Mitsubishi ASX (GAO)

Schrägheck20102012
Gebraucht ab
2.399 €
Leasing ab
188 €
Fahrzeugeinordnung

Mittlerweile gehört der Mitsubishi ASX zu den dienstältesten Kompakt-SUVs. Seine Premiere hatte der 4,30 Meter lange Japaner, dessen Kürzel für Active Sport Crossover steht, bereits 2010. Im Jahr 2012 gab es ein dezentes Facelift, das sich auf optische Retuschen vor allem im Frontbereich beschränkte. Ab 2012 wurden auch die im Prinzip baugleichen Citroën C4 Aircross und Peugeot 4008 bei Mitsubishi produziert.

Für das Modelljahr 2017 bekam der ASX das neue Familiengesicht Dynamic Shield. Der ASX gehört zu den grundsoliden und eher unauffälligen Kompakt-SUVs, dessen Stärken in der Alltagstauglichkeit und vernünftigen Preisen liegen. Hier konkurriert er vor allem mit den anderen fernöstlichen Wettbewerbern wie Mazda CX-5, Nissan Qashqai, Hyundai Tucson oder Kia Sportage.

Stärken
  • einfache Bedienung
  • komfortables Fahrwerk
  • gute Serienausstattung
Schwächen
  • wenig Extras zur Auswahl
  • wenig Innenraumvariabilität
  • nur eine Farbe ohne Aufpreis
Beta
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Aktuelle Angebote

Leistung
110 kW / 150 PS
0 - 100 km/h
9,7 s
Höchstgeschwindigkeit
200 km/h
CO2-Ausstoß (komb.)*
145 g/km
Verbrauch (komb.)*
5,5 l/100km
Energieeffizienzklasse*
C

Design

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der Mitsubishi ASX ist ein Fall für den zweiten Blick. Er ist eher unauffällig, sieht aber bei genauem Betrachten nicht schlecht aus. Der lange Radstand und die harmonischen Proportionen sprechen für ihn. Das Interieur ist solide und sehr einfach zu bedienen. Das Fahrwerk ist komfortabel, der Kofferraum mit 419 Litern ausreichend groß und gut zu beladen. Selbst der Kauf ist einfach, denn zu den drei Motorversionen und drei Ausstattungsvarianten gibt es kaum zusätzliche Extras.

Testberichte

ADAC Auto-Test

Testergebnis vom 1. Dezember 2011
ASX 1.6 ClearTec Intense 2WDFünftüriges SUV der Mittelklasse (86 kW / 117 PS)
Testbericht lesen
  • ADAC-Urteil Technik/Umwelt
    rating
    2,5
  • ADAC-Urteil Autokosten
    rating
    1,7
Karosserie/Kofferraum 2,8
Innenraum 2,5
Komfort 2,5
Motor/Antrieb 2,9
Fahreigenschaften 3
Sicherheit 2,2
Umwelt/EcoTest 1,8
ADAC-Urteil Technik/Umwelt 2,5
ADAC-Urteil Autokosten 1,7

Motoren

Drei Motorversionen bietet Mitsubishi für den ASX. Der einzige Benzinmotor, ein 1,6-Liter-Vierzylinder mit 117 PS und Frontantrieb, ist zugleich der günstigste Einstieg in die Modellreihe. Der 114 PS starke Diesel, ebenfalls mit 1,6 Liter Hubraum, bietet ähnliche Fahrleistungen, kann dazu auch mit Allradantrieb kombiniert werden. Topmodell ist der 2,2-Liter-Diesel mit 150 PS, der nur mit Allradantrieb und 6-Gang-Automatikgetriebe ausgeliefert wird. Der sparsamste unter den drei Antrieben ist der kleine Diesel mit Frontantrieb und 6-Gang-Schaltgetriebe.

  • Vierzylinder (Benzin und Diesel)
  • Berganfahrhilfe

Motordetails anzeigen

Sicherheit

Die serienmäßige Sicherheitsausstattung des Mitsubishi ASX umfasst sieben Airbags und eine Berganfahrhilfe. Optional gibt es noch eine Rückfahrkamera ab der Plus-Ausstattung und eine Einparkhilfe hinten bei der Top-Ausstattung. Weitere Assistenzsysteme sind nicht im Angebot. Hier macht sich das Alter des seit 2010 angebotenen ASX bemerkbar.

  • sieben Airbags
  • Berganfahrhilfe
  • Rückfahrkamera und Einparkhilfe hinten als Option
Fünf Sterne gab es beim Crashtest von Euro NCAP für den Mitsubishi ASX und dazu 86 Prozent für die Insassensicherheit, 78 Prozent bei der Kindersicherheit und relativ bescheidene 60 Prozent bei der Fußgängersicherheit. Die Bewertungskriterien wurden allerdings zwischenzeitlich verschärft.
Serienmäßig besitzt der ASX eine gute passive Sicherheitsausstattung inklusive sieben Airbags mit einem Knieairbag für den Fahrer. Allerdings gibt es außer einer serienmäßigen Berganfahrhilfe sowie einer Einparkhilfe hinten und Rückfahrkamera als Option keine weiteren Assistenzsysteme.

Ausstattung

Der einzige Benzinmotor beim Mitsubishi ASX ist das preisgünstige Einstiegsmodell. Für den 1,6 Liter mit 117 PS und Frontantrieb zahlt man mit der Basisausstattung ab 19.490 Euro. Sehr viel mehr kann es preislich in dieser Version nicht werden, da es nur die Metalliclackierung als Extra gibt. Mehr Komfort bieten die beiden höheren Ausstattungen Plus und Top. Bei der Top-Ausstattung sind sogar Ledersitze und Navigationssystem serienmäßig. Die beiden Dieselmotoren gibt es erst ab der Plus-Ausstattung.

Zur Serienausstattung gehören:

  • Klimaanlage
  • Berganfahrhilfe
  • Audioanlage
Lange Preislisten mit vielen Extras gibt es beim Mitsubishi ASX nicht. Die Auswahl in Sachen Ausstattung beschränkt sich auf drei verschiedene Varianten und einer einzigen Option – der Metalliclackierung für 550 Euro. Zur Wahl stehen neben der Basis-Ausstattung, die es nur mit dem 1,6-Liter-Benzinmotor gibt, die Version Plus und Top. Bereits die Basis-Ausstattung ist gut bestückt mit Klimaanlage, elektrischen Fensterhebern vorne und hinten, höhenverstellbarem Fahrersitz und Audioanlage. 4.000 Euro Aufpreis kostet die nächst höhere Variante Plus, die viele Extras wie 18-Zoll-Leichtmetallräder, Klimaautomatik, Rückfahrkamera und Nebelscheinwerfer integriert.
In der höchsten Ausstattung Top für weitere 4.000 Euro Aufpreis sind dann auch luxuriöse Extras wie Lederausstattung, Sitzheizung und ein Navigationssystem dabei. Die beiden Dieselversionen gibt es erst ab der Version Plus. Der teuerste ASX ist die Version mit 2,2-Liter-Diesel, Allradantrieb, 6-Gang-Automatik und Top-Ausstattung für 34.490 Euro. Ärgerlich, dass Mitsubishi nur die Farbe Weiß ohne Aufpreis anbietet. Alle anderen Lackierungen kosten 550 Euro extra.
Serienausstattung:
  • CD-Audiosystem
  • elektrische Fensterheber rundum
  • Klimaanlage
Zusätzlich in ASX Plus:
  • Klimaautomatik
  • Bluetooth-Freisprecheinrichtung
  • 18-Zoll Leichtmetallräder
  • Nebelscheinwerfer
  • Smart-Key System
  • Rückfahrkamera
Zusätzlich in ASX Top:
  • Lederausstattung
  • Navigationssystem
  • Sitzheizung vorne
  • Panorama-Glasdach
  • Rückfahrwarner
  • Xenon-Scheinwerfer

Modellbeschreibung

Der Mitsubishi ASX ist ein unauffälliges dafür alltagstaugliches Kompakt-SUV, das trotz Facelift in puncto Technik und Assistenzsystem schon etwas in die Jahre gekommen ist.


Weißer SUV, Seitenansicht, auf transparentem Hintergrund.
Sicherheitsausstattung nicht mehr auf Höhe der Zeit.
Weißer SUV, Mitsubishi Outlander, seitliche Frontansicht, auf weißem Hintergrund.

Seit 2010 ist der Mitsubishi ASX auf dem Markt. Trotz des fortgeschrittenen Alters zählt er immer noch zu den meistverkauften Modellen von Mitsubishi. Das dürfte an seinem fast zeitlosen und unauffälligen Design liegen, aber auch an den guten Alltagsqualitäten. Er bietet mit 4,36 Metern Länge reichlich Platz, dazu noch einen 419 Liter großen Kofferraum, der mit umgeklappten Rücksitzen auf 1219 Liter erweitert werden kann.

Sein betont komfortorientiertes Fahrwerk, das übersichtliche Interieur und die einfache Bedienung machen ihn auch für Käufer ohne expliziten Technik-Bezug oder Lifestyle-Attitude interessant.

Einstiegsversion mit 114 PS und Frontantrieb ab 19.490 Euro

Sehr einfach gestaltet sich beim ASX auch die Auswahl des passenden Modells. Für das kleinere Budget empfiehlt sich die Benzinvariante mit 1,6-Liter-Vierzylinder und 117 PS samt Frontantrieb und Schaltgetriebe ab 19.490 Euro. Diese Version liegt preislich auf dem Niveau von Nissan Qashqai und Kia Sportage, die aber moderner und teils besser ausgestattet sind.

Wer sparsam fahren will, dürfte den kleineren Diesel mit 114 PS bevorzugen, der die besten Verbrauchs- und Emissonswerte zeigt. Topmodell der Baureihe ist ein 2,2-Liter-Diesel mit 150 PS, der immer mit Allradantrieb und Automatik ausgerüstet, die 30.000-Euro-Marke überspringt. Dazu gibt es nur drei Ausstattungslinien von Basis über Plus bis Top.

Sicherheitsausstattung ist nicht mehr ganz aktuell

Trotz des insgesamt positiven Bildes des Mitsubishi ASX, der sich technisch übrigens viele Komponenten mit Citroën C4 Aircross und Peugeot 4008 teilt, kann er sein fortgeschrittenes Alter nicht verhehlen. So ist die Sicherheitsausstattung trotz der sieben Airbags wegen weitgehend fehlender Assistenzsysteme nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit. Hier bieten jüngere Konkurrenten wie Hyundai Tucson, Kia Sportage, Nissan Qashqai oder Ford Kuga deutlich mehr.

Fazit zum Mitsubishi ASX

Mehr als eine Million Exemplare des ASX hat Mitsubishi seit 2010 produziert und verkauft. Ein gefälliges Kompakt-SUV mit genau den Qualitäten, die man in dieser Kategorie erwartet. Man sitzt hoch, hat reichlich Platz, einen ordentlichen Kofferraum, der sich von 419 auf 1219 Liter erweitern lässt. Der ASX fährt sich problemlos, bietet reichlich Komfort und fällt kaum auf. Ein Auto für Leute, die gerne einen überschaubaren SUV fahren wollen und auf Show verzichten können.

Der einzige Benzinmotor ist zwar mit seinen 117 PS nicht gerade ein Sprinter, lockt aber mit günstigen Listenpreisen. Der kleine Diesel mit 114 PS verbraucht am wenigsten, und der größere Diesel mit 150 PS, Allradantrieb und Automatik bietet den größten Komfort und Spaß. Wer sich dann noch die teuerste Top-Ausstattung leistet, genießt sogar richtigen Luxus. Und das ganz ohne aufzufallen.

Aktuelle Angebote

Rückrufinformationen

Sicherheitsrückrufe des Herstellers und des Kraftfahrt-Bundesamtes für dieses Fahrzeugmodell.
Rückruf-Nr.DatumBetroffenes SystemModelljahreDetails
  • 14480R01.11.2024Teile im Verkehrsraum2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019
    Identifikationsnummer
    14480R
    Hersteller-Rückrufcode
    R30432
    Betroffene Einheiten
    11.284
    Riss in der Schalldämpferspitze kann dazu führen, dass sich das Endrohr vom Fahrzeug löst und in den Verkehrsraum fällt.
  • 1093813.10.2021Fehlerhafte Erkennung von Objekten durch den Frontkollisionsassistenten.2017, 2018, 2019, 2020, 2021
    Identifikationsnummer
    10938
    Hersteller-Rückrufcode
    R30409, ENL-21-014-SR
    Betroffene Einheiten
    49.388
    Fehlerhafte Erkennung von Objekten durch den Frontkollisionsassistenten.
  • 1073812.04.2021Aufgrund von Korrosion im Bereich der Feststellbremse kann es zu unbeabsichtigten Fahrzeugbewegungen kommen.2014, 2015, 2016
    Identifikationsnummer
    10738
    Hersteller-Rückrufcode
    R30404
    Betroffene Einheiten
    6.928
    Aufgrund von Korrosion im Bereich der Feststellbremse kann es zu unbeabsichtigten Fahrzeugbewegungen kommen.
  • 856029.01.2019Durch eine fehlerhafte Programmierung zur Erkennung des Batterieladezustandes kann es bei der Verwendung des Start-Stopp-Systems zu einem Motorausfall kommen.2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018
    Identifikationsnummer
    8560
    Hersteller-Rückrufcode
    R30376
    Betroffene Einheiten
    96.590
    Durch eine fehlerhafte Programmierung zur Erkennung des Batterieladezustandes kann es bei der Verwendung des Start-Stopp-Systems zu einem Motorausfall kommen.
  • 835221.11.2018Fehlerhafte Konstruktion innerhalb des Riementriebs kann zum Bruch der seitlichen Riemenführung am Riemenspanner und in der Folge zu einem Motorenausfall führen.2008, 2009, 2010, 2011, 2012
    Identifikationsnummer
    8352
    Hersteller-Rückrufcode
    R30355 (18-029-SR)
    Betroffene Einheiten
    3.946
    Fehlerhafte Konstruktion innerhalb des Riementriebs kann zum Bruch der seitlichen Riemenführung am Riemenspanner und in der Folge zu einem Motorenausfall führen.