VW Touareg 2 (7P/7PH)Seit 2010

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(28 Testberichte)
VW Touareg 2 (7P/7PH) Bewertung 4/5 basierend auf 28 Testberichte.
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  • Motoren
  • Modell im Test
  • Ausstattung
Fahrzeugeinordnung

Der Touareg ist das große SUV von VW und mit 4,80 Metern 31 Zentimeter länger als der Tiguan. Er gehört damit zur Klasse der Fullsize-SUVs. Die erste Generation kam 2002 auf den Markt, die zweite 2010. Dabei wuchs der Touareg in allen Dimensionen, speckte aber durch Verwendung leichterer Materialien rund 200 Kilogramm ab. Dennoch ist er mit rund 2,2 Tonnen alles andere als ein Leichtgewicht.

2014 erfolgte ein Facelift, bei dem der SUV das neue VW-Konzerngesicht und etwas sparsamere Motoren erhielt. Der Touareg läuft mit seinen technisch verwandten Konzernbrüdern Porsche Cayenne und Audi Q7 im slowakischen Bratislava vom Band. Zu den übrigen Konkurrenten zählen BMW X5 und Mercedes GLE, die beide in den USA gebaut werden. Für 2017 wird eine neue Modellgeneration erwartet, doch scheint sich der Start wegen der Turbulenzen bei VW zu verzögern.

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Stärken
  • üppiges Platzangebot
  • sehr gute Verarbeitung
  • hoher Langstrecken-Komfort
Schwächen
  • ausladende Karosserie
  • hoher Verbrauch
  • hohe Versicherungskosten
  • Lücken in der Serienausstattung
Daten
Motorenwerte
Leistung
150 kW / 204 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
8,7 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
206 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
173 g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
6,6 l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
B

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

SUVs liegen schwer im Trend – schwere SUVs allerdings weniger. Die große Popularität der Fahrzeuggattung bezieht sich vor allem auf die kompakteren Modelle, die in den letzten Jahren nachgelegt wurden. So verkauft VW mehr als fünfmal so viele Tiguans wie Touaregs.

Das hängt sicher mit dem höheren Preis zusammen und damit, dass die zweite Touareg-Generation inzwischen in die Jahre gekommen ist. Aber das große SUV ist eben auch ein rechtes Dickschiff, das speziell im Stadtverkehr unhandlicher und durstiger als der Tiguan ist. Ein hervorragender Reisewagen bleibt der Touareg natürlich trotzdem – und zudem ein gutes Stück günstiger als die ähnlich ausladenden Modelle der gehobenen Premium-Konkurrenz.

Testberichte

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ADAC Auto-Test

Testergebnis vom 27.01.2015
VW Touareg 3.0 V6 TDI SCR Blue Motion DPF Automatik
Fünftüriges SUV der oberen Mittelklasse (193 kW / 262 PS)
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  • ADAC-Urteil Technik/Umwelt
    rating
    2
  • ADAC-Urteil Autokosten
    rating
    3,9
Karosserie/Kofferraum: 2,1
Innenraum: 1,6
Komfort: 2
Motor/Antrieb: 1,6
Fahreigenschaften: 2,3
Umwelt/EcoTest: 2,8
Sicherheit: 1,6

Communitybewertungen

5 Sterne
11
4 Sterne
15
3 Sterne
2
2 Sterne
0
1 Sterne
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Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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alderan_22 am 22. Dezember 2012

„Enorm hochwertig gefertigtes Auto mit Oberklassenniveau in Bezug auf Fahrkomfort, Geräuschpegel und Verarbeitung. Der V6tDi Diesel mit 245PS ueberzeugt beim Durchzug und Verbrauch und begeistert dabei mit einem sportlich gedämpften Sound der weit entfernt vom ueblichen Dieselgerassel der Konkurrenzmarke mit der eingebauten Fahrfreude ist.“

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Ex-Polofahrer am 29. September 2012

„UPDATE 13.12.2014: VW hat die nervige ungewollte Sitzlehnenverstellung in den Griff bekommen (neue Schalterabdeckung) Mit dem Fahrzeug sind wir nunmehr 45 Tkm gefahren und sind sehr zufrieden. Es ist ein äußerst familientaugliches und konfortables Fahrzeug mit sehr guten Fahrleistungen, die gefühlt nach gefahrenen 10 Tkm noch einmal deutlich besser werden (max. Tacho 260 km/h, ohne Probleme). Der nachgerechnete Verbrauch hat sich bei 10,2 l eingependelt (15 % Autobahn, 40% Bundesstraße, 45% Stadtverkehr <10km). Dennoch werde ich mich von meinem Touareg trennen (bekommt meine Frau ;) ) und habe mir einen Cayenne S-Diesel bestellt. Dieser ist im Innenraum doch deutlich besser verarbeitet und lässt sich vor allem individueller ausstatten. Das hat allerdings seinen Preis (ggü. meinem jetzigen Touareg immerhin 57% Mehrpreis bezogen auf den gezahlten Preis). Der Touareg ist mit ca. 17-20% Rabatt zu bekommen, der Cayenne mit max. 5%. Einzige, dafür richtige Schwachstelle: eine die Sicherheit gefährdende Bremsbelag-Verschleißanzeige, die VW aus Kostengründen nur an den Innenbelägen verbaut. Bei mir waren die äußeren Beläge nicht mehr vorhanden und haben bereits die Bremsscheiben ruiniert, ohne das die Anzeige sich gemeldet hat!! Die inneren Beläge waren nämlich noch kurz vor der Verschleißgrenze. Tschüss Ex-Polofahrer“

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otto70 am 15. August 2014

„Weil es einfach Spass macht im Gelände beim Ziehen und auch auf der Fahrt in die Ferien, sehr bequem und komfortabel.“

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Motoren

Motoren

Die beiden im Touareg lieferbaren Dreiliter-V6-Diesel sorgen im Zusammenspiel mit der blitzschnell schaltenden Automatik für souveräne Fahrleistungen. Allerdings sind dafür auch 204 beziehungsweise 262 PS nötig, denn es wollen 2,2 Tonnen Gewicht und mehr nach vorne gewuchtet werden. Das zeigt sich auch beim Verbrauch, der mit etwas Mühe einstellig, oft genug aber auch deutlich zweistellig ausfällt.

  • V-Sechszylinder (Diesel)
  • Start-Stopp-Automatik mit Bremsenergie-Rückgewinnung
  • permanenter Allradantrieb
  • Achtgang-Automatik mit Tiptronic und Freilauf
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Sicherheit

Sicherheit

Trotz des fehlenden Euro-NCAP-Crashtests kann der VW Touareg als sicherer SUV gelten. Dass VW angesichts des hohen Grundpreises nicht mehr Sicherheitsfeatures als sechs Airbags und eine Müdigkeitserkennung serienmäßig vorhält, ist aber unverständlich und ärgerlich. Der kleinere VW Tiguan hat in dieser Beziehung deutlich mehr zu bieten.

  • sechs Airbags
  • Müdigkeitserkennung
  • Berganfahr- und Bergabfahrassistent
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Ausstattung

Ausstattung

Der VW Touareg ist nach dem Wegfall des Phaeton der VW mit dem höchsten Einstiegspreis. Wer für mindestens 54.400 Euro eine weitgehende Vollausstattung erwartet, sieht sich aber getäuscht. Ein CD-Wechsler ist zu diesem Preis zwar serienmäßig, aber keine Einparkhilfe. Die zahlreichen Extras lässt sich VW deutlich teurer bezahlen als in anderen Baureihen.

  • Zur Serienausstattung gehören:
  • Zweizonen-Klimaautomatik
  • Radiosystem mit CD-Wechsler und acht Lautsprechern
  • Regensensor
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Der VW Touareg ist ein SUV der alten Schule: groß und repräsentativ, aber auch unhandlich und durstig. Er eignet sich mit seinem großzügigen Platzangebot, dem geringen Geräuschniveau und der optionalen Luftfederung als komfortable Sänfte für die Langstrecke. In der Stadt ist er durch seine schiere Größe unpraktisch.


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Auf der Rückbank können auch Passagiere mit Gardemaß von zwei Metern noch bequem sitzen.
Seitenansicht

Als VW den ersten Touareg im Jahr 2002 vorstellte, war das Publikum schon darauf vorbereitet, dass von der gutbürgerlichen Marke aus Wolfsburg nun auch echte Oberklasse-Fahrzeuge kommen – ein Jahr zuvor war der Phaeton gestartet.

Die Luxus-Limousine ist vorerst Geschichte. Das große SUV gibt es dagegen noch, und so gebührt ihm mit einem Einstandspreis von 54.400 Euro zumindest vorübergehend die Ehre des Oberhauptes der Volkswagen-Familie. Er füllt diese Rolle mit einer stattlichen, aber nicht protzigen Erscheinung, souveränen Fahrleistungen, hohem Fahrkomfort und üppigem Raumangebot aus.

Flexibler Innenraum

Auf der Rückbank können auch Passagiere mit Gardemaß von zwei Metern noch bequem sitzen. Der Laderaum fasst je nach Stellung der Rücksitzlehnen zwischen 420 und 1575 Litern, womit er annähernd Kombi-Qualitäten erreicht. Zudem gibt sich der Touareg bei der Innenraumgestaltung recht flexibel. Die Rückbank ist verschiebbar, die asymmetrisch geteilten Rücksitze lassen sich gegen Aufpreis sogar elektrisch umklappen.

Die Verarbeitung ist zwar sauber, in der Materialanmutung erreicht der Touareg aber nicht ganz das Niveau der höher positionierten Brüder Porsche Cayenne und Audi Q7. Im unteren Teil des Armaturenbretts und an den Türen findet man wenig schmeichelhaftes und kratzempfindliches Hartplastik. Bis der Touareg als Lounge auf Rädern gelten kann, sind außerdem ein paar zusätzliche Investitionen nötig, etwa in eine Lederausstattung. Die Preisliste bietet dafür zwischen 2400 und 5690 Euro diverse Möglichkeiten.

Mit seinem Dreilter-V6-Dieselmotor erreicht der Touareg souveräne Fahrleistungen, die dennoch einen Respektsabstand zur Power eines Porsche Cayenne lassen. Während der schnellste Cayenne in 4,1 Sekunden auf Tempo 100 spurtet, lässt sich der stärkere der beiden Touaregs 7,3 Sekunden Zeit.

Große Qualitäten als Reisewagen

Auch sonst ist ihm die Rolle des Dynamikers fremd, und einer ausgesprägteren Handlichkeit steht das hohe Gewicht entgegen. Speziell mit seiner optionalen Luftfederung brilliert der große SUV dagegen als Reisewagen, der seine Insassen auch nach langen Autobahn-Etappen entspannt ans Ziel bringt. Auch als Zugfahrzeug verdient sich der Touareg dank seiner hohen zulässigen Anhängelast Meriten.

Für die Stadt ist er dagegen weniger geeignet. Zwar hat man das Geschehen vor der Motorhaube dank der hohen Sitzposition gut im Blick, und der Wendekreis fällt für ein Fahrzeug dieser Größe recht gering aus. Um die Sicht nach hinten ist es aber nicht zum Besten bestellt, und in Parkbuchten droht wegen der Fahrzeugbreite von 2,21 Metern mit Spiegeln Ungemach.

Fazit zum VW Touareg 2 (7P /7PH)

Der VW Touareg ist die richtige Wahl für Käufer, die ein ausgewachsenes SUV fahren wollen, ohne Sozialneid oder andere negative Reaktionen zu provozieren. Diese Wirkungen werden durch das zurückhaltende VW-Design ohne aufgerissenen Schlund an der Front weitestgehend vermieden.

Das ändert nichts daran, dass der in Bratislava gefertigte Wolfsburger ein Luxusgeschöpf ist – im Guten wie im Schlechten. Er wirkt auch qualitativ wie aus dem Vollen gefräst, bietet viel Platz im Innen- und Kofferraum und den Komfort und die souveränen Fahrleistungen des schweren Reisewagens. Andererseits steht es um seine Kosten- und Ökobilanz nicht zum Besten. Der Startpreis von 54.400 Euro und der Normverbrauch von unter sieben Litern stehen nur auf dem Papier und werden in der Praxis oft dramatisch übertroffen.

Wer auf ein klein wenig Opulenz verzichten kann, findet im schlankeren und moderneren VW Tiguan die vernünftigere Alternative. Für 2017 steht dem Touareg ein Modellwechsel ins Haus. Man merkt es daran, dass er nur noch mit einem Dieselmotor in zwei Leistungsstufen lieferbar ist. Die zwischendurch erhältliche Hybridvariante wurde im Mai 2015 still und heimlich eingestellt. Ihr Verkaufsanteil lag bei unter einem Prozent.

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