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Eine Kollage aus fünf Elektrokleinwagen (Dacia Spring, BMW i3, Fiat 500 Elektro, VW e-up! und Renault R5)
Quelle: Dacia, BMW, Fiat, VW, Renault | Collage: mobile.de
Es muss nicht immer ein SUV sein. Elektro-Kleinwagen wie Dacia Spring, BMW i3, Fiat 500 Elektro, VW e-up! oder Renault R5 E-Tech bieten mittlerweile Reichweiten auch für längere Fahrten.

Das Wichtigste im Überblick

• Der BYD Dolphin bietet mit 427 Kilometern die größte Reichweite, während der Dacia Spring als günstigstes E-Auto überzeugt.

• Unterhaltskosten von kleinen E-Autos liegen etwa 20 bis 30 Prozent unter vergleichbaren Verbrennern durch niedrigere Strom-, Wartungs- und Steuerkosten.

• Für reine Stadtnutzung eignen sich besonders kompakte Modelle wie Smart ForTwo EQ, Dacia Spring oder Fiat 500 Elektro mit wendigen Abmessungen.

Kleine E-Autos sind die perfekten Stadtflitzer: wendig, sparsam und lokal emissionsfrei unterwegs. Wir stellen die zehn besten kompakten Stromer vor, die mit cleveren Konzepten, alltagstauglichen Reichweiten und attraktiven Preisen überzeugen.

Fiat 500 Elektro Limousine Pop

Ein dunkelblauer Fiat 500 Elektro steht vor einem roten Ziegelgebäude.
Quelle: Fiat
Fiat bietet den 500 seit längerer Zeit als Elektro- und Hybridmodell an.

Reichweite: bis zu 190 Kilometer

Der Fiat 500 Elektro verbindet italienisches Design mit moderner E-Mobilität. Der charmante Kleinwagen punktet mit seinem zeitlosen Retro-Look und einer hochwertigen Innenausstattung, die in dieser Fahrzeugklasse nicht selbstverständlich ist.

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Unverwechselbares, stilvolles Retro-Design mit hohem Wiedererkennungswert
  • Hochwertige Materialien und moderne Ausstattung im Innenraum
  • Alltagstaugliche Reichweite Stadt und Umland

Nachteile

  • Vergleichsweise hoher Einstiegspreis in der Kompaktklasse
  • Schwammiges Fahrwerk
  • Begrenztes Platzangebot im Fond und kleiner Kofferraum
Ein gebrauchter Fiat 500e auf dem Hof eines Autohändlers.
Ein gebrauchter Fiat 500e auf dem Hof eines Autohändlers.
Fiat 500 Elektro

Mit der Neuauflage des 500 hat Fiat einen echten Hit gelandet. Mittlerweile fährt der italienische Klassiker rein elektrisch.

Dacia Spring Electric Essential

Ein senfgelber Dacia Spring Electric fährt auf einer Landstraße.
Quelle: Dacia
Der Dacia Spring Electric ist aktuell das günstigste E-Auto in Deutschland.

Reichweite: bis zu 230 Kilometer

Der Dacia Spring Electric ist das günstigste E-Auto auf dem deutschen Markt und macht Elektromobilität für preisbewusste Käufer zugänglich. Mit seiner 26,8-kWh-Batterie erreicht er eine Reichweite von bis zu 225 Kilometern und eignet sich damit vor allem für den Stadtverkehr und kurze Pendelstrecken.

Vorteile

  • Günstiger Einstiegspreis für ein E-Auto
  • Kompakte Abmessungen
  • Niedriger Verbrauch und geringe Unterhaltskosten

Nachteile

  • Einfache Ausstattung und Materialqualität
  • Geringe Motorleistung führt zu eingeschränkter Autobahneignung
  • Langsames Laden mit maximal 30 kW DC-Leistung
Weißer Dacia Spring auf einem Parkplatz
Weißer Dacia Spring auf einem Parkplatz
Dacia Spring

Der Dacia Spring ist das günstigste E-Auto in Deutschland und gebraucht gibt es ihn schon unter 10.000 Euro.

BMW i3 60 Ah

Ein blauer BMW i3 fährt in der Stadt.
Quelle: BMW
BMW stellte ein erstes Konzept des i3 auf der LA Auto Show 2012 vor. In Serie ging das E-Auto 2013 und wurde bis 2022 produziert.

Reichweite: bis zu 190 Kilometer

Der BMW i3 war einer der Elektro-Pioniere und überzeugt auch Jahre nach seiner Einführung mit innovativem Carbon-Leichtbau und agiler Fahrweise. Die 60-Ah-Version mit 22-kWh-Batterie bietet eine Reichweite von rund 190 Kilometern und zeigt, wie BMW schon früh konsequent auf Nachhaltigkeit setzte.

Vorteile

  • Carbon-Karosserie für geringes Gewicht und hohe Steifigkeit
  • Futuristisches Design innen und außen
  • Sportliches Fahrverhalten dank Heckantrieb und niedrigem Schwerpunkt

Nachteile

  • Begrenzte Reichweite der frühen 60-Ah-Version für Langstrecken
  • Gegenläufige Türen erschweren den Einstieg in engen Parklücken
  • Hohe Gebrauchtwagenpreise trotz des Alters einzelner Modelle
Ein silberner BMW i3 parkt in einem Autohaus.
Ein silberner BMW i3 parkt in einem Autohaus.
BMW i3

Mit recycelten Materialien im Innenraum setzte BMW beim i3 früh auf Nachhaltigkeit über den reinen Elektroantrieb hinaus.

Renault R5 E-Tech Evolution 120 Urban Range

Ein grüner Renault 5 E-Tech-Electric steht vor einem Gebäude.
Quelle: Renault
Renault belebt den kultigen Renault R5 auf und bringt mit dem 5 E-Tech eine elektrische Variante.

Reichweite: bis zu 312 Kilometer

Der neue Renault 5 E-Tech lässt den Kult-Klassiker der 70er-Jahre als modernen Elektro-Flitzer wiederauferstehen. Mit 122 PS und einer 40-kWh-Batterie bietet die Urban-Range-Version bis zu 312 Kilometer Reichweite und verbindet Retro-Charme mit modernster Technologie.

Vorteile

  • Gelungene Neuinterpretation des legendären R5-Designs
  • Ausgewogenes Verhältnis von Leistung, Reichweite und Preis
  • Moderne Ausstattung

Nachteile

  • Hoher Preis in der Vollausstattung
  • Hoher Autobahnverbrauch
  • Schwaches AC-Laden
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Renault R5 E-Tech

Retro-Design mit E-Motor: Renault bringt den R5 als E-Auto zurück auf die Straße.

Opel Corsa Electric Corsa Edition

Ein silberner Opel Corsa Electric fährt auf einer Straße.
Quelle: Opel
Im Gegensatz zu den Vorgängermodellen wird die sechste Generation der Corsa-Baureihe ausschließlich als Fünftürer hergestellt.

Reichweite: bis zu 355 Kilometer

Der Opel Corsa Electric bringt bewährte Kompaktklasse-Qualitäten in die Elektrowelt und überzeugt mit 50-kWh-Batterie und bis zu 355 Kilometern Reichweite. Mit 136 PS bietet er ausreichend Leistung für flotte Überlandfahrten und überzeugt durch sein ausgewogenes Gesamtpaket.

Vorteile

  • Großzügige Reichweite für die Kompaktklasse mit über 350 km
  • Ausgereiftes Fahrwerk aus der konventionellen Corsa-Baureihe
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis mit umfangreicher Serienausstattung

Nachteile

  • Design weniger auffällig als bei spezialisierten E-Auto-Modellen
  • DC-Ladeleistung mit 100 kW im Mittelfeld der Klasse
  • Steile A-Säulen behindern Sicht beim Abbiegen
Schwarzer Opel Corsa Electric vor einer weißen Wand.
Schwarzer Opel Corsa Electric vor einer weißen Wand.
Opel Corsa Electric

Der Corsa Electric ist baugleich mit dem Peugeot e-208 und nutzt die bewährte Stellantis-Plattform für Elektrofahrzeuge.

BYD Dolphin Surf Active

Ein grell grüner BYD Dolphin Surf steht vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Quelle: BYD
Keine 23.000 Euro kostet der Dolphin Surf von BYD zum Marktstart in Deutschland.

Reichweite: 220 bis 310 Kilometer

Der BYD Dolphin Surf bringt chinesische Elektro-Expertise nach Europa und punktet mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit 30-kWh-Batterie und 65 kW (88 PS) bietet die Active-Ausstattung eine Reichweite von bis zu 220 Kilometern und überrascht mit seiner dynamischen Leistungsentfaltung.

Vorteile

  • Gute Reichweite
  • Umfangreiche Serienausstattung
  • Stärkere Motoren mit bis zu 115 kW verfügbar

Nachteile

  • Langzeiterfahrungen und Restwerte noch nicht etabliert
  • Unpräzises Fahrwerk
  • Mittelmäßige Ladeleistung
Ein gelber BYD Dolphin Surf steht in einem Autohaus.
Ein gelber BYD Dolphin Surf steht in einem Autohaus.
BYD Dolphin Surf

BYD greift mit dem Dolphin Surf den günstigen Kleinwagenmarkt an. Und der kleine E-Flitzer kann überzeugen.

VW e-up!

Ein gelber VW e-up! fährt auf einer Straße.
Quelle: VW
Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h ist der VW e-Up! keine Rennmaschine – gebraucht ist er allerdings schon ab ca. 2.000 Euro zu haben.

Reichweite: bis zu 260 Kilometer

Der VW e-up! war einer der ersten bezahlbaren Elektro-Kleinwagen aus deutscher Produktion und überzeugt mit seiner Unkompliziertheit. Mit 36,8-kWh-Batterie erreicht er bis zu 260 Kilometer Reichweite und bietet die bewährte VW-Qualität im kompakten Format.

Vorteile

  • VW-Qualität und Zuverlässigkeit im Kleinwagenformat
  • Wendiges Handling für den Stadtverkehr
  • Solide Verarbeitung und übersichtliche Bedienung

Nachteile

  • Einfache Ausstattung ohne moderne Infotainment-Features
  • Überschaubare Auswahl an Assistenzsystemen
  • Keine zeitgemäßen LED-Scheinwerfer verfügbar
Weißer, moderner Kleinwagen von Volkswagen, seitlich abgebildet auf einem grauen Untergrund in einem hellen Raum.
Weißer, moderner Kleinwagen von Volkswagen, seitlich abgebildet auf einem grauen Untergrund in einem hellen Raum.
VW e-Up!

Mit dem e-Up! war Volkswagen ganz vorne mit dabei. Mit niedrigem Preis und adäquater Reichweite ist er der ideale Zweitwagen.

Hyundai Inster Select 42 kWh

Ein blassgrüner Hyundai Inster fährt in der Stadt.
Quelle: Hyundai
In Korea ist der Casper ein Verkaufsschlager. Nach Europa kommt der Kleinwagen mit dem Namen Inster.

Reichweite: bis zu 327 Kilometer

Der Hyundai Inster ist der neueste Zugang im Segment der kompakten E-Autos und bietet mit 42-kWh-Batterie eine Reichweite von bis zu 327 Kilometern. Das koreanische SUV-inspirierte Design verbindet praktischen Nutzwert mit moderner Elektromobilität zu einem attraktiven Preis.

Vorteile

  • Guter Fahrkomfort
  • Moderne Ausstattung mit umfangreichen Assistenzsystemen
  • Gute Reichweite

Nachteile

  • Begrenzte Ladeleistung
  • Schmaler Innenraum
  • Keine Anhängerkupplung
Schwarzer Hyundai Inster steht auf einer Straße.
Schwarzer Hyundai Inster steht auf einer Straße.
Hyundai Inster

Trotz sehr kompakter Abmessungen und einem geringen Platzangebot für den Akku verspricht der Inster eine Reichweite von 370 Kilometern – eine Menge in diesem Segment.

Smart ForTwo EQ

Smart fortwo EQ Front statisch
Quelle: Smart
Smart stellte 2018 komplett auf Elektromodelle um.

Reichweite: bis zu 160 Kilometer

Der Smart ForTwo EQ ist der ultimative City-Flitzer und mit nur 2,69 Metern Länge perfekt für engste Parklücken. Die 16,7-kWh-Batterie ermöglicht eine Reichweite von bis zu 160 Kilometern, was für den reinen Stadtbetrieb völlig ausreichend ist.

Vorteile

  • Kleinste Abmessungen ermöglichen Parken quer zur Fahrbahn
  • Extrem wendiges Handling mit minimalem Wendekreis
  • Gut für reine Stadtnutzung und Carsharing-Konzepte

Nachteile

  • Sehr begrenzte Reichweite für Überlandfahrten
  • Nur zwei Sitzplätze und minimaler Stauraum
  • Produktion des ForTwo wurde 2024 eingestellt
Ein blauer Smart fortwo Zweisitzer steht vor einer grauen Wand.
Ein blauer Smart fortwo Zweisitzer steht vor einer grauen Wand.
Smart Fortwo EQ

Die Idee des Smart Fortwo ist angesichts voller Städte aktueller denn je – erst recht, seit der Kleine nur noch mit Strom fährt.

Peugeot e-208 Style 136

Gelbrüner Peugeot e-208 steht auf einer Straße.
Quelle: Peugeot
Seit 2020 bietet Peugeot den 208 auch als E-Auto an.

Reichweite: bis zu 362 Kilometer

Der Peugeot e-208 verbindet französisches Design mit alltagstauglicher Elektromobilität und bietet mit 50-kWh-Batterie bis zu 362 Kilometer Reichweite. Das markante Löwen-Design und das i-Cockpit mit 3D-Instrumentenanzeige heben ihn von der Konkurrenz ab.

Vorteile

  • Markantes, sportliches Design mit LED-Lichtsignatur
  • Gute Reichweite
  • Niedriger Schwerpunkt
  • Schnellladen: 30 Minuten auf 80 Prozent

Nachteile

  • Reichweite leidet stark bei Kälte
  • Umständliches Infotainment
  • Hoher Winterverbrauch
Silberner Peugeot e-208 auf einem Parkplatz.
Silberner Peugeot e-208 auf einem Parkplatz.
Peugeot e-208

Der e-208 wurde 2020 zum "Auto des Jahres" gekürt und teilt sich die Plattform mit dem Opel Corsa Electric.

ModellLeistungDrehmomentNormverbrauch (WLTP)ReichweiteNeupreis
Fiat 500 Elektro Limousine Pop70 kW (95 PS)220 Nm13 kWh/100 kmbis zu 190 Kilometerab 24.990 Euro
Dacia Spring Electric Essential 4533 kW (44 PS)125 Nm14,1 kWh/100 kmbis zu 225 Kilometerab 16.900 Euro
BMW i3 60 Ah75 kW (102 PS)250 Nm12,9 kWh/100 km (nach NEFZ)bis zu 190 Kilometernicht mehr verfügbar
Renault R5 E-Tech Evolution 120 Urban Range90 kW (122 PS)225 Nm14,5 kWh/100 kmbis zu 312 Kilometerab 27.900 Euro
Opel Corsa Electric Corsa Edition57 kW (77 PS)260 Nm15,8 kWh/100 kmbis zu 355 Kilometerab 29.990 Euro
BYD Dolphin Surf Active65 kW (88 PS)175 Nm15,5 kWh/100 kmbis zu 220 Kilometerab 22.990 Euro
VW e-UP!61 kW (83 PS)212 Nm12,9 kWh/100 km (nach NEFZ)bis zu 260 Kilometernicht mehr verfügbar
Hyundai Inster Select 42 kWh71 kW (97 PS)147 Nm14,3 kWh/100 kmbis zu 327 Kilometerab 23.900 Euro
Smart 453 ForTwo EQ60 kW (82 PS)160 Nm12,9 kWh/100 km (nach NEFZ)bis zu 160 Kilometernicht mehr verfügbar
Peugeot e-208 Style 136100 kW (136 PS)260 Nm16,1 kWh/100 kmbis zu 362 Kilometerab 36.525 Euro

Welche Reichweite haben kleine E-Autos wirklich?

Die Reichweite kleiner E-Autos variiert je nach Batteriegröße erheblich und liegt in der Praxis zwischen 130 und 360 Kilometern. Während der Smart ForTwo EQ mit seiner kompakten 16,7-kWh-Batterie nur etwa 160 km schafft, erreichen Modelle wie der Peugeot e-208 oder Opel Corsa Electric mit ihren 50-kWh-Akkus bis zu 360 km.

Wichtig zu wissen: Die Herstellerangaben nach WLTP-Norm sind Laborwerte unter optimalen Bedingungen. Im realen Fahrbetrieb müsst ihr mit etwa 10 bis 30 Prozent weniger Reichweite rechnen, besonders im Winter bei Kälte und Heizungsbetrieb.

Faktoren wie Fahrweise, Geschwindigkeit, Außentemperatur und Topografie beeinflussen die tatsächliche Reichweite massiv. Wer vorausschauend fährt, die Rekuperation nutzt und auf Autobahnen gemäßigt unterwegs ist, kommt deutlich weiter.

Für den typischen Stadtverkehr und Pendelstrecken bis 50 km pro Tag reichen selbst die kleinsten Batterien völlig aus. Die meisten Nutzer laden ihr E-Auto ohnehin täglich zu Hause oder am Arbeitsplatz, sodass die maximale Reichweite im Alltag selten ausgereizt wird.

Lohnt sich ein kleines E-Auto finanziell?

Die Anschaffungskosten kleiner E-Autos liegen meist 8.000 bis 12.000 Euro über vergleichbaren Verbrennern, doch die Gesamtkostenbetrachtung fällt oft günstiger aus. Seit dem Wegfall der staatlichen Förderung Anfang 2024 ist die Kaufentscheidung allerdings schwieriger geworden und rechnet sich erst über längere Haltedauer.

Die laufenden Kosten sprechen klar für Elektroautos: Strom ist deutlich günstiger als Benzin oder Diesel, auch wenn die Preise gestiegen sind. Bei einem Verbrauch von 15 kWh/100 km und Stromkosten von 30 Cent/kWh zahlt ihr etwa 4,50 Euro pro 100 Kilometer.

Ein Verbrenner mit 6 Litern Verbrauch kostet bei 1,70 Euro pro Liter etwa 10,20 Euro für die gleiche Strecke. Hinzu kommen geringere Wartungskosten, da Ölwechsel, Zahnriemen und Auspuffreparaturen entfallen.

Die Kfz-Steuer ist für E-Autos bis 2030 befreit, und auch die Versicherung fällt oft günstiger aus. Wer eine eigene Wallbox hat und mit günstigem Nachtstrom oder Solarstrom lädt, senkt die Betriebskosten zusätzlich. Bei einer jährlichen Fahrleistung von 15.000 Kilometer amortisiert sich der Mehrpreis nach etwa 8 bis 10 Jahren.

Wie alltagstauglich sind kleine E-Autos im Winter?

Kleine E-Autos verlieren im Winter durchschnittlich 20 bis 40 Prozent ihrer Reichweite, was bei ohnehin begrenzter Akkukapazität spürbar ins Gewicht fällt. Die Hauptursache ist die Heizung, die bei Elektroautos nicht wie beim Verbrenner die Abwärme des Motors nutzen kann, sondern elektrisch betrieben wird.

Moderne E-Autos verfügen über effiziente Wärmepumpen, die den Energieverbrauch für die Heizung deutlich reduzieren. Trotzdem solltet ihr im Winter mit merklich kürzeren Reichweiten rechnen und Fahrten entsprechend planen.

Praktische Tipps für den Winter: Nutzt die Vorkonditionierung während des Ladevorgangs, um das Auto vorzuheizen. So wird die Energie aus dem Netz statt aus der Batterie gezogen. Sitz- und Lenkradheizung verbrauchen deutlich weniger Energie als die Innenraumheizung.

Die Batterie selbst arbeitet bei Kälte weniger effizient, da die chemischen Prozesse langsamer ablaufen. Auch die Rekuperation funktioniert bei kalter Batterie eingeschränkt, bis sie sich auf Betriebstemperatur erwärmt hat.

Viele Hersteller isolieren die Batterie und heizen sie aktiv vor, um die Effizienz zu steigern. Wer sein E-Auto in einer Garage parkt, profitiert von höheren Starttemperaturen und damit besserer Reichweite. Trotz der Einschränkungen bleiben kleine E-Autos auch im Winter alltagstauglich, solange die Fahrten im urbanen Umfeld stattfinden.

Die besten Elektro-Kleinwagen in Bildern

Ein blauer VW e-Up fährt über eine Brücke.
Ein blauer Smart Fortwo fährt eine Landstraße entlang.
Ein silberner Dacia Spring fährt eine Landstraße entlang.
Ein grüner Honda E fährt eine Straße entlang.
Ein silberner Opel Corsa
Ein blauer Renault Zoe fährt eine Landstraße entlang.
Ein schwarz-blauer BMW i3 fährt eine Straße entlang.
Blauer, kompakter Elektro-Kleinwagen mit runden Scheinwerfern, silbernem Dach und modernen Details, geparkt vor einem historischen Gebäude.
Quelle: VW
1 von 8
Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 130 Kilometern pro Stunde ist der VW e-Up keine Rennmaschine – gebraucht ist er allerdings schon ab circa 2.000 Euro zu haben.
Quelle: Smart
2 von 8
Als erste Marke stellte Smart 2019 komplett auf E-Motoren um.
Quelle: Dacia
3 von 8
Günstigster in dieser Kategorie: Der Dacia Spring ist gebraucht schon ab rund 12.000 Euro zu haben.
Quelle: Honda
4 von 8
Am eigenwilligen Design des Honda E scheiden sich die Geister, in puncto Handlichkeit bekommt der Kleinwagen sehr gute Noten.
Quelle: Opel
5 von 8
Der Opel Corsa erhielt im Sommer 2023 ein Facelift
Quelle: Renault
6 von 8
Französischer Exportschlager: Der Renault Zoe war über Jahre das meistverkaufte Elektroauto in Europa.
Quelle: BMW
7 von 8
Wem die 235 Kilometer Reichweite des i3 nicht ausreicht, wählt einen BMW mit Range-Extender: Ist der Akku leer, läuft der Kleinwagen als Benziner weiter und lädt über einen Generator die Batterie nach.
Quelle: Ora
8 von 8
Der Ora Funky Cat erinnert mit seinen runden Scheinwerfern an den VW New Beetle oder an den Mini

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Quelle: Peter Besser
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Zudem kannst du festlegen, wie groß die Batteriekapazität des Stromers sein soll. Da einige Hersteller die Batterien ihrer E-Autos separat vom eigentlichen Fahrzeug vermieten beziehungsweise verleasen, kannst du auswählen, ob der Stromspeicher beim Kauf inklusive sein soll, oder ob du ihn mieten möchtest. Du kannst auch einstellen, dass du nach einem Auto ohne Batterie suchst.

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