Nissan X-Trail (T32)Seit 2014

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(2 Testberichte)
Nissan X-Trail (T32) Bewertung 3.5/5 basierend auf 2 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Preis
für X-Trail 1.6 DIG-T (Benzin, 163 PS)
Fahrzeugeinordnung

Der X-Trail ist ein Geländewagen, den Nissan bereits seit 2001 anbietet. Bei der jüngsten Auflage mit der internen Bezeichnung T32, die 2014 auf den Markt gekommen ist, hat der Allradler jedoch den Kurs gewechselt. Aus dem rustikalen Arbeitstier ist ein geräumiges Lifestyle-Modell geworden, das zugleich den bisherigen Qashqai+2 ersetzen soll. Deshalb haben die Japaner den Wagen sehr viel modischer gezeichnet als früher, umfangreicher und moderner ausgestattet und zum Beispiel mit der dritten Sitzreihe die Alltagstauglichkeit erhört. Damit konkurriert er nun mit Fahrzeugen wie dem Skoda Kodiaq, dem Hyundai Grand Santa Fe oder dem Kia Sorento.

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Stärken
  • prägnantes Design
  • umfangreiche Sicherheits- und Infotainment-Ausstattung
  • großer Innenraum mit der Option auf sieben Sitzplätze
Schwächen
  • mäßige Fahrleistungen
  • keine vollwertigen Sitze in der dritten Reihe
  • schmale Motorpalette ohne alternative Antriebe
Daten
Motorenwerte
Leistung
120 kW / 163 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
9,7 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
200 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
149 g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
6,4 l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
C

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • Nissan X-Trail T32 Aussenansicht Front schräg statisch schwarz
  • Nissan X-Trail T32 Aussenansicht Front schräg dynamisch orange
  • Nissan X-Trail T32 Aussenansicht Heck schräg statisch Detail Rückleuchte links
  • Nissan X-Trail T32 Aussenansicht Front schräg dynamisch schwarz
  • Nissan X-Trail T32 Aussenansicht Front schräg statisch schwarz
  • Nissan X-Trail T32 Aussenansicht Heck schräg Detail X-Trail Abzeichen
  • Nissan X-Trail T32 Innenansicht statisch Vordersitze und Armaturenbrett
  • Nissan X-Trail T32 Innenansicht statisch Rücksitze
  • Nissan X-Trail T32 Aussenansicht Front schräg statisch orange
  • Nissan X-Trail T32 Aussenansicht Seite statisch orange
  • Nissan X-Trail T32 Aussenansicht Heck schräg dynamisch orange
  • Nissan X-Trail T32 Aussenansicht Heck schräg statisch Heckklappe geöffnet
  • Nissan X-Trail T32 Aussenansicht Heck schräg statisch rot
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Mit dem X-Trail (T32) hat Nissan dem erfolgreichen Qashqai eine familienfreundliche und besonders praktische Variante zur Seite gestellt, die dem alten Qashqai+2 stilistisch deutlich überlegen ist. Weil das Auto zudem viel Transport-Kapazität und hohe Anhängelasten bietet, eignet es sich auch für gewerbliche Nutzer.

Die technische Grundausstattung mit Assistenzsystemen und Elektronik war zum Zeitpunkt der Premiere vorbildlich. Doch für die Motoren haben sich die Japaner viel Kritik eingehandelt: Weil der X-Trail konsequent auf Downsizing setzt, sind sie kleiner als bei der Konkurrenz und gelten Kritikern als zu schwach und zu langsam für diese Fahrzeugklasse.

Communitybewertungen

5 Sterne
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4 Sterne
2
3 Sterne
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2 Sterne
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1 Sterne
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Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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onlinemotor am 9. Februar 2015

„Mir hat der neue X-Trail sehr gut gefallen. Beim Motor kann man vielleicht zukünftig weitere Alternativen nachschieben ??? Einer der Konkurenzkandidaten ist der RAV4 von Toyota.“

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onlinemotor am 13. Oktober 2015

„leichter SUV der für winterliche Bedingungen und zumindest Schlechtwege-Verhältnisse ausreichend gerüstet ist. Optik und Technik passt!“

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Motoren

Motoren

Die Motorpalette ist schlank und das Leistungsband schmal. Es gibt den X-Trail nur mit einem 1,6 Liter großen Benziner mit 163 PS sowie mit zwei Dieseln von 1,6 oder 2,0 Litern Hubraum und 130 oder 177 PS. Geschaltet wird von Hand oder mit einer stufenlosen Automatik und für die Diesel gibt es alternativ zum Front- auch Allrad-Antrieb.

Mit diesen Motoren sind Geschwindigkeiten zwischen 180 und 204 km/h möglich. Der Verbrauch liegt je nach Motor-, Antriebs- und Getriebekonfiguration zwischen 4,9 Litern Diesel und 6,4 Litern Benzin. Alternative Antriebe sind nicht im Programm.

  • ein Benziner und zwei Diesel
  • Start-Stopp-Automatik für alle Varianten
Motordetails anzeigen
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Sicherheit

Sicherheit

Sicherheit wird beim Nissan X-Trail großgeschrieben. Der Geländewagen ist deshalb mit sechs Airbags nicht nur bei der passiven Schutztechnik auf der Höhe der Zeit. Er bietet außerdem eine Reihe luxuriöser Extras wie LED-Scheinwerfer oder den Around-View-Monitor für bessere Rundumsicht beim Rangieren und unterstützt den Fahrer mit zahlreichen Assistenzsystemen: Die Notbremsautomatik, die Geschwindigkeitsregelung, die Spurführung und die Verkehrszeichenerkennung sind immer an Bord. Technologien wie die Überwachung des Querverkehrs beim Parken, die Müdigkeitserkennung und den elektronischen Blick in den toten Winkel gibt es gegen Aufpreis. Auch der optionale Allradantrieb ist je nach Straße und Saison ein Sicherheitsargument.

  • Notbremsautomatik
  • Verkehrszeichenerkennung
  • Tempomat
Sicherheitsausstattung anzeigen
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Ausstattung

Ausstattung

Bei der Ausstattung hat der X-Trail-Käufer die Qual der Wahl: Zwischen der Einstiegsversion Visia, den mittleren und oft nur im Styling oder im Detail verschiedenen Versionen Acenta, N-Connecta und N-Vision oder der Top-Variante Tekna, die dann mit zahlreichen Assistenzsystemen, LED-Scheinwerfern und einem umfangreichen Infotainment-Programm aufwartet.

Allerdings ist schon die Basisausstattung vergleichsweise umfangreich und umfasst unter anderem elektrische Fensterheber reihum, den Tempomat mit Begrenzer sowie eine elektrische Parkbremse und ein Infodisplay im Cockpit.

Bei der Top-Version ist von den LED-Scheinwerfern über die Navigation bis zu den Assistenzsystemen schon alles an Bord und man kann lediglich ausgewählte Extras wie den Metallic-Lack (600 Euro), die dritte Sitzreihe (800 Euro) oder den Allradantrieb (2000 Euro) dazu bestellen.

Zur Serienausstattung gehören:

  • Tempomat und -begrenzer
  • Klimaanlage
  • elektrische Parkbremse
Ausstattungsdetails anzeigen
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Der Nissan X-Trail ist einer der großen Geländewagen in der Kompaktklasse und konkurriert deshalb eher mit Fahrzeugen wie dem Skoda Kodiaq, dem Kia Sorento oder dem Hyundai Santa Fe als mit dem VW Tiguan oder dem Toyota RAV-4. Rund 26 Zentimeter länger als sein kleiner Bruder Qashqai und damit geräumig genug für eine optionale dritte Sitzreihe, zielt der Nissan auf Familien mit mehr Nachwuchs oder erweitertem Platzbedarf.


Vorderansicht - schräg
Die Preise liegen etwa 2000 Euro über dem Qashqai auf dem Niveau des Skoda Kodiaq.
Seitenansicht

Wegen seines großen Kofferraums von 550 bis 1982 Litern und einer Anhängelast von bis zu zwei Tonnen eignet er sich auch für Freizeitsportler mit viel Ausrüstung oder für Gewerbetreibende mit üppigem Materialbedarf.

Es gibt den X-Trail mit einem 163 PS starken Benziner und zwei Dieseln, die 130 oder 177 PS leisten und beide auch mit Allradantrieb gekoppelt werden können. Dank kleiner Hubräume und serienmäßiger Start-Stopp-Automatik sind alle Motoren vergleichsweise sparsam und kommen auf Normwerte zwischen 4,9 und 6,4 Litern. Dafür allerdings gehört der X-Trail nicht zu den schnellsten und schafft selbst mit dem stärksten Motor maximal 204 km/h. Kritik mussten die Japaner auch für den Einsatz eines stufenlosen Getriebes anstelle einer konventionellen Automatik einstecken.

Das Design ist sportlich-frisch, die Ausstattung sehr modern. Neben einem vorbildlichen Paket für die passive Sicherheit gibt es deshalb zu Preisen ab 24.990 Euro in den insgesamt fünf Ausstattungsvarianten auch ein umfangreiches Angebot an Assistenzsystemen, eine zeitgemäße Kamera-Überwachung mit 360-Grad-Panorama und die in diesem Segment noch nicht durchgehend gebräuchliche LED-Beleuchtung.

Die Preise liegen etwa 2000 Euro über dem Qashqai und bewegen sich auf dem Niveau des Skoda Kodiaq. Die Konkurrenten aus Korea sind alle etwas teurer, haben aber auch stärkere Motoren und sind teilweise deutlich besser ausgestattet.

Fazit zum Nissan X-Trail

Schnittig gezeichnet und trotzdem geräumig – so gibt der Nissan X-Trail den praktischen großen Bruder des erfolgreichen Qashqai und rundet das Geländewagen-Programm der Japaner nach oben hin ab. Bei Ambiente und Ausstattung kann er es mit den wenigen Konkurrenten in diesem Format gut aufnehmen, doch beim Antrieb geben sich die Japaner gar zu vernünftig. Motoren mit 1,6 oder 2,0 Litern Hubraum, maximal 177 PS, höchstens 204 km/h und dann auch noch eine stufenlose Automatik – wer vor allem Fahrspaß sucht, ist beim X-Trail nicht an der besten Adresse. Wer dagegen eine trendige Alternative zum kompakten Kombi oder Van als rationales Familienauto sucht, trifft mit dem X-Trail eine gute Wahl.

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