Mazda 3 Fünftürer (BM)Seit 2013

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(6 Testberichte)
Mazda 3 Fünftürer (BM) Bewertung 3.9/5 basierend auf 6 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Fahrzeugeinordnung

Im Herbst 2013 feierte die dritte Generation des Mazda3 Premiere. Das Kompaktmodell von Mazda startete zunächst als Fünftürer, 2014 folgte der Viertürer mit Stufenheck. Der 4,46 Meter lange Fünftürer wird in drei Benzin- und zwei Dieselversionen angeboten. Der Mazda3 ist geprägt vom sogenannten Kodo-Design der Marke, das auf sportliche Linienführung mit vielen dynamischen Rundungen setzt. Dafür gab es auch schon den Red-Dot-Design-Award. Der fünftürige Mazda3 misst sich mit Konkurrenten wie dem VW Golf, Audi A3 oder Ford Focus und soll dabei mit sportlichem Image und Design punkten. Im Vergleich zum Golf wirkt er sehr stattlich, ist er doch mit 4,46 Metern auch gute 20 Zentimeter länger.

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Stärken
  • gutes Platzangebot vorne
  • sportliches Fahrwerk
  • Assistenzsysteme teilweise serienmäßig
Schwächen
  • relativ hohe Anschaffungskosten
  • mäßige Sicht nach hinten
  • großer Wendekreis
Daten
Motorenwerte
Leistung
74 kW / 100 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
10,6 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
182 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
119 g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
5,1 l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
B

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • Mazda 3 BM Fünftürer Aussenansicht Front schräg statisch Detail Scheinwerfer und Nebelscheinwerfer rechts
  • Mazda 3 BM Fünftürer Innenansicht statisch Studio Detail Mittelkonsole
  • Mazda 3 BM Fünftürer Aussenansicht Front schräg dynamisch rot
  • Mazda 3 BM Fünftürer Innenansicht statisch Studio Detail Mittelkonsole
  • Mazda 3 BM Fünftürer Aussenansicht Heck schräg statisch rot
  • Mazda 3 BM Fünftürer Aussenansicht Heck schräg statisch Detail Rückleuchte links und Mazda3 Schriftzug rot
  • Mazda 3 BM Fünftürer Innenansicht statisch Studio Detail Armaturenbrett
  • Mazda 3 BM Fünftürer Aussenansicht Front schräg statisch rot
  • Mazda 3 BM Fünftürer Aussenansicht Front schräg erhöht statisch rot
  • Mazda 3 BM Fünftürer Aussenansicht Seite schräg dynamisch rot
  • Mazda 3 BM Fünftürer Aussenansicht Heck schräg dynamisch rot
  • Mazda 3 BM Fünftürer Innenansicht statisch Studio Vordersitze und Armaturenbrett beifahrerseitig
  • Mazda 3 BM Fünftürer Aussenansicht Seite statisch rot
  • Mazda 3 BM Fünftürer Aussenansicht Heck schräg dynamisch rot
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der fünftürige Mazda3 sieht nicht nur sportlich-dynamisch aus, er fährt sich auch entsprechend. Das Fahrwerk ist relativ straff ausgelegt, die Lenkung direkt und die Schaltung knackig. Nur der Wendekreis ist mit 11,5 Metern relativ groß. Einen Hauch von Sportlichkeit suggeriert auch der große Drehzahlmesser im Cockpit. Aber auch mit den stärksten Motoren mit 150 PS oder 165 PS wird aus dem Dreier kein Sportwagen. Für ambitionierte Fahrleistungen reicht die Leistung aber allemal. Der Fünftürer bietet obendrein ordentlich Platz auf den Vordersitzen wie auch auf der Rücksitzbank. Insgesamt gelingt dem Mazda3 damit eine gute Kombination aus Sportlichkeit und Alltagstauglichkeit.

Communitybewertungen

5 Sterne
2
4 Sterne
4
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
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Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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ganymed7 am 18. Juni 2015

„Design, Fahrkomfort, Preis und Autotests: Ich habe zig Autotests gelesen und habe keinen gefunden wo der Mazda 3 gegen einen Konkurenten aus Deutschland oder einen aus dem VW Konzern gewonnen hat. Sogar der Skoda Rapid war besser.Man könnte danach zuerst meinen man fährt ein Verliererauto. Wenn man sich die Tests ganz genau durchliest stellt man dann schnell fest das hier alles zu gunsten der Konkurenz manipuliert wurde: Die Gegner werden mit besseren Reifen ausgesucht, da wird mit Adapitven Fahrwerk und mit Progressiver Lenkunk gearbeitet. Im Einzeltest wurde er immer hervorgehoben: Das hies für mich: Den muss ich haben, der ist zum Teil besser als die Konkurenz. Preis: Habe bis zum Kauf alle erdenklichen Klassenkonkurenten verglichen: Ausstattungsbereinigt sind Koreaner Ca. 2500 Euro billiger, Opel, Ford 3000 Euro Teurer, Golf Ca 5000 Euro Teurer, A3, Bmw 1er und A Klasse 7000-8000 Euro Teurer. Japanische Konkurenz etwa gleiche Preise, Französische billiger.“

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Nowak0177 am 17. Mai 2014

„Ein gutes auto, mit tollem design, guter sicherheitsausstattung und verarbeitung. Ordentlichen Platzangebot, und im Vergleich preislich atraktiv.“

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Horchmal1960 am 8. März 2015

„Ein wirklich attraktiver, sehr gut ausgestatteter Wagen mit einem leistungsstarken, dabei nicht sonderlich trinkfreudigen Motor. Das Preis/Leistungsverhältnis ist meiner Meinung nach gut bis sehr gut. Es sind Kleinigkeiten, die ich mir anders wünschen würde. Aber die gibt es in dieser Klasse sicherlich bei jeder Marke. Nach meinen bisherigen Erfahrungen würde ich den 3er unbedingt empfehlen und auch selbst wiederkaufen. Zusatz Juni 2015: Der Wagen hat inzwischen knapp 15.000 gelaufen. Der positive Gesamteindruck hat sich verstärkt. Einziges Manko, wenn man so will, ist die systembedingte Ölverdünnung, die bei meinem Wagen - ob des Stadtverkehrs -nun das Maximum erreicht hatte, so dass ich etwas früher als geplant die Inspektion machen musste. Mein Mazda-Händler rief für den Liter 0W30 fast 33 EUR auf, was eine Beschwerde meinerseits bei Mazda Deutschland nach sich zog. Solche Abzocke akzeptiere ich nicht! Aber so weiß ich Bescheid, dass ich zur nächsten Wartung einen 5 L Kanister Castrol Edge 0W30 (online unter 40 EUR) mitbringen werde. Zusatz September 2016: Der Wagen ist nun gut zwei Jahre jung und hat ca. 34.000 Km auf der Uhr. Größere Probleme gab es keine. Kleinere, wie z.B., dass die automatisch anklappenden Außenspiegel "hängen blieben", wurden durch den stets freundlichen und zugewandten MAZDA-Service prompt behoben. Inzwischen funktioniert auch die Speicherung des letzten Abspielmodus in der Multimedia-Anlage. Am Lenkrad sind erste Abnutzungserscheinungen erkennbar. Ein bisschen früh, finde ich, aber nicht dramatisch. Bei überwiegend Stadt reichen knapp 7 Ltr. Diesel; im Italienurlaub mit gemischten 3.000 Km brauchte der Motor knapp 6 Ltr. Angemessen, würde ich sagen. Ich bin nach wie vor von dem Auto überzeugt. Zusatz Oktober 2016: Nach fast 2 1/2 Jahren hat sich der Wagen natürlich hier und da kleinere Macken eingefangen. Dazu kam neulich ein etwas größerer Parkrempler, den ich nicht einfach so lassen wollte. Also habe ich den Autolackierer meines Vertrauens aufgesucht und ihn um ein Angebot gebeten. Dabei habe ich erfahren, dass es sich bei diesem großartigen "Rubinrot-met." um einen 3-Schicht-Lack handelt, dessen Verarbeitung grundsätzlich nicht ganz einfach ist. So sagte mir der Meister, dass die üblichen Smartrepair-Geschichten bei dieser Farbe fast ein wenig einem Glücksspiel ähneln. Ich habe das dann gegoogelt und das Problem bestätigt gesehen, dass nämlich die Farbtöne der Mazda-Bauteile bisweilen deutlich voneinander abweichen können. Auch kein Drama, aber ich finde die Information ansich wichtig.“

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Motoren

Motoren

Beim Mazda3 hat der Kunde eine relativ gute Auswahl an Motoren. Drei Vierzylinder-Benzinversionen mit einem Leistungsspektrum von 100 bis 165 PS sowie zwei Diesel mit 120 PS und 150 PS stehen zur Wahl. Alle sind standardmäßig mit 6-Gang-Schaltgetriebe ausgerüstet. Für die beiden Diesel und den mittleren Benziner gibt es optional (ab 1800 Euro) auch eine Sechsstufen-Automatik.

  • Vierzylinder (Benzin) und Vierzylinder (Diesel)
  • Start-Stopp-System
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Sicherheit

Sicherheit

Die Sicherheitsausstattung des Mazda3 in der Basisversion Prime-Line umfasst sechs Airbags und einen Berganfahrassistenten. In den beiden höheren Ausstattungsversionen Center-Line und Sports-Line sind moderne Assistenzsysteme wie Tempomat mit Abstandsregelung, Spurwechsel- und Fernlichtassistent, Einparkhilfe, Head-up-Display und Rückfahrkamera enthalten. Gegen Aufpreis sind weitere Assistenzsysteme erhältlich.

  • sechs Airbags
  • Berganfahrassistent
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Ausstattung

Ausstattung

Von den drei Ausstattungsvarianten gibt es die Basisversion Prime-Line nur für den 100-PS-Vierzylinder-Benzinmotor zum Preis von 17.690 Euro. Sie umfasst unter anderem Klimaanlage, Audioanlage und vier Fensterheber. Alle anderen Motoren sind nur mit besseren und teureren Ausstattungen kombinierbar. Die Topmotoren mit 150 PS und 165 PS gibt es nur mit dem Sondermodell Nakama und in der luxuriösen Top-Ausstattung Sports-Line, die unter anderem Head-up-Display, Rückfahrkamera und Spurwechselassistent enthält.

Zur Serienausstattung gehören:

  • Berganfahrhilfe
  • Klimaanlage
  • vier Fensterheber
  • verstellbare Lenksäule
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Beschreibung

Modellbeschreibung

War der Vorgänger noch ein braver, unauffälliger Kompaktwagen, setzte Mazda mit der Neuauflage seines „Dreiers“ im Herbst 2013 ein deutliches Zeichen im heiß umkämpften und volumenstärksten Automarkt Europas.


Vorderansicht - schräg
Rund 20 Zentimeter länger als ein VW Golf.
Seitenansicht

Das neue Kodo-Design der japanischen Marke, das die natürlichen Bewegungen von Mensch und Tier nachempfinden soll, verwandelte den Mazda3 in ein dynamisches Fahrzeug mit markanten Rundungen, breiten Kotflügeln und flach abfallendem Heck. Eine echte Sportlerfigur, die sich auch bei der Fahrwerksabstimmung fortsetzte. Der Mazda3 ist straff und wendig unterwegs, dabei aber nicht unkomfortabel und besitzt eine direkte Lenkung und knackige Schaltung.

Bei der Motorisierung hat der Kunde die Wahl zwischen drei Benzin- und zwei Dieselversionen. Die Benzinvierzylinder reichen von 100 PS bis 165 PS, die Dieselvierzylinder leisten 105 PS und 150 PS. Die beiden Topmodelle bieten recht sportliche Fahrleistungen, was beim Diesel vor allem mit dem satten Drehmoment von 380 Newtonmetern zusammenhängt.

Im Vergleich zum Referenzmodell VW Golf ist der Mazda3 mit 4,46 Metern gute 20 Zentimeter länger, was sich auch im Platzangebot niederschlägt. Der Kofferraum hingegen kann davon nicht profitieren, bleibt mit 364 bis maximal 1.263 Litern bei umgeklappter Rücksitzbank auf durchschnittlichem Niveau.

Mit 17.690 Euro für das Basismodell mit dem 100 PS-Benzinmotor und einer vernünftigen Ausstattung inklusive Klimaanlage und vier Fensterhebern bietet Mazda einen günstigen Einstieg. Allerdings ist diese Ausstattungsvariante mit anderen Motoren nicht kombinierbar. Stärkere und komfortablere Modelle kosten gleich einige tausend Euro mehr. Dafür überzeugt der Mazda3 mit günstigen Betriebskosten. Der stärkste Diesel mit 150 PS soll sich laut Norm mit rund 4,6 Litern auf 100 km bewegen lassen. Und die dreijährige Garantie ist ebenfalls ein positiver Kostenfaktor.

Fazit zum Mazda3 (BM)

Mit seinem dynamischen Kodo-Design, der guten Ausstattung und den für die Kompaktklasse großzügigen Platzverhältnissen ist der Mazda3 eine im Wortsinn schöne Alternative zu teuren Premiummarken. Er bereitet mit seinem sportlich ausgelegten Fahrwerk, der knackigen Schaltung und den drehfreudigen Benzinmotoren viel Fahrspaß, ist aber auf der anderen Seite vernünftig und alltagstauglich ausgestattet. Ein guter Allrounder mit einer modernen Sicherheitsausstattung samt optionalem Head-up-Display und flotten Fahrleistungen, wenn man sich eine der beiden Topmotorisierungen leistet.