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Honda Accord Limousine (8)

Limousine20082015
(10 Bewertungen)
Gebraucht ab
2.500 €
Fahrzeugeinordnung

Bereits seit Mitte der siebziger Jahre gibt es Hondas Accord-Modellreihe. Die achte Generation kam 2008 als Limousine und Kombi auf den Markt. Die 4,72 Meter lange Limousine wurde mit Benzin- und Diesel-Vierzylindermotoren angeboten, erhielt 2011 eine Modellpflege mit Veränderungen an Optik und Fahrwerk. 2015 wurde die Produktion eingestellt. Zu den Konkurrenten zählen Ford Mondeo, Mazda6, Toyota Avensis und VW Passat.

Stärken
  • gute Serienausstattung
  • gutes Platzangebot
  • sichere Fahreigenschaften
Schwächen
  • unübersichtliches Cockpit
  • unpraktischerer Kofferraum
  • eingeschränkte Sicht nach hinten
Leistung
115 kW / 156 PS
0 - 100 km/h
11,1 s
Höchstgeschwindigkeit
212 km/h
CO2-Ausstoß (komb.)*
182 g/km
Verbrauch (komb.)*
7,7 l/100km
Energieeffizienzklasse*
-

Design

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der Honda Accord hat eine lange und erfolgreiche Modellgeschichte, die mit der achten Generation zu Ende ging. Dabei hatte die Limousine des japanischen Mittelklassemodells viele Qualitäten. Gelobt wurden das relativ sportliche Fahrverhalten mit einem straffen, aber nicht unbequemen Fahrwerk, die präzise Lenkung und die gute Serienausstattung inklusive zahlreicher Sicherheitsdetails. Mit dem 180 PS starken Dieselmotor und dem 201 PS starken Benzinmotor kommt sogar richtig Fahrspaß auf. Gewöhnungsbedürftig sind nach wie vor die etwas eigenwilligen Armaturen. Das Platzangebot ist für eine Limousine dieses Formats gut. Nur die Ladekante des Kofferraums ist etwas hoch.

Communitybewertungen

5 Sterne
1
4 Sterne
2
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Karosserie
Antrieb
Fahrdynamik
Komfort
Emotion

Seepferd Norden
Für Familien mit mehr als zwei Kindern ist sicherlich der Kombi die bessere Wahl. Beim Wiederverkaufswert muss man Zugeständnisse machen und das Premiumsoundsystem ist für sehr anspruchsvolle Ohren sicherlich eine Enttäuschung.
saulhudson
Im Grossen und Ganzen bin ich mit meinem Honda Accord zufrieden. Das Design,die Ausstattung, Bedienung, Laufkultur, Federung und das Fahrverhalten sind überdurchschnittlich gut. Dazu gibt es 3 Jahre Garantie (plus 2 Jahre Anschlussgarantie) und Preis / Leistung stimmt auch.
Accigerd
Ein Sehr schönes Auto für Menschen die nicht 10000 Euro mehr ausgeben wollen nur um Audi oder BMW zu fahren. der Honda ist sehr gut zum Cruisen geeignet,aber auch zur Kurvenhatz. Ich bin sehr begeistert vom Accord,hatte vorher noch keinen Honda. Es ist das beste Auto was ich hatte. Früher hatte ich Audi 100, Opel Rekord,Kadett,Toyota Carina und Avensis, aber der Honda schlägt sie alle. SUPER HONDA Besser geht immer-aber dann wird es auch teurer.

Motoren

Beim Honda Accord standen je zwei Benzin- und Dieselversionen zur Wahl. Alle Limousinen der achten Generation hatten Frontantrieb und Vierzylindermotoren. Bei den Benzinern konnte man wählen zwischen einem Vierzylinder mit 2,0 Liter Hubraum und 156 PS sowie einem 2,4-Liter mit 201 PS. Für beide Modelle gab es ein 6-Gang-Schaltgetriebe oder optional ein 5-Gang-Automatikgetriebe. Komplettiert wurde die Palette durch einen Vierzylinder-Dieselmotor mit 2,2 Liter Hubraum in einer Version mit 150 PS und einer mit 180 PS. Beim schwächeren Diesel konnte man zwischen 6-Gang-Schaltgetriebe oder 5-Gang-Automatikgetriebe wählen, den Diesel mit 180 PS gab es ausschließlich mit dem 6-Gang-Schaltgetriebe. Die offiziellen Verbrauchswerte der Benzinmodelle bewegten sich zwischen 6,9 und 8,6 Litern, bei den Dieselversionen zwischen 5,3 und 6,2 Litern.

  • Vierzylinder (Benzin) Vierzylinder (Diesel)
  • Frontantrieb
  • 6-Gang-Schaltgetriebe
  • 5-Gang-Automatikgetriebe

Motordetails anzeigen

Sicherheit

Im Euro-NCAP-Crashtest erhielt der Honda Accord 2009 die Fünf-Sterne-Höchstwertung, wobei 86 Prozent für die Insassensicherheit, 79 Prozent für die Kindersicherheit, 54 Prozent für die Fußgängersicherheit und 86 Prozent für die Sicherheitsunterstützung gewertet wurden. Zur Serienausstattung zählten sechs Airbags und ein Anhänger-Stabilisierungsprogramm. Gegen Aufpreis gab es einen Geschwindigkeitsregler, Parksensoren vorne und hinten sowie das Honda Advanced Safety Paket mit adaptiver Geschwindigkeitsregelung, aktivem Spurhalteassistent und präventivem Fahrerassistenzsystem.

  • sechs Airbags
  • Spurhalteassistent gegen Aufpreis
  • adaptive Geschwindigkeitsregelung gegen Aufpreis

Ausstattung

Für den Honda Accord gab es je nach Motorisierung unterschiedliche Ausstattungen. Für die schwächeren Benzin- und Dieselversionen wurden neben einer Basisausstattung die Versionen Comfort, Elegance, Lifestyle und Executive angeboten. Für die stärkeren Modelle gab es darüber hinaus eine Ausstattung Type S mit sportlichen Accessoires. Zur Serienausstattung gehörten unter anderem eine Klimaautomatik, eine teilbare Rücksitzlehne, ein höhen- und längsverstellbares Lenkrad und vier Fensterheber.

Bei Comfort gab es eine Einparkhilfe vorne und hinten, einen höhenverstellbaren Fahrersitz sowie einen Geschwindigkeitsregler. Zu Elegance gehörten eine Alarmanlage, ein Licht- und Regensensor und ein Lederlenkrad. Die Version Lifestyle hatte eine Einparkhilfe vorne und hinten sowie Xenon-Scheinwerfer. Zur Topausstattung Executive zählten elektrisch verstellbare Vordersitze, ein elektrisches Schiebedach und eine Lederausstattung.

  • Zur Serienausstattung gehörten:
  • Klimaautomatik
  • vier Fensterheber
  • teilbare Rücksitzlehne 60:40

Modellbeschreibung

Der Honda Accord ist eine Mittelklasselimousine, die nicht nur einen dynamischen Auftritt, sondern auch recht sportliche Charakterzüge mit einem straffen Fahrwerk und guter Ausstattung besitzt.


Der Accord war bereits ab Werk gut ausgestattet.

Der Honda Accord hat eine lange Geschichte. Sie begann bereits in den siebziger Jahren und reichte bis zur achten Generation, die 2008 in Europa eingeführt wurde. Die letzte Generation des japanischen Mittelklasse-Bestsellers wurde als Limousine und Kombi produziert, bevor sie 2014 ersatzlos eingestellt wurde. Die 4,72 Meter lange Limousine wurde als Geheimtipp gelobt, weil sie mit ihren sportlichen Qualitäten, der guten Verarbeitung und der gut bestückten Serienausstattung zu akzeptablen Preisen eine reizvolle Alternative in der heiß umkämpften Mittelklasse bot.

 

Leistung von 150 PS bis 201 PS

Angeboten wurde der Accord ausschließlich mit je zwei Vierzylinder-Benzin und –Dieselmotoren. Bei den Benzinern gab es einen 156 PS starken Motor mit 2,0 Liter Hubraum sowie einen 2,4 Liter mit 201 PS. Beide Versionen wurden mit 6-Gang-Schaltgetriebe oder 5-Gang-Automatikgetriebe angeboten. Bei den Dieseln war ein 2,2-Liter-Aggregat mit 150 PS oder 180 PS im Programm. Den schwächeren Diesel gab es mit 6-Gang-Getriebe oder 5-Gang-Automatik, den stärkeren nur mit 6-Gang-Schaltgetriebe.

 

Große Auswahl an Ausstattungen

Bereits die Basisausstattung war recht ordentlich bestückt. Darüber hinaus bot Honda für den Accord stolze sechs Ausstattungsvarianten bis zur Topausstattung Executive, bei der Lederausstattung und ein elektrisches Schiebedach inklusive waren. Die dynamische Auslegung des Accord mit entsprechendem Design hatte zur Folge, dass die Limousine nur eine bescheidene Übersicht bot. Breite C-Säulen und die nicht versenkbaren Kopfstützen erschwerten die Sicht nach hinten. Auch der Kofferraum bot mit 467 Litern eine eher mittelmäßige Kapazität, ließ sich aber dank umklappbarer Rücksitzlehnen erweitern. Hier boten Ford Mondeo und Mazda6 größere Kapazitäten.

 

Fazit zum Honda Accord Limousine 

Eine familientaugliche Sportlimousine. So könnte man mit dezenter Übertreibung die Limousine des Honda Accord beschreiben. Der dynamisch gestylte Viertürer verbindet die Funktionalität einer Mittelklasselimousine mit reichlich Fahrspaß dank des sportlich abgestimmten Fahrwerks, der knackigen Schaltung und der gut profilierten Vordersitze. Dazu passend gibt es die Vierzylindermotoren mit einer Leistung von 150 PS bis 201 PS. Der Accord war bereits ab Werk gut ausgestattet, konnte sehr individuell mit vielen Ausstattungslinien aufgewertet werden und erwarb sich den Ruf guter Zuverlässigkeit. Es gibt aber auch Schwächen wie die etwas unübersichtlichen Armaturen und der für die Klasse relativ kleine und nicht ganz einfach zugängliche Kofferraum.

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