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Mazda MX-5 (ND)

RoadsterSeit 2015
(27 Bewertungen)
Neu ab
27.940 €
Gebraucht ab
1.900 €
Leasing ab
352,14 €
Fahrzeugeinordnung

Der Mazda MX-5 ist ein zweisitziges Cabrio und der meistverkaufte Roadster weltweit. Die erste Generation wurde 1989 vorgestellt und erinnerte mit ihrem Hinterradantrieb wie auch optisch an klassisch britische Roadster der 1950er und 60er Jahre. Der ursprünglich vor allem für die USA konzipierte und dort unter dem Namen Miata verkaufte MX-5 entwickelte sich weltweit zum Überraschungserfolg und läutete die Renaissance offener Sportwagen ein, die dann von Modellen wie dem BMW Z3/Z4 oder dem Audi TT Roadster fortgeführt wurde.

Der sportliche Japaner wurde in der zweiten und dritten Generation nur behutsam modifiziert, ehe 2015 mit der vierten Generation ein radikaler Bruch erfolgte. Der MX-5 wurde kürzer und wieder leichter und erhielt ein weniger rundliches, deutlich aggressiveres Design, von Mazda mit dem Begriff „Kodo“ bezeichnet.

Erstmals gibt es vom aktuellen Mazda MX-5 ein Schwestermodell mit alternativem Dachkonzept. Der im Herbst 2016 nachgelegte MX-5 RF (für „Retractable Fastback“) verfügt nicht über ein Stoff-, sondern ein festes Dach, das aber per Knopfdruck die Verwandlung in einen Targa erlaubt.

Hauptkonkurrent des MX-5 ist der technisch eng verwandte Fiat 124 Spider, der von Mazda in Auftragsproduktion zusammen mit dem MX-5 in Hiroshima gebaut wird.

Stärken
  • agiles Handling
  • recht sparsame Motoren
  • günstiger Einstandspreis
Schwächen
  • wenig Platz im Innenraum
  • kaum Ablagen
  • dürftige Auswahl an Assistenzsystemen
Leistung
97 kW / 132 PS
0 - 100 km/h
8,6 s
Höchstgeschwindigkeit
203 km/h
CO2-Ausstoß (komb.)*
138 g/km
Verbrauch (komb.)*
6,1 l/100km
Energieeffizienzklasse*
-

Design

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der Mazda MX-5 hatte in den Jahren und Jahrzehnten nach seiner Vorstellung den typischen Weg eines Erfolgsmodells eingeschlagen: Um diesen Erfolg nicht zu gefährden, wurden Grundkonzept und Optik nur sachte verändert, dabei aber Komfort und technische Komplexität kontinuierlich gesteigert. Am Ende hatte der Roadster etwas Speck angesetzt und zeigte nicht mehr die faszinierende Unmittelbarkeit des Ur-Modells.

Mazda gebührt Respekt für die Entscheidung, mit der vierten Generation alles auf Anfang zurückzustellen. Der neue MX-5 ist kürzer und leichter als der Vorgänger, mithin kürzer als der VW Polo und leichter als der leichteste Mini. Kaum ein anderes Auto vermittelt einen so direkten Kontakt zur Straße und, dank seines manuellen Stoffdachs, zur Umgebung überhaupt.

Ob man das neue Design mag, ist freilich Geschmackssache. In den ersten drei Generationen wirke der MX-5 gefällig, aber auch ein bisschen weichgespült. Der Neue zeigt Ecken und Kanten und blickt grimmiger in die Welt, als es die Zauberformel „Kodo“, mit der Mazda das Design bezeichnet, nahelegt.

Testberichte

ADAC Auto-Test

Testergebnis vom 20. April 2016
MAZDA MX-5 SKYACTIV-G 131Zweitüriger Roadster der unteren Mittelklasse (96 kW / 131 PS)
Testbericht lesen
  • ADAC-Urteil Technik/Umwelt
    rating
    2,6
  • ADAC-Urteil Autokosten
    rating
    3,2
Karosserie/Kofferraum 3,9
Innenraum 3,3
Komfort 2,6
Motor/Antrieb 2,1
Fahreigenschaften 2,2
Umwelt/EcoTest 2,5
Sicherheit 1,9

Communitybewertungen

5 Sterne
2
4 Sterne
1
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Karosserie
Antrieb
Fahrdynamik
Komfort
Emotion

Felyxorez
Du suchst "das Beste" Cabrio für Alltag und Spass? Du kannst auf einen Badge mit Ringen, Stern oder Propeller verzichten? Hier bist du richtig.
JulHa
Der MX-5 ist eben einfach Kult als Spaßfahrzeug definitiv zu empfehlen. Zudem ist er eben nicht nur für den reichen Rentner, der sich einen Sportwagen kaufen möchte oder den erfolgreichen Geschäftsmann, sondern für Jedermann gemacht und auch noch erschwinglich.
nbg_lennon
Wieder einmal hat es Mazda geschafft, den aktuell besten Roadster seiner Klasse auf die Räder zu stellen. Die Kombination von Agilität, Kompaktheit und ausreichender Leistung zu diesem Preis ist derzeit unschlagbar.

Motoren

Die beiden im MX-5 lieferbaren Saugbenziner leisten vergleichsweise schmale 131 und 160 PS. Das reicht dank des niedrigen Gewichts aber für dynamische Fahrleistungen. Dazu trägt auch der Umstand bei, dass es sich von der Charakteristik eher um echte Sportmotoren handelt, die nach Drehzahlen gieren. So erreicht der kleinere 131-PS-Motor seine Nennleistung erst bei 7000 U/min. Trotzdem sind beide Motoren keine Säufer. Durchschnittverbräuche von sieben Litern und weniger sind mit etwas Zurückhaltung möglich.

  • Vierzylinder (Benzin)
  • Hinterradantrieb

Motordetails anzeigen

Sicherheit

Vier Sterne im Euro-NCAP-Crashtest sind ein suboptimales Ergebnis. Deswegen ist der Mazda MX-5 aber kein unsicheres Auto, wie 84 Prozent der möglichen Punkte bei der Insassensicherheit belegen. Bei den Assistenzsystemen sollte Mazda aber nachlegen und die wenigen verfügbaren auch den beiden unteren Ausstattungslinien zugänglich machen.

  • vier Airbags
  • Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer
  • aktive Motorhaube für besseren Fußgängerschutz

Ausstattung

Der Mazda MX-5 startet bei verlockenden 22.990 Euro und ist dafür gut ausgestattet. Da Klimaanlage, Radio und Leichtmetallfelgen bereits mit dabei sind, ist dieser Preis kein reines Lockvogelangebot. Auch die übrigen vier Ausstattungslinien bleiben preislich im Rahmen. Wer Leder wünscht, ist mit 25.690 Euro dabei und bekommt zusätzlich Klimaautomatik, Sitzheizung und Spurhalteassistent. Nur auf ein elektrisches Verdeck muss man verzichten – das scheint nicht zum puristischen Anspruch des MX-5 zu passen.

Zur Serienausstattung gehören:

  • Klimaanlage
  • LED-Scheinwerfer
  • Motor-Start-Stopp-Knopf

Modellbeschreibung

Der Mazda MX-5 unternimmt in der vierten Generation einen fast kompletten Neustart. Aus dem mit den Jahren etwas weichgespülten Cabrio wurde wieder ein Roadster im ursprünglichen Sinne: agil, puristisch und kompromisslos.


Der MX-5 fährt sich so, wie er aussieht: agil, leichtfüßig, fast ein wenig giftig.

Der Schwung der Anfangsjahre war dem Mazda MX-5 zuletzt etwas abhandengekommen. Er konnte sich zwar weiterhin mit dem Titel „meistverkaufter Roadster der Welt“ schmücken. Richtig „in“ so wie in den frühen 1990er Jahren war er aber nicht mehr, und Beobachtern fiel es manchmal schwer, die drei bis 2015 gebauten Modellgeneration auseinanderzuhalten.

Aggressives Design

Mazda hat einen radikalen Weg gewählt, um dem Erfolgsmodell neues Leben einzuhauchen. Der MX-5 Roadster der vierten Generation bricht mit der Linie der Vorgänger und bietet auf verkürzter Außenlänge von 3,92 Metern ein Design, das polarisiert. „Kodo“ nennt Mazda die neue Formensprache. Was harmlos klingt, soll Erinnerungen an ein „wildes Lebewesen“ wecken. Dieser Anspruch wird durchaus eingelöst. Wer nicht weiß, dass er einen Mazda vor sich hat, könnte den MX-5 auch für einen kleinen Bruder des Jaguar F-Type halten.

Man kann Mazda nicht vorwerfen, beim äußeren Schein stehengeblieben zu sein. Der MX-5 fährt sich so, wie er aussieht: agil, leichtfüßig, fast ein wenig giftig. Dazu tragen der Hinterradantrieb, die direkte Lenkung, die knackige Schaltung und die Auslegung der kleinvolumigen Motoren bei, die ohne Turbolader auskommen müssen und deshalb auf hohe Drehzahlen angewiesen sind.

Tester, die die beiden Brüder Mazda MX-5 und Fiat 124 Spider miteinander verglichen, attestierten dem Fiat die größere Souveränität, dem Mazda die größere Lebendigkeit.

Wenig Nutzraum

Das puristische Konzept erfordert in der Praxis ein paar Zugeständnisse. Das Verdeck muss manuell betätigt werden, was beim Öffnen aber recht lässig und im Sitzen gelingt und erheblich schneller geht als bei jeder elektrischen Lösung. Ablagen gibt es im Innenraum kaum, und auch der Kofferraum fällt mit 120 Litern laut ADAC-Messung mickrig aus. Schweres Gepäck könnte aber auch gar nicht mitgenommen werden, denn das zulässige Gesamtgewicht der 131-PS-Version beträgt nur 1215 kg.

Fazit Mazda MX-5 (ND) Cabrio

Eines hat Mazda mit der Neuauflage des MX-5 erreicht: Das Design lässt keinen kalt und rückt mit der langen Motorhaube das Layout des Roadsters mit klassischem Hinterradantrieb wieder stärker ins Bewusstsein. Es gibt allerdings nicht wenige Fans des Vorgängers, die das neue Kodo-Design schon zu aggressiv finden und der Front den Gesichtsausdruck eines Pitbulls bescheinigen.

Wer sich mit dem Design anfreunden kann, erhält ein Fun-Mobil, das einen direkten Kontakt zur Straße vermittelt, wie er in Zeiten des SUV-Booms und eines allgemeinen Gewichtszuwachses fast schon vergessen schien. Wem das Design nicht gefällt, der kann auf den gefälligeren Fiat 124 Spider ausweichen, der technisch mit Ausnahme des Motors auch nur ein MX-5 ist. Für den Mazda spricht allerdings die günstigere Kostenbilanz.

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