Fiat Punto / Punto Evo (Typ 199)Seit 2009

Vorderansicht - schräg
Rückansicht - schräg
Seitenansicht
Vorderansicht - schräg
Rückansicht - schräg
Seitenansicht
Vorderansicht - schräg
Rückansicht - schräg
Seitenansicht
  • Vorderansicht - schräg
  • Rückansicht - schräg
  • Seitenansicht
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Fahrzeugeinordnung

Der Fiat Punto der dritten Generation (Typ 199) hat eine bewegte Modellgeschichte hinter sich. Er kam 2005 parallel zum zunächst weitergebauten Vorgänger als Grande Punto auf den Markt. 2009 verpasste ihm Fiat ein erstes Facelift und taufte den 4,07 Meter langen Kompaktwagen in Punto Evo um. Im Jahr 2012 folgte eine erneute Modellpflege, bei der die Italiener die Bugpartie wieder eng an das Ursprungsdesign anlehnten. Auch der Name änderte sich noch einmal. So heißt der kleine Italiener seitdem wieder schlicht Punto. Auch wird er nur noch als Fünftürer angeboten.

Der mindestens 12.790 Euro teure Punto konkurriert in der Kleinwagenklasse mit Modellen wie dem Ford Fiesta, Opel Corsa, Peugeot 208, Citroën C3 oder Renault Clio. Wegen seines fortgeschrittenen Alters kämpft er seit Jahren mit rückläufigen Verkaufszahlen.

... mehr
Stärken
  • gutes Platzangebot
  • noch immer modernes Design
  • günstige Einstiegspreise
Schwächen
  • keine Assistenzsysteme
  • schlechter Langsamfahrkomfort
  • gefühllose Lenkung
Design

Design

  • Fiat Punto Evo 199 Innenansicht statisch Studio Rücksitze Vordersitze und Armaturenbrett beifahrerseitig
  • Fiat Punto Evo 199 Aussenansicht Heck schräg statisch Studio blau
  • Fiat Punto Evo 199 Aussenansicht Front schräg statisch rot
  • Fiat Punto Evo 199 Aussenansicht Heck schräg dynamisch rot
  • Fiat Punto Evo 199 Aussenansicht Heck schräg dynamisch rot
  • Fiat Punto Evo 199 Aussenansicht Front schräg statisch rot
  • Fiat Punto Evo 199 Aussenansicht Seite schräg erhöht statisch Studio Detail Glaspanoramadach
  • Fiat Punto Evo 199 Aussenansicht Front schräg dynamisch rot
  • Fiat Punto Evo 199 Innenansicht statisch Studio Armaturenbrett beifahrerseitig
  • Fiat Punto Evo 199 Aussenansicht Front schräg statisch Studio blau
  • Fiat Punto Evo 199 Aussenansicht Front statisch rot
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der Fiat Punto gefällt auch nach über zehn Jahren durch sein zeitloses Design mit der an Maserati-Sportwagen angelehnten Front, den klar strukturierten und sauber gezeichneten Flächen und Linien sowie einem Heck mit hochgesetzten Rückleuchten. Doch die schöne Optik kann die betagte Technik nicht verbergen. Fiat muss im hart umkämpften Kleinwagenmarkt schnell etwas Neues bringen, denn der Punto ist in vielen Belangen deutlich in die Jahre gekommen. Das zeigt sich vor allem am Fehlen moderner Fahrassistenz- und Infotainmentsysteme. Auch die Motoren sind nicht mehr alle taufrisch. Der aus Fiat 500 und Panda bekannte Zweizylinder-Twinair ist zwar hochmodern und ein Unikum im weltweiten Motorenbau. Doch die beiden Zweiventil-Saugbenziner sind schlichtweg veraltet.

Motoren

Motoren

Das Motorenangebot des Fiat Punto ist recht schmal. Es umfasst drei Benziner, einen Diesel und eine Erdgas-Version und endet schon bei 105 PS. Die modernen MultiAir-Motoren, die es zum Beispiel im Fiat 500X auf 140 PS bringen, enthält Fiat dem betagten Kleinwagen vor.

  • Zwei- und Vierzylinder (Benzin), Vierzylinder (Diesel)
  • bivalente Erdgas-Variante „Natural Power“
  • Start-Stopp-Automatik (serienmäßig außer für 1.2 8V und Erdgas-Version)
Motordetails anzeigen
null
Sicherheit

Sicherheit

Der Fiat Punto ist auf dem Sicherheitsstand der 2000er-Jahre stehengeblieben. Assistenzsysteme gibt es nicht, sechs Airbags nur gegen Aufpreis. Darüber hinaus schränken die breiten C-Säulen die Sicht nach schräg hinten stark ein.

  • vier bis sechs Airbags
  • Berganfahrhilfe
Sicherheitsausstattung anzeigen
null
Ausstattung

Ausstattung

Schon in der Basisausstattung MyStyle ist der Punto nicht schlecht ausgestattet. Fünf Türen und eine Klimaanlage gibt es anderswo oft nur gegen Aufpreis. Die zwei fehlenden Seitenairbags lassen sich hinzu bestellen – auch das ist bei günstigen Basisversionen keine Selbstverständlichkeit. Die Ausstattungslinie Lounge umfasst dann sogar eine Klimaautomatik und Leichtmetallfelgen. Moderne Assistenzsysteme sucht man vergebens.

Zur Serienausstattung gehören:

  • Klimaanlage
  • fünf Türen
  • CD-Radio
Ausstattungsdetails anzeigen
null
Alternativen

Alternativen

Beschreibung

Modellbeschreibung

Fiat war früher für seine Kleinwagen berühmt. So gehörte der Fiat Uno als Vorläufer des Punto zu den Bestsellern seiner Klasse. Solch hohe Ansprüche erfüllt heute fast nur noch der Lifestyle-Zwerg 500.


Vorderansicht - schräg
Viel Platz auf kompaktem Grundriss.
Seitenansicht

Der Punto fristet dagegen ein Schattendasein im Markt und wird auch von der Fachpresse kaum noch für Vergleichstests herangezogen. Der Punto ist mit über zehn Jahren das mit Abstand älteste Modell im Fiat-Programm, auch wenn er optisch dank seines zeitlosen Designs erstaunlich frisch geblieben ist.

Auch sonst hat er durchaus seine Qualitäten. Er bietet mit seinem Radstand von 2,51 Metern zumindest den Passagieren viel Platz auf kompaktem Grundriss, ist zudem nach über zehn Jahren routiniert verarbeitet. Trotz relativ einfacher Materialien klappert es nicht im Punto. Die Langzeitqualität lässt allerdings zu wünschen übrig, wie die Auswertungen von ADAC und Dekra belegen.

Beim Fahren kann der Punto sein Alter nicht verleugnen. Die Lenkung ist leichtgängig, aber recht gefühllos, und die zu schwache Dämpfung führt zu vertikalen Aufbaubewegungen. Egal auf welchem Untergrund – immer wirkt der Fiat einen Tick zu schroff. Was dem Punto vor allem fehlt, sind neben Assistenzsystemen moderne Motoren. Der kleine Zweizylinder-Turbo ist zwar modern und technologisch spannend, hat aber auch seine schwachen Seiten: Brummfrequenzen und hohen Spritverbrauch bei zügiger Fahrt.

Fazit Fiat Punto 199

Der Fiat Punto hat seine Namen zwar immer wieder geändert, ist sich aber treu geblieben. Dass er an seinem zeitlosen Design festhält, kann man als Charakterstärke werten. Allerdings wurde auch seine Technik in den über zehn Jahren Produktionszeit kaum weiterentwickelt. Das zeigt sich vor allem an den betagten Vierzylinder-Motoren, aber auch an den fehlenden Assistenzsystemen. Wer damit leben kann und nur ein ausgereiftes, geräumiges und unverändert schickes Kompaktauto haben will, kann dennoch mit dem Punto glücklich werden.