Deutschlands größter Fahrzeugmarkt

Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander (CWO)

GeschlossenSeit 2014
Gebraucht ab
13.999 €
Fahrzeugeinordnung

Als der Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander 2012 in Paris vorgestellt wurde, war er das erste Plug-in-Hybrid-SUV der Welt. 2013 ging das Modell in Serie, wurde ab 2014 auch in Deutschland angeboten und verkaufte sich gut. Bis zu 40 Prozent aller Outlander sind hierzulande mit dem Plug-in-Hybrid ausgestattet. Der Outlander hat einen Benzinmotor und zwei Elektromotoren, die jeweils an der Vorder- und Hinterachse angeschlossen sind.

2015 bekamen alle Outlander ein umfassendes Facelift und als erstes Modell das neue Gesicht der Marke namens Dynamic Shield. Der Plug-in Hybrid Outlander verbindet moderne Technik mit einem geräumigen und komfortablen Reisefahrzeug sowie intelligentem Allradantrieb. Vergleichbare Konkurrenten sind der Toyota RAV4 Hybrid und der Lexus NX300h. Andere Hybrid-SUVs wie der Audi Q7, BMW X5 oder Volvo XC90 sind größer und teurer.

Stärken
  • preisgünstiges Hybridsystem
  • intelligentes Allradsystem mit zwei Elektromotoren
  • gutes Platzangebot
Schwächen
  • rein elektrische Reichweite geringer als Werksangabe
  • Durchschnittsverbrauch deutlich höher als Werksangabe
  • nur eine Farbe ohne Aufpreis
Leistung
99 kW / 135 PS
0 - 100 km/h
10,5 s
Höchstgeschwindigkeit
170 km/h
CO2-Ausstoß (komb.)*
40 g/km
Verbrauch (komb.)*
1,8 l/100km
Energieeffizienzklasse*
-

Design

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Einen Plug-in-Hybrid-SUV zu fahren, bedeutet eine gewisse Umstellung von herkömmlichen Antriebsarten. Beim Outlander stehen drei verschiedene Fahrmodi zur Wahl. Der reine Elektrobetrieb ist nur für kurze Strecken geeignet, wobei die werksseitig angegebenen 52 Kilometer kaum realisierbar sind. Ansonsten speist der Benzinmotor während der Fahrt die Batterie oder er unterstützt die beiden Elektromotoren. Der Benzinmotor mit 121 PS und die beiden Elektromotoren mit jeweils 82 PS schaffen ausreichende Fahrleistungen mit einer Spitzengeschwindigkeit von 170 km/h. Der Hybrid-Mitsubishi wiegt leer immerhin zwei Tonnen. Ansonsten hat der Hybrid-Outlander die Vorzüge des 4,70 Meter langen Mittelklasse-Crossover wie das gute Platzangebot und das komfortabel ausgelegte Fahrwerk.

Motoren

Das Plug-In-Hybrid-Konzept des Mitsubishi Outlander besteht aus einem Vierzylinder-Benzinmotor mit 121 PS und je einem 82 PS starken Elektromotor an der Vorder- und Hinterachse. Rein elektrisch hat dieser Outlander eine theoretische Reichweite von 52 Kilometern. Die knapp zwei Tonnen schwere Hybridversion beschleunigt in elf Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Maximalgeschwindigkeit von 170 km/h. Dabei liegt der Testverbrauch bei rund vier Litern plus Strom.

  • Plug-in Hybrid mit Vierzylinder (Benzin) und zwei Elektromotoren
  • Allradantrieb

Motordetails anzeigen

Sicherheit

Die Plug-in-Hybridversion des Mitsubishi Outlander hat serienmäßig sieben Airbags und eine Berganfahrhilfe. Weitere Optionen sind nur in Verbindung mit den höheren und teureren Ausstattungen zu haben. In der Version Plus ist eine Rückfahrkamera inklusive. Das Fahrassistenzpaket und die Einparkhilfe vorne und hinten sind ausschließlich Bestandteil der teuersten Top-Ausstattung und für andere Versionen auch gegen Aufpreis nicht zu bekommen.

  • sieben Airbags
  • Berganfahrhilfe
  • Fahrassistenzpaket und Einparkhilfe nur als Option

Ausstattung

Der Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander wird in drei Ausstattungsversionen angeboten. Die Basisversion für 39.990 Euro hat bereits eine deutlich bessere Ausstattung als das Pendant beim konventionellen Outlander. Für 6000 und 5000 Euro Aufpreis bieten die beiden Versionen Plus und Top viele Extras inklusive, von Navigationssystem und 360-Grad-Kamera bis zu Lederausstattung und elektrischer Heckklappe. Die teuerste Version liegt dann bei 50.990 Euro. Als einziges Extra gibt es die Metalliclackierung für 620 Euro, einzige kostenlose Farbe ist Weiß.

Zur Serienausstattung gehören:

  • Klimaautomatik
  • 16-Zoll-Leichtmetallräder
  • Nebelscheinwerfer

Modellbeschreibung

Das Plug-in-Hybrid-SUV Outlander überzeugt mit einem intelligenten Antriebssystem, viel Platz und Langstrecken-Komfort.


Vernünftiger Hybrid-Crossover, mit dem man auch etwas längere Strecken rein elektrisch fahren kann.

Ohne großes Aufsehen hat sich der Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander seit seinem Debüt 2014 zum meistverkauften Hybridfahrzeug Europas entwickelt. Der 4,70 Meter lange Mittelklasse-Crossover wird von einem Vierzylinder-Benzinmotor mit 121 PS und zwei 82 PS starken Elektromotoren an der Vorder- und Hinterachse angetrieben. Die E-Maschinen sorgen für einen permanenten Allradantrieb. Drei verschiedene Fahrmodi stehen dem Hybrid-Fahrer zur Verfügung. Bei entsprechendem Ladezustand der Batterie fährt der Outlander mit den beiden Elektromotoren und bei Bedarf schaltet die elektronische Steuerung in einen Hybridbetrieb, bei dem entweder die Batterie geladen oder der elektrische Antrieb unterstützt wird. Mit einer Beschleunigung von elf Sekunden auf 100 km/h und einer Maximalgeschwindigkeit von 170 km/h ist man nicht üppig aber ausreichend motorisiert.

Mehr Ausstattung für die Hybridversion

Im Vergleich zum konventionellen Outlander ist die Hybridversion deutlich besser ausgestattet. Es gibt zwar die identischen drei Linien inklusive der beiden Varianten Plus und Top, aber die Basisversion umfasst hier noch Leichtmetallräder, Smart-Key-System und Nebelscheinwerfer. Typisch für den Outlander ist das weitgehende Fehlen von Extras. Außer den beiden ziemlich gut bestückten Paketen gibt es nur noch die Metalliclackierung für 620 Euro extra.

Bis zu 800 Kilometern Gesamtreichweite

Mitsubishi verspricht bis zu 800 Kilometer Gesamtreichweite. Zusammen mit dem guten Platzangebot und dem großen Kofferraum empfiehlt sich der Hybrid-Outlander besonders für lange Reisen. Das komfortorientierte Fahrwerk passt ebenso gut dazu. Mit reinem Elektroantrieb soll der Mitsubishi bis zu 52 Kilometer schaffen, was aber in der Praxis nur schwer realisierbar ist. Auch beim Verbrauch liegt man mit rund vier Litern auf 100 Kilometern weit über dem angegebenen Normwert von 1,8 Liter. Mit offiziellen 42 g/km CO2 unterbietet der Hybrid-Outlander seine konventionellen Kollegen jedoch deutlich in der sehr guten Effizienzklasse A+.

In seiner Preisklasse hat der Mitsubishi wenig Konkurrenz. Die Hybridversionen vom BMW X5, Mercedes-Benz GLE oder Volvo XC90 sind optisch und preislich um einiges höher angesiedelt. Vergleichbar sind hier noch der Lexus NX 300h und der Toyota RAV4 Hybrid. Der Lexus ist ebenfalls mit zwei Elektromotoren ausgestattet, schafft aber deutlich weniger rein elektrische Reichweite als der Mitsubishi, ist auf der anderen Seite etwas teurer, dafür wertiger aufgemacht.

Fazit zum Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander

Es nagelt kein Diesel und brummt kein Benzinmotor – der Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander kommt beinahe lautlos daher. Der meistverkaufte Hybrid-SUV in Europa fährt wahlweise mit seinem 121-PS-Benzinmotor oder mit zwei 82 PS starken Elektromotoren. Bis zu 120 km/h kann man im Outlander flüsternd unterwegs sein. Erst dann schaltet sich automatisch der Benzinmotor hinzu. Die entspannte Art des Fahrens passt gut zu dem geräumigen Crossover, der mit bequemen Sitzen und einem auf Komfort getrimmten Fahrwerk gute Voraussetzungen auch für die längeren Ausfahrten mitbringt. Dazu passen auch die rund 800 Kilometer Gesamt-Reichweite. Rein elektrisch reicht es nach Norm für 52, real aber kaum mehr als 40 Kilometer, abhängig von Fahrstil, Nebenverbrauchern wie Klima-, Audio- und Heizanlage sowie den Außentemperaturen.

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