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Toyota Aygo (AB2)

LimousineSeit 2014
(1 Bewertungen)
Neu ab
14.900 €
Gebraucht ab
990 €
Leasing ab
133 €
Fahrzeugeinordnung

Der Toyota Aygo ist mit drei und fünf Türen lieferbar und gehört mit seiner Länge von nur 3,46 Metern zur Gattung der Kleinstwagen. Er ist technisch eng verwandt mit dem Citroen C1 und dem Peugeot 108, mit denen zusammen er im tschechischen Kolín vom Band läuft. Die erste Generation der Drillinge kam 2005 auf den Markt, die derzeit aktuelle zweite 2014. Gegenüber der ersten Baureihe wurde die optische Unterscheidbarkeit der Modelle deutlich stärker akzentuiert. So spielt der Aygo unter den Dreien unverkennbar die Rolle des jugendlichen Dynamikers. Zu den Konkurrenten zählt neben dem Hyundai i10, dem Opel Karl oder dem Renault Twingo ein weiteres baugleiches Trio: VW Up!, Seat Mii und Skoda Citigo.

Stärken
  • sehr kompakt
  • mit vier Türen lieferbar
  • recht komfortables Fahrwerk
Schwächen
  • wenig Platz auf der Rückbank
  • kleiner Kofferraum
  • nur ein Motor lieferbar
Leistung
53 kW / 72 PS
0 - 100 km/h
15,5 s
Höchstgeschwindigkeit
160 km/h
CO2-Ausstoß (komb.)*
95 g/km
Verbrauch (komb.)*
4,2 kwH/100km
Energieeffizienzklasse*
-

Design

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der globalisierte Automarkt treibt manchmal seltsame Blüten: Da bauen Franzosen und Japaner zusammen in Tschechien einen Kleinstwagen – und das durchaus mit Erfolg, wie schon die Erfahrungen mit der 2005 eingeführten ersten Generation belegen. Sie schneidet in der Zuverlässigkeit gut ab, jedenfalls besser, als es bei französischen Modellen sonst üblich ist. Offenbar hat Toyota, an Spitzenplätze in dieser Disziplin gewöhnt, einen segensreichen Einfluss auf die Produktionsqualität ausgeübt. Der aktuelle Aygo hebt sich von seinen Brüdern Peugeot 108 und Citroën C1 durch sein sehr zackiges Design ab. Damit sieht er dynamischer aus, als es sein 69-PS-Motor einlösen kann. Wuselig genug ist er damit im Stadtverkehr aber allemal. Auch dank seines poppigen Innenraum-Designs empfiehlt sich der Aygo als Alternative für jene, denen der VW Up! und dessen Brüder Seat Mii und Skoda Citigo einfach zu nüchtern sind.

Communitybewertungen

5 Sterne
0
4 Sterne
0
3 Sterne
1
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Karosserie
Antrieb
Fahrdynamik
Komfort
Emotion

ScoobyDoo2
Der Aygo ist ein Kleinstwagen für um die 10.000 Euro. Das sollte man im Hinterkopf behalten, wenn man sich die Bewertungen anschaut. Auf dieser Basis halte ich ihn für ein sehr gelungenes Fahrzeug für alle, die vorwiegend in der Stadt bzw. auf kurzen Strecken unterwegs sind und weder die Familie noch viel Gepäck transportieren müssen. Die Automatik X-Shift ist deutlich besser als etwartet und sehr praktisch. Da Multimedia-Zeugs (X-Play Touch) ist nett, aber bei Fahrprofil "Kurzstrecke" nicht zwingend notwendig. Freisprecheinrichtung funktioniert aber gut.

Motoren

Auswahl hinsichtlich der Motorisierung besteht beim Toyota Aygo anders als bei seinen französischen Brüdern nicht. Zur Verfügung steht nur ein 69 PS starker Dreizylinder-Saugmotor, der auf Drehzahlen gebracht werden will, um sein begrenztes Temperament zu entfalten. Für den Stadtverkehr reicht der Motor zwar völlig aus. Zum sportlichen Edel-Mini lässt sich der Agyo aber im Gegensatz etwa zum VW Up! nicht aufrüsten.

  • Dreizylinder (Benziner)
  • automatisiertes Fünfgang-Getriebe lieferbar

Motordetails anzeigen

Sicherheit

Der Toyota Aygo kommt zwar im Euro-NCAP-Crashtest nur auf vier von fünf Sternen, aber das geht einigen Konkurrenten der Kleinstwagenklasse ebenso. Lobenswert ist, dass der Kleinstwagen serienmäßig mit sechs Airbags ausgestattet ist und ein Jahr nach Marktstart ein optionales Paket an Fahrassistenzsystemen erhalten hat.

  • sechs Airbags
  • Bremsassistent

Ausstattung

Der günstigste Toyota Aygo unterbietet zwar knapp die 10.000-Euro-Schwelle, ist dafür aber karg ausgestattet. Immerhin kann für 1000 Euro zusätzlich ein Paket aus Klimaanlage, Zentralverriegelung und Fensterhebern vorn geordert werden. Reichhaltig sind die Möglichkeiten, den Kleinstwagen optisch aufzupeppen, etwa durch Dekorfolien außen oder weitere Farbtupfer innen. Empfehlenswert ist die recht reichhaltige zweite Ausstattungslinie x-play sowie das elektrische Faltverdeck, mit dem sich der Aygo vollends zum Fun-Mobil mausert.

Zur Serienausstattung gehören:

  • Servolenkung
  • höhenverstellbares Lenkrad

Modellbeschreibung

Wegen der hohen Entwicklungskosten bei geringen Margen geht der Trend in der Kleinstwagenklasse zu Mehrlingsfamilien. Es gibt einerseits das Trio aus VW Up!, Seat Mii und Skoda Citigo und andererseits das Pendant aus Toyota Aygo, Peugeot 108 und Citroën C1.


Die Federung ist angesichts des kurzen Radstands recht komfortabel.

Hinzu kommen noch die Technikzwillinge Smart Forfour und Renault Twingo. Was die französisch-japanische Partnerschaft angeht, so wurde beim letzten Modellwechsel großer Wert auf optische Eigenständigkeit gelegt. Anders als den Drillingen des VW-Konzerns sieht man Aygo, C1 und 108 die Verwandtschaft nicht auf den ersten Blick an.

Speziell der Aygo tritt optisch sehr eigenständig auf. Das Gesicht im X-Design trägt fast schon aggressive Züge. Im Fahrbetrieb gibt der kleine Toyota dann eher den quirligen, aber freundlichen Stadtfloh.

Die Federung ist angesichts des kurzen Radstands recht komfortabel. Nur Schlaglöcher oder Kanaldeckel dringen recht ungefiltert zu den Insassen durch. Der kleine und etwas knurrige 69-PS-Motor reicht für den Stadtverkehr aus. Tester ermittelten sogar deutlich bessere Beschleunigungswerte als vom Werk angegeben. Ein Nachteil des Aygo ist allerdings, dass er als vermeintlicher Premium-Drilling nur mit diesem Motor für Basis-Ansprüche lieferbar ist. Der Peugeot 108 und der Citroën C1 wirken mit dem 82 PS starken 1,2-Liter-Dreizylinder deutlich souveräner.

Im Platzangebot unterscheidet sich das Trio trotz leicht unterschiedlicher Außenlänge nicht. Vorn fällt es für einen Kleinstwagen recht großzügig aus. Auf der Rückbank wird es naturgemäß deutlich enger, schließlich misst speziell der Aygo noch einmal 14 Zentimeter weniger als ein VW Up!. Hinten finden nur Passagiere bis zu einer Körpergröße von 1,60 Meter akzeptable Bedingungen vor. Zudem schränken das eingezogene Dach und die hochgezogene Fensterlinie das Raumgefühl ein. Die hinteren Fenster sind nur ausstellbar.

Für den Laderaum ermittelte der ADAC Werte zwischen 170 und 675 Liter. Das ist zwar etwas mehr als beim Vorgänger, aber noch ein bisschen weniger als bei den meisten Konkurrenten. Das Gepäck muss über eine hohe Ladekante gewuchtet werden, denn als Zugang dient die aufklappbare Heckscheibe.

Fazit zum Toyota Aygo 2 (AB2)

Der Toyota Aygo 2 ist ein besonders kleiner Kleinstwagen. Das gilt jedenfalls für die Außenlänge, die von fast allen unmittelbaren Konkurrenten um 10 bis 20 Zentimeter übertroffen wird. Das führt zu einem bescheidenen Platzangebot auf der Rückbank, aber zu besonderer Tauglichkeit in der Stadt, wo der Aygo bei der Parkplatzsuche nur vom Smart Fortwo geschlagen wird. Das kompakte Format wirkt sich kaum negativ auf das Fahrverhalten aus. Der Aygo federt manierlich und fährt sich insgesamt leicht und spielerisch, wie es sich für einen Stadtfloh gehört. Das zumindest in hellen Farben sehr auffällige Design hebt den Aygo von seinen Technikbrüdern Peugeot 108 und Citroën C1 ab und stellt auch einen Kontrapunkt zum sehr geradlinigen VW Up! dar.

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