Mazda 3 Fünftürer (BM)

Limousine20132019
Gebraucht ab
2.900 €
Leasing ab
185 €
Fahrzeugeinordnung

Im Herbst 2013 feierte die dritte Generation des Mazda3 Premiere. Das Kompaktmodell von Mazda startete zunächst als Fünftürer, 2014 folgte der Viertürer mit Stufenheck. Der 4,46 Meter lange Fünftürer wird in drei Benzin- und zwei Dieselversionen angeboten. Der Mazda3 ist geprägt vom sogenannten Kodo-Design der Marke, das auf sportliche Linienführung mit vielen dynamischen Rundungen setzt.

Dafür gab es auch schon den Red-Dot-Design-Award. Der fünftürige Mazda3 misst sich mit Konkurrenten wie dem VW Golf, Audi A3 oder Ford Focus und soll dabei mit sportlichem Image und Design punkten. Im Vergleich zum Golf wirkt er sehr stattlich, ist er doch mit 4,46 Metern auch gute 20 Zentimeter länger.

Stärken
  • gutes Platzangebot vorne
  • sportliches Fahrwerk
  • Assistenzsysteme teilweise serienmäßig
Schwächen
  • relativ hohe Anschaffungskosten
  • mäßige Sicht nach hinten
  • großer Wendekreis
Beta
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Aktuelle Angebote

Leistung
74 kW / 101 PS
0 - 100 km/h
10,8 s
Höchstgeschwindigkeit
182 km/h
CO2-Ausstoß (komb.)*
119 g/km
Verbrauch (komb.)*
5,1 l/100km
Energieeffizienzklasse*
-

Design

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der fünftürige Mazda3 sieht nicht nur sportlich-dynamisch aus, er fährt sich auch entsprechend. Das Fahrwerk ist relativ straff ausgelegt, die Lenkung direkt und die Schaltung knackig. Nur der Wendekreis ist mit 11,5 Metern relativ groß. Einen Hauch von Sportlichkeit suggeriert auch der große Drehzahlmesser im Cockpit. Aber auch mit den stärksten Motoren mit 150 PS oder 165 PS wird aus dem Dreier kein Sportwagen.

Für ambitionierte Fahrleistungen reicht die Leistung aber allemal. Der Fünftürer bietet obendrein ordentlich Platz auf den Vordersitzen wie auch auf der Rücksitzbank. Insgesamt gelingt dem Mazda3 damit eine gute Kombination aus Sportlichkeit und Alltagstauglichkeit.

Motoren

Beim Mazda3 hat der Kunde eine relativ gute Auswahl an Motoren. Drei Vierzylinder-Benzinversionen mit einem Leistungsspektrum von 100 bis 165 PS sowie zwei Diesel mit 120 PS und 150 PS stehen zur Wahl. Alle sind standardmäßig mit 6-Gang-Schaltgetriebe ausgerüstet. Für die beiden Diesel und den mittleren Benziner gibt es optional (ab 1.800 Euro) auch eine Sechsstufen-Automatik.

  • Vierzylinder (Benzin) und Vierzylinder (Diesel)
  • Start-Stopp-System

Motordetails anzeigen

Sicherheit

Die Sicherheitsausstattung des Mazda3 in der Basisversion Prime-Line umfasst sechs Airbags und einen Berganfahrassistenten. In den beiden höheren Ausstattungsversionen Center-Line und Sports-Line sind moderne Assistenzsysteme wie Tempomat mit Abstandsregelung, Spurwechsel- und Fernlichtassistent, Einparkhilfe, Head-up-Display und Rückfahrkamera enthalten. Gegen Aufpreis sind weitere Assistenzsysteme erhältlich.

  • sechs Airbags
  • Berganfahrassistent
Im Crashtest von EuroNCAP hat der Mazda3 mit fünf Sternen sowie 93 Prozent für die Insassensicherheit und 86 Prozent bei der Kindersicherheit gut abgeschnitten. Nur bei der Fußgängersicherheit zeigte er mit 65 Prozent Schwächen.
Der Mazda3 bietet serienmäßig eine gute Sicherheitsausstattung mit sechs Airbags und Berganfahrhilfe sowie mehreren Assistenzsystemen, die allerdings Bestandteil höherer Ausstattungsversionen sind. Dazu gehören ein Tempomat, ein City-Notbrems- und Spurwechselassistent sowie ein Pre-Crash-Sicherungssystem mit aktivem Bremseingriff. Die Topversion Sports-Line hat dazu noch eine Einparkhilfe vorne und hinten sowie eine Rückfahrkamera und Head-up-Display serienmäßig.
Gegen Aufpreis gibt es einen Fernlicht- und Spurhalteassistenten sowie eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Distanzregelung.

Ausstattung

Von den drei Ausstattungsvarianten gibt es die Basisversion Prime-Line nur für den 100-PS-Vierzylinder-Benzinmotor zum Preis von 17.690 Euro. Sie umfasst unter anderem Klimaanlage, Audioanlage und vier Fensterheber. Alle anderen Motoren sind nur mit besseren und teureren Ausstattungen kombinierbar. Die Topmotoren mit 150 PS und 165 PS gibt es nur mit dem Sondermodell Nakama und in der luxuriösen Top-Ausstattung Sports-Line, die unter anderem Head-up-Display, Rückfahrkamera und Spurwechselassistent enthält.

Zur Serienausstattung gehören:

  • Berganfahrhilfe
  • Klimaanlage
  • vier Fensterheber
  • verstellbare Lenksäule
Wer einen Mazda3 fahren will, muss mindestens 17.690 Euro auf den Tisch legen. Dafür gibt es den Basis-Benziner Skyactiv-G 100 mit 100 PS in der Ausstattung Prime-Line – allerdings auch nur in dieser Kombination. Alle anderen Motoren stehen erst in den teureren Ausstattungen Center- und Sport-Line sowie dem Sondermodell Nakama zur Wahl. Aber schon die Basisversion Prime-Line ist ordentlich ausgestattet, mit Klima- und Audioanlage, Berganfahrhilfe und vier elektrischen Fensterhebern.
In den höheren Ausstattungen sind moderne Assistenzsysteme inklusive. Der Aufpreis von der Center-Line zur Sports-Line beträgt 3200 bis 3.300 Euro. Die beiden stärksten Motorversionen gibt es nur als Sondermodell Nakama oder in der Sports-Line Ausstattung. Da kostet dann der stärkere Diesel mit 6-Gang-Automatikgetriebe stolze 29.990 Euro.
Serienausstattung Prime-Line:
  • Klimaanlage
  • vier Fensterheber
  • Audioanlage
  • Berganfahrassistent
  • verstellbare Lenksäule
zusätzlich in Center-Line:
  • Klimaautomatik
  • Geschwindigkeitsregler
  • City-Notbremsanlage
  • 16 Zoll-Leichtmetallräder
  • Nebelscheinwerfer
zusätzlich in Sports-Line:
  • 18 Zoll-Leichtmetallräder
  • Spurwechselassistent
  • schlüsselloser Zugang
  • Einparkhilfe vorne und hinten
  • Rückfahrkamera
  • Head-up-Display
Sondermodell Nakama:
  • Klimaautomatik
  • Licht- und Regensensor
  • Sitzheizung vorn
  • 18 Zoll-Leichtmetallräder
  • Bi-Xenon-Scheinwerfer
  • Teilleder-Sitzbezüge, schwarz mit roten Nähten

Modellbeschreibung

War der Vorgänger noch ein braver, unauffälliger Kompaktwagen, setzte Mazda mit der Neuauflage seines "Dreiers" im Herbst 2013 ein deutliches Zeichen im heiß umkämpften und volumenstärksten Automarkt Europas.


Silberner Fließheck-Pkw von der Seite, auf weißem Hintergrund, mit modernen Scheinwerfern und sportlichem Design.
Rund 20 Zentimeter länger als ein VW Golf.
Weißer Mazda 3 in Seitenansicht, vor weißem Hintergrund. Moderne Scheinwerfer, sportliches Design, silberne Felgen.

Das neue Kodo-Design der japanischen Marke, das die natürlichen Bewegungen von Mensch und Tier nachempfinden soll, verwandelte den Mazda3 in ein dynamisches Fahrzeug mit markanten Rundungen, breiten Kotflügeln und flach abfallendem Heck. Eine echte Sportlerfigur, die sich auch bei der Fahrwerksabstimmung fortsetzte. Der Mazda3 ist straff und wendig unterwegs, dabei aber nicht unkomfortabel und besitzt eine direkte Lenkung und knackige Schaltung.

Bei der Motorisierung hat der Kunde die Wahl zwischen drei Benzin- und zwei Dieselversionen. Die Benzinvierzylinder reichen von 100 PS bis 165 PS, die Dieselvierzylinder leisten 105 PS und 150 PS. Die beiden Topmodelle bieten recht sportliche Fahrleistungen, was beim Diesel vor allem mit dem satten Drehmoment von 380 Newtonmetern zusammenhängt.

Im Vergleich zum Referenzmodell VW Golf ist der Mazda3 mit 4,46 Metern gute 20 Zentimeter länger, was sich auch im Platzangebot niederschlägt. Der Kofferraum hingegen kann davon nicht profitieren, bleibt mit 364 bis maximal 1.263 Litern bei umgeklappter Rücksitzbank auf durchschnittlichem Niveau.

Mit 17.690 Euro für das Basismodell mit dem 100 PS-Benzinmotor und einer vernünftigen Ausstattung inklusive Klimaanlage und vier Fensterhebern bietet Mazda einen günstigen Einstieg. Allerdings ist diese Ausstattungsvariante mit anderen Motoren nicht kombinierbar. Stärkere und komfortablere Modelle kosten gleich einige tausend Euro mehr. Dafür überzeugt der Mazda3 mit günstigen Betriebskosten. Der stärkste Diesel mit 150 PS soll sich laut Norm mit rund 4,6 Litern auf 100 km bewegen lassen. Und die dreijährige Garantie ist ebenfalls ein positiver Kostenfaktor.

Fazit zum Mazda3 (BM)

Mit seinem dynamischen Kodo-Design, der guten Ausstattung und den für die Kompaktklasse großzügigen Platzverhältnissen ist der Mazda3 eine im Wortsinn schöne Alternative zu teuren Premiummarken. Er bereitet mit seinem sportlich ausgelegten Fahrwerk, der knackigen Schaltung und den drehfreudigen Benzinmotoren viel Fahrspaß, ist aber auf der anderen Seite vernünftig und alltagstauglich ausgestattet. Ein guter Allrounder mit einer modernen Sicherheitsausstattung samt optionalem Head-up-Display und flotten Fahrleistungen, wenn man sich eine der beiden Topmotorisierungen leistet.

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