Skoda KaroqSeit 2017

  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Fahrzeugeinordnung

Das Ende 2017 vorgestellte Kompakt-SUV Karoq ist der Nachfolger des Skoda Yeti. Der fünftürige Karoq ist 4,38 Meter lang und 1,84 Meter breit und basiert auf der gleichen Plattform wie Seat Ateca und VW T-Roc. Der Karoq, der im Vergleich zum Yeti um 16 Zentimeter länger geworden ist, gewann 2017 das Goldene Lenkrad in der Kategorie Kompakt-SUV. Konkurrenten sind Audi Q2, Mazda CX-3, Kia Sportage, Hyundai Tucson, Opel Mokka X und Seat Ateca.

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Stärken
  • gute Verarbeitung
  • variabler Innenraum
  • umfangreiche Sicherheitsausstattung
Schwächen
  • eingeschränkte Sicht nach hinten
  • teils poltriges Fahrwerk
  • etwas beengte Platzverhältnisse im Fond

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Daten
Motorenwerte
Leistung
110 kW / 150 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
8,6 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
203 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
123 g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
5,4 l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
A

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • Skoda Karoq NU Aussenansicht Seite schräg statisch weiss
  • Skoda Karoq NU Innenansicht statisch Studio Kofferraum Rücksitze 2/3 umgeklappt
  • Skoda Karoq NU Innenansicht statisch Studio Detail Tacho
  • Skoda Karoq NU Aussenansicht Seite dynamisch rot
  • Skoda Karoq NU Aussenansicht Heck schräg statisch rot
  • Skoda Karoq NU Aussenansicht Front schräg statisch weiss grau
  • Skoda Karoq NU Aussenansicht Heck schräg statisch blau
  • Skoda Karoq NU Innenansicht statisch Studio Rücksitze Detail Tablethalter
  • Skoda Karoq NU Aussenansicht Front schräg dynamisch rot
  • Skoda Karoq NU Innenansicht statisch Studio Rücksitze beifahrerseitig
  • Skoda Karoq NU Innenansicht statisch Studio Vordersitze und Armaturenbrett
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Mit dem Karoq ersetzt Skoda das Kompakt-SUV Yeti und beschreitet damit ganz andere Wege. Der Karoq ist stattlicher, in der Länge um 16 Zentimeter auf 4,38 Meter gewachsen und repräsentiert im Vergleich zum eigenständigen und rustikalen Yeti deutlich mehr das typische Skoda-Design. Technisch entspricht er dem Seat Ateca, dessen Maße er auch weitgehend besitzt. Das Interieur ähnelt dem des Skoda Kodiaq, das mit den drei Einzelsitzen hinten große Variabilität und technische Spielereien wie die programmierbaren digitalen Instrumente bietet.

Motoren

Motoren

Für den Skoda Karoq stehen je zwei Benzin- und Dieselmotoren zur Wahl. Die beiden Benzinmotoren sind der 1,0 TSI mit 115 PS und der 1,5 TSI mit 150 PS. Bei den Dieseln gibt es einen 1,6 TDI mit 115 PS und einen 2,0 TDI mit 150 PS. Sämtliche Versionen haben vier Zylinder und Frontantrieb und serienmäßig ein 6-Gang-Schaltgetriebe. Zusätzlich gibt es als Option ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Den Allradantrieb 4Motion gibt es ausschließlich für den stärkeren Dieselmotor. Die Normverbrauchswerte der Benzinmotoren liegen bei 5,0 Litern bis 5,6 Litern, die der Dieselmotoren bei 4,2 Litern bis 5,2 Litern.

  • Vierzylinder (Benzin), Vierzylinder (Diesel)
  • Front- und Allradantrieb
  • 6-Gang-Schaltgetriebe
  • 7-Gang- Doppelkupplungsgetriebe
Motordetails anzeigen
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Sicherheit

Sicherheit

Den Skoda Karoq gibt es mit einer umfangreichen Sicherheitsausstattung, die aber zum größten Teil Aufpreis kostet. Zur Serienausstattung gehören sieben Airbags, ein Frontradarassistent mit Citynotbremsfunktion und ein Geschwindigkeitsregler mit Speedlimiter. Als Teil der höheren Ausstattungslinie oder gegen Aufpreis gibt es noch einen Abstandstempomat, Fernlichtassistent, Müdigkeitserkennung, Spurhalte- und Spurwechselassistenten, Stauassistenten sowie eine Rückfahrkamera.

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Ausstattung

Ausstattung

Für den Skoda Karoq gibt es die beiden Ausstattungen Ambition und Style. Bereits die Basisausstattung ist recht gut bestückt unter anderem mit Klimaanlage, Parksensoren hinten, Geschwindigkeitsregler, Licht- und Regensensoren sowie 17-Zoll-Leichtmetallrädern. Die bessere Version Style bietet darüber hinaus unter anderem Klimaautomatik, schlüsselloses Zugangssystem und 18-Zoll-Leichtmetallräder. An Sonderausstattungen stehen noch mehrere Family- und Business-Pakete mit Navigationssystem sowie zahlreiche Einzeloptionen zur Wahl, darunter auch digitale, individuell konfigurierbare Instrumente.

Zur Serienausstattung gehören:

  • Klimaanlage
  • Geschwindigkeitsregler mit Speedlimiter
  • Parksensoren hinten
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Der Skoda Karoq ist ein Kompakt-SUV – anders als der Vorgänger Yeti – mit typischem Skoda-Design, viel Platz und reichlich moderner Technik.


Vorderansicht - schräg
Der Karoq ist bereits auf den ersten Blick ein echter Skoda.
Seitenansicht

Das neue Kompakt-SUV Skoda Karoq setzt die Designlinie der Marke konsequent fort und sieht damit dem größeren Bruder Kodiaq zum Verwechseln ähnlich. Mit dem Karoq ergänzt die tschechische VW-Tochter das SUV-Angebot nach unten und ersetzt dabei den erfolgreichen Yeti mit seinem eigenständigen Design. Der größte Unterschied zum Kodiaq ist das Format. Der Karoq ist mit 4,38 Metern um mehr als 30 Zentimeter kürzer und wirkt auch wesentlich kompakter als der Kodiaq. Das Interieur ähnelt ebenfalls sehr dem größeren Modell, erscheint sehr klar und übersichtlich.

Bewährte VW-Technik

Bei der Technik gibt es kaum Überraschungen. Vier Motoren aus dem VW-Regal stehen zur Wahl. Zwei Vierzylinder-Benziner mit 115 PS und 150 PS sowie zwei Vierzylinder-Diesel mit 115 PS und 150 PS. Den optionalen Allradantrieb 4Motion gibt es nur für den stärkeren Diesel. Jeder Motor kann wahlweise mit 6-Gang-Schaltgetriebe oder 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe geordert werden. Der Karoq bietet eine umfangreiche Sicherheitsausstattung, die aber zu einem erheblichen Teil an teurere Ausstattungen oder Aufpreise gebunden ist. Ein Pluspunkt ist das optionale Varioflex-System, das drei verstellbare und ausbaubare Einzelsitze im Fond umfasst. Das erhöht die Innenraumvariabilität deutlich. Mit dem ebenfalls optionalen und individuell konfigurierbaren Digital-Instrumentendisplay hat der Karoq dem Kodiaq und auch dem VW Tiguan etwas voraus.

Gute Qualität aber keine Schnäppchenpreise

Positiv sind beim Karoq auch die soliden Materialien und die sehr gute Verarbeitung, mit denen er sich deutlich vom Vorgänger absetzt. Der Skoda ist kein Billigangebot. Das gilt auch für die Preise. Im Vergleich zu Konkurrenten von Kia oder Hyundai und auch gegenüber dem Konzern-Verwandten Seat Ateca sind die Preise des Karoq teils deutlich teurer. Dafür gibt es auch markentypische „Simply-Clever“-Details wie den Regenschirm unter dem Fahrersitz und die Akku-Taschenlampe im Kofferraum.

Fazit zum Skoda Karoq

Die Zutaten scheinen zu passen. Ein Kompakt-SUV mit attraktivem Design, moderner Technik, umfangreicher Sicherheitsausstattung und guter Qualität. Der Skoda Karoq ähnelt sehr dem deutlich größeren und auch teureren Skoda Kodiaq, bietet für die Klasse ausreichend Platz und lässt sich dank aufpreispflichtigem Varioflex-System im Innenraum individuell einrichten. Dank guter Ergonomie mit VW-ähnlichen Komponenten findet man sich im Karoq schnell zurecht. Das Fahrwerk ist ausgewogen, wesentlich komfortabler als beim Yeti, wenn auch mit kleinen Schwächen auf schlechter Fahrbahn. Im Vergleich zum größeren Markenbruder Kodiaq müssen vor allem die Fondpassagiere Zugeständnisse bei der Geräumigkeit machen. Immerhin, mit 521 bis maximal 1.630 Litern, ist der Kofferraum für die Kompaktklasse recht großzügig.

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