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Cadillac ATS Limousine

Limousine20122020
Gebraucht ab
14.000 €
Fahrzeugeinordnung

Die Cadillac ATS Limousine sorgte mit dem kantigen Design bei ihrer Weltpremiere bei der North American International Auto Show (NAIAS) Anfang 2012 für Aufsehen. Das neue expressive Aussehen symbolisierte zugleich eine neue Ära für Cadillac: Die ATS Limousine ist der erste Cadillac, der auf General Motors neuer Alpha-Plattform steht, die sich durch eine höhere Verwindungssteifigkeit auszeichnet und zudem auch deutlich leichter ausfällt.

Konsequenterweise ist der ATS sportlicher als der glücklose Vorgänger BLS und verfügt zudem auch über einen Hinterradantrieb. Damit positioniert sich der 4,64 Meter lange Amerikaner, der Ende 2012 auf den deutschen Markt kam, ganz eindeutig als Konkurrent zu BMW 3er Serie. Auch die ATS V-Version, die mit 470 PS direkt auf den BMW M3 zielt, deutet darauf hin.

Stärken
  • agiles Fahrverhalten
  • strammer Basis-Vierzylinder-Turbo
  • reichhaltige Serienausstattung
Schwächen
  • straffes Fahrwerk
  • Lenkung mit wenig Rückmeldung
  • nach hinten unübersichtlich
Leistung
203 kW / 276 PS
0 - 100 km/h
5,9 s
Höchstgeschwindigkeit
240 km/h
CO2-Ausstoß (komb.)*
191 g/km
Verbrauch (komb.)*
8,2 kwH/100km
Energieeffizienzklasse*
-

Design

Motoren

Die Auswahl der Motorisierungen ist bei der Cadillac ATS Stufenheck-Limousine überschaubar: der Käufer hat die Wahl zwischen dem Vierzylinder-Turbo mit 276 PS und einem V6-Biturbo mit 470 PS, der aber der ATS-V-Variante vorbehalten ist. Ein Diesel steht nicht zur Verfügung. Während der Vierzylinder sowohl mit Heck- als auch mit Allradantrieb erhältlich ist, gibt es den betont sportlichen ATS-V nur mit Hinterradantrieb.

Diese Leistungsspanne resultiert in Höchstgeschwindigkeiten von 230 km/h bis 304 km/h und Durchschnittsverbräuchen von 7,7 bis 11,4 Litern pro 100 Kilometer. Die Achtgang-Automatik passt gut zu beiden Aggregaten und die ATS Limousine überzeugt mit Agilität und präziser Lenkung.

  • Allrad oder Hinterradantrieb – ATS-V nur mir Hinterradantrieb
  • zwei Motorisierungen: 276 PS bis 470 PS

Motordetails anzeigen

Sicherheit

Bei der Sicherheit gibt die Cadillac ATS Limousine ein gutes, wenngleich nicht gänzlich ungetrübtes Bild ab. Den amerikanischen Crashtest absolvierte die Stufenheck-Version mit fünf von fünf möglichen Sternen. Acht Airbags und Brembo-Bremsen an der Vorderachse (beim ATS-V auch hinten) vervollständigen das Sicherheitskonzept. Dass aber wichtige elektrische Helfer wie zum Beispiel der Totwinkelwarner erst ab der dritten Ausstattungslinie erhältlich sind, ist nur schwer nachzuvollziehen.

Zur Sicherheitsausstattung zählen:

  • acht Airbags
  • Tempomat
  • Brembo-Bremsen vorne

Ausstattung

Die Cadillac ATS Limousine bietet bereits in der Basisversion „Elegance“ (ab 36.600 Euro) eine umfangreiche Ausstattung, die unter anderem eine 2-Zonen-Klimaautomatik, ein Bose-Soundsystem und zehnfach verstellbare Sitze enthält. Ab der zweiten Variante gibt es Sitzflächen aus echtem Leder und Parksensoren vorne und hinten.

Ein umfangreiches Sicherheitspaket ist dann ab der dritten Ausstattungsversion „Performance“ serienmäßig. Darunter sinnvolle Systeme wie ein Toter-Winkel-Warner und ein Spurhalte-Assistent. In der höchsten Varianten der Cadillac ATS Limousine „Premium“ sind dann ab Werk ein Premium-Surroundsystem sowie ein Navigationssystem mit 8-Zoll-Monitor an Bord.

Beim ATS-V steht die Sportlichkeit an erster Stelle. Deswegen sind auch adaptive Magnetic Ride Dämpfer und ein elektronisches Sperrdifferenzial serienmäßig. Bemerkenswert ist, dass bei beiden Ausstattungsvarianten der sportlichsten Variante ATS-V aus Gewichtsgründen einige Sicherheitsfeatures nur optional erhältlich sind.

Zur Serienausstattung gehören:

  • zehnfach verstellbare Sitze
  • Bose-Soundsystem
  • Zweizonen-Klimaautomatik

Modellbeschreibung

Die kantige Optik des Cadillac ATS macht die Limousine zum markanten Gesicht in der Blechlawine. Auch die inneren Werte überzeugen: die Serienausstattung ist reichhaltig, die Verarbeitung verbessert und bei der Dynamik spielt der Amerikaner inzwischen in der Liga der Deutschen. Und das alles zu einem fairen Preis.


Beim ATS gehören die berüchtigten Hartplastik-Sünden der Vergangenheit an.

Mit dem ATS soll bei Cadillac alles anders und vor allem besser werden. Während die Vorgänger-Modelle mit PS-Power fehlende Querdynamik zu kaschieren versuchten und das Interieur einen billigen Eindruck vermittelte, hat die aktuelle Mittelklasse-Limousine in beiden Disziplinen deutlich aufgeholt und präsentiert sich als Alternative zu BMW 3er, Mercedes-Benz C-Klasse und Audi A4.

Ungekannte Agilität

Der Cadillac ATS ist das erste Modell, das auf GMs neuer Alpha-Plattform steht. Die moderne Architektur spart nicht nur Gewicht, ist verwindungssteifer und begünstigt daher die fahrdynamischen Qualitäten. Das Resultat ist eine Agilität, wie man sie von einer Cadillac-Mittelklasse-Limousine bisher nicht kannte. Da die Amerikaner besonders den 3er BMW im Visier haben, wurde am Fahrverhalten des Cadillac ATS auf der berühmten Nordschleife des Nürburgrings gefeilt. Allerdings geht mit der Kurvengier auch ein sehr straffes Fahrwerk einher.

Außen hui, innen hui

Bei früheren Cadillac-Modellen hielt der Qualitätseindruck des Innenraums nur selten den Ansprüchen eines Premium-Produktes stand. Bei der ATS Limousine gehören die berüchtigten Hartplastik-Sünden größtenteils der Vergangenheit an. Im Cockpit bietet sich ein ordentlicher Qualitätseindruck. Nur auf den zweiten Blick sind ein paar wenige Verarbeitungsschwächen und Hartplastik zu erkennen. Auch die Technologie ist up-to-date, Konnektivität und Bedienung machen einen ausgereiften Eindruck. Die Ledersitze (Kunstleder in der Basisversion) sind bequem und geräumig. Vergleichsweise mickrig ist der Kofferraum mit gerade mal 295 Litern.

Fazit zur Cadillac ATS

Der Cadillac ATS ist ein gelungenes Auto. Vor allem bei der Fahrdynamik schließt die 4,64 Meter lange Mittelklasse-Limousine die Lücke zu den deutschen Platzhirschen. Allerdings geht die Agilitäts-Aufholjagd zu Lasten des Komforts, da das Fahrwerk recht straff ausgefallen ist. An Kraft mangelt es weder dem Cadillac ATS noch der sportlich verschärften ATS-V-Version. Mit einer Leistungsspanne von 276 und 470 PS ist die kantig-auffällige Limousine durchaus konkurrenzfähig. Das trifft auch auf die Agilität zu, die besonders im Fokus der Entwickler stand. Dank der präzisen elektromechanischen Lenkung ist der nur 1,6 Tonnen schwere US-Amerikaner gut zu dirigieren. So opulent der Platz auf den beiden vorderen Sitzen ist, so mickrig ist allerdings der Kofferraum mit einem Volumen von nur 295 Litern.

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