Nissan Pulsar (C13)Seit 2014

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(3 Testberichte)
Nissan Pulsar (C13) Bewertung 3.4/5 basierend auf 3 Testberichte.
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  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Fahrzeugeinordnung

Mit dem Pulsar hat sich Nissan im Herbst 2014 in der Kompaktklasse zurückgemeldet. Nachdem die Japaner zuvor vor allem auf Crossover-Modelle wie den Qashqai oder den X-Trail gesetzt und auf Drängen der Händler den Tiida aus Mexico importiert hatten, wurde der Pulsar mit der internen Bezeichnung C13 in Europa für Europa entwickelt. In der Tradition des Almera, mit dem Nissan in der Kompaktklasse lange zu den tonangebenden Importmarken gezählt hatte, positioniert sich der Pulsar gegen Konkurrenten wie den VW Golf, den Renault Mégane oder den Toyota Auris.

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Stärken
  • großzügiger Innenraum
  • sparsame Motoren
  • gute Rundumsicht
Schwächen
  • konservatives Design
  • wenig Auswahl bei den Motoren
  • keine alternativen Antriebe
Daten
Motorenwerte
Leistung
85 kW / 116 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
12,7 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
185 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
119 g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
5,1 l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
B

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • Nissan Pulsar C13 Aussenansicht Seite statisch weiss
  • Nissan Pulsar C13 Innenansicht statisch Vordersitze und Armaturenbrett beifahrerseitig
  • Nissan Pulsar C13 Aussenansicht Heck schräg statisch Detail Rückleuchte links weiss
  • Nissan Pulsar C13 Innenansicht statisch Vordersitze und Armaturenbrett
  • Nissan Pulsar C13 Aussenansicht Heck schäg dynamisch blau
  • Nissan Pulsar C13 Aussenansicht Heck schräg dynamisch weiss
  • Nissan Pulsar C13 Aussenansicht Front dynamisch weiss
  • Nissan Pulsar C13 Front schräg statisch Studio blau
  • Nissan Pulsar C13 Aussenansicht Front schräg statisch weiss
  • Nissan Pulsar C13 Aussenansicht Front schräg dynamisch blau
  • Nissan Pulsar C13 Aussenansicht Seite schräg statisch blau
  • Nissan Pulsar C13 Aussenansicht Heck schräg statisch Studio blau
  • Nissan Pulsar C13 Aussenansicht Front schräg statisch Studio Detail Scheinwerfer rechts blau
  • Nissan Pulsar C13 Aussenansicht Seite schräg statisch blau
  • Nissan Pulsar C13 Aussenansicht Heck statisch Heckklappe geöffnet blau
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Im Vergleich zu den übrigen Nissan-Modellen gilt er Pulsar (C13) als eher konservatives, etwas langweiliges Auto. Doch in der Kompaktklasse soll er vor allem Kunden ansprechen, die mehr Wert auf die inneren Werte als den schnittigen Auftritt legen. Dort punktet der Pulsar mit einem üppigen Platzangebot und einer modernen Elektronikausstattung.

Kritisiert wird neben dem wenig inspirierten Design vor allem die schlanke Antriebspalette mit der geringen Auswahl an Motoren und Getrieben. Außerdem hat Nissan für den Pulsar keine alternativen Antriebe im Programm.

Communitybewertungen

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4 Sterne
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3 Sterne
1
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Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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VincentVEGA_ am 5. Januar 2017

„Der Pulsar ist ein gelungenes Fahrzeug. Seine Stärken liegen in der überdurchschnittlich guten Raumausnutzung, die ihn zum vollwertigen Familienwagen qualifiziert. Die haptische Qualität muss sich nicht verstecken, dazu ist er leise und bremst gut. Aufgrund der größeren Höhe und dem damit verbundenen leichten Einstieg sowie den bequemen Sitzen würde ich den Pulsar vor allem älteren Leuten empfehlen, die keinen SUV wollen. Hier kann er auch mit seiner recht gute Übersichtlichkeit und der komfortabel arbeitenden Automatik punkten. Sein größtes Argument dürfte jedoch der angemessene Preis sein, der spürbar unter deutschen Wettbewerbern liegt, erst recht, wenn man alle Ausstattungen in die Berechnung inkludiert. Da schlägt er sogar den schon recht reell eingepreisten Astra bei Weitem.“

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toddi1961 am 12. August 2015

„Super Ausstattung für faires Geld Werkstatt und Service könnte besser sein“

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grecksen am 10. Januar 2016

„Wegen des Fahrersitz . Dauerndes Aufsetzen wegen vorderer Lippe Der LED Problematik Vor allem auch wegen des schlechten Service.“

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Motoren

Motoren

Nissan bietet für den Pulsar (C13) lediglich drei Motoren an: Zwei Turbo-Benzin-Direkteinspritzer mit 1,2 oder 1,6 Liter Hubraum und 115 PS oder 190 PS sowie einen Common-Rail-Diesel mit 1,5 Liter Hubraum und 110 PS. Damit erreicht der Fünftürer je nach Motor- und Getriebevariante Spitzengeschwindigkeiten zwischen 185 und 217 km/h und Norm-Verbrauchswerte von 3,6 Litern beim Diesel und bis zu 5,9 Litern bei den Benzinern. Geschaltet wird von Hand mit sechs Gängen oder stufenlos mit einer Automatik – der Antrieb erfolgt ausschließlich über die Vorderräder.

  • zwei Benziner und ein Diesel mit 110 bis 190 PS
  • Start-Stopp-Automatik serienmäßig
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Sicherheit

Sicherheit

Die Sicherheitsausstattung des Nissan Pulsar entspricht gehobenem Standard und genügt im Euro-NCAP-Crashtest der Maximalwertung von fünf Sternen. Während das Basismodell aber kaum mehr als die Pflicht erfüllt, gibt es in den gehobenen Modellvarianten eine Reihe von zusätzlichen, vor allem aktiven Systemen wie das Safety Shield, die automatische Notbremse oder den Around View Monitor sowie die LED-Scheinwerfer. Zur serienmäßigen Basisausstattung zählen neben sechs Airbags, Stabilitätssystem und Kindersitz-Vorrüstung unter anderem:

  • Tempomat
  • aktive Spurkontrolle
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Ausstattung

Ausstattung

Fünf Ausstattungslinien stehen für den Nissan Pulsar zur Wahl – von der aufs Wesentliche beschränkten Basisvariante Visia zu Preisen ab 17.990 Euro bis hin zum Top-Modell Tekna für mindestens 24.410 Euro, bei dem nahezu alle Extras von der Navigation über die LED-Scheinwerfer bis hin zu den Ledersitzen Standard sind. Dazwischen stuft Nissan das Modellprogramm mit dem eher auf Optik ausgerichteten Accenta und den beiden funktionalen Varianten N-Connecta mit Navigationssystem und N-Vision mit Around-View-Monitor und Safety Shield ab. Darüber hinaus gibt es gerade einmal zehn Optionen wie Farben und Felgen, die man individuell bestellen kann. Beim Basismodell Visia beschränken sich die Auswahlmöglichkeiten sogar allein auf die Beschaffenheit des Lacks.

Zur Serienausstattung gehören:

  • Klimaanlage
  • Lenkrad-Fernbedienung
  • Radio-CD-Kombination
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Mit konventionellem Design und großzügigen Platzverhältnissen lockt der Nissan Pulsar den rational kaufenden Kompaktwagenkunden, mit Kampfpreisen auch den Schnäppchenkäufer


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Gegenüber den meisten Konkurrenten bietet er einen deutlichen Preisvorteil.
Seitenansicht

Mit Autos wie dem Qashqai war Nissan einer der Schrittmacher beim Siegeszug der Crossover-Modelle, hat dabei aber die eher konservativen, rationalen und sparsamen Kunden in der Kompaktklasse vernachlässigt und sich vor dem Wettbewerb mit dem VW Golf gedrückt. Der erst 2014 eingeführte Pulsar soll dieses Manko beheben und markiert als klassisch gezeichneter Fünftürer mit steilem Heck die Rückkehr der Japaner in die konventionelle Kompaktklasse.

Motorenauswahl zeigt große Lücken

Im Wettbewerb mit VW Golf, Hyundai i30, Renault Mégane oder Opel Astra setzen die Japaner auf ein zurückhaltendes Design, dafür üppige Platzverhältnisse und eine einfache Modellstruktur. Es gibt nur zwei Benzin-Motoren mit 1,2 oder 1,6 Liter Hubraum und 115 oder 190 PS sowie einen 1,5 Liter großen Diesel, der es auf 110 PS bringt. Bis zu 217 km/h schnell und mit Blick auf die Kundschaft eher emotionslos und kompromissbereit abgestimmt, ist der sparsamste Pulsar so auf dem Prüfstand mit 3,6 Litern zufrieden, der durstigste Motor kommt auf einen Normwert von 5,9 Litern.

Es fällt schwer, eine passende Motorvariante zu empfehlen. Der Basis-Benziner ist für ein echtes Einstiegsmodell zu stark, für ein Alltagsauto aber nicht stark genug. Der Sprung zum 190-PS-Benziner ist sehr groß, ohne dass der Pulsar damit ein sportliches Fahrgefühl vermitteln würde. Und der einzige Diesel wiederum ist im Konkurrenzumfeld mit 110 PS etwas zu schwach auf der Brust.

Viele Ausstattungen, wenige Besonderheiten

Die Ausstattung ist eng an die fünf Modellinien Visia, Accente, N-Connect, N-Vision und Tekna geknüpft und bietet wenig Überraschungen. Zu den Besonderheiten zählen der Around View Monitor mit der 360-Grad-Überwachung beim Parken sowie die LED-Scheinwerfer. Was fehlt, sind Extras wie ein Head-Up-Display oder eine automatische Abstandsregelung.

Verkauft wird der Pulsar zu Preisen ab 17.990 Euro und ist damit glatte 2000 Euro billiger als sein Crossover-Cousin Qashqai. Auch gegenüber den meisten Konkurrenten in der Kompaktklasse bietet er bei vergleichbarer Motorisierung einen deutlichen Preisvorteil. Allerdings fehlt ihm ein schwächeres Einstiegsmodell zum echten Kampfpreis.

Fazit zum Nissan Pulsar

Klassisch geschnitten, nüchtern motorisiert, vernünftig ausgestattet und mit 17.990 Euro attraktiv eingepreist – so nimmt Nissan mit dem Pulsar die konservativen Kunden in der Kompaktklasse mit und bietet ihnen eine ebenso preiswerte wie vernünftige Alternative zum Crossover. Während die Japaner dort allerdings mit Modellen wie dem Qashqai und seinem kleinen Bruder Juke zu den Trendsettern zählen, ist der Pulsar ein Nachzügler und wirkt wie eine Pflichtübung: Er bietet alles, was man von einem Kompakten erwartet, hat aber darüber hinaus nicht viel mehr zu bieten.

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