Audi A4 Limousine (B6/B7)Seit 2000

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(72 Testberichte)
Audi A4 Limousine (B6/B7) Bewertung 4/5 basierend auf 72 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Ausstattung
Preis
für A4 1.6 (Benzin, 102 PS)
Fahrzeugeinordnung

Der Audi A4 (B6/B7) wurde von 2000 bis 2008 produziert. Während des gesamten Modellzyklus kam es immer wieder zu Verbesserungen. Das ganz große Facelift – im Sinne des Wortes – fand jedoch Ende 2004 beim Wechsel von der Baureihe B6 auf den B7 statt. Letzterer hatte nun den Singleframe-Kühlergrill, die Fahrzeugarchitektur blieb ansonsten unangetastet. Allerdings gab es einige technische Verbesserungen, die auch das Sicherheitsniveau weiter steigerten. Konkurrenten der Audi A4 Limousine waren Mercedes E-Klasse und BMW 3er, aber auch VW Passat und Ford Mondeo.

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Stärken
  • gute Verarbeitung
  • verbessertes Fahrwerk (B7)
  • umfangreiche Motorenauswahl
Schwächen
  • betagte Architektur
  • dürftiger Federungskomfort (B6)
  • schlecht zugänglicher Kofferraum
Daten
Motorenwerte
Leistung
75 kW / 102 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
12,6 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
190 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der Audi A4 der Baureihe B6 hob sich schon äußerlich stark von seinem Vorgänger ab. Vor allem die zur Mitte des Modellzyklus vorgestellte B7-Version mit dem Singleframe-Kühlergrill legte das Biedermann-Image ab. Dennoch blieben die Vorzüge erhalten, zu denen die saubere Verarbeitung des Innenraums und der Karosserie, der gute Materialeindruck und die Zuverlässigkeit zählten. Schwachstellen wie die verschleißanfällige Vorderachse wurden beseitigt, Lenkgetriebe und die Bremsschläuche schwächelten dagegen hin und wieder.

Die Architektur blieb beim B7 unverändert. Neben den optischen Veränderungen wurde jedoch die Technik aufgerüstet, womit zugleich das Sicherheitsniveau gesteigert werden konnte. Die Verbesserung des Fahrwerks machte sich in Federungskomfort und Agilität deutlich bemerkbar. So gesehen ist der modernere Audi B7 die bessere Wahl.

Communitybewertungen

5 Sterne
26
4 Sterne
39
3 Sterne
5
2 Sterne
2
1 Sterne
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Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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GaryK am 8. November 2011

„Genial LPG tauglich, mit ca 450-500km ausreichende Reichweite unter Gas und kaum weniger wie unter Benzin. Einen Gastank kann man alle fahren, den Benzintank nicht ;) Tolle Sitze, gerade für Leute mit empfindlichem Rücken sind die Sportsitze ein Muss. Platzangebot für den Fahrer wie in einem 5er, Kopffreiheit völlig ok ohne gleich Hochdachoptik zu bieten. Zudem sind diese Audis nicht so oft D&W verschandelt und "verheizt" wie ein 3xxer. Und im Gegensatz zu der C-Klasse ab 2000 bis Mitte 2003 keine Rostprobleme - vollverzinkt.“

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Designs am 20. Juni 2011

„- Solide - Sparsam - nur ein einziger außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt bei 150tkm - das ist Zuverlässigkeit. - gute Wertstabilität! - jederzeit Traktion dank Allrad“

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Stan75 am 31. Juli 2011

„Das Fahrzeug ist sehr zuverlässig, seit dem ich es habe waren noch keine größeren Schäden die richtig ins Geld gehen würden. Der Wagen fährt sich sehr gut, ist laufruhig und sehr angenehm. Je nach Ausstattung, informiert einen das Fahrzeug über zahlreiche defekte oder Probleme die am Wagen auftreten können. Weiterhin finde ich gut das man Ausstattung sehr leicht nachrüsten kann wie z.B. Tempomat oder die Bordcomputer-Funktion. Der Wagen ist sehr Wartungsfreundlich, sämtliche Flüssigkeitsstände werden überwacht und bei min wird gewarnt. Alles in allem kann ich an dem Fahrzeug kaum Mängel nennen die aber jedes Fahrzeug irgendwo hat. Als Mängel muss ich die Softlack-Lackierung der Instrumente und Schalter bemängeln. Diese löst sich nach geraumer Zeit ab oder wird durch oftes Betätigen verwischt und verblasst. Da dies nicht reparierbar ist, muss meist der Schalter getauscht werden. Weiterhin werden im Motorraum unter der Abdeckung nach ca 90.000 km die Schläuche des Unterdrucksystems Porös. Dies hat dann meist zur Folge, das im Fehlerspeicher Mängel angezeigt werden. Die Kostennur für die Ersatzteile belaufen sich so bei 200€ gesamt.“

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Motoren

Motoren

Bei einem wichtigen Auto wie dem Audi A4 war die Bandbreite der Motorisierungen sehr groß. Die Leistungen reichten von 100 PS bis 420 PS und die Normverbräuche von 5,2 Litern (CO2-Emissionen 137 g/km) beim 1.9 TDI e bis hin zu zu 13,5 Litern (CO2-Emissionen 329 g/km) beim stärksten Modell, dem Audi RS4 mit V8-Motor. Den gab es nur mit Quattro-Allradantrieb, die schwächeren Motoren waren auch mit Frontantrieb erhältlich. Die Getriebeauswahl war ebenso vielfältig und reichte von manuellen 5- und 6-Gang-Getrieben über die stufenlose Multitronic-Automatik bis zum Tiptronic-Doppelkupplungsgetriebe.

  • Vier- bis Achtzylinder-Motoren (100 PS bis 420 PS)
  • Quattro und Vorderradantrieb
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Sicherheit

Sicherheit

Bei der Sicherheit lohnt sich ein Blick auf das Baujahr. Denn mit der Umstellung auf den B7 ab Ende 2004 tat sich vor allen sicherheitstechnisch etwas. Zum ESP in der Version 8.0 zählten neue Funktionen wie das Trockenbremsen der Bremsscheiben bei Regen und Nässe durch kurze Bremseingriffe. Außerdem gab es nun zweistufige Airbags, die sich je nach Einschlagsintensität ganz oder nur teilweise aufblähten beziehungsweise gar nicht aktiviert waren, wenn der Sitz nicht belegt war. 

Grundsätzlich waren sechs Airbags verbaut, Seiten-Luftsäcke hinten kosteten Aufpreis. Beim EuroNCAP-Test holte der Audi A4 B6 nur vier Sterne. Die Experten lobten die stabile Fahrgastzelle und den hohen Schutz gegen seitliche Einschläge, bemängelten aber den schlechten Fußgängerschutz.

Zur Sicherheitsausstattung zählen:

  • sechs Airbags
  • weiterentwickeltes ESP 8.0 (B7)
  • starker Seitenschutz
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Ausstattung

Ausstattung

Die Ausstattung der Audi A4 Limousine (B6 / B7) war während der achtjährigen Laufzeit diversen Veränderungen unterworfen. So wurde das Infotainment-System aufgerüstet und der Monitor vergrößert. Das Audio-Kassettenfach verschwand zugunsten eines DVD-Slots sowie Steckplätzen für SD-Karten. Beim B7 erfolgte der Wechsel der Bedienung auf das moderne MMI-Infotainment-System.

Die Materialien erhielten mit der großen Modellumstellung im Jahr 2004 auf den B7 ebenfalls eine Auffrischung, wobei im Innenraum die enge Verwandtschaft zum Vorgänger bis auf das modifizierte Lenkrad noch deutlich sichtbar blieb. Immerhin waren bei beiden Modellen Extras wie die Klimaautomatik serienmäßig und erstmals war in einem Audi A4 ein Regensensor erhältlich.  

 Zur Serienausstattung gehören:

  • Klimaautomatik
  • Elektrische Fensterheber
  • Erstmals Regensensor in einem A4
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Mit dem A4 B6/B7 wollte Audi das Biedermann-Image seiner Mittelklasse-Limousinen endgültig abstreifen und sich in diesem verkaufswichtigen Segment gegen den BMW 3er und die Mercedes C-Klasse etablieren.


Vorderansicht - schräg
Vor allem nach der Umstellung auf die B7-Baureihe gesellten sich auch neue Triebwerke hinzu.
Seitenansicht

Der Audi A4 der Baureihe B6/B7 kam im Jahr 2000 auf den Markt und wurde bis 2008 produziert. Die Ingolstädter Limousine entwickelte sich zum Verkaufserfolg und belegte 2007 hinter VW Golf und Passat sowie dem BMW 3er den vierten Platz in der deutschen Zulassungsstatistik. Vor allem als Dienstwagen war der Ingolstädter sehr beliebt. Nach dem Ende der Produktion wurde der Audi A4 B6/B7 als Seat Exeo weiter gefertigt. Eigens dafür wurden die kompletten Produktionsanlagen mit etlichen Lkws nach Spanien transportiert.

 

Neue Motoren

Das Motorenspektrum beim Audi A4 B6/B7 ist sehr umfangreich. Vor allem nach der Umstellung auf die B7-Baureihe gesellten sich auch neue Triebwerke hinzu. Bei den Dieselmotorisierungen hielten die 2.0-TDI- und die 3.0-TDI- Aggregate Einzug und ersetzten die in die Jahre gekommenen 2.5-TDI-Varianten. Vor allem die 3,0-Liter-Sechszylinder läuteten mit einer Leistung von 233 PS eine neue Motoren-Ära in Audis Mittelklasse-Limousine ein, konnte der Audi A4 doch nun auch in dieser Kategorie endlich mit dem BMW 3er mithalten. Bei den Benzinern sorgten die modernen 2.0-TFSI-Motoren für Vortrieb und mit dem 170 PS starken 2.0 TFSI e trugen die Ingolstädter sogar dem aufkommenden Bedürfnis nach sparsamen Varianten Rechnung. Neben einem länger übersetzten sechsten Gang kamen dazu bei diesen Modellvarianten unter anderem Leichtbau-Elemente wie eine Alu-Motorhaube zum Einsatz.

 

Sportliches Fahrwerk

Beim Modellwechsel Ende 2004 auf den B7 tat sich nicht nur optisch einiges – auch das Fahrwerk wurde gegenüber dem des B6 deutlich verbessert. Damit gelang Audi ein verbesserter Federungskomfort in Kombination mit einem sportlich-agileren Handling, was vor allem den leistungsstärkeren Antrieben zu Gute kam. Leistung im Überfluss zeigte der Audi A4 B7 hier mit dem 420 PS starken 4.2-Liter-V8-Motor und Quattro-Antrieb im RS4 als direktem Konkurrenten zum BMW M3.

Mit der großen Modellpflege Ende 2004, die den Übergang zum B7 markierte, verbesserte sich auch die Sicherheit. Das ESP in der Ausbaustufe 8.0 sorgte dafür, dass die Bremsscheiben auch bei Regen sofort die maximale Verzögerungswirkung entfalten konnten. Zudem waren jetzt Zwei-Stufen-Airbags verbaut, die sich gemäß der Heftigkeit des Einschlages aufblähten und geschlossen blieben, wenn der Sitz unbesetzt war. Beim Interieur hielten sich die Veränderungen in Grenzen, lediglich die Materialien und das Infotainment wurden im Verlauf des Modellzyklus aufgerüstet.

 

Fazit zum Audi B6/B7

Der Audi A4 B6/B7 überzeugte durch seine gute Verarbeitung, seine Zuverlässigkeit und seine Qualität. Auch wenn die Mittelklasse-Limousine nicht frei von Mängeln war, befand sie sich in der ADAC-Pannenstatistik immer auf den vorderen Plätzen. Mit dem Übergang zum B7 Ende 2004 gab es einige wichtige Verbesserungen, darunter neue Motoren, ein gründlich überarbeitetes Fahrwerk sowie eine gesteigerte Sicherheitsausstattung.

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