Kia Optima (TF)Seit 2012

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(3 Testberichte)
Kia Optima (TF) Bewertung 3.9/5 basierend auf 3 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Preis
für Optima 2.0 CVVL Automatik (Benzin, 165 PS)
Fahrzeugeinordnung

Die dritte Generation des Kia Optima wurde 2010 auf der New York Motorshow vorgestellt (Generation eins und zwei wurden unter dem Namen Kia Magentis verkauft). Nach Deutschland kam das Modell aufgrund von Lieferengpässen erst 2012. Das erklärt die vergleichsweise kurze Verkaufszeit von drei Jahren. Das Äußere des Optima war vom ehemaligen Audi-Designer Peter Schreyer beeinflusst und deutlich dynamischer als beim Vorgänger. Ein großer Pluspunkt der Mittelklasselimousine war ihre reichhaltige Ausstattung. Die Konkurrenten der südkoreanischen Stufenhecklimousine waren Ford Mondeo, Hyundai i40, Mazda 6, Opel Insignia, Renault Laguna, Toyota Avensis, VW Passat und Skoda Superb.

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Stärken
  • gute Serienausstattung
  • großer Kofferraum
  • verbesserte Qualität
Schwächen
  • etwas unübersichtlich
  • schmale Kofferraumluke
  • etwas träger Diesel in Verbindung mit der Automatik
Daten
Motorenwerte
Leistung
121 kW / 165 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
10,9 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
208 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • Kia Optima TF Facelift Aussenansicht Front schräg dynamisch weiss
  • Kia Optima TF Facelift Aussenansicht Seite schräg dynamisch weiss
  • Kia Optima TF Facelift Innenansicht statisch Vordersitze und Armaturenbrett fahrerseitig
  • Kia Optima TF Facelift Aussenansicht Heck schräg dynamisch weiss
  • Kia Optima TF Facelift Aussenansicht Seite statisch weiss
  • Kia Optima TF Facelift Aussenansicht Front statisch weiss
  • Kia Optima TF Facelift Aussenansicht Heck schräg statisch weiss
  • Kia Optima TF Facelift Aussenansicht Heck statisch weiss
  • Kia Optima TF Facelift Aussenansicht statisch Detail Motor
  • Kia Optima TF Facelift Innenansicht statisch Studio Detail Infotainmentbildschrim
  • Kia Optima TF Facelift Aussenansicht Front schräg statisch weiss
  • Kia Optima TF Facelift Innenansicht statisch Studio Vordersitze und Armaturenbrett fahrerseitig
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Als der Kia Optima 2012 nach Deutschland, hatte die Stufenhecklimousine in Korea (als K5) und in den USA bereits für Aufsehen gesorgt. Die dritte Generation stellte einen großen Schritt nach vorne dar. Sie übertraf den Vorgänger im Design, im Fahrverhalten und bei der Technik. Der Fahrkomfort war ordentlich, die Technik modern und die Ausstattung umfangreich. Allerdings gab es bei der Verarbeitungsqualität Nachlässigkeiten. Die Motorenpalette war im Vergleich zu den Platzhirschen im Segment lückenhaft und der 1,7-Liter-CRDi gierte dieseluntypisch nach Drehzahl. Eine Sonderrolle nahm der Kia Optima Hybrid ein, der mit einem 30 kW starken Elektromotor und dem 2,0-Liter-Benziner eine Systemleistung von 190 PS ermöglichte.

Communitybewertungen

5 Sterne
1
4 Sterne
2
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
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Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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onlinemotor am 18. Dezember 2013

„Mich überzeugt der Antriebsstrang. Der Optima Hybrid bewegt sich wie ein kräftiger Benziner. Man spürt die Mehrleistung der Hybrideinheit.“

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Jambolino007 am 22. März 2015

„Bin mit den Fahrzeug sehr zufrieden, würde ihn jeder Zeit wieder kaufen.“

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Hollister2000 am 25. Juni 2016

„Ein absoluter Hingucker, Top Ausstattung, 7 Jahre Garantie, tolle Automatik, vernünftiger Motor. Preis/Leistungsverhältnis enorm gut. Wer sich in sein Design verliebt und ihn einmal gefahren hat, gibt ihn nicht mehr her! ??????“

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Motoren

Motoren

Für den Kia Optima standen drei Motorisierungen (ein Diesel, ein Benziner, ein Hybridantrieb) zur Auswahl. Die Leistungsbandbreite reichte von 136 PS beim 1,7-Liter-CRDi-Diesel bis hin zu 190 PS in der Hybridversion. Die sparsamste Version war der Diesel mit einem Normverbrauch von 5,1 Litern (CO2-Emissionen 133 g/km). Der 2,0-Liter-Benziner mit 165 PS verbrauchte 7,0 Liter. Die Höchstgeschwindigkeiten rangierten zwischen 192 km/h (Hybrid) und 210 km/h beim Kia Optima 2.0 Benziner. 

  • 6-Gang-Automatik und manuelle 6-Gang-Schaltung
  • Diesel-, Benziner- und Hybridversion 
Motordetails anzeigen
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Sicherheit

Sicherheit

Der Kia Optima bot ein sehr gutes Sicherheitsniveau. Im Euro-NCAP-Crashtest holte der Koreaner im Jahr 2011 die Maximalwertung von fünf Sternen. Vor allem bei der Front- und Seitenkollision schnitt der Optima gut ab. Mit sechs Airbags, inklusive Vorhang-Luftsäcken und aktiven Kopfstützen, bot der Kia Optima eine ebenfalls gute Ausstattung bei der passiven Sicherheit.  

Neben der soliden Karosserie punktete die südkoreanische Mittelklasse-Limousine vor allem mit einer recht hohen Anzahl an aktiven Assistenzsystemen, die aber nicht alle serienmäßig waren. 

Zur Sicherheitsausstattung zählten:

  • sechs Airbags
  • aktive Kopfstützen
  • Gegenlenkunterstützung
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Ausstattung

Ausstattung

Um im hart umkämpften Mittelklasse-Segment mithalten zu können, stattete Kia die dritte Generation des Optima umfangreich aus. Schon die Basisversion enthielt Komfort-Details wie Klimaautomatik, Tempomat und Multifunktionslenkrad. Insgesamt standen drei Ausstattungslinien „Attract“, „Edition 7“ und „Spirit“ zur Auswahl. Der Einstiegspreis für den Kia Optima betrug 24.990 Euro. 

Der Kia Optima Hybrid kostete mindestens 29.990 Euro. Dafür waren unter anderem eine 2-Zonen-Klimaautomatik, ein Audiosystem mit sechs Lautsprechern, beheizbare Außenspiegel und ein Fahrersitz mit elektrischer Lendenwirbelstütze immer schon ab Werk an Bord.

Zur Serienausstattung gehörten:

  • Klimaautomatik
  • Tempomat
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Mit der dritten Generation des Kia Optima gelang den Koreanern aufgrund des deutlich frischeren Designs eine Überraschung. Allerdings war die Baureihe TF in Deutschland nur drei Jahre auf dem Markt, von 2012 bis 2015. 


Vorderansicht - schräg
Überdurchschnittliche Serienausstattung und gutes Sicherheitskonzept.
Seitenansicht

Der 4,84 Meter lange Kia Optima bot großzügige Platzverhältnisse im Innenraum. Auch der Kofferraum war mit einem Volumen von 505 Litern ausreichend bemessen. Allerdings war die Kofferraumluke relativ klein. 

Erstmals ein Hybrid

Drei Motoren standen beim Kia Optima der Baureihe TF zur Wahl – ein Diesel, ein Benziner und erstmals ein Hybridantrieb. Das Leistungsspektrum reichte von 136 PS im 1.7 CRDi-Diesel bis hin zu 190 PS bei der Hybridversion. Der Parallelhybrid kombinierte einen 2,0-Liter-Benziner mit einem 30-kW-Elektromotor und einer 6-Gang-Automatik. Lange Wege konnte man damit rein elektrisch nicht zurücklegen und auch im Normverbrauch war er mit 5,4 Litern nicht der sparsamste Optima. Diese Ehre gebührte dem Diesel mit 5,1 Litern (CO2-Emissionen 133 g/km) Verbrauch. Der 2,0-Liter-Benziner mit 165 PS war mit 7,0 Litern gelistet. 

Das Fahrwerk wurde für den europäischen Markt straffer abgestimmt und die elektrische Lenkung direkter eingestellt. Dennoch ist der Kia Optima alles andere als unkomfortabel, auch grobe Unebenheiten werden zuverlässig abgefedert. 

Großzügige Serienausstattung

Für den Optima standen drei Ausstattungslinien „Attract“, „Edition 7“ und „Spirit“ zur Auswahl. Schon die Basisversion „Attract“ zum Einstiegspreis von 24.990 Euro enthielt unter anderem Extras wie eine Klimaautomatik, einen Tempomat und ein Multifunktions-Lenkrad.

Damit bot der Optima im Vergleich zu seinen Wettbewerbern ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Zumal das Sicherheitskonzept mit sechs Airbags und einigen Assistenzsystemen (nicht alle serienmäßig) ebenfalls gut ausfiel. Das Angebot an gebrauchten Kia Optima der Baureihe TF ist nicht übermäßig groß. Die Preise bei mobile.de reichen von rund 8.500 Euro bis etwa 25.000 Euro. Allerdings sind die Unterhaltskosten aufgrund der recht hohen Versicherungseinstufungen höher als bei manchen Konkurrenten.

Fazit zum Kia Optima (TF)

Mit der dritten Optima-Generation zeigte Kia auch im hart umkämpften Mittelklasse-Segment die Ambitionen, den europäischen Platzhirschen wie VW Passat und Ford Mondeo den Rang abzulaufen. Dazu setzten die Koreaner auf ein dynamischeres Design, eine straffere, wenn auch nicht unkomfortable Abstimmung des Fahrwerks sowie eine umfangreiche Ausstattung.

Auch das Sicherheitskonzept überzeugte, allerdings muss man beim Kia Optima mit etwas höheren Unterhaltskosten rechnen, da die Versicherungseinstufung überdurchschnittlich hoch ist. Ein Verkaufsschlager wurde der Optima dennoch nicht, weswegen auch das Gebrauchtwagen-Angebot übersichtlich ausfällt. 

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