkten Konkurrenten Audi A4 Avant und dem BMW Dreier Touring profilierte sich der Mercedes-Benz als eher gediegene und konservative Alternative. Dazu passten auch die gute Verarbeitung und die ausgeprägte Zuverlässigkeit des damaligen Einstiegs-Kombis von Mercedes-Benz. Dennoch verkaufte sich das T-Modell nicht annähernd so gut wie die Limousine. Auch die Kombis bekommt man heute bereits für wenige hundert Euro, die dann allerdings in bescheidenem Zustand mit vielen Kilometern auf der Uhr. Gute Exemplare sind seltener als bei der Limousine.

Fazit zum Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell

In den achtziger und neunziger Jahren waren die Mittelklasse-Kombis von Mercedes-Benz echte Nobeltransporter. Dieses Image sollte sich auch auf das 1996 präsentierte T-Modell der damals neuen C-Klasse übertragen. Der 4,52 Meter lange fünftürige Kombi verband klassisches Mercedes-Benz Design mit markentypischen inneren Werten wie gutem Fahrkomfort, solider Verarbeitung und überdurchschnittlicher Zuverlässigkeit. Dazu gab es eine ungewöhnlich breite Auswahl an Motoren vom bescheidenen Vierzylinderdiesel bis zum Luxuskombi mit 306 PS starkem Achtzylindermotor. Bei den Dieseln sind die moderneren Motoren mit Common-Rail-Technik ab 1997 die bessere Wahl.

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