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Opel Astra

Opel Astra
Opel Astra

Opel Astra

Der Opel Astra hatte eine schwere Aufgabe. Als er Anfang der 90er Jahre auf den Markt kam, trat er die Nachfolge des Opel Kadett an, der als lückenlose Baureihe seit 1962 den Automarkt für Pkw entscheidend mitgeprägt hatte. Aber diese Aufgabe hat der Opel Astra mit Bravour gemeistert, denn seit Ende 2009 läuft er bereits in der zehnten Baureihe vom Band.


Der Opel Astra bereichert die Kompaktklasse
Der deutsche Automobilhersteller Opel ist in allen Fahrzeugklassen sehr gut vertreten. Zu den bekanntesten Typen gehören neben dem Opel Astra unter anderem:

• Adam, Agila und Corsa als Kleinwagen
Zafira
• Mokka
Meriva
• Ampera
Insignia
• Cascada als Cabrio und
Antara als SUV

In der Kompaktklasse nimmt der Opel Astra den Platz des legendären Opel Kadett ein und steht damit in direkter Konkurrenz zu Marken wie Renault Ford , BMW , Audi , Mercedes-Benz , Peugeot , Seat , Fiat oder Skoda . Aus dem Volkswagen -Konzern ist der Golf als Mitbewerber zu nennen und auch Hersteller aus Südostasien wie Nissan , Toyota , Hyundai , Mazda , Suzuki , Mitsubishi oder Subaru versuchen, ihre Marktsegmente in dieser Klasse zu erweitern. Kein Wunder also, dass es den Opel Astra in verschiedenen Karosserieformen und unzähligen Modellvarianten gibt.


Der Opel Astra Caravan - ein kleines Raumwunder
Der Opel Astra Caravan war ausschließlich mit fünf Türen erhältlich. Es war das erste Fahrzeug , das über eine Dachantenne verfügte. Der Kofferraum bot ein Fassungsvermögen von 500 Litern. Damit war Opel damals Spitzenreiter im Bezug auf das Ladevolumen. Durch das Umlegen der Rücksitze ließ es sich auf beeindruckende 1.630 Liter erweitern. Die Rücksitze sind asymmetrisch geteilt und es ist möglich, eine absolut ebene Ladefläche herzustellen. Optional gab es gegen Aufpreis eine Durchlademöglichkeit bei der Mittelarmlehne. Im weiteren Verlauf der Produktion wurde dieses Angebot bei den Modellen Dream und Style serienmäßig angeboten. 1995 war der Opel Astra der am meisten verkaufte Kombi in allen Fahrzeugklassen. Der Kombi wurde auch in einer Lieferwagenversion angeboten. Er hatte drei Türen, keine Dachreling und nur zwei Sitze. Hinten gab es keine Seitenscheiben und im Innenraum sorgte eine halbhohe Trennwand aus Blech für die Ladungssicherung. Der Lieferwagen hatte eine Lkw -Zulassung und wurde deshalb von Handwerkern und Kundendienstbetrieben im gewerblichen Bereich sehr gut angenommen.


Opel Astra - das A am Ende der Typenbezeichnung ist ein Erkennungsmerkmal
Mitte der 90er Jahre begann Opel damit, alle Modellbezeichnungen auf den Buchstaben A enden zu lassen. Unvergessen sind hier zum Beispiel Modelle wie der Opel Omega , der Vectra oder der sportliche Opel Calibra , die es heute nur noch als Gebrauchtwagen gibt. Fortgeführt wurde die Einordnung der Baureihen, die ebenfalls alphabetisch sortiert war. Das erste Modell des Opel Astra war also der Astra F. Bei der Markteinführung im Juli 1991 gab es zwei Karosserieformen, bei denen es sich um drei- beziehungsweise fünftürige Limousinen mit Schrägheck handelte. Der Kombi mit der Bezeichnung Caravan erschien im Oktober. Ein gutes halbes Jahr später fand man unter den Neuwagen auch eine Stufenhecklimousine. Das Opel Astra Cabrio präsentierte der Hersteller im August 1993. Optional gab es für den Astra F eine Viergang-Automatik, die in Japan produziert wurde.


Facelift für den Opel Astra F
Im Sommer 1994 erhielt der Astra F eine Modellpflege. Die Form der Außenspiegel, des Kühlergrills und der Türgriffe wurde verändert. Auch Details wie das Design der Scheinwerfer, der seitlichen Stoßleisten und der Dachkantenspoiler veränderten sich. Der Opel Astra erhielt verchromte Schriftzüge und ein dreidimensionales Logo an der Heckklappe. Durch die getönten Rückleuchten und die weißen Blinkergläser vorn erhielt der Opel Astra ein modernes Gesicht. Im Bereich der Sicherheit gab es ab 1994 serienmäßig Airbags für Fahrer und Beifahrer. Auf dem Infodisplay wurde neben der Uhrzeit und dem aktuellen Radiosender nun auch die Außentemperatur angezeigt, die ab drei Grad Celsius vor glatten Straßen warnte. Neben einer technischen Überarbeitung der Antriebe wechselte der Hersteller von Öl- auf Gasdruckstoßdämpfer und sorgte so für ein besseres Fahrverhalten beim Opel Astra. Folgende Sicherheitskomponenten wies der Opel Astra der ersten Generation bereits ab Werk auf:

• Computerberechnete Versteifungspunkte und Doppelrohr-Verstärkungen an der Karosserie
• Verstärkungen an den Säulen, Seitenschwellern und Türschächten
• Gurtstraffer und höhenverstellbare Sicherheitsgurte
• Rahmenkopfstützen für die Frontsitze
• ABS (ab 1996)

Den Opel Astra gab es in über 25 verschiedenen Farben, davon über 20 Metalliclackierungen.


Die zweite Generation des Opel Astra und das Modell GSi
1998 lief der erste Astra G vom Band. In Großbritannien wurden die Fahrzeuge unter dem Namen Vauxhall , in Südamerika als Chevrolet und in Australien als Holden vertrieben. Im Jahr 2000 stellte Opel die Produktion des Astra Cabrios ein. Schon in der ersten Baureihe, aber auch in Serie Zwei setzte Opel die Tradition der GSi-Modelle (Grand Sport Injection) fort. Technisch und optisch unterscheidet sich der GSi deutlich vom Serienmodell. Er ist aerodynamischer gestaltet, hat einen geringeren CW-Wert und erreicht bei identischer Motorisierung eine höhere Endgeschwindigkeit. In der zweiten Generation erhielt der Opel Astra GSi eine komplette technische und optische Überarbeitung. Die Veränderungen gegenüber der ersten Baureihe waren unter anderem:

• Ein um 15 Millimeter tiefer gelegtes Fahrwerk
• Ein angeschraubter Zusatzstabilisator an der Hinterachse (nur beim GSi16V)
• Ein Multi-Funktions-Display (Bordcomputer)
• Traktionskontrolle ETC

Der Drehzahlmesser zeigte bis zu 8.000 Umdrehungen pro Minute an. Es standen vier verschiedene Maschinen zur Verfügung, beginnend mit dem 1,8-Liter 16V mit 125 PS bis zum 2,0 Liter 16V mit 150 PS. Die Autos der zweiten Generation wurden bis 2005 gebaut. Folgende Karosserieformen standen zur Verfügung:

• Schrägheck (CC) als Drei- und Fünftürer
• Stufenheck-Limousine als Viertürer
• Kombi (Caravan) als Fünftürer
• Coupé als Zweitürer
• Cabrio als Zweitürer

Die Ausstattungslinien des Opel Astra G
Neun Serien- und zehn Sondermodelle sowie fünf Cabrio-Sondermodelle gehörten zur zweiten Generation des Opel Astra. Neben dem Basismodell waren dies bei der Serienfertigung die Versionen Comfort, NJoy, Sport, Eco 1.2, Eco 4 (CDTi), Selection, Elegance und ab 2002 der Opel Astra Fresh. Zu den Sondermodellen gehörten unter anderem:

• Opel Astra Fashion
• Edition 100
• Edition 100 Classic
• Edition 2000
• Edition Silver
• OPC 1 (limitiert auf 3.000 Fahrzeuge) und OPC 2
• Edition Bild zum 50. Geburtstag der Bildzeitung
• FC Bayern München Edition (limitiert auf 500 Autos) sowie
• Sportsline mit einem Tuning der Firma Irmscher

Die besonders ausgestatteten Cabrios waren die Modelle "Edition 90 Bertone", "Linea Blue", "Linea Rossa", " Daytona " und "Silverstone". Sie waren als Neuwagen sehr gefragt und erfreuen sich auch heute noch als gebrauchte Cabrios einer großen Beliebtheit. Bei den limitierten Auflagen handelt es sich inzwischen um Cabrios, die einen Sammlerwert haben. Serienmäßig verfügte die gesamte Baureihe über eine Servolenkung, vier Airbags, ABS, eine elektronische Bremskraftverstärkung und eine Wegfahrsperre. In den höheren Versionen waren Klima Anlage, elektrische Fensterheber vorn, elektrisch verstellbare Spiegel, eine Zentralverriegelung mit Fernbedienung und ein Radio erhältlich. Als Zubehör gegen Aufpreis gab es Angebote für eine Klima-Automatik, ein Navigationssystem und Xenon-Scheinwerfer. Optional stand eine elektronische Viergang-Automatik zur Verfügung. Der Opel Astra G war das erste Auto des Herstellers aus Deutschland, das mit einer vollverzinkten Karosserie gebaut wurde. Die Garantiezeit gegen das Durchrosten betrug 12 Jahre.


Der Opel Astra H - eine Erfolgsgeschichte setzt sich fort
Im März 2004 gab es eine neue Baureihe des Opel Astra mit der Bezeichnung "H". Auf der Delta -Plattform dieses Autos bauten auch die General-Motors Marken Vauxhall, Holden und Saturn auf. Die GTC Variante des Opel Astra H wurde von 2007 bis 2009 auch in Nordamerika angeboten, und zwar unter der Bezeichnung Saturn Astra. Im Dezember 2009 wurde der Opel Astra G durch den auch 2014 noch aktuellen Astra J ersetzt.


Der Opel Astra J und seine verschiedenen Varianten
Zunächst erschien die Schräghecklimousine. Im November 2010 präsentierte das Unternehmen den Astra J in der Kombiversion Sports Tourer . Seit 2012 ist der dreitürige GTC und ab dem Sommer des Jahres auch wieder eine OPC-Version erhältlich. Ende 2012 kam die Stufenhecklimousine auf den Markt und ab April 2013 erschien das Cabrio, das aber als eigenständiges Model unter dem Namen Cascada vermarktet wird. Die OPC-Version stellt den sportlichsten Astra H dar. Sie verfügt über einen 2-Liter-Turbo-Motor mit Benzindirekteinspritzung, der beachtliche 206 kW (280 PS) leistet. Er ist mit Stoßdämpfern von Sachs, einer 355er Brembo-Bremsanlage und einem Flexride Sportfahrwerk ausgestattet. Seit November 2012 gibt es mit dem Astra OPC Cup einen eigenen Markenpokal, der auf dem Nürburgring ausgetragen wird.

Die Antriebsvariationen für den Opel Astra J
Insgesamt stehen zehn verschiedene Benziner für den Opel Astra J zur Verfügung, darunter auch ein Motor, der mit LPG Autogas betrieben wird. Für einige Maschinen ist optional zur manuellen 5- oder 6-Gangschaltung auch eine automatische Schaltung erhältlich. Die Höchstgeschwindigkeiten variieren zwischen 168 und 250 km/h, der durchschnittliche Verbrauch an Benzin liegt zwischen 5,5 und 8,1 Litern. Die CO2-Emissionen betragen je nach Motorisierung 129 bis 189 g/km. Alle Motoren im Opel Astra J entsprechen den Vorgaben der Schadstoffnorm Euro 5. Ergänzt wird diese eindrucksvolle Palette durch sechs aktuelle Diesel mit Common-Rail-Einspritzung, die überwiegend mit einer manuellen Sechsgang-Schaltung ausgestattet sind. Lediglich für eine Maschine wird optional eine Sechsstufenautomatik angeboten.
Der Opel Astra J im Test

Anders als der Golf oder der Focus verfügt der Opel Astra nicht über eine Mehrlenkerkonstruktion, sondern über einen Verbundlenker mit einer starren Achse. Durch technische Innovationen bei den Querlenkern und der Aufhängung entstand so eine konsequente Kraftaufteilung, die für einen höheren Fahrkomfort sorgt. Das Fahrverhalten ist ausgezeichnet, sowohl auf der Autobahn als auch bei Fahrten über Land oder im Stadtverkehr. Der Opel Astra J fährt ausgesprochen geräuscharm und die Abrollgeräusche der Räder dringen kaum in den Fahrgastraum. Den Fünftürer gibt es ab einem Preis von knapp 17.000 Euro, der Preis des Caravan beginnt bei etwa 18.000 Euro.

Fazit:
Der Opel Astra ist ein würdiger Nachfolger des Opel Kadett in der Kompaktklasse. Er ist serienmäßig gut ausgestattet und die Auswahl an Zubehör und Sonderpaketen ist umfassend und attraktiv. Gute Fahreigenschaften und Assistenzsysteme, die die Fahrsicherheit erhöhen, machen den Opel Astra zu einem beliebten Fahrzeug für alle Generationen. Die verschiedenen Karosserieformen bieten viel Auswahl und besonders der Kombi überzeugt durch ein großes Zuladevolumen.

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* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer PKW können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer PKW' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

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