Toyota Auris Touring Sports (E18)Seit 2012

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(10 Testberichte)
Toyota Auris Touring Sports (E18) Bewertung 3.9/5 basierend auf 10 Testberichte.
Preis
für Auris 1.33 Dual-VVT-i Touring Sports (Benzin, 99 PS)
Fahrzeugeinordnung

Nach eigenen Angaben halten die Toyota-Strategen Deutschland für den anspruchsvollsten Auto-Markt. Wer hier erfolgreich ist, schafft es überall, so das Kalkül. Und weil Deutschland als Kombi-Land gilt, führen die Japaner vom Auris der Modellreihe E 18 auch einen solchen Lademeister im Programm. Trotz der überschaubaren Verkaufszahlen, die der Auris hierzulande generiert, stellt das Kompaktklasse-Modell eine der wichtigsten Verkaufssäulen von Toyota in Deutschland dar.

Die Konkurrenz des Toyota Touring Sports ist groß: vom VW Golf Variant über Ford Focus Turnier und Opel Astra Sports Tourer bis zu anderen Importeuren wie Skoda Octavia Combi, Kia Cee´d SW, Hyundai i30 Kombi oder Peugeot 308 SW und Renault Mégane Grandtour reicht die Schar der Kompaktklasse-Kombis. Ein Kampfpreis allein reicht da nicht mehr aus. Ein stimmiges Gesamtkonzept ist gefragt, und genau das will Toyota mit dem Auris abliefern.

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Stärken
  • komfortabler Gleiter
  • faire Preise
  • weniger Gewicht
Schwächen
  • vergleichsweise kleiner Laderaum
  • enger Fond
  • temperamentloser Hybrid
Daten
Motorenwerte
Leistung
73 kW / 99 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
13,2 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
175 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
130 g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
5,6 l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
B

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • Toyota Auris Touring Sports E18 Innenansicht statisch Vordersitze und Armaturenbrett beifahrerseitig
  • Toyota Auris Touring Sports E18 Aussenansicht Front schräg dynamisch blau
  • Toyota Auris Touring Sports E18 Innenansicht statisch Vordersitze und Panoramadach
  • Toyota Auris Touring Sports E18 Aussenansicht Heck schräg statisch Detail Rückleuchte rechts
  • Toyota Auris Touring Sports E18 Aussenansicht Front schräg statisch blau
  • Toyota Auris Touring Sports E18 Innenansicht statisch Armaturenbrett
  • Toyota Auris Touring Sports E18 Aussenansicht Front schräg statisch Detail Scheinwerfer und Nebelscheinwerfer
  • Toyota Auris Touring Sports E18 Aussenansicht Seite schräg statisch blau
  • Toyota Auris Touring Sports E18 Aussenansicht Heck schräg dynamisch blau
  • Toyota Auris Touring Sports E18 Aussenansicht Seite schräg erhöht statisch blau
  • Toyota Auris Touring Sports E18 Innenansicht statisch Vordersitze und Armaturenbrett
  • Toyota Auris Touring Sports E18 Aussenansicht Heck schräg statisch blau
  • Toyota Auris Touring Sports E18 Innenansicht Rücksitze
  • Toyota Auris Touring Sports E18 Aussenansicht Seite statisch blau
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Mit dem Touring Sports hat der Toyota Auris seinen Ruf als optisches Mauerblümchen in der Kompaktklasse abgestreift. Im Zuge der Modellpflege haben die Designer die Formensprache noch einmal extrovertierter gestaltet, was dem Aussehen des Autos guttut. Ebenso wie die zwei neuen Motoren – ein 1,6-Liter-Diesel aus der Kooperation mit BMW und ein 1,2-Liter-Turbo-Benziner.

Auch fahrdynamisch hat der Auris im Vergleich zum Vorgänger zugelegt. Wenn auch seine Stärken nach wie vor weniger in der Kurverei als in der soliden Verarbeitung liegen. Bei dieser Toyota-Kernkompetenz enttäuscht auch der Auris Touring Sports nicht. Nur beim Raumangebot kann er nicht immer mit der Konkurrenz mithalten. So geht es im Fond deutlich enger zu als zum Beispiel beim Golf Variant. Auch beim Ladevolumen spielt der Auris Kombi im Klassenvergleich nicht die erste Geige.

Testberichte

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ADAC Auto-Test

Testergebnis vom 01.12.2015
TOYOTA Auris 1.6 D-4D Touring Sports
Fünftüriger Kombi der unteren Mittelklasse (82 kW / 112 PS)
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  • ADAC-Urteil Technik/Umwelt
    rating
    2,3
  • ADAC-Urteil Autokosten
    rating
    3,3
Karosserie/Kofferraum: 2,5
Innenraum: 2,4
Komfort: 2,3
Motor/Antrieb: 2,6
Fahreigenschaften: 2,6
Umwelt/EcoTest: 2
Sicherheit: 2,1

Communitybewertungen

5 Sterne
5
4 Sterne
5
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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Partyhupe am 2. April 2013

„Der Auris Hybrid ist ein Auto was sich relativ einfach fahren und bedienen lässt. Es ist ein Auto für den Alltag ob auf dem Land, Autobahn oder in der Stadt. Er glänzt mit der relativ leisen Innenraumgeräusche und den hohen Komfort während der Fahrt. Auch wenn er nicht viele Sicherheitspakete wie "Spurhalteassistent", "Abstandshalter" oder "toten Winkelüberprüfung" enthält, ist er ein ausgeschprochendes sicheres Auto mit 7 Airbags und 5 Sternen im Crash-Test.“

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Auris-Hybrider am 19. September 2013

„In der heutigen Zeit (2013) ist das eines der wenigen zu empfehlenden Fahrzeuge, welches im Preis-Leistungsbreich 100% stimmt. Umweltfreundlich, sparsam, unauffällig, kein Neidfaktor, leise, schnell, elegant und beste Verarbeitung und Qualität! Mit der neuen Garantie von Toyota hat man auch ein sehr beruhigendes Gefühl! Langlebigkeit ist ja auch schon Sprichwörtlich zu nehmen. Welches andere Auto kann für das Geld mehr?“

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siggileinchen am 7. August 2014

„Aufgrund der heutigen Spritpreise ist das Auto eine eindeutige Empfehlung. Hybrid ist nach meiner Meinung sowieso in der heutigen Zeit die einzige sinnvolle Anschaffung. E-Autos, schön und gut, aber wenn ich die Anschaffungspreise sehe kommt das in den nächsten 10 Jahren für mich nicht in Betracht. Dieses Auto hat in der Anschaffung ca. 27.000 Euro gekostet (gut ausgestattet !), hat einen Durchschnittsverbrauch von 4.8l (würde warscheinlich noch niederiger sein wenn ich mehr Stadtverkehr hätte da der E-Motor häufiger laufen würde) und die Steuerersparnis zum aktuellen Zeitpunkt, ist auch nicht unerheblich. Die Übersicht nach hinten ist nicht berauschend, wird aber durch die Rückfahrkamera wieder ausgeglichen. Als sehr positiv kann ich die Hilfsraster auf dem Monitor beim einparken nennen da der Abstand zum nächsten Objekt und zur Seite exakt stimmt. Mein Fahrzeug hat auch eine elektrische Einparkhilfe, gewöhnungsbedürftig da der Wagen bis auf Bremsen alles selber macht, aber funktioniert und er parkt in Lücken die ich nicht umbedingt nehmen würde. Die Automatik schaltet sehr weich und das Zusammenspiel von E-Motor / Benzinmotor geschieht fast unbemerkt. Durch drei Tasten kann der Fahrer den Betriebsmodus bestimmen. Normal wird der ECO-Modus eingeschaltet d.h. das Zusammenspiel von E-/Benzinmotor übernimmt die Elektronik. Zweite Möglichkeit ist der Power-Modus, d.h. gib alles (auch Sprit) und der 3. Modus ist für rein elektrisches fahren. Dieser Zustand ist aber nur für ca. 2Km machbar, dann sind die Batterien leer. Also nur brauchbar für rangieren oder um die Nachbarn früh morgens zu schonen. Alles andere an Ausstattung wie Klimaautomatik, Tempomat usw. ist wie bei anderen Fahrzeugen auch auf dem Stand der Technik. Zu erwähnen wäre vieleicht noch der Multimedia-Farb-Bildschirm, der sehr Informationsfreudig sein kann. Je nachdem welcher Bereich mich interessiert (Radio/Telefon/Fahrzeugzustand/Einstellungen) wird intuitiv durch die Menues geführt und die Darstellung ist sehr übersichtlich. Der Anschaffungspreis zu einem "normalen" PKW gleichwertiger Ausstattung ist auch nicht höher. Versicherungstechnisch ist der Wagen auch nicht teurer da der Benzinmotor mit 99PS gerechnet wird (Systemleistung mit E-Motor 136PS). Die Technik ist bei Toyota ausgereift da der Antrieb schon seit ca. 16 Jahre in Betrieb ist und eigentlich nur verbessert wurde. Spezielle Wartungen fallen nicht an da der E-Antrieb fast wartungsfrei ist. Die Kapazitätsmessungen der Batterien haben auch bei den ersten Modellen noch um die 70-80% ergeben, so das auch hier kein vorzeitiger Verschleiß zu erwarten ist. Von mir also bisher eine eindeutige Kaufempfehlung.:)“

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Motoren

Motoren

Das Motoren-Portfolio beim Auris Touring Sports ist mit fünf Varianten überschaubar. Je zwei Benziner und Diesel sowie ein Hybrid decken ein Leistungsspektrum von 90 bis 136 PS ab. Am begehrtesten ist der Hybrid. Wer lieber die konventionellen Antriebe mag, ist mit den moderneren 1,2-Liter-Benziner beziehungsweise 1,6-Liter-Diesel am besten bedient.

  • je zwei Diesel und Benziner sowie ein Hybrid
  • nur Frontantrieb
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Sicherheit

Sicherheit

Das Sicherheitskonzept des Toyota Auris genügt modernen Ansprüchen. Das beweisen nicht zuletzt die fünf Sterne im Euro-NCAP-Crashtest. ESP, sieben Airbags inklusive Knie-Luftsack und dazu noch ein abschaltbarer Beifahrer-Airbag bieten einen guten Rundumschutz. Seit der Modellpflege 2015 ergänzt ein optionaler Notbrems-Assistent das Sicherheitskonzept sinnvoll. Bei den Assistenzsystemen und beim Licht haben die Japaner dagegen Nachholbedarf.

Sicherheitsausstattung anzeigen
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Ausstattung

Ausstattung

Wie andere Hersteller auch lässt sich Toyota das Extra-Blech des Kombis zusätzlich vergüten. Wer einen Toyota Auris Touring Sports fahren will, muss mindestens 17.190 Euro auf den Verkaufstisch legen – das sind 1200 Euro mehr als für die Schrägheck-Version. Die fünf Ausstattungslinien bauen aufeinander auf und bieten schon bei der Einsteiger-Version mehr als mancher Mitbewerber. Bereits ab der zweiten Ausstattungslinie Auris Cool (ab 19.190 Euro) ist eine Klimaautomatik an Bord. Da die einzelnen Linien nur gezielt aufgepeppt werden können, ist ein ausführlicher Gebrauch des Online-Konfigurators beziehungsweise ein genauer Blick in die Preisliste zu empfehlen.

Die Preisunterschiede der jeweiligen Ausstattungslinien betragen 2000 beziehungsweise 1000 Euro. Die mittlere Variante Auris Comfort, bei der schon einige Features wie etwa ein Multimedia-System, eine Rückfahrkamera und eine Lenkrad-Fernbedienung dabei sind, stellt ein faires Angebot dar. Bei den Assistenzsystemen hat Toyota aufgeholt, allerdings fehlt mit dem Totwinkel-Assistenten ein wichtiges Element des elektronischen Schutzschildes. Dafür gibt es beim Safety-Sense-System einen Notbremsassistenten, der zwischen zehn und 80 km/h aktiv ist. Bis maximal 30 km/h kann die Technik einen Zusammenstoß mit anderen Verkehrsteilnehmern verhindern.

Zur Serienausstattung gehören

  • Dachreling
  • Gepäckraumtrennnetz
  • Berganfahrassistent
  • LED-Tagfahrlicht, in Scheinwerfer integriert
  • Fahrersitz, höhenverstellbar
  • Außenspiegel, elektrisch einstell- und beheizbar
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Wenn Auris, dann den Touring Sports. Bei der Kombi-Version kommt das sportlichere und optisch dynamischere Design, das mit der Modellpflege noch einmal nachgeschärft wurde, am besten zur Geltung. Willkommene Ergänzung: die Praktikabilität und Variabilität des Touring Sports.


Vorderansicht - schräg
Nicht die erste Wahl, wenn es ums Kurvenräubern geht.
Seitenansicht

Mit dem Auris Touring Sports will Toyota in der Kompaktklasse reüssieren. Das ist keine leichte Aufgabe, da in diesem Segment fast jeder Hersteller einen Kombi im Portfolio hat. Deshalb haben die Japaner den Auris von Grund auf modernisiert und das Gewicht um rund 85 Kilogramm reduziert. Außerdem ist der Nippon-Kombi jetzt 55 Millimeter flacher, was die Fahrdynamik verbessert. Die Motorenauswahl ist mit vier Aggregaten und einem Hybrid-Antrieb eher bescheiden. Zum jüngsten Facelift 2015 zogen mit dem 1,2-Liter-Turbo-Benziner und dem von BMW implementierten 1,6-Liter-Diesel zwei modernere Triebwerke in die Antriebspalette, die beide gut zu dem Kombi passen.

Gute Qualität

Das größte Pfund des Auris ist und bleibt die Qualität und die Zuverlässigkeit. Auch wenn der Touring Sports optisch die sportlichere der beiden Auris-Varianten darstellt, ist er trotz aller fahrdynamischer Verbesserungen nicht die erste Wahl, wenn es ums Kurvenräubern geht. Bei den Platzverhältnissen schlägt sich der Auris Touring Sports wacker. Zwar ist er mit 4,56 Metern genauso lang wie der VW Golf Variant, bietet aber im Fond spürbar weniger Platz als der Wolfsburger Dauerrivale.

Etwas beengte Platzverhältnisse

Vor allem bei der Bein- und Kniefreiheit machen sich die eingeschränkten Platzverhältnisse bemerkbar, und auch das Aussteigen von den hinteren Plätzen fällt wegen der engeren Türausschnitte etwas schwerer als beim VW. Was den Laderaum angeht, kann der Auris Touring Sports nur teilweise mit dem Golf Variant mithalten: Mit einem Kofferraumvolumen von 530 Litern bleibt der Japaner deutlich hinter dem Wolfsburger, der 605 Liter einpackt. Bei umgelegten Sitzlehnen und ebener Ladefläche kehrt sich dieser Unterschied um. Da schluckt der Toyota 1658 Liter und der Golf Variant nur 1620 Liter.

Fazit zum Toyota Auris Touring Sports (E 18)

Der Auris ist eines der wichtigsten Toyota-Modelle in Deutschland. Vor allem mit dem Kombi wollen die japanischen Autobauer endgültig das Image der zuverlässigen, aber nicht gerade ansprechenden Modelle abstreifen. Das ist mit dem Auris E18 gelungen, aber bisher ohne den durchschlagenden Verkaufserfolg erzielt zu haben. Die große Stärke des Auris Touring Sports im Vergleich zu den Konkurrenten ist der Hybridantrieb, für den sich auch fast die Hälfte der Käufer entscheidet. So ist der Toyota ökologisch die erste Wahl, fahrdynamisch nicht unbedingt.