Mazda 3 Fünftürer (BL)Seit 2009

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(11 Testberichte)
Mazda 3 Fünftürer (BL) Bewertung 3.9/5 basierend auf 11 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Ausstattung
Preis
für 3 1.6 MZR Aut. (Benzin, 104 PS)
Fahrzeugeinordnung

Die fünftürige Schrägheckversion des Mazda3 wird erstmals auf der Bologna Motor Show im Dezember 2008 vorgestellt und ist ab April 2009 auch zu kaufen. Optisch lehnt sich der kompakte Japaner an seinen größeren Bruder Mazda6 (GH) an. Bei fast gleicher Größe wie der Vorgänger fällt der zweite 3er jetzt durch eine deutlich markantere Linienführung auf. Zudem bekommt er einen einteiligen und tieferliegenden Kühlergrill im Stile des Mazda RX-8. Im Herbst 2011 bringen die Japaner eine überarbeitete Version des zweiten Mazda3 auf den europäischen Markt, die neben geänderten Stoßfängern auch Automatik-Versionen bietet – allerdings nur für die Benziner. Als Konkurrenz zum Mazda3 fahren in der Kompaktklasse unter anderem VW Golf, Opel Astra, Ford Focus, Toyota Auris, Citroën C4, Peugeot 308 oder Renault Megane vor.

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Stärken
  • Ordentliche Platzverhältnisse
  • Gute Zuverlässigkeit
  • Sicheres Fahrwerk
Schwächen
  • Unübersichtliches Heck
  • Zu kurze Getriebeübersetzung
  • Automatik nur für Benziner
Daten
Motorenwerte
Leistung
77 kW / 104 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
13,1 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
173 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Mazda3, der Musterschüler mit Note 1: Autotester und TÜV sind stets begeistert ob der Qualitätsanmutung des Golf-Gegners aus Japan – auch im höheren Alter. Die Japaner sind bekannt für ihre stets zuverlässigen Fahrzeuge, der 3er macht da keine Ausnahme. Fahrwerk, Motoren und Sicherheitsausstattung stimmen. Wer nicht gerade die Basisausstattung wählt, der kann auch durchaus komfortabel im Mazda3 reisen. Das Platzangebot ist nicht üppig, aber ausreichend – Gleiches gilt auch für den Kofferraum. Kommt man mit der Optik des Dreiers klar, kann es bei günstigen Gebrauchtpreisen eine richtig gute Autobeziehung werden.

Communitybewertungen

5 Sterne
3
4 Sterne
7
3 Sterne
1
2 Sterne
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1 Sterne
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Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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mazda3driver am 16. Februar 2013

„- gute Verarbeitung - starker Motor(185 PS) - hohe Kundenzufriedenheit - sehr gute TÜV-Statistik - Note 1 bei 100.000km Test von AutoBild (Mazda3 1,6) - scharfes Design - äußerst wenig Innenraumgeräusch - serienmäßig Vollausstattung außer Leder/Navi“

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manudrescher am 27. September 2012

„Wer einen kompakten Sportler mit einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis sucht, kommt eigentlich am MPS nicht vorbei. Derzeit ist ein neuer MPS im Pluspaket (inkl. Xenon,Kurvenlicht,Navi,BOSE + KeylessGo) schon im Bereich 24.000 als Neuwagen erhältlich. Die "günstigeren" Preise der Japaner zeugen auch nicht (mehr) von schlechterer Qualität, sondern ich sehe die Ursache woanders. Bei vielen Autoherstellern kann ich mein Fzg. an sich absolut individuell Konfigurieren. Das kostet vor allem in der Logistik und Co. und wird zwangsweise auf den Kunden umgemünzt. Die Japaner bietet i.d.R. ihre Modelle nur in einigen wenigen Varianten an -> Nichts drin -> fast alles drin -> alles drin. Das spart natürlich Kosten in der Produktion. Andere Hersteller mögen zwar allgemein ggf. etwas "höherwertige" Innenraumausstattungen besitzen...aber ein Fahrzeug muss in erster Linie fahren. Und die Japaner haben schon eindeutig bewiesen, dass sie i.d.R. sehr Langlebige und Problemlose Motoren bauen. Ich würde ihn wieder kaufen“

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KampsZone am 6. September 2016

„Günstig in der Anschaffung und von den Unterhalskosten inkl. Reparatur und Ersatzteilen. Sehr gute Fahreigenschaften, für Anfänger und Profis. Das Fahrzeug ist sicher und das sieht und fühlt man auch. Mazda ist Skandalfrei und hat beinahe keine Rückrufe.“

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Motoren

Motoren

Mit je drei Benziner- und drei Diesel-Motoren ist das Angebot des Mazda3 nahezu identisch mit dem großen Bruder Mazda6. Die Leistungsbreite reicht hier mit 105 bis 185 PS etwas weiter. Als Mazda3 MPS und 260 PS wird der kompakte Japaner sogar zur kleinen Rakete. Die Direkteinspritzer-Benziner sowie die Diesel begnügen sich mit vergleichsweise wenig Kraftstoff, leider erfüllt nur ersterer die Euro-5-Norm. Auch eine Automatik ist – ab 2011 – optional nur für die Benzinmodelle erhältlich. Auf alternative Antriebe und Allrad verzichtet Mazda auch im 3er völlig.

  • Verbrauchsarme Vierzylinder-Motoren
  • Serienmäßig 5- oder 6-Gang-Schaltgetriebe 
  • Automatik nur für Benziner erhältlich, kein Allradantrieb 
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Sicherheit

Sicherheit

Fünf Sterne sind das Maß der Dinge im Euro-NCAP-Crashtest, so auch beim Mazda3. Die Sicherheitsausstattung ist mit ABS samt Bremsassistent, Notbremswarnblinkautomatik, sechs Airbags vorn wie hinten, aktiven Kopfstützen für Fahrer und Beifahrer sowie ESP stets umfangreich. Optional gibt es Licht- und Regensensoren, Reifendruck-Kontrollsystem, Xenon-Scheinwerfer und Einparkhilfen in Paketform.

  • Front-, Seiten- sowie Kopf-Schulter-Airbags 
  • ABS mit Bremsassistent, ESP 
  • Sicherheitskopfstützen vorn
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Ausstattung

Ausstattung

Mazda bietet für den 3er vier attraktive Ausstattungslinien an, zugeschnitten auf jeden Geschmack und Geldbeutel – und jeweils zu recht moderaten Aufpreisen ab 1.200 Euro. Bereits die Basisversion Prime-Line verfügt über elektrische Fensterheber vorn, ein CD-Radio, Infodisplay mit Bordcomputer, einen höhenverstellbaren Fahrersitz sowie Zentralverriegelung mit Fernbedienung. Hinzu kommt stets eine komplette Sicherheitsausstattung.

Zur Serienausstattung gehören:

  • Infodisplay mit Bordcomputer  
  • Elektrische Fensterheber vorn 
  • CD-Audiosystem
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Grundsätzlich sind die Motoren im Mazda3 sparsam – die kurze Getriebeübersetzung allerdings treibt den Spritverbrauch bei flotter Fahrt in die Höhe.


Wie seine größeren Brüder Mazda 5 und 6 absolvierte der 3er Dauertests stets mängelfrei.

Erfolg macht sexy und schreit nach Wiederholung. Entsprechend schwer ist das Erbe, das die zweite Generation des Mazda3 nach dessen Vorgänger und Kassenschlager antritt. Doch obwohl kaum größer, kann der Mazda3 (BL) ab 2009 manches besser. Optisch ist er aufpoliert, mit neuer Sicherheitstechnik versehen und um ein weiteres attraktives Ausstattungspaket reicher. Mazda bietet mit dem 3er in Neuauflage eine interessante Alternative in der Golfklasse. Das behutsame Facelift 2011 macht den kompakten Japaner zudem etwas weicher – zumindest optisch.

Japan-Golf – Größe ist nicht alles

In Sachen Größe hält der Mazda3 in zweiter Generation bewusst Maß. Über die Optik des 5-Türers lässt sich streiten, über dessen Raumangebot und seine Variabilität aber nicht. Hier finden vier Erwachsene samt Reisegepäck dank 430 Liter großem Kofferraum locker Platz – und dies auch noch relativ komfortabel. Wer kann, greift zu den noblen Ausstattungslinien namens Edition oder Sport.

Mazda3 – kompakt, frech, komfortabel

Schon mit seiner Frontpartie im Haifisch-Lock versprüht der Mazda3 eine gewisse Dynamik. Diese setzt sich dank dynamischem Fahrverhalten und eines sicheren Handlings auch beim Fahren fort. Die Japaner vereinen dabei auch in ihrer Kompaktklasse Agilität und Komfort. Etwas knapper bemessen als im großen Bruder Mazda6, lässt es sich im Mazda3 durchaus entspannt reisen. Vor allem dann, wenn einen das etwas unterkühlt wirkende Interieur nicht wirklich stört.

Gleichheit – Motoren wie die Großen

Mazda spendiert seinem 3er das Motorenprogramm der Mittelklasse-Limousine Mazda6. Je drei Saugbenziner und Common-Rail-Diesel, mit einer geringfügig breiteren Leistungsspanne, aber ebenso agil und sparsam. Die 105 bis 185 PS starken 4-Zylinder-Aggregate erfüllen dabei fast jeden Leistungswunsch. Wer es besonders sportlich haben will, der greift zum MPS. Hier herrscht mit 260 PS richtig Feuer unterm Dach – allerdings auch beim Verbrauch: knapp 10 l/100 km Super plus. Nur der 2,0-Liter-Direkteinspritzer-Benziner erfüllt die Euro-5-Norm; Gasantrieb oder Hybrid sind beim Mazda3 dieser Generation noch kein Thema.

 

Fazit zum Mazda3 (BL) 5-Türer, 2009–2013

Der Mazda3 ist eine runde Sache – nicht nur optisch. Ein Angebot für all jene, die eine dynamische Alternative zur europäischen Kompaktklasse à la Golf und Co. suchen. Wem der kleine Benziner reicht, der fährt für deutlich unter 20.000 Euro in der Center-Line-Ausstattung nicht schlecht. Spritzigkeit und fast alle Extras gibt es im Mazda3 Edition – egal ob als Benziner oder Diesel. Und selbst der 260-PS-Kracher Mazda3 MPS erweist sich als sehr sportliche und alltagstaugliche Alternative im Vergleich zur meist viel teureren Konkurrenz. Allen Mazda3-Modellen gemeinsam: beste Verarbeitungsqualität, komfortables Fahrwerk und hohes Sicherheitsniveau. Als Gebrauchten gibt es den Kompakt-Zoom-Zoom zudem für durchaus kleines Geld.