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Skoda Octavia

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Modelle

Aktuelle Generation

  • Skoda Octavia Scout Combi (5E)

    • Karosserie
      Kombi
    • Türenanzahl
      5 Türen
    • Sitzplätze
      5
    • Emissionsklasse
      EU6

Vergangene Generationen

Daten

Daten

Die Dieselmotoren in der Baureihe decken eine Leistungsspanne von 90 PS aus 1,6 Liter Hubraum bis 184 PS im 2.0 TDI RS ab, der anders als der sportlichste Benziner auch mit Allrad und Sechsgang-DSG bestellt werden kann. Dieser kommt auf 230 PS und ist damit der stärkste Octavia, den es je gab: Er sprintet in 6,7 Sekunden auf Tempo 100 (Combi: 6,8) und ist bis zu 250 km/h schnell. Zugleich ist er mit 6,5 Litern Super Normverbrauch (CO2-Ausstoß: 149 g/km) aber auch die durstigste Version. Topwerte in dieser Hinsicht liefert der 1.6 TDI mit 90 PS, der sich in beiden Karosserievarianten nach Norm mit 4,0 Litern Diesel zufrieden gibt (CO2-Ausstoß: 105 g/km). Wirtschaftlicher und umweltbewusster ist nur der CNG-Octavia unterwegs, der laut Skoda mit 3,7 Kilo Erdgas auskommt (CO2-Ausstoß: 101 g/km). Einziger Dreizylinder ist der 1.0 TSI mit 115 PS. Das Stauvolumen liegt schon bei der Limousine mit 590 Litern auf hohem Niveau, der Kombi fasst noch einmal 20 Liter mehr und lässt sich auf ein Fassungsvermögen von bis zu 1740 Liter erweitern.

  • sparsamer Erdgasmotor
  • Sportversionen im Programm
  • riesiges Stauvolumen
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Test

Test

Seit seinem Start wird der Octavia für sein gutes Raumangebot gefeiert, das immer wieder Bestwerte im Kompaktsegment markiert. Die Verarbeitung ist laut den meisten Tests auf Niveau von Autos der Schwestermarke VW, wobei teilweise Verarbeitungsmängel auffallen. Gleiches gilt für die Technik. Dem Octavia wird sicheres Fahrverhalten bescheinigt, das Doppelkupplungsgetriebe des Konzerns machte anfangs allerdings auch im Octavia mitunter Probleme und ruckelte (was für die neueste, sechsstufige Version ausgeräumt scheint). Als durchzugskräftig aber auch akustisch rustikal gelten die Diesel, bereits die 150-PS-Version wird schon als fast sportlich empfunden. Bei den Benzinern gilt allerdings die Steuerkette mitunter als anfällig. Der Abrollkomfort wird in Tests als ausbaufähig beschrieben, adaptive Dämpfer zum Aufpreis von fast 1000 Euro beheben das Manko. Das Infotainment-System mit edlem 9,2-Zoll-Touchscreen rechnet schnell und bezieht seine Daten in höheren Versionen verlässlich dank LTE-Übertragungsstandard.

  • gute Fahrleistungen
  • Konnektivität auf der Höhe der Zeit
  • Probleme mit älteren DSG-Getrieben
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Preise

Preise

Günstigste Version ist der 1.2 TSI-Benziner mit 86 PS, der als Limousine schon ab 17.450 Euro zu haben ist. Der Kombi kostet jeweils 700 Euro mehr. Der teuerste Benziner ist der 2.0 TSI RS mit 230 PS, für den Skoda mindestens 30.890 Euro verlangt. Teurer ist nur noch der entsprechende Sportdiese 2.0 TDI RS, der mit 184 PS und Allradantrieb ab 36 150 Euro in der Preisliste steht. Ein sechsstufiges DSG-Getriebe, sonst mit 1700 Euro extra zu bezahlen und nicht für alle Motoren verfügbar, ist hier schon verbaut. Günstigster Selbstzünder aber ist der 1.6 TDI mit 90 PS, der in Verbindung mit einem 5-Gang-Handschalter ab 20.910 Euro kostet. Die Erdgasversion 1.4 TSI G-TEC ist mit mindestens 22 250 Euro gelistet.

  • günstige Einstiegspreise
  • DSG nicht für alle Motoren verfügbar
  • teure Sportversionen
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Beschreibung

Serienbeschreibung

Am 3. September 1996 schlug die Stunde Null für Skoda: Der Octavia wurde vorgestellt und hieß den Hersteller unter VW-Führung in der Neuzeit willkommen. Octavia, das war zunächst eine viertürige Kompaktlimousine, die auf der gleichen technischen Basis fuhr wie der Audi A3 und auch der Golf.


Vorderansicht - schräg
Bis heute stilbildend für das neue Auto aus dem Osten ist das Raumangebot.
Seitenansicht

Auch die Motoren übernahm das Kompaktmodell mit Stufenheck aus den Konzernregalen. Wenngleich es sich dabei nicht gerade um die stärksten handelte: Die beiden Benziner kamen auf 75 PS und 125 PS, der zunächst einzige Diesel auf 90 PS.

Den Mehrwert bot das neue Auto aus dem Osten beim Raumangebot, womit er stilbildend für die Marke werden sollte. Auf 4,51 Metern bot der Kofferraum 528 Liter Volumen, unerreicht in der Klasse damals, der 1998 nachgereichte Kombi brachte es sogar auf 548 Liter. Der hatte schon einige praktische Details zu bieten, wie sie Skoda später unter dem Slogan „Simply Clever“ vermarkten sollte: Im Laderaum gab es Gleitschienen, 12-Volt-Steckdose und seitliche abschließbare Staufächer.

Die RS-Sportversion mit 180 PS kommt

Das Motorenangebot wurde im Laufe der Jahre ausgebaut. Je nach Hubraum, Jahrgang und Ausführung schöpften die Benziner aus 1,4 bis 2,0 Litern Hubraum 60 PS bis 180 PS in der Sportversion RS, die nach dem Facelift der Baureihe ab 2001 zunächst als Stufenheck, später als Kombi verfügbar war. Die 1,9-Liter-Diesel bildeten ein Spektrum von 68 PS bis 130 PS ab.

Eine bis heute beliebte Spielart des Octavia debütierte 1998 aus dem Pariser Autosalon: die Schlechtwegeversion im Offroad-Look, damals noch mit dem Beinamen Country (heute Scout) versehen. Das Modell fuhr als erster Octavia mit einem Allradantrieb, mehr Bodenfreiheit und bekam innen eine Lederausstattung spendiert. Auch wenn er damit um einiges teurer wurde, untergrub er Skodas Ruf als Hersteller preislich günstigerer Autos nicht.

Im Jahr 2004 brachte Skoda die zweite Generation des Octavia zum Kunden, zunächst als Stufenheck, ab Herbst erneut als Kombi, von dem es später wieder eine allradgetriebe Geländeversion Scout gab. Ungewöhnlich: Der Basispreis blieb mit 14.490 Euro unverändert, dafür aber gab es ein auf 4,58 Meter gestrecktes Auto, das im Stauraum nunmehr ein Fassungsvermögen von 560 Litern bot (Kombi: 580 Liter). Das war wieder ein absoluter Spitzenwert in der Kompaktklasse. Der Octavia nutzte wie zuvor die gleiche Plattform wie Audi A3 und VW Golf.

Erweitere Sicherheitsausstattung, ESP aber als Extra

Die Ausstattung wurde elementar erweitert: Serienmäßig hatte das Fahrzeug nun sechs Airbags, aktive Kopfstützen sowie ABS an Bord, der Schleuderschutz ESP, heute gesetzlich vorgeschrieben, wurde noch mit 300 Euro extra berechnet. War im Vorgänger nur eine vierstufige Automatik bestellbar, konnten nun sechs Schaltstufen oder das siebengängige Doppelkupplungsgetriebe in Verbindung mit einigen Motoren bestellt werden.

Die Speerspitze kam zum Herbst 2005: der neue RS, mit 200 PS stärker als je zuvor und erhältlich in beiden Karosserievarianten, wobei der Kombi einen Hauch langsamer war. Über die Bauzeit der zweiten Generation waren ansonsten Ottomotoren mit 75 PS bis 160 PS aus 1,2 bis 2,0 Litern Hubraum im Programm, wie beim Vorgänger durchweg Reihenvierzylinder. Auch bei den Dieselmotoren markierte ab 2006 ein RS mit 170 PS die Leistungsspitze. Ansonsten kamen die Selbstzünder der zweiten Modellgeneration auf 105 PS bis 140 PS, bei einem Brennkammervolumen von 1,6 bis 2,0 Litern.

Alternativen mit Gasantrieb

Vor der Modellpflege von 2008 bot Skoda den Octavia erstmals mit einem bivalenten Erdgasmotor an. Wahlweise mit Benzin oder CNG betrieben, kam der 1,6-Liter-Motor auf 102 PS und verbrauchte im Gasbetrieb nur 5,7 Kilogramm CNG. Während eine Elektroversion nur zu Versuchszwecken in einer Kleinserie gebaut wurde, stellte Skoda ab 2009 mit Autogas-Ausführung einen weiteren alternativen Antrieb auf die Räder. Der Octavia LPG leistete 98 PS im Gasbetrieb und konnte wie die CNG-Version wahlweise auch mit Benzin betrieben werden, was der Reichweite nützte.

Zum Generationswechsel von 2012 legte der Octavia erneut ein Größenwachstum auf 4,66 Meter hin, was den Kofferraum auf 590 Liter anschwellen ließ (Kombi: 610 Liter). Wie der Golf VII nutzte der Kompaktwagen der Tschechen nun den Modularen Querbaukasten des VW-Konzerns, was eine Gewichtsreduktion und Einsparungen beim Spritverbrauch mit sich brachte. Die bessere Raumnutzung bedeutete weitere Vorteile wie mehr Platz für die Insassen.

Neben Limousine und Kombi gibt es keine weiteren Spielarten beim Aufbau. Beide werden wieder als das auf 230 PS erstarkte RS-Modell angeboten, das sich neben der gesteigerten Motorkraft durch Sportfahrwerk und leistungsstarkes Soundsystem auszeichnet. Die Kombiversion fährt außerdem erneut als robuster Scout vor – mit höhergelegtem Fahrwerk, Berganfahrhilfe und Offroad-Optik. Und wer sparsam und möglichst emissionsarm unterwegs sein möchte, greift zum 1.4 TSI G-TEC mit Erdgasantrieb, der 3,7 Kilogramm CNG auf 100 Kilometer benötigt (CO2-Ausstoß: 101 g/km).

Konnektivität und Assistenzsysteme, nun auch im Octavia

Mit der Neuauflage ist der Octavia besser ausgestattet als je zuvor. In Sachen Sicherheit serienmäßig sind nun sieben Airbags, darunter erstmals ein Knieairbag (bis zu neun sind möglich) und eine Multikollisionsbremse. Der Fußgängerschutz wurde verbessert, eine City-Notbremse ist verfügbar. Bei den Assistenzsystemen spielt der Octavia in seinem Segment auf der Höhe der Zeit. Bestellt werden können neben einem adaptiven Tempomaten ein Spurwechselassistent und Müdigkeitswarner sowie ein Parkassistent.

Seit dem jüngsten Facelift vom Frühjahr 2017, das vor allem das Autogesicht grimmiger werden ließ, sind außerdem WLAN-Hotspot und LTE-Datenfunk ebenso wie LED-Scheinwerfer und weitere Assistenten wie etwa eine Rangierhilfe für den Betrieb mit Anhänger verfügbar. Es gibt eine elektrische Heckklappe, das Auto warnt beim Ausparken vor Querverkehr und auch eine Notruffunktion ist serienmäßig an Bord. Dazu kommuniziert der geliftete Octavia dank Apple Carplay, Mirror Link und Android Auto mit fast allen Smartphones.