Toyota Aygo (AB1)Seit 2005

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(1 Testberichte)
Toyota Aygo (AB1) Bewertung 3.2/5 basierend auf 1 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Ausstattung
Preis
für Aygo x-shift (Benzin, 69 PS)
Fahrzeugeinordnung

Vorwiegend für den europäischen Markt bringt Toyota 2005 den Kleinstwagen Aygo auf die Straßen. Das preislich noch unterhalb des IQ angesiedelte Auto gibt es wahlweise als Drei- oder Fünftürer, hergestellt wird es zusammen mit den baugleichen Modellen des PSA-Konzerns Citroën C1 und Peugeot 107. Für ein möglichst günstiges Preisniveau achtet Toyota von Beginn an auf strikte Umwelt- und Kostenvorgaben. Bei der ersten Modellpflege 2009 gibt es neben optischen Veränderungen auch Maßnahmen zur Verbrauchsreduzierung. 2012 folgen weitere Verbesserungen beim Motor, Aygo LED-Tagfahrlichter und eine neue, größere Frontschürze, bevor 2014 die zweite Aygo-Generation auf den Markt kommt. Neben den baugleichen Modellbrüdern Citroën C1 und Peugeot 107 zählen auch Renault Twingo, VW Fox, Fiat 500 und der Nissan Micra zu den Konkurrenten.

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Stärken
  • Pfiffiges Design
  • Sicheres Fahrwerk
  • Günstig bei Anschaffung und Unterhalt
Schwächen
  • Mäßige Platzverhältnisse hinten
  • Schlecht zugänglicher, kleiner Kofferraum
  • Schlecht wirkende Bremsen
Daten
Motorenwerte
Leistung
51 kW / 69 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
15,5 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
160 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
97 g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
4,2 l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
B

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der Aygo als perfekter Zweitwagen für die Stadt – nicht nur! Zwar kann der Toyota-Zwerg hier natürlich seinen Größenvorteil bestens ausspielen; als Fünftürer eignet er sich aber auch für die Reise der ganzen Familie samt kleinem Gepäck. Hierbei sorgt der Dreizylinder natürlich für keine Fahrwunder. Aufgrund seiner Spritzigkeit und des geringen Fahrzeuggewichts kann man damit aber durchaus auch mal eine längere Fahrt auf der Autobahn wagen. Fahrwerk und Bremsen sind auch nicht der Traum, erfreulich gering dafür die Anschaffungs- und Unterhaltskosten: Neben dem geringen Kraftstoffverbrauch sind auch Steuer und Versicherung recht günstig. Die Getriebefrage ist Geschmacksache; sowohl Handschalter als auch die recht flotte Multi-Mode-Automatik passen gut zum Japaner. Insgesamt ist der Aygo also eine durchaus runde Sache – nicht nur optisch.

Communitybewertungen

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Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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ScoobyDoo2 am 20. April 2016

„Der Aygo ist ein Kleinstwagen für um die 10.000 Euro. Das sollte man im Hinterkopf behalten, wenn man sich die Bewertungen anschaut. Auf dieser Basis halte ich ihn für ein sehr gelungenes Fahrzeug für alle, die vorwiegend in der Stadt bzw. auf kurzen Strecken unterwegs sind und weder die Familie noch viel Gepäck transportieren müssen. Die Automatik X-Shift ist deutlich besser als etwartet und sehr praktisch. Da Multimedia-Zeugs (X-Play Touch) ist nett, aber bei Fahrprofil "Kurzstrecke" nicht zwingend notwendig. Freisprecheinrichtung funktioniert aber gut.“

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Motoren

Motoren

Einen Dreizylinder-Benziner mit 68 PS – mehr Motor gibt es bei Toyota Aygo nicht. Dieses Euro-5-Triebwerk ist zwar kein Wunder an Dynamik, es wird im Laufe der Jahre aber deutlich sparsamer und umweltfreundlicher. Die Dieselversion des Aygo bietet Toyota in Deutschland ebenso wenig an wie eine Hybridvariante. Wahlweise gibt es den Toyota mit Fünfgang-Handschaltung oder Fünfgang- Automatikgetriebe.

  • Ein Dreizylinder-Benziner mit 68 PS
  • 5-Gang-Schaltgetriebe oder Automatik 
  • Kein Dieselmodell, kein Hybrid-Antrieb
Motordetails anzeigen
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Sicherheit

Sicherheit

Vier bzw. drei Sterne bekommt der Toyota Aygo im Euro-NCAP-Crashtest bei Insassensicherheit bzw. Kindersicherheit. Dank energieabsorbierender Sicherheitskarosserie, Front- und Seitenairbags für Fahrer- und Beifahrer sowie Kopfairbags (Curtain Shield) vorn und hinten fällt die serienmäßige Sicherheitsausstattung für diese Fahrzeugklasse gut aus. Optional bietet Toyota das elektronische Stabilitätsprogramm VSC mit Antriebsschlupfregelung TRC für 450 Euro.

  • Fahrer-, Beifahrer-, Kopf- und Seitenairbag 
  • ABS 
  • Elektronisches Stabilitätsprogramm VSC mit Antriebsschlupfregelung TRC (optional) 
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Ausstattung

Ausstattung

In der Basisversion ist der Aygo `nackt´ bereits für unter 9.000 zu haben. Empfehlenswert sind hier vernünftige Ausstattungslinien wie beispielsweise City, Club oder Cool und Edition, die es für 1.000 bis gut 2.000 Euro mehr gibt. Relativ günstig sind auch die Sonderausstattungen: Hier bietet Toyota mit Klimaanlage, Metallic- oder Mica-Lack, VSC samt TRC sowie CD-Radio und Leder/Alcantara-Sitzen gerade einmal fünf an der Zahl ab Werk.

Zur Serienausstattung (Aygo City) gehören:

  • Fahrer-, Beifahrer-, Kopf- und Seitenairbag 
  • CD-Radio 
  • Elektrische Fensterheber
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Alternativen

Alternativen

Limousine
Ford Ka (RBT)
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Limousine
Ford Ka (RU8)
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Limousine
VW Fox
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Limousine
VW Lupo
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Leichtgewicht: Die gut verarbeitete Karosserie des Aygo wiegt nur rund 900 Kilo. Mit dem geringen Luftwiderstand sorgt das für niedrigen Benzinverbrauch.


Ökologisch: der Aygo wird beim VCD-Umweltranking ab 2005 zum besten Nichthybrid-Auto gekürt.

Toyota interpretiert mit seinem kleinsten Modell also den Minimalismus der Fortbewegung und hat dabei vor allem die kosten- und umweltbewusste junge Zielgruppe im Visier. Das günstige Kostenniveau ist auch eine der Hauptstärken des Aygo.

Toyota IQ – Kugel statt Ecke

Der Name Aygo soll sinngemäß für das englische `I go – ich gehe´ stehen. Automobile Magerkost braucht man aber – bis auf das absolute Basismodell – dennoch nicht zu fürchten: Der Toyota Aygo ist ein durchaus moderner, sicherer Kleinstwagen mit ausreichend Platz und vernünftigem Antrieb. Gehen andere Kleinstwagen eher mit Ecken und Kanten auf Kundenfang, probiert es der Toyota Aygo mit Rundungen. Die freche und lustige Optik des Mini-Japaners ist dabei durchaus ansteckend. Auch innen macht der Aygo bewusst auf verspielt und bietet dabei sogar ausreichend Platz für vier Personen. Hinter den dreiteiligen runden Rückleuchten verbirgt sich allerdings ein schwer zugänglicher Minikofferraum mit hoher Ladekante.

Dreizylinder läuft – warum noch einen Diesel?

Beim Motor gibt sich Toyota im Aygo knausrig: ein einfacher Dreizylinder-Benziner ohne Turbolader mit 68 PS – fertig. Der macht seine Sache im Mini-Japaner aber gar nicht so schlecht. Zusammen mit der leichten Karosserie sorgt er für vernünftige Fahrleistungen und günstigen Verbrauch. Wer braucht da noch einen Diesel, werden sich viele sagen. Dies denkt sich auch Toyota und bietet diesen in Deutschland erst gar nicht an.

Trotz Minimalismus – der Aygo bleibt ein echter Toyota

Ja, der Aygo hat baugleiche Fahrer- und Beifahrersitze, die Bezüge sind nicht genäht, an der ein oder anderen Stelle schaut das blanke Blech hervor und hinten gibt’s nur gewichtssparende Ausstellfenster. Toyota betreibt bei seinem Einstiegsmodell nicht nur motorenseitig Downsizing und möchte bewusst sparen. Allerdings bleibt auch das Einsteigermodell ein Toyota alter Schule: ein recht gut verarbeiteter und über Jahre hinaus zuverlässiger Begleiter im Autoalltag.

  

Fazit zum Toyota Aygo (AB1), 2005–2014

Aygo heißt die kleinste Möglichkeit, Toyota zu fahren. Und sie ist nicht die Schlechteste. Ein Viersitzer im Kleinstwagenformat, der weitgehend zeitgemäße Technik und Sicherheit bietet, wenig kostet und sogar noch flott aussieht. Mit dem Dreizylinder kommt man ordentlich zurecht, das automatisierte Schaltgetriebe MM hat besonders im Stop-and-go der Städte praktische Seiten und erhöht dabei nicht den Verbrauch. Insgesamt regt der Toyota Aygo zum Nachdenken an: Sind wirklich all die Ausstattungsdetails nötig, die man inzwischen so liebgewonnen hat? Toyota hat an manchen Stellen bewusst gespart, was aber das Fahren nicht beeinträchtigt, wohl aber zum niedrigen Gewicht von deutlich unter einer Tonne führt und den Verbrauch drückt. Um das geht es letztendlich bei der Kleinstwagenklasse – auch ohne Diesel.

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