Deutschlands größter Fahrzeugmarkt

Toyota Auris Touring Sports (E18)

Kombi20132019
(10 Bewertungen)
Gebraucht ab
6.200 €
Fahrzeugeinordnung

Nach eigenen Angaben halten die Toyota-Strategen Deutschland für den anspruchsvollsten Auto-Markt. Wer hier erfolgreich ist, schafft es überall, so das Kalkül. Und weil Deutschland als Kombi-Land gilt, führen die Japaner vom Auris der Modellreihe E 18 auch einen solchen Lademeister im Programm. Trotz der überschaubaren Verkaufszahlen, die der Auris hierzulande generiert, stellt das Kompaktklasse-Modell eine der wichtigsten Verkaufssäulen von Toyota in Deutschland dar.

Die Konkurrenz des Toyota Touring Sports ist groß: vom VW Golf Variant über Ford Focus Turnier und Opel Astra Sports Tourer bis zu anderen Importeuren wie Skoda Octavia Combi, Kia Cee´d SW, Hyundai i30 Kombi oder Peugeot 308 SW und Renault Mégane Grandtour reicht die Schar der Kompaktklasse-Kombis. Ein Kampfpreis allein reicht da nicht mehr aus. Ein stimmiges Gesamtkonzept ist gefragt, und genau das will Toyota mit dem Auris abliefern.

Stärken
  • komfortabler Gleiter
  • faire Preise
  • weniger Gewicht
Schwächen
  • vergleichsweise kleiner Laderaum
  • enger Fond
  • temperamentloser Hybrid
Leistung
73 kW / 99 PS
0 - 100 km/h
13,2 s
Höchstgeschwindigkeit
175 km/h
CO2-Ausstoß (komb.)*
132 g/km
Verbrauch (komb.)*
5,7 l/100km
Energieeffizienzklasse*
-

Design

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Mit dem Touring Sports hat der Toyota Auris seinen Ruf als optisches Mauerblümchen in der Kompaktklasse abgestreift. Im Zuge der Modellpflege haben die Designer die Formensprache noch einmal extrovertierter gestaltet, was dem Aussehen des Autos guttut. Ebenso wie die zwei neuen Motoren – ein 1,6-Liter-Diesel aus der Kooperation mit BMW und ein 1,2-Liter-Turbo-Benziner.

Auch fahrdynamisch hat der Auris im Vergleich zum Vorgänger zugelegt. Wenn auch seine Stärken nach wie vor weniger in der Kurverei als in der soliden Verarbeitung liegen. Bei dieser Toyota-Kernkompetenz enttäuscht auch der Auris Touring Sports nicht. Nur beim Raumangebot kann er nicht immer mit der Konkurrenz mithalten. So geht es im Fond deutlich enger zu als zum Beispiel beim Golf Variant. Auch beim Ladevolumen spielt der Auris Kombi im Klassenvergleich nicht die erste Geige.

Testberichte

ADAC Auto-Test

Testergebnis vom 1. Dezember 2015
TOYOTA Auris 1.6 D-4D Touring SportsFünftüriger Kombi der unteren Mittelklasse (82 kW / 112 PS)
Testbericht lesen
  • ADAC-Urteil Technik/Umwelt
    rating
    2,3
  • ADAC-Urteil Autokosten
    rating
    3,3
Karosserie/Kofferraum 2,5
Innenraum 2,4
Komfort 2,3
Motor/Antrieb 2,6
Fahreigenschaften 2,6
Umwelt/EcoTest 2
Sicherheit 2,1

Communitybewertungen

5 Sterne
2
4 Sterne
1
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Karosserie
Antrieb
Fahrdynamik
Komfort
Emotion

elwood221
Das Auto macht einfach Spass! Es beeindruckt durch inovative Technik, die trotzdem im Alltagsbetrieb hervorragend arbeitet.
Metayra
Ich würde das Fahrzeug empfehlen da es einen sehr modernen effizienten Antrieb bietet der nachweislich gut Ausgereift ist und extrem Wartungsarm ist. Einen besseren Antrieb bekommt man in dieser Preisklasse nicht(bezogen auf effiezienz, Wirkungsgrad, Verbrauch und Schadstoffausstoß). Außerdem ist die größe des Autos und die Motorleistung ausreichend. Der Antrieb ist sehr angenehm zu fahren.
LMM_de
Aus meinen Erfahrungen resultiert, dass Toyota im allgemeinen eine zuverlässige und reparaturarme Fahrzeugmarke ist( dieser Auris ist der 8. Toyota in meinem Besitz).

Motoren

Das Motoren-Portfolio beim Auris Touring Sports ist mit fünf Varianten überschaubar. Je zwei Benziner und Diesel sowie ein Hybrid decken ein Leistungsspektrum von 90 bis 136 PS ab. Am begehrtesten ist der Hybrid. Wer lieber die konventionellen Antriebe mag, ist mit den moderneren 1,2-Liter-Benziner beziehungsweise 1,6-Liter-Diesel am besten bedient.

  • je zwei Diesel und Benziner sowie ein Hybrid
  • nur Frontantrieb

Motordetails anzeigen

Sicherheit

Das Sicherheitskonzept des Toyota Auris genügt modernen Ansprüchen. Das beweisen nicht zuletzt die fünf Sterne im Euro-NCAP-Crashtest. ESP, sieben Airbags inklusive Knie-Luftsack und dazu noch ein abschaltbarer Beifahrer-Airbag bieten einen guten Rundumschutz. Seit der Modellpflege 2015 ergänzt ein optionaler Notbrems-Assistent das Sicherheitskonzept sinnvoll. Bei den Assistenzsystemen und beim Licht haben die Japaner dagegen Nachholbedarf.

Ausstattung

Wie andere Hersteller auch lässt sich Toyota das Extra-Blech des Kombis zusätzlich vergüten. Wer einen Toyota Auris Touring Sports fahren will, muss mindestens 17.190 Euro auf den Verkaufstisch legen – das sind 1200 Euro mehr als für die Schrägheck-Version. Die fünf Ausstattungslinien bauen aufeinander auf und bieten schon bei der Einsteiger-Version mehr als mancher Mitbewerber. Bereits ab der zweiten Ausstattungslinie Auris Cool (ab 19.190 Euro) ist eine Klimaautomatik an Bord. Da die einzelnen Linien nur gezielt aufgepeppt werden können, ist ein ausführlicher Gebrauch des Online-Konfigurators beziehungsweise ein genauer Blick in die Preisliste zu empfehlen.

Die Preisunterschiede der jeweiligen Ausstattungslinien betragen 2000 beziehungsweise 1000 Euro. Die mittlere Variante Auris Comfort, bei der schon einige Features wie etwa ein Multimedia-System, eine Rückfahrkamera und eine Lenkrad-Fernbedienung dabei sind, stellt ein faires Angebot dar. Bei den Assistenzsystemen hat Toyota aufgeholt, allerdings fehlt mit dem Totwinkel-Assistenten ein wichtiges Element des elektronischen Schutzschildes. Dafür gibt es beim Safety-Sense-System einen Notbremsassistenten, der zwischen zehn und 80 km/h aktiv ist. Bis maximal 30 km/h kann die Technik einen Zusammenstoß mit anderen Verkehrsteilnehmern verhindern.

Zur Serienausstattung gehören

  • Dachreling
  • Gepäckraumtrennnetz
  • Berganfahrassistent
  • LED-Tagfahrlicht, in Scheinwerfer integriert
  • Fahrersitz, höhenverstellbar
  • Außenspiegel, elektrisch einstell- und beheizbar

Modellbeschreibung

Wenn Auris, dann den Touring Sports. Bei der Kombi-Version kommt das sportlichere und optisch dynamischere Design, das mit der Modellpflege noch einmal nachgeschärft wurde, am besten zur Geltung. Willkommene Ergänzung: die Praktikabilität und Variabilität des Touring Sports.


Nicht die erste Wahl, wenn es ums Kurvenräubern geht.

Mit dem Auris Touring Sports will Toyota in der Kompaktklasse reüssieren. Das ist keine leichte Aufgabe, da in diesem Segment fast jeder Hersteller einen Kombi im Portfolio hat. Deshalb haben die Japaner den Auris von Grund auf modernisiert und das Gewicht um rund 85 Kilogramm reduziert. Außerdem ist der Nippon-Kombi jetzt 55 Millimeter flacher, was die Fahrdynamik verbessert. Die Motorenauswahl ist mit vier Aggregaten und einem Hybrid-Antrieb eher bescheiden. Zum jüngsten Facelift 2015 zogen mit dem 1,2-Liter-Turbo-Benziner und dem von BMW implementierten 1,6-Liter-Diesel zwei modernere Triebwerke in die Antriebspalette, die beide gut zu dem Kombi passen.

Gute Qualität

Das größte Pfund des Auris ist und bleibt die Qualität und die Zuverlässigkeit. Auch wenn der Touring Sports optisch die sportlichere der beiden Auris-Varianten darstellt, ist er trotz aller fahrdynamischer Verbesserungen nicht die erste Wahl, wenn es ums Kurvenräubern geht. Bei den Platzverhältnissen schlägt sich der Auris Touring Sports wacker. Zwar ist er mit 4,56 Metern genauso lang wie der VW Golf Variant, bietet aber im Fond spürbar weniger Platz als der Wolfsburger Dauerrivale.

Etwas beengte Platzverhältnisse

Vor allem bei der Bein- und Kniefreiheit machen sich die eingeschränkten Platzverhältnisse bemerkbar, und auch das Aussteigen von den hinteren Plätzen fällt wegen der engeren Türausschnitte etwas schwerer als beim VW. Was den Laderaum angeht, kann der Auris Touring Sports nur teilweise mit dem Golf Variant mithalten: Mit einem Kofferraumvolumen von 530 Litern bleibt der Japaner deutlich hinter dem Wolfsburger, der 605 Liter einpackt. Bei umgelegten Sitzlehnen und ebener Ladefläche kehrt sich dieser Unterschied um. Da schluckt der Toyota 1658 Liter und der Golf Variant nur 1620 Liter.

Fazit zum Toyota Auris Touring Sports (E 18)

Der Auris ist eines der wichtigsten Toyota-Modelle in Deutschland. Vor allem mit dem Kombi wollen die japanischen Autobauer endgültig das Image der zuverlässigen, aber nicht gerade ansprechenden Modelle abstreifen. Das ist mit dem Auris E18 gelungen, aber bisher ohne den durchschlagenden Verkaufserfolg erzielt zu haben. Die große Stärke des Auris Touring Sports im Vergleich zu den Konkurrenten ist der Hybridantrieb, für den sich auch fast die Hälfte der Käufer entscheidet. So ist der Toyota ökologisch die erste Wahl, fahrdynamisch nicht unbedingt.

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