Gebrauchtwagen bis 10.000 Euro: die besten Modelle im Überblick
Ein gutes Auto muss nicht neu sein. Wer klug sucht, findet für bis zu 10.000 Euro zuverlässige Gebrauchtwagen: vom wendigen Stadtflitzer bis zum geräumigen Familien-Kombi.
- Das Wichtigste im Überblick
- Mazda 2 (Typ DJ, ab 2014)
- Toyota Yaris III (XP13, 2010–2020)
- Hyundai i20 (PB/GB, ca. 2012–2018)
- Kia Picanto II (TA, ca. 2011–2017)
- VW Golf VII (Typ 5G, frühe Baujahre ca. 2012–2015)
- Toyota Auris II (E180, ca. 2013–2016)
- Škoda Octavia III Combi (5E, ca. 2013–2016)
- Hyundai i30 Kombi II (GD, ca. 2012–2016)
- Mitsubishi ASX (ab Facelift, ca. 2012–2016)
- Dacia Duster I (HS, ca. 2013–2017)
- Gebrauchtwagen bis 10.000 Euro: technische Daten
- Welches Gebrauchtauto bis 10.000 Euro ist am zuverlässigsten?
- Worauf muss ich beim Kauf eines Gebrauchtwagens bis 10.000 Euro achten?
- Lohnt sich ein Hybrid-Gebrauchtwagen bis 10.000 Euro?
Das Wichtigste im Überblick
- Toyota-Hybridbatterien (NiMH) sind langlebig – viele laufen über 200.000 km ohne Tausch.
- Hybride lohnen sich besonders für Stadtfahrer – im Stadtverkehr unter drei Liter Verbrauch möglich.
- Kfz-Steuer beim Auris Hybrid: nur 36 Euro pro Jahr.
Mazda 2 (Typ DJ, ab 2014)
Der Mazda 2 der dritten Generation (Typ DJ) fällt auf: Sein markantes Kodo-Design, die scharfen Kanten auf Motorhaube und Kotflügeln und das direkte Fahrgefühl sorgen für Aufmerksamkeit.
Empfehlenswert sind die unkomplizierten SKYACTIV-G-Saugbenziner mit 1,5 Litern Hubraum und 75 PS (55 kW) oder 90 PS (66 kW). Sie sind wartungsarm, sparsam und ohne Turbo-Anfälligkeit.
Geeignet für
- Stadtfahrer, Pendler, Fahranfänger, Sparfüchse
Nicht geeignet für
- Familien mit viel Gepäck, Vielfahrer auf der Autobahn (Lärm bei hohem Tempo)
Der Mazda 2 DJ wird in Mexiko produziert und war in Europa bis Ende 2024 erhältlich.
Vorteile
- Überdurchschnittlich gute TÜV-Ergebnisse und hohe Langzeitqualität bei Bremsen und Abgasanlage
- Agiles, direktes Fahrverhalten dank leichtem Gewicht (ca. 1.000 kg) und präziser Lenkung
- Sparsame SKYACTIV-Saugmotoren ohne Turbo: weniger Verschleißteile, günstigere Wartung
Nachteile
- Saugmotoren brauchen hohe Drehzahlen für volle Leistung: wenig Elastizität im unteren Drehzahlbereich
- Elegante Linienführung geht auf Kosten des Raumangebots im Innenraum
- Einige Rückrufe bekannt (u. a. Kraftstoffhochdruckleitung, Gleichstromwandler)
Der Mazda 2 überzeugt mit sparsamen Motoren und einem hochwertigen Innenraum für seine Klasse. Jetzt Angebote entdecken.
Toyota Yaris III (XP13, 2010–2020)
Der Toyota Yaris der dritten Generation (XP13) ist laut TÜV-Auswertungen und ADAC-Pannenstatistik ein ausgesprochen zuverlässiger Kleinwagen.
Besonders empfehlenswert sind der 1.33 Dual-VVT-i Benziner mit 73 kW/99 PS sowie der 1.5 Hybrid (HSD) mit 74 kW Systemleistung. Letzterer verbraucht laut NEFZ-Norm nur 3,5 bis 3,7 Liter auf 100 Kilometern und eignet sich besonders für den Stadtverkehr, wo er häufig rein elektrisch fährt.
Geeignet für
- Stadtfahrer, Sparfüchse, Senioren, Fahranfänger
Nicht geeignet für
- Familien mit viel Gepäck, Fahrer mit häufigen Langstrecken
Der Yaris Hybrid nutzt einen NiMH-Akku mit 0,9 kWh bei 144 Volt. Rein elektrisches Fahren bis ca. 1,5 km und maximal 70 km/h ist möglich.
Vorteile
- Gute Zuverlässigkeit: regelmäßig positive Bewertungen in TÜV-Report und ADAC-Pannenstatistik
- Hybrid-Version mit sehr niedrigem Verbrauch (ab 3,5 l/100 km) und geringer Kfz-Steuer
- Fünf Sterne im Euro-NCAP-Crashtest (2011): gute Sicherheitsausstattung ab Werk
Nachteile
- Kofferraum mit 286 Litern eher klein
- 1.0-Dreizylinder (69 PS) ist auf der Autobahn laut und muss stark gedreht werden
- Hybrid-Variante teurer in der Anschaffung als vergleichbare Benziner
Der Toyota Yaris III (XP13) gilt als besonders zuverlässiger Kleinwagen mit niedrigen Unterhaltskosten. Jetzt Angebote entdecken.
Hyundai i20 (PB/GB, ca. 2012–2018)
Der Hyundai i20 der ersten und zweiten Generation (PB/GB) ist ein solider Kleinwagen mit ordentlichem Platzangebot: Der Kofferraum fasst 295 Liter (PB) bzw. 326 Liter (GB).
Empfehlenswert sind die unkomplizierten Saugbenziner mit 1,2 Liter (57–63 kW) und 1,4 Liter (74 kW/100 PS). Sie sind wartungsarm bei überschaubaren Unterhaltskosten.
Alle Versionen haben Frontantrieb und serienmäßig ESP sowie sechs Airbags.
Geeignet für
- Stadtfahrer, Pendler, Fahranfänger, Paare
Nicht geeignet für
- Familien mit drei oder mehr Kindern, Vielfahrer auf Langstrecken
Die zweite Generation (GB) wurde im Entwicklungszentrum von Hyundai in Rüsselsheim entworfen: ein echtes Stück Deutschland-Kompetenz aus Korea.
Vorteile
- Gutes Platzangebot für die Klasse: Kofferraum auf 1.042 Liter erweiterbar (GB)
- Fünf Sterne im Euro-NCAP-Crashtest (2009/2015): serienmäßig ESP und sechs Airbags
- Breite Motorenpalette: sparsame Einstiegsbenziner bis hin zu Diesel für Vielfahrer
Nachteile
- Innenraum mit viel Hartplastik: Verarbeitung klassentypisch
- 1.2-Basismotor (57 kW) auf der Autobahn deutlich überfordert
- Ältere PB-Generation (vor 2012) mit weniger Assistenzsystemen
Der Hyundai i20 punktet mit großzügigem Platzangebot und langer Herstellergarantie. Modellvarianten und Angebote entdecken.
Kia Picanto II (TA, ca. 2011–2017)
Der Kia Picanto der zweiten Generation (TA) ist ein wendiger Kleinstwagen mit einem Wendekreis von nur 9,80 Metern. Er ist ideal geeignet für enge Innenstädte.
Empfehlenswert sind der 1.0 MPI Dreizylinder mit 49 kW/66 PS (Normverbrauch: 4,5 l/100 km) und der 1.2 MPI Vierzylinder mit 63 kW/85 PS (Normverbrauch: 4,7 l/100 km).
Beide Motoren sind Saugbenziner ohne Turbo und gelten als pflegeleicht.
Geeignet für
- Stadtfahrer, Fahranfänger, Senioren, Singles
Nicht geeignet für
- Familien, Vielfahrer, Personen mit regelmäßigem Gepäcktransport
Der Picanto II wurde im südkoreanischen Seosan durch den Auftragsfertiger Donghee Auto produziert.
Vorteile
- Kleinstes Lenkrad-zu-Lenkrad-Maß der Klasse: extrem wendig im Stadtverkehr
- Erstmals Vorhangairbags und optionaler Fahrer-Knieairbag: Sicherheitsplus für die Klasse
- Sehr niedrige Unterhaltskosten: geringe Kfz-Steuer, günstiger Verbrauch, preiswerte Ersatzteile
Nachteile
- Kofferraum mit 200 Litern sehr klein: kaum Platz für mehr als Einkäufe
- Auf der Autobahn bei hohem Tempo laut und wenig komfortabel
- Nur drei Sterne im Euro-NCAP-Crashtest (2011): Sicherheit im Klassenvergleich unterdurchschnittlich
Der Kia Picanto II (TA) ist ein wendiger Stadtflitzer mit geringem Verbrauch. Entdecke Modelle und Angebote.
VW Golf VII (Typ 5G, frühe Baujahre ca. 2012–2015)
Der VW Golf VII war das Auto des Jahres 2013 und World Car of the Year. Er ist heute auch als Gebrauchtwagen weiterhin gefragt. Die frühen Baujahre ab 2012 sind bereits für rund 4.000 Euro zu finden.
Empfehlenswert ist der 1.4 TSI mit 90 kW/122 PS: Er kombiniert Turboaufladung mit vernünftigem Verbrauch (Normwert: 5,0 l/100 km) und einem Drehmoment von 200 Nm.
Der Golf VII ist 4,26 Meter lang und bietet 380 Liter Kofferraumvolumen.
Geeignet für
- Pendler, Vielfahrer, Familien, alle, die Wert auf Wiederverkauf legen
Nicht geeignet für
- Käufer mit sehr kleinem Budget für Unterhalt und Reparaturen
Der Golf VII und der Audi A3 8V sind die ersten Modelle des VW-Konzerns auf der MQB-Plattform. Das bedeutet viele gemeinsame Teile und gute Werkstattkenntnisse.
Vorteile
- Solide Verarbeitungsqualität und hochwertiges Interieur für die Klasse
- Breites Werkstattnetz und bundesweit gute Ersatzteilverfügbarkeit
- Hoher Wiederverkaufswert
Nachteile
- 1.4 TSI mit Zahnriemen: Wechselintervall prüfen – Kosten können erheblich sein
- Frühe Baujahre teils mit DSG-Problemen bekannt: Getriebehistorie beim Kauf prüfen
- Teurer in Anschaffung und Unterhalt als vergleichbare Koreaner oder Japaner
Der VW Golf VII (Typ 5G) setzt den Maßstab in der Kompaktklasse mit breiter Motorenauswahl und hohem Wiederverkaufswert.
Toyota Auris II (E180, ca. 2013–2016)
Der Toyota Auris der zweiten Generation (E180) war laut Toyota im Jahr 2014 das in Europa am häufigsten verkaufte Hybridfahrzeug.
Empfehlenswert sind der 1.33 Dual-VVT-i mit 73 kW/99 PS (5,5 l/100 km) und der 1.8 VVT-i Hybrid mit 100 kW/136 PS Systemleistung.
Der Hybrid verbraucht laut ADAC-Daten nur 3,5 l/100 km und erreicht die CO2-Effizienzklasse A+. Der Kofferraum fasst 360 Liter (Schrägheck) bzw. 530 Liter (Touring Sports Kombi).
Geeignet für
- Stadtfahrer, Pendler, Sparfüchse, Familien (Touring Sports)
Nicht geeignet für
- Käufer ohne Budget für eine Hybridbatterie-Prüfung
Der Hybridanteil beim Auris lag 2018 über 50 Prozent. Das zeigt, wie stark Toyota auf diese Technologie gesetzt hat und wie erprobt sie ist.
Vorteile
- Hybrid-Version mit nur 3,5 l/100 km Normverbrauch
- Hohe Zuverlässigkeit
- Als Touring Sports auch mit 530 Litern Kofferraum erhältlich
Nachteile
- Hybridbatterie kann im Alter teuer werden
- 1.33-Benziner klingt bei hohen Drehzahlen unruhig und ist auf der Autobahn angestrengt
- Infotainment und Assistenzsysteme früherer Baujahre nicht mehr zeitgemäß
Der Toyota Auris II (E18) überzeugt vor allem als Hybrid mit niedrigem Verbrauch und hoher Alltagstauglichkeit.
Škoda Octavia III Combi (5E, ca. 2013–2016)
Der Škoda Octavia III Combi (Typ 5E) basiert auf dem modularen Querbaukasten (MQB) des VW-Konzerns und bietet mit 610 Litern Kofferraumvolumen mehr Platz als viele Mittelklassewagen.
Empfehlenswert sind der 1.4 TSI Benziner, der 1.6 TDI (66 kW/90 PS) und der 2.0 TDI (110 kW/150 PS, Drehmoment: 320 Nm) für Vielfahrer.
Das Fahrzeug ist durch den Einsatz hoch- und höchstfester Stähle bis zu 102 kg leichter als sein Vorgänger.
Geeignet für
- Familien, Vielfahrer, Hundebesitzer, Handwerker
Nicht geeignet für
- Käufer ohne Kenntnisse über Wartungshistorie, Stadtfahrer ohne Platzbedarf
Die GreenLine-Variante des Octavia III verbraucht nur 3,4 Liter Diesel auf 100 Kilometern und stößt 89 g CO2/km aus. Das ist der Bestwert in der Klasse.
Vorteile
- 610 Liter Kofferraum: einer der größten in der Kompaktklasse
- MQB-Plattform: breites Werkstattnetz, gute Ersatzteilversorgung, VW-Konzern-Know-how
- Fünf Sterne im Euro-NCAP-Crashtest (2013)
Nachteile
- 1.4 TSI und 2.0 TDI: Zahnriemen-Wechselintervall unbedingt prüfen
- Frühe 2.0 TDI-Modelle (vor 2015) teils mit DSG-Problemen: Getriebehistorie prüfen
- Günstige Einstiegspreise locken, aber Wartungsrückstände bei günstigen Exemplaren möglich
Der Škoda Octavia III Combi (5E) bietet außergewöhnlich viel Kofferraumvolumen zum vergleichsweise günstigen Preis.
Hyundai i30 Kombi II (GD, ca. 2012–2016)
Der Hyundai i30 Kombi der zweiten Generation (GD) bietet mit 528 bis 1.642 Litern Kofferraumvolumen viel Platz für Familien.
Empfehlenswert sind die Benziner 1.4 CVVT (73 kW/99 PS) und 1.6 GDI (99 kW/135 PS) sowie für Vielfahrer der 1.6 CRDi Diesel mit 81 kW/110 PS und 280 Nm Drehmoment.
Geeignet für
- Familien, Vielfahrer (Diesel), Hundebesitzer, Handwerker
Nicht geeignet für
- Käufer, die Wert auf einen Premium-Innenraum legen
Der i30 blue 1.6 CRDi verbraucht laut Hyundai nur 3,7 Liter Diesel auf 100 Kilometern und stößt 97 g CO2/km aus. Das entspricht der Bestwertung A+.
Vorteile
- Bis zu 1.642 Liter Kofferraumvolumen
- Fünf Sterne im Euro-NCAP-Crashtest (2012)
- 1.6 CRDi Diesel mit 3,9 l/100 km Normverbrauch
Nachteile
- 1.6 GDI-Benziner mit Direkteinspritzung: Einspritzventile und Ansaugtrakt auf Verkokung prüfen
- Innenraum-Materialien nicht auf Golf-Niveau: mehr Hartplastik als bei deutschen Konkurrenten
- Modellpflege 2015 brachte deutliche Verbesserungen: Vormodelle haben weniger Assistenzsysteme
Der Hyundai i30 Kombi II (GD) kombiniert praktischen Laderaum mit solider Verarbeitung und langer Garantie.
Mitsubishi ASX (ab Facelift, ca. 2012–2016)
Der Mitsubishi ASX ist ein Crossover-SUV mit 4,30 bis 4,38 Metern Länge und einem Radstand von 2.670 Millimetern.
Empfehlenswert ist der 1.6 MIVEC Benziner mit 86 kW/117 PS und 154 Nm Drehmoment für den Frontantrieb. Wer Allrad möchte, greift zum 1.8 DI-D Diesel mit 110 kW/150 PS und 300 Nm. Dieser hat als weltweit erster Diesel-Pkw eine variable Ventilsteuerung (MIVEC).
Wichtig: Beim Diesel auf nachweislich regelmäßige Wartung achten.
Geeignet für
- Familien, Fahrer auf Landstraßen, Käufer mit Allradwunsch
Nicht geeignet für
- Käufer, die modernes Infotainment erwarten, Vielfahrer ohne Wartungsbudget
Zwischen 2012 und 2017 wurden mit dem Citroën C4 Aircross und dem Peugeot 4008 zwei Schwestermodelle des ASX verkauft. Ersatzteile sind daher breit verfügbar.
Vorteile
- Optionaler Allradantrieb (beim Diesel)
- Sieben Airbags serienmäßig
- Robuste, unkomplizierte Technik
Nachteile
- Innenraum und Infotainment nicht mehr zeitgemäß
- 1.8 DI-D Diesel mit MIVEC-Technik: Wartungshistorie und Steuerkette genau prüfen
- Verbrauch des 1.6 MIVEC Benziners mit 5,9 l/100 km (NEFZ) im Klassenvergleich eher hoch
Der Mitsubishi ASX überzeugt nach dem Facelift mit aufgewertetem Infotainment und kompakten Außenmaßen für die Stadt.
Dacia Duster I (HS, ca. 2013–2017)
Der Dacia Duster I (Baureihe HS) hat ein günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis unter den Kompakt-SUVs. Mit 4,31 Metern Länge, 19,75 cm Bodenfreiheit (Allrad: 21 cm) und einem Böschungswinkel von 30 Grad vorn ist er für leichtes Gelände gut gerüstet.
Empfehlenswert ist der 1.5 dCi Diesel für Vielfahrer. Der 1.6 SCe Benziner mit 84 kW/114 PS und 148 Nm eignet sich vor allem für Gelegenheitsfahrer (Normverbrauch: 7,1 l/100 km).
Geeignet für
- Outdoor-Fans, Familien mit kleinem Budget, Fahrer auf Schotterwegen
Nicht geeignet für
- Käufer mit hohen Sicherheitsansprüchen, Vielfahrer auf der Autobahn
Der Duster basiert auf der B0-Plattform von Renault und teilt viele Bauteile mit Clio und Mégane. Das hält die Reparaturkosten niedrig.
Vorteile
- Günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis
- Optionaler Allradantrieb (vom Nissan Qashqai)
- Einfache, robuste Technik auf Basis bewährter Renault/Nissan-Komponenten
Nachteile
- Nur drei Sterne im Euro-NCAP-Crashtest
- Innenraum sehr schlicht: Hartplastik dominiert, kaum Komfort
- Keine Kopfairbags hinten und keine Seitenairbags hinten
Der Dacia Duster I (HS) ist das günstigste SUV auf dem Markt mit echter Allradoption und robuster Technik.
Gebrauchtwagen bis 10.000 Euro: technische Daten
| Modell | Leistung | Antrieb | Verbrauch | Drehmoment | Neupreis (ca.) | Gebraucht ab |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mazda 2 DJ 1.5 SKYACTIV-G 75 | 55 kW/75 PS | Benzin | 4,7 l/100 km | 135 Nm | 12.890 Euro | 4.000 Euro |
| Toyota Yaris III 1.33 VVT-i | 73 kW/99 PS | Benzin | 4,7 l/100 km | 125 Nm | 15.990 Euro | 2.500 Euro |
| Toyota Yaris III 1.5 Hybrid | 74 kW (System) | Hybrid | 3,5 l/100 km | 111 Nm | 17.990 Euro | 4.000 Euro |
| Hyundai i20 GB 1.2 MPI | 57–63 kW/75–86 PS | Benzin | 4,9–5,2 l/100 km | 119–121 Nm | 13.000 Euro | 2.000 Euro |
| Kia Picanto II 1.0 MPI | 49 kW/66 PS | Benzin | 4,5 l/100 km | 95 Nm | 8.990 Euro | 2.000 Euro |
| Kia Picanto II 1.2 MPI | 63 kW/85 PS | Benzin | 4,7 l/100 km | 120 Nm | 13.090 Euro | 2.500 Euro |
| VW Golf VII 1.4 TSI | 90 kW/122 PS | Benzin | 5,0 l/100 km | 200 Nm | 23.650 Euro | 4.000 Euro |
| Toyota Auris II 1.8 Hybrid | 100 kW/136 PS (System) | Hybrid | 3,5 l/100 km | 142 Nm | 23.790 Euro | 4.500 Euro |
| Škoda Octavia III 2.0 TDI | 110 kW/150 PS | Diesel | 4,5 l/100 km | 320 Nm | 28.390 Euro | 3.500 Euro |
| Hyundai i30 Kombi 1.6 CRDi | 81 kW/110 PS | Diesel | 3,9 l/100 km | 280 Nm | 22.980 Euro | 3.000 Euro |
| Mitsubishi ASX 1.6 MIVEC | 86 kW/117 PS | Benzin | 5,9 l/100 km | 154 Nm | 21.190 Euro | 4.000 Euro |
| Dacia Duster I 1.6 16V 105 | 77 kW/105 PS | Benzin | 7,1 l/100 km | 148 Nm | 12.490 Euro | 3.000 Euro |
Alle Angaben beziehen sich auf die empfohlene Motorisierung. Verbrauchswerte nach NEFZ. Gebrauchtpreise sind Richtwerte auf Basis aktueller mobile.de-Angebote (Stand: Juni 2026).
Welches Gebrauchtauto bis 10.000 Euro ist am zuverlässigsten?
Zuverlässigkeit ist beim Gebrauchtwagenkauf das wichtigste Kriterium. Hier stechen japanische Marken heraus.
Toyota und Mazda belegen in TÜV-Reports und der ADAC-Pannenstatistik regelmäßig vordere Plätze. Der Toyota Yaris III (XP13) gilt als einer der verlässlichsten Kleinwagen seiner Generation. Auch der Mazda 2 (DJ) schneidet im TÜV-Report überdurchschnittlich ab.
Unter den Koreanern hat sich der Kia Picanto II einen guten Ruf erarbeitet. Hyundai-Modelle wie der i20 und der i30 liegen im Mittelfeld. Sie gelten als solide, schaffen es aber nicht ganz auf Toyota-Niveau.
Beim VW Golf VII und dem Škoda Octavia III ist die Zuverlässigkeit stark vom Pflegezustand abhängig. Gut gewartete Exemplare sind langlebig, vernachlässigte Fahrzeuge können teuer werden. Interessenten sollten immer die Servicehistorie und das Scheckheft prüfen.
Fazit: Wer Zuverlässigkeit priorisiert, greift zu Toyota oder Mazda. Wer Platz und Preis-Leistung will, ist mit Škoda oder Hyundai gut bedient, sofern die Wartungshistorie stimmt.
Worauf muss ich beim Kauf eines Gebrauchtwagens bis 10.000 Euro achten?
Der wichtigste Schritt vor dem Kauf: eine unabhängige Hauptuntersuchung oder ein ADAC-Check. Das kostet rund 100 bis 150 Euro und kann teure Überraschungen verhindern.
Prüfe immer das Scheckheft und die Servicehistorie. Fehlende Einträge sind ein Warnsignal. Das gilt besonders bei Modellen mit Zahnriemen (VW Golf 1.4 TSI, Škoda Octavia 1.4 TSI, Dacia Duster 1.6). Der Zahnriemenwechsel kostet je nach Modell 300 bis 600 Euro.
Achte auf Unfallschäden: Lass das Fahrzeug auf einer Hebebühne inspizieren. Lackdicken-Messungen können Reparaturen aufdecken. Viele Händler und ADAC-Prüfstellen bieten diesen Service an.
Kilometerstand und Alter allein sagen wenig aus. Ein 150.000-Kilometer-Auto mit lückenlosem Scheckheft ist oft besser als ein 80.000-Kilometer-Fahrzeug ohne Nachweise. Beim Hybrid (Toyota Yaris, Auris) zusätzlich den Zustand der Hybridbatterie prüfen lassen.
Gebrauchtwagen auf mobile.de bieten oft detaillierte Fahrzeughistorien und HU-Berichte direkt im Inserat. Das erleichtert die Vorauswahl erheblich.
Lohnt sich ein Hybrid-Gebrauchtwagen bis 10.000 Euro?
Ja, unter bestimmten Bedingungen. Wer viel in der Stadt fährt, profitiert am meisten vom Hybridantrieb. Im Stadtverkehr verbraucht der Toyota Yaris Hybrid oder der Auris Hybrid oft weniger als drei Liter auf 100 Kilometern.
Die Hybridbatterie ist der kritische Punkt. Bei Toyota-Hybriden (NiMH-Technologie) gilt: Die Batterien sind deutlich langlebiger als ihr Ruf. Viele Exemplare laufen mit der Originalbatterie über 200.000 Kilometer. Trotzdem sollte man den Zustand vor dem Kauf prüfen. Ein Spezialist kann das mit einem Diagnosegerät in wenigen Minuten feststellen.
Die Kfz-Steuer ist beim Hybrid deutlich günstiger. Der Toyota Auris 1.8 Hybrid zahlt laut ADAC-Daten nur 36 Euro im Jahr. Ein normaler Benziner kostet das Drei- bis Fünffache.
Fazit: Wer hauptsächlich in der Stadt fährt und ein gepflegtes Exemplar mit geprüfter Batterie findet, macht mit einem Toyota-Hybrid-Gebrauchtwagen bis 10.000 Euro ein gutes Geschäft. Für Vielfahrer auf der Autobahn lohnt sich der Aufpreis weniger.
Wir nutzen digitale Systeme zur Recherche, prüfen die Inhalte sorgfältig und ergänzen mit unserer langjährigen Expertise. So entsteht ein Beitrag, hinter dem wir voll und ganz stehen. Diesen hier hat André Borbe für dich erstellt.