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Mercedes-AMG C-Klasse (W205/S205/C205/A205)

Limousine20142020
Gebraucht ab
6.950 €
Leasing ab
259 €
Fahrzeugeinordnung

Die Mercedes-Benz C-Klasse (Baureihenkennung: W 205) ist in vierter Generation seit 2014 im Einsatz, wobei Mercedes der Limousine 2015 nach dem Kombi (S 205) auch das Coupé (C 205) und 2016 ein Cabriolet (A 205) zur Seite gestellt hat – und für alle vier Karosserievarianten auch gleich drei AMG-Modelle anbietet. Die wichtigsten Rivalen kommen traditionell aus München in Form des BMW M3/M4; bei Audi fehlen nach dem Modellwechsel des A4/A5 im Jahr 2015 noch die RS-Versionen. Auch der Alfa Romeo Giulia QV spielt in dieser Liga mit.

Stärken
  • Sehr gute Fahrleistungen
  • Sportliche Optik
  • Alle Motoren in allen vier Karosserievarianten erhältlich
Schwächen
  • Hohes Preisniveau
  • Magere Serienausstattung
  • Allrad nur bei den Sechszylinder-Modellen
Leistung
270 kW / 367 PS
0 - 100 km/h
4,7 s
Höchstgeschwindigkeit
250 km/h
CO2-Ausstoß (komb.)*
178 g/km
Verbrauch (komb.)*
7,8 l/100km
Energieeffizienzklasse*
-

Design

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

510 PS aus acht Zylindern in einer Mittelklasse-Limousine sind ein Wort – ebenso in einem Kombi, Coupé oder Cabriolet. Mercedes versteht es, Begehrlichkeiten zu wecken, orientiert sich aber beim Preis sehr genau an der Konkurrenz: an BMW M3/M4 bei den Spitzenmodellen, an Audi S4/S5 mit dem neuen AMG-Einstiegsmodell C 43, das kaum geringere Fahrleistungen für deutlich weniger Geld bietet. Um möglichst viele Käufer glücklich zu machen, offerieren die Stuttgarter gleich ein ganzes Dutzend Optionen. Da kann jeder fündig werden.

Motoren

Der neue Einstiegs-AMG mit sechs Zylindern und 367 PS erleichtert den Zugang zu den Sport-Modellen der C-Klasse. Für rund 16.000 Euro weniger als ein C 63 und sogar gut 24.000 Euro weniger als ein C 63 S bietet er kaum schlechtere Fahrleistungen und als Extra noch Allradantrieb. Die Achtzylinder locken allerdings mit dem auch beim neuen 4,0-Liter-Triebwerk vorhandenen Überfluss an Leistung und einem beeindruckenden Sound.

  • AMG-Einstiegsmodell mit V6 und zwei bärenstarke Achtzylinder
  • Allradantrieb nur im AMG C 43
  • Sehr gute Fahrleistungen in allen Versionen

Motordetails anzeigen
test

Sicherheit

Die C-Klasse von Mercedes-Benz bietet einen hohen Sicherheitsstandard, im Euro-NCAP-Crashtest hat sie fünf Sterne erreicht. Die AMG-Versionen verfügen über sehr standfeste Bremsanlagen und durch die sportlichen und in der Dämpfung verstellbaren Fahrwerke über ein sehr sicheres Fahrverhalten. Gegen Aufpreis sind zudem zahlreiche Assistenzsysteme erhältlich, die mit moderner Technik bis zu automatischen Lenkeingriffen den Fahrer unterstützen.

  • Front-, Seiten-, Kopf- und Knie-Airbags
  • Fünf Sterne im Euro-NCAP-Crashtest
  • Zahlreiche Sicherheitsassistenten gegen Aufpreis erhältlich

Ausstattung

Die Serienausstattung der AMG-Modelle der C-Klasse bietet neben den optischen und technischen Bestandteilen der AMG-Pakete ebenso ein paar Enttäuschungen. Zwar sind neben Automatikgetrieben und Klimaautomatik auch elektrische Sitze serienmäßig, dafür bekommen Käufer der Sechszylinder-Modelle – außer im Cabriolet – aber beispielsweise serienmäßig nur Halogen-Scheinwerfer. Für Sitzheizung, ein CD-Laufwerk oder eine Navigationsfunktion müssen sie ebenso zusätzlich in die Tasche greifen wie für das Pre-Safe-System. Gegen Aufpreis sind für alle Modelle noch weitere technische und optische Highlights sowie zahlreiche Assistenzsysteme erhältlich.

  • Zur Serienausstattung gehören:
  • Allradantrieb (nur C43)
  • Klimaautomatik
  • Verstellbares Sportfahrwerk

Modellbeschreibung

Freie Auswahl bietet Mercedes den Interessenten, die in der Mittelklasse ein sportliches AMG-Modell suchen. Drei verschiedene Leistungsstufen und vier unterschiedliche Karosserien sorgen dafür, dass das AMG-Rudel der C-Klasse gleich im Dutzend auftritt.


Kein anderes Modell in der Mittelklasse bietet mehr Leistung als der Mercedes-AMG C 63 S, noch dazu in vier verschiedenen Karosserievarianten.

Zwölf verschiedene AMG-Modelle bietet Mercedes von der C-Klasse an, von der Einstiegslimousine C 43 für rund 60.000 Euro bis zum 510 PS starken Mercedes-AMG C 63 S, wahlweise auch als wind-umtostes Sonnenstudio (Cabrio) oder rasenden Renn-Transporter (Kombi). Mit den Topmodellen nimmt das Mittelklasse-Modell dann mit ein paar Extras schon Kurs auf die 100.000-Euro-Marke, ist dabei aber preislich genau auf Augenhöhe mit den M3/M4 Competition des Münchner Erzrivalen BMW, dem die Stuttgarter in dieser Performance-Liga die Kombi-Variante voraushaben. Audi muss erst noch nach dem Modellwechsel mit den neuen Varianten des RS4 und RS5 nachziehen.


Mercedes C-Klasse bietet gleich zwölf AMG-Modelle

Wer Spaß an purer Kraft und beeindruckendem V8-Sound hat, ist bei den AMG-Modellen C 63 und C 63 S genau richtig, die sich mit zusätzlichen Investitionen optisch insbesondere als Coupé und Cabriolet noch auffälliger als ohnehin schon gestalten lassen. BMW macht fehlende Motorleistung durch geringeres Gewicht wett und hat im Handling damit leicht die Nase vorn.
Doch Mercedes hat sein AMG-Portfolio inzwischen auch nach unten erweitert und ist damit direkt in Konkurrenz zum Audi S4/S5 gegangen, sowohl von der Leistung her als auch vom Preis. Von einem AMG-Zuschlag ist nichts mehr zu spüren. BMW hat in diesem Bereich kein M-Modell im Angebot und unterbietet daher die Rivalen mit den 340i/440i mit dem Ausstattungspaket M Sport um bis zu 3.000 Euro, was sich durch den Verzicht auf Automatik und Allradantrieb noch weiter steigern ließe.

Bis zu 510 PS auch im Cabriolet und im „Renn“-Kombi


Mercedes-intern ist die Einsparung beim AMG C 43 gegenüber den potenten Achtzylinder-Brüdern zwar nicht so riesig wie in den größeren Baureihen, mit 16.000 bis 24.000 Euro aber immer noch erheblich. Dafür muss man auf zwei Zylinder und 109 bzw. 143 PS verzichten, was bei den Fahrleistungen aber kaum ins Gewicht fällt. Als Ausgleich hat der Sechszylinder C 43 den 63ern den Allradantrieb voraus.
Während die AMG-Modelle bei Optik und Fahrwerk serienmäßig einiges zu bieten haben, ist die Grundausstattung ansonsten eher mager, vor allem eingedenk der Preisklasse. Denn die Käufer müssen Lederbezüge, Sitzheizung oder ein Navigationssystem extra bezahlen, ebenso den CD-Einschub für das Serienradio. Wer sich aber mit der langen Aufpreisliste intensiv beschäftigt, kann noch viele interessante und sinnvolle Optionen für die AMG C-Klasse finden.

Fazit zur Mercedes-AMG C-Klasse (W 205/S 205/C 205/A 205)


Mercedes schickt in der Mittelklasse gleich zwölf AMG-Modelle der C-Klasse in den Kampf mit Audi, BMW und dem einen oder anderen Außenseiter – ein Voll-Programm in vier verschiedenen Karosserievarianten. Mit zwei famosen Achtzylinder-Motoren zielen die Stuttgarter auf gut betuchte Kunden, die viel Leistung und Prestige suchen. Mit den Sechszylinder-Varianten hat Mercedes aber auch die Aufsteiger in die Sportwelt im Blick und bietet ein bisschen weniger Performance für deutlich weniger Geld.

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