Dacia Dokker (SD)Seit 2012

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  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Fahrzeugeinordnung

Der Dacia Dokker (SD) kam im Frühjahr 2013 auf den deutschen Automarkt. Der Hochdachkombi basiert auf dem SUV Dacia Lodgy, mit dem er bis zur A-Säule baugleich ist. Der Dacia Dokker verfügt in der Grundausstattung über eine und in den höheren Ausstattungslinien über zwei Schiebetüren zum Fond. Durch umklappen der Rücksitzbank lässt sich das Kofferraumvolumen von 625 Liter auf beeindruckende 1055 Liter erweitern. Die Rückbank selbst lässt sich nicht demontieren. Die weit aufschwingende, zweiteilige Hecktür gewährt einen sehr guten Zugang zum Gepäckabteil. Seine Konkurrenten sind der Citroën Berlingo, der VW Caddy, der Opel Combo und der Renault Kangoo.

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Stärken
  • großes Raumangebot
  • niedrige Preise
  • verlässliche Technik
Schwächen
  • schlichte Verarbeitung
  • magere Ausstattung
  • schlechte Sicherheitsausstattung
Daten
Motorenwerte
Leistung
75 kW / 102 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
12,7 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
170 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
140 g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
6,2 l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
E

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • Dacia Dokker SD Aussenansicht Seite schräg dynamisch silber
  • Dacia Dokker Stepway SD Aussenansicht Seite schräg statisch Studio blau
  • Dacia Dokker Stepway SD Innenansicht statisch Studio Vordersitze und Armaturenbrett
  • Dacia Dokker SD Aussenansicht Seite statisch Studio blau
  • Dacia Dokker Stepway SD Aussenansicht Seite schräg statisch Studio Detail Stepway Schriftzug blau
  • Dacia Dokker Stepway SD Innenansicht statisch Studio Vordersitze und Armaturenbrett beifahrerseitig
  • Dacia Dokker Stepway SD Aussenansicht Seite schräg erhöht Studio Detail Dachreling blau
  • Dacia Dokker Stepway SD Aussenansicht Seite schräg dynamisch grau
  • Dacia Dokker Stepway SD Aussenansicht Front schräg statisch Studio blau
  • Dacia Dokker SD Aussenansicht Seite statisch Studio silber
  • Dacia Dokker Stepway SD Aussenansicht Seite schräg dynamisch blau
  • Dacia Dokker Stepway SD Aussenansicht Front schräg dynamisch blau
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der Dacia Dokker ist ein Neuwagen zum Preis eines Gebrauchten. Das Auto ist schlicht verarbeitet und sehr mager ausgestattet. Der Komfort des Fahrwerks ist unterdurchschnittlich, die Lenkung indirekt und wenig präzise. Durch die schlechte Dämmung kann es im Fahrgastraum, je nach Motorisierung, sehr laut werden. Auf der Habenseite überzeugt der Dokker mit verlässlicher Technik, unschlagbar niedrigen Preisen, seinem riesigen Transportraum und einer hervorragenden Zugänglichkeit. Der Dacia ist das ideale Gefährt für äußerst kostenbewusste Autofahrer, die im Alltag eine große Familie und sperrige Güter transportieren müssen.

Motoren

Motoren

Für den Dacia Dokker gibt es zwei Benziner, zwei Diesel und einen Motor für Benzin-Flüssiggasbetrieb (LPG). Alle Maschinen werden mit einer manuellen 5-Gang-Schaltung ausgeliefert. Der empfehlenswerte moderne 1,2-Liter-Benziner mit 116 PS und einem Normverbrauch von 5,7 Litern treibt den Hochdachkombi flott voran und überzeugt mit seinem vergleichsweise niedrigen Geräuschpegel. Mit diesem Merkmal ist er gegenüber den lauten Diesel-Motoren eindeutig im Vorteil.

  • zwei Benziner, zwei Diesel und ein LPG-Benzin-Flüssiggas-Motor
  • nur mit 5-Gang-Schaltgetriebe ausgestattet
  • laute Dieselmotoren aufgrund schlechter Dämmung
Motordetails anzeigen
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Sicherheit

Sicherheit

Bei der Sicherheit überzeugt der Dacia Dokker nicht. Offizielle Crashtest-Ergebnisse liegen für den Wagen nicht vor. Die Wertungen von ADAC und Euro NCAP für den technisch annähernd baugleichen Dacia Lodgy waren jedoch miserabel. Dazu sind die eingebauten Gurtsysteme veraltet und die Airbags schützen nur die vorderen Passagiere. Bis auf den Bremsassistenten verfügt der Dokker auch über keine modernen Assistenzsysteme. Diese Ausstattung ist nicht zeitgemäß.

  • Bremsassistent
  • Front- und Seitenairbags
  • drei Isofix-Kindersitzbefestigungen hinten
Sicherheitsausstattung anzeigen
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Ausstattung

Ausstattung

Der Dacia Dokker ist in den vier Ausstattungslinien Essentiel, Ambiance, Lauréate und Stepway erhältlich. Die Basisversion ist sehr mager ausgestattet und verzichtet u.a. auf wichtige Features wie eine Klimaanlage, die zweite Schiebetür hinten, eine Dachreling und eine Einparkhilfe hinten. Aber auch die höchste Ausstattungslinie Stepway ist nicht gerade üppig bestückt. Hier fehlen serienmäßig die Einparkhilfe hinten, eine Sitzheizung und ein Navigationsgerät.

  • Schiebetür rechts mit Ausstellfenster
  • Berganfahrhilfe
  • Start-Stopp-System
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Wer ein äußerst preisgünstiges Auto mit sehr viel Stauraum sucht, der ist beim Hochdachkombi Dacia Dokker (SD) an der richtigen Stelle.


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In Basisausstattung erinnert der Dokker mehr an einen Lieferwagen als an eine Familienkutsche.
Seitenansicht

Auch der 2013 eingeführte Dokker folgt der Erfolgsgeschichte der Dacia-Markenphilosophie: Ein extrem billiges Autos ohne Schnickschnack, das problemlos die Anforderungen des Alltags bewältigt. Für Dokker-Fahrer mag das der Transport der Familie mit drei Kindern und Gepäck, regelmäßige IKEA-Besuche, Fahrten mit dem eigenen Team zu Auswärtsspielen oder ähnliches sein. Der Dokker schafft alles hin und wieder weg. Die großen Türen erlauben ein einfaches Beladen und der bis zu 1055 Liter große Kofferraum mit ebener Ladefläche wird mit den meisten Transportaufgaben spielend fertig. Detailschliff fehlt aber bisweilen, wie die nicht herausnehmbare Rückbank zeigt. Ohne sie wären die Lademaße des Dokker noch beeindruckender.

Magere Ausstattung, wenig Komfort

Hauptsache billig ist aber nicht jedermanns Sache. Der Innenraum zeigt viel nacktes Blech, billige Kunststoffe und eine schlechte Verarbeitung. Die Basisvariante Essentiel lässt wichtige Dinge wie die dringend notwendige Klimaanlage, die zweite Schiebetür und ein Radio schmerzlich vermissen. Der Fahrkomfort ist wenig ausgeprägt, der Wendekreis mit 11 Metern zu groß und die Lenkung nicht sehr präzise. In seiner einfachsten Form erinnert der Dokker eindeutig mehr an einen Lieferwagen als an eine Familienkutsche.

Der Auftritt im Offroad-Look der Top-Ausstattungslinie Stepway wertet den Wagen jedoch immerhin optisch stark auf. Aber auch hier gibt es die notwendige akustische Einparkhilfe nur gegen Aufpreis. Der Stepway verfügt optional auch über den kleinen 1,2-Liter-Benziner, der für das schlecht gedämmte Auto die erste Wahl ist. Die beiden Diesel werden insbesondere auf langer Fahrt störend laut.

Ungenügende Sicherheitsausstattung

Die passive Sicherheit des Dokker scheint nicht die beste zu sein. Für den 2013 eingeführten Wagen lagen auch vier Jahre später noch keine Crashtest-Ergebnisse vor. Und der technisch verwandte Dacia Lodgy zeigte keine guten Ergebnisse. Airbags gibt es nur für vorne und die Gurtsysteme sind veraltet.

Auch bei den Assistenzsystemen herrscht, bis auf einen Bremsassistenten, leider Leere. Es stellt sich die Frage, ob diese Ausstattungspolitik von Dacia noch zeitgemäß ist. Beim Einsatz als klassische Familienkutsche sollte die Qualität der passiven und aktiven Sicherheit beim Dokker nicht unter den Tisch fallen

Fazit zum Dacia Dokker (SD)

Der Dacia Dokker (SD) ist ein einfaches, aber ehrliches Auto. Die Preise sind sehr niedrig, ohne dass die Alltagstauglichkeit und die Verlässlichkeit des Hochdach-Kombis in Frage zu stellen wäre. Sein Raumkonzept überzeugt, betonter Komfort ist für seine Käufer zweitrangig.

Auf einem anderen Blatt steht das Thema Sicherheit. Hier entsteht der Eindruck, dass eine gute passive und aktive Sicherheit dem Kostendruck geopfert wird. Für ein typisches Familienauto wäre das eine falsche Entscheidung. Mehr Sicherheit sollte sowohl Dacia als auch den Käufern des Dokker den notwendigen Mehrpreis wert sein.

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