Die Auto-Idee der Uhrenmarke Swatch wurde in Zusammenarbeit mit dem Daimler-Konzern 1998 Realität: Der Smart war geboren. Bis heute fand der zweisitzige Kleinstwagen allein in Deutschland über 700.000 Mal einen Käufer. Die inzwischen dritte Generation ist in Kooperation mit Renault entstanden und tritt gegenüber dem Ur-Modell deutlich erwachsener auf. Seine Stärke ist die Kurzstrecke in der Stadt, längere Etappen sind seine Sache nicht und erfordern "Nehmer"-Qualitäten von den Passagieren.

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Daten

Die Motorenpalette ist übersichtlich und auf den City-Einsatz ausgelegt. Am Anfang boten die Dreizylinder-Turbomotoren als Benziner und Diesel eine Bandbreite von 41 bis 75 PS. Heute liefern die immer noch dreizylindrigen Motoren als Sauger oder Turbo zwischen 61 und 125 PS. Der Diesel wurde inzwischen gestrichen. Neben einer Hybrid-Version ist seit 2012 auch eine reine Elektrovariante erhältlich, die bis zu 160 Kilometer Reichweite bietet. Der Smart fährt sich in der Stadt spritzig und sparsam, in der Brabus-Version sogar geradezu sportlich.

  • Eingeschränkte Antriebsauswahl
  • Günstiger Verbrauch und spritzige Fahrleistungen in der City
  • Kein Diesel, aber eine echte E-Variante
Bildschirm in einem Auto zeigt den Energiefluss eines Fahrzeugs an. Lüftungsschlitze darüber sind grün umrandet.
Schwarzer Smart mit grünem Rahmen fährt schnell durch eine urban-graffiti-geprägte Kulisse. Bewegungseffekt betont Geschwindigkeit.

Test

Das einst heftig kritisierte automatisierte Schaltgetriebe gibt heute keinen Anlass mehr zum Meckern. Auch der Federungskomfort hat mit jeder Generation gewonnen, fällt aber aufgrund des knappen Radstandes nach wie vor nur mäßig aus. Sehr positiv wird sein rekordverdächtig kleiner Wendekreis angemerkt; die Lenkung bietet aber kaum Rückmeldung. Der Fortwo wird damit zwar als handlich, aber träge in der Handhabung beschrieben.

Negativ fallen auch der lange Bremsweg und der hohe Verbrauch auf. Positiv vermerkt werden die komfortablen Platzverhältnisse für Zwei, und beim Cabrio gefällt das elektrisch öffnende Dach. Die Preisgestaltung vermag jedoch das insgesamt gute Abschneiden zu verhageln.

  • Kleiner Wendekreis und Kofferraum
  • Viel Platz für Fahrer und Beifahrer
  • Saubere Verarbeitung

Preise

Ein Smart ist kein billiges Vergnügen, denn im Grundpreis von über 11.000 Euro ist nur das Allernötigste enthalten. Für mehr Leistung und mehr Ausstattung muss der Käufer zusätzlich in die Tasche greifen. Dabei helfen insgesamt fünf Ausstattungslinien. Wer allzu ungezügelt Optionen ankreuzt, kann den Preis seines Smart bis an die 40.000-Euro-Marke treiben. Dann gibt es aber u. a. auch Leder, Spurhalte-Assistent und Rückfahrkamera.

  • Insgesamt gehobenes Preisniveau
  • Zahlreiche Ausstattungsmöglichkeiten
  • Zusätzliche Angebote zur Individualisierung
Drei bunte Smarts stehen vor dem Rheinturm und modernen Gebäuden am Rheinufer in Düsseldorf bei bewölktem Himmel.

Serienbeschreibung

Der Smart Fortwo ist nicht nur die kleinste Fahrzeug-Baureihe im Portfolio des Daimler-Konzerns, er ist auch seit seiner Premiere 1998 das kleinste auf dem europäischen Markt angebotene Automodell. Aufgrund seiner äußerst geringen Abmessungen ist der Smart derzeit der einzige Pkw, mit dem sich am Straßenrand quer zur Fahrtrichtung parken lässt. Das und seine enorme Wendigkeit machen ihn in vielen Ballungszentren heiß begehrt, und in Rom, Mailand und Paris ersetzt der Smart den Motorroller – dem Dach sei Dank.


Smart Fortwo (Vorderansicht - schräg)
Im Laufe der Generationen wird der Smart immer besser.
Smart Fortwo (Seitenansicht)

Inzwischen dürfte Daimler weltweit mehr als eine Million Smart Fortwo an den Mann und die Frau gebracht haben. Und auch als Gebrauchter gibt es eine lebendige Nachfrage nach dem kleinen "Elefanten-Rollschuh".

Mit der ersten Generation des zweisitzigen Smart (C 450) wird ab 1998 die Vision von Swatch-Gründer Nicolas Hayek von einem Stadtauto Realität, um zwei Personen und zwei Getränkekästen zu transportieren. Zunächst als "City-Coupé" gestartet und später in "Fortwo" umgetauft, misst der Zweisitzer gerade einmal 2,5 Meter in der Länge und 1,51 Meter in der Breite, während er ganze 1,52 Meter in die Höhe schießt.

An seiner aus hochfestem Stahl bestehenden Sicherheitszelle werden die Karosserieteile aus durchgefärbtem thermoplastischem Kunststoff befestigt, die sich innerhalb von wenigen Minuten austauschen lassen. Benziner-Motörchen mit 0,6- bzw. 0,7-Liter-Hubraum und ein 0,8-Liter-Diesel im Heck unter dem gerade einmal 122 Litern fassenden Kofferräumchen machen den kleinen Zweisitzer abgeregelte 135 km/h schnell.

Während alle anderen Kleinwagen wahre Alleskönner sein sollen, ist der Smart darauf ausgelegt, möglichst clever jene Anforderungen im Autoleben zu erledigen, bei denen es nicht um Urlaubsfahrten oder Ausflüge mit der ganzen Familie geht. Außerdem bietet er eine reduzierte Ausstattung, die durch ein eng begrenztes Angebot an Optionen ergänzt werden kann.

Den Sonderausstattungen gemein ist, dass sie nicht bereits im Produktionswerk im elsässischen Hambach verbaut, sondern erst im Smart Center vor Auslieferung an den Kunden aufgesteckt oder eingeklipst werden. Egal ob Zusatzinstrument, Sitzbezüge, Radio oder Räder: Der Montageaufwand ist stets minimiert und ohne Spezialwerkzeug machbar.

Dank seiner geringen Abmessungen benötigt der Smart Fortwo nur die Hälfte der Fläche eines konventionellen Mittelklasse-Fahrzeugs. Quer zur Fahrtrichtung entlang der Straße geparkt, vermag der Smart auch kleinste Lücken zu nutzen – oder zwei Smarts teilen sich einen Parkplatz. Damit ist die erste Smart-Generation sicherlich das revolutionärste Fahrzeugkonzept seit den Zeiten von BMW Isetta und Messerschmitt Kabinenroller.

Wer mehr Smart will, dem hilft ab 1999 der Smart Brabus mit breiten Rädern, mehr Leistung (75 PS), Doppelrohrauspuff und einer auf 150 km/h erhöhten Höchstgeschwindigkeit dabei, sich von der schnöden Masse abzuheben. Ein 2005 gelaunchtes Sondermodell bietet sogar 101 PS und schafft eine Top Speed von 160 km/h.

Ab März 2000 gibt es den Smart Fortwo auch als Cabriolet (A 450), dessen Stoffverdeck sich elektrisch in zwei Stufen auf das Heck faltet. Zurück bleiben die massiven B-Säulen, die mit einer dünnen, horizontalen Verstrebung einen Überrollbügel bilden. Außerdem bleiben rechts und links über den Türen zwischen Scheibenrahmen und B-Säulen zwei Dachholme stehen, die aber manuell entfernt und in der Heckklappe verstaut werden können.

Deutlich mehr Frischluft bietet der Smart Crossblade. Diese zwischen 2002 und 2003 in einer Auflage von 2.000 Stück produzierte Version des Fortwo verzichtet auf Dach und Windschutzscheibe. Stattdessen gibt es für den Fahrer eine Brille. An die Stelle der Türen tritt ein schmaler Sicherheitsbügel. Der happige Preis des Spaß-Smarts: 24.360 Euro.

Smart Nummer 2 wirkt kaum verändert – trotz 90 Prozent neu entwickelter Teile

Die ab 2007 angebotene zweite Generation des Smart Fortwo (C/A 451) unterscheidet sich nur wenig vom Vorgänger, ist aber in allen Dimensionen leicht gewachsen. Das höhere Gewicht sollen stärkere Motoren mit weiterhin drei Zylindern egalisieren. Die Benziner haben nur 1,0 Liter Hubraum und leisten 61, 71 und 84 PS. Abgesehen von der leistungsstärksten Variante sind die Benziner schon bald auch in der Hybrid-Version "Milde Hybrid Drive" (mhd) erhältlich, die einen jeweils 0,5 Liter niedrigeren Durchschnittsverbrauch aufweist.

Alle Benziner bieten nun eine auf 145 km/h angehobene Höchstgeschwindigkeit. Es sei denn, es handelt sich um die Brabus-Version. Die schafft mit ihrem 98 PS, später 102 PS starken Motor sogar 155 km/h. Beim Diesel ist hingegen fast alles beim Alten geblieben: Aus weiterhin 0,8 Litern Hubraum pressen die Selbstzünder nun 45 und 54 PS. Das Höchsttempo ist immer noch auf 135 km/h beschränkt, und der Durchschnittsverbrauch von immer noch 3,3 l/100 km ist weiterhin der niedrigste unter den Smarts.

Dass für die zweite Auflage rund 90 Prozent des Smart Fortwo neu entwickelt wurden, sieht man ihm kaum an. Er wirkt allenfalls etwas pummeliger. Das für viele Käufer wichtige Querparken ist aber weiterhin möglich. Positiv macht sich auch das neue Fünfganggetriebe bemerkbar, das deutlich sanfter schaltet als die bisherige Version mit sechs Gängen. Das Cabrio-Verdeck trägt nun eine Glas-Heckscheibe und lässt sich ohne Zwischenstopp komplett öffnen. Die Dachholme müssen aber nach wie vor händisch entfernt werden.

Ganz neu ist nun die Elektro-Version E-Drive oder kurz ED. Der ab Mitte 2012 mit festem wie Stoffdach erhältliche Stromer speichert 17,6 kWh in Lithium-Ionen-Akkus und liefert 75 PS Systemleistung – als Brabus-ED sogar 82 PS –, die den Zweisitzer bis zu 125 km/h (Brabus: 130 km/h) schnell machen. In der Praxis wichtiger ist die theoretische Reichweite von 145 Kilometern, von der im City-Einsatz ein durchaus alltagstauglicher Wirkungskreis von knapp 100 Kilometern übrig bleibt.

In der dritten Generation mit neuem Auftritt und Know-how von Renault

Seit Juli 2014 ist die dritte Generation des Smart Fortwo (C/A 453) im Verkauf, die gemeinsam mit Kooperationspartner Renault entwickelt wurde und die sich viele technische Details mit dem Renault Twingo teilt. In den Abmessungen erneut leicht gewachsen, konnte er sein Gewicht halten. Vor allem die Breite hat deutlich zugelegt, was sich in einem erheblich luftigeren und komfortabler anmutenden Innenraum bemerkbar macht.

Das Kofferraumvolumen bietet nun bis zur Laderaumabdeckung 260 Liter Fassungsvermögen bzw. 350 Liter bei dachhoher Beladung. Die Benziner blieben mit 1,0 Litern Hubraum nahezu unverändert und leisten weiterhin 61 und 71 PS. Der 84-PS-Benziner wurde gestrichen. An seiner Stelle leistet ein neuer 0,9-Liter-Dreizylinder nun 90 Benziner-PS. Auf diesem Motor baut auch die Brabus-Version mit 109 PS auf.

Das Top-Modell mit 125 PS hört auf die Bezeichnung 0,9 Brabus Ultimate 125. Vorbei die Zeiten der automatisierten Schaltgetriebe: Jetzt gibt es ein 5-Gang-Schaltgetriebe beziehungsweise ein 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Die Höchstgeschwindigkeiten sind bei allen Motorisierungen angehoben und liegen nun zwischen 151 km/h und 175 km/h. Ersatzlos gestrichen hat Smart hingegen den kleinen Diesel.

Seine Rolle übernimmt fortan der elektrische Smart ED, der technisch weitgehend unverändert vom Vorgänger übernommen wurde, dessen theoretische Reichweite aber auf 160 Kilometer erhöht werden konnte.

Für viele Smart-Kunden aber viel entscheidender als die Technik: Auch in der dritten Auflage ist der Smart Fortwo weiterhin zum Querparken geeignet.

Kundenbewertungen
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Sicherheit
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Verbrauch
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Preis-Leistung
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Mehmet U. am 12. April 2026
3 Sterne
Bewertung Smart Fortwo
Der Smart Fortwo überzeugt mich vor allem durch seine kompakte Größe und geringen Platzbedarf beim Parken. Gerade in Innenstädten ist das ein Vorteil. Auch der Verbrauch ist relativ niedrig, wodurch das Auto im Alltag recht günstig zu fahren ist. Was mir weniger gefallen hat, ist die begrenzte Leistung auf der Autobahn und die recht lauten Fahrgeräusche bei höhere Geschwindigkeit. Für die Stadt ist der Smart Fortwo trotzdem eine praktische Lösung.
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Sicherheit
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Verbrauch
4 Sterne
4.0
Preis-Leistung
4 Sterne
4.0
burcu k. am 11. April 2026
5 Sterne
Bewertung Fottwo
Der Smart ForTwo Ist ein sehr praktisches Auto für die Stadt. Besonders gut gefällt mir, wie klein und wendig er ist. Parken ist damit deutlich einfacher als mit größeren Autos. Für kurze Strecken und den Stadtverkehr ist er wirklich ideal. Allerdings merkt man auf längeren Fahrten, dass der Komfort begrenzt ist und der Platz im Innenraum eher knapp ausfällt. Auch der Kofferraum ist relativ klein. Insgesamt ist der Smart for Two eine gute Stadt Auto aber weniger geeignet für lange Fahrten.
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Sicherheit
3 Sterne
3.0
Verbrauch
4 Sterne
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Preis-Leistung
4 Sterne
4.0
Esra U. am 11. April 2026
5 Sterne
Bestes City Auto
Das beste Auto was man sich für die Innenstadt vorstellen kann. Man kommt wirklich in so gut wie jede Parklücke damit. Der Wagen ist im Innenraum gut verarbeitet und lässt wenig Raum für Meckereien. Auf der Autobahn merkt man die geringe Größe dann aber schon. Windgeräusche kommen relativ deutlich durch. Der Verbrauch ist relativ gering und insgesamt ist das ein perfektes Auto für alle Citymenschen.
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Sicherheit
4 Sterne
4.0
Verbrauch
5 Sterne
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Preis-Leistung
5 Sterne
5.0
Jeremy K. am 9. März 2026
5 Sterne
Smart Fortwo
Die beste Erfahrung ist, dass man überall Parkmöglichkeiten findet mit dem Auto. Das Auto sieht gut aus. Es ist innen sehr geräumig. Die schlechten Erfahrungen sind halt, dass man leider nur zwei Sitze hat und nicht jeden mitnehmen kann. An dem Auto gefällt mir am meisten die Optik, dass das jugendlich und sportlich aussieht, zum Teil. Es gibt nichts auszusetzen beziehungsweise nichts zu missfallen. Da ich super zufrieden bin mit dem Auto, sollte ein neuer Käufer über das Auto wissen, dass es unfallfrei ist, dass es allerdings viele Gebrauchsspuren hat, auf den Sitzen Flecken und außen im Lack. Einige kleine Kratzer. Ich vermisse bei meinem Smart, dass es ungünstigerweise nur zwei Sitzmöglichkeiten hat. Manchmal habe ich ein bisschen Probleme mit der Bluetooth-Anlage, dass ich mich nicht verbinden kann.
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Sicherheit
3 Sterne
3.0
Verbrauch
4 Sterne
4.0
Preis-Leistung
5 Sterne
5.0
Frank S. am 8. Februar 2026
5 Sterne
Kleiner Zwerk mit Platz
Dieser Smart der dritten Generation ist endlich ein sehr gutes Auto. Der Motor ist mit 90 PS für die Größe und das Gewicht vollkommen ausreichend. Das Getriebe, ich fahre die Automatik, ist im Vergleich zu den Vorgängern ein wahres Wunderwerk. Es schaltet blitzschnell und dennoch sehr sanft. Wichtig ist nur, dass das Fahrzeug regelmäßig bewegt wird. Lange Standzeiten mag weder die Batterie noch das Öl in Motor oder Getriebe besonders gerne. Auch die Bremsen leiden unter langen Standzeiten. Auch wenn man es kaum glaubt, aber es passen sieben Kisten Wasser in den Zwerg. Platz hat man also viel.
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Sicherheit
4 Sterne
4.0
Verbrauch
5 Sterne
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Preis-Leistung
4 Sterne
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