Nissan Juke (F15)Seit 2010

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(14 Testberichte)
Nissan Juke (F15) Bewertung 3.8/5 basierend auf 14 Testberichte.
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  • Motoren
  • Modell im Test
  • Design
Fahrzeugeinordnung

Der Nissan Juke ist ein Crossover-Modell, das sich am ehesten der Klasse der kompakten SUVs zuordnen lässt. Der Juke erregte bei seiner Markteinführung 2010 wegen seines extrem eigenwilligen Designs Aufsehen, erwies sich aber als überraschend großer Erfolg. Er ist mit Front- und Allradantrieb lieferbar. 2014 erfolgte ein Facelift, bei dem die frontgetriebenen Versionen trotz unveränderten Blechkleids einen größeren Kofferraum erhielten. Außerdem wurde ein optionales Panorama-Glasdach eingeführt und die Zahl der Individualisierungsmöglichkeiten erhöht. Der in England gebaute Nissan konkurriert mit anderen Kompakt-SUVs wie dem Fiat 500X, dem Renault Captur oder dem Opel Mokka.

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Stärken
  • originelles Design
  • viele Farboptionen für den Innenraum
  • agiles Handling
Schwächen
  • Basismodell ohne Klimaanlage
  • begrenzter Platz auf der Rückbank
  • hoppelige Federung
Daten
Motorenwerte
Leistung
69 kW / 94 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
12 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
168 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
138 g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
6 l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
D

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Design

Design

  • Nissan Juke (F15) Innenansicht Armaturenbrett
  • Nissan Juke (F15) Aussenansicht Heck schräg dynamisch gelb
  • Nissan Juke (F15) Aussenansicht Front schräg statisch rot
  • Nissan Juke (F15) Innenansicht Detail Tacho
  • Nissan Juke (F15) Aussenansicht Front schräg statisch gelb
  • Nissan Juke (F15) Aussenansicht Front schräg dynamsich rot
  • Nissan Juke (F15) Aussenansicht Front schräg statisch rot
  • Nissan Juke (F15) Aussenansicht Front schräg statisch schwarz
  • Nissan Juke (F15) Innenansicht Rücksitzbank
  • Nissan Juke (F15) Aussenansicht Front schräg dynamisch schwarz
Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der Nissan Juke spaltet die Meinungen. Während ihn die einen für einen besonders hässlichen Frosch auf Rädern halten, empfinden ihn die anderen als charakterstarkes Gesicht im uniformen Straßenbild. Was man auch über ihn denkt – eines dürfte unstrittig sein: Der Juke sieht teurer aus, als er mit seinem Startpreis von 15.870 Euro tatsächlich ist – was nicht unwesentlich zu seinem Erfolg beigetragen haben dürfte.

Aber dafür gibt es auch andere Gründe. Wer glaubt, beim Juke sei alles radikal dem extrovertierten Design untergeordnet, sieht sich beim Umgang mit ihm angenehm enttäuscht. Klar, andere Kompakt-SUVs bieten mehr Platz auf der Rückbank und im Kofferraum. Aber insgesamt geht das Platzangebot in Ordnung, und vor allem fährt sich der Juke auch so agil, wie es das jugendliche Äußere verspricht. Nein, ein reiner Blender ist der Juke nicht. Schließlich gibt es ihn anders als den Konzernbruder Renault Captur auch mit Allradantrieb und richtig starken Motoren.

Communitybewertungen

5 Sterne
4
4 Sterne
8
3 Sterne
1
2 Sterne
1
1 Sterne
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Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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Michel5858 am 3. Januar 2012

„der juke ist für autofahrer, die im mainstream nicht mitschwimmen wollen, genau das richtige auto.die mischung aus crossover und coupe ergibt eine völlig neue stilrichtung für sehr aufgeschlossene autofahrer. der wagen ist mit seinen 190 ps sehr gut bedienbar, die fahrmodi sind schnell und einfach zu wählen. der wagen macht einfach spass und ist ein absoluter hingucker.“

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Maguse am 9. September 2012

„Der Juke ist für Leute, die gerne auffallen wollen, die hier und da mal etwas aus der Reihe tanzen, für Singles oder Paare die in nächster Zeit nicht unbedingt Kinder wollen, für rüstige Rentner die leicht einsteigen und hoch sitzen wollen,die ihre Kinder und Enkel damit beeindrucken (Ey ich gehör noch nicht zum alten Eisen, ich geh mit der Zeit) :-) und für Leute die ein top Preis -Leistungsverhältnis wünschen und dabei auch nicht durch die laufenden Kosten in Bedrängnis geraten wollen und auf Image pfeifen.“

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saarsearch am 14. Oktober 2011

„Wer ein nicht ganz alltägliches Auto sucht, das nicht X-Mal auf dem Supermarkt-Parkplatz steht, ist beim Juke goldrichtig. Super Straßenlage und viel Fahrspaß zu einem erschwinglichen Tarif.“

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Motoren

Motoren

Der Nissan Juke zeigt auch bei der Motorenauswahl zwei Gesichter. Es gibt einen gemächlichen 94-PS-Saugmotor im Basismodell und andererseits einen veritablen Sportmotor im 218 PS starken Nismo RS. Doch auch zwischen diesen beiden Extremen bleibt genügend Auswahl. Eine vernünftige Wahl sind der 115-PS-Turbobenziner und der 110-PS-Diesel, der den mit Abstand verbrauchsgünstigsten Antrieb im Juke darstellt.

  • Vierzylinder (Benziner und ein Diesel)
  • stärkere Motoren mit Allradantrieb und Automatik lieferbar
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Sicherheit

Sicherheit

Der Nissan Juke gibt in der Sicherheitswertung ein gemischtes Bild ab. Fünf Sternen im Euro-NCAP-Crashtest steht ein schlechtes Ergebnis in einem alternativen US-Crashtest gegenüber. Zudem sind im Juke zwar einige moderne Assistenzsysteme wie Totwinkel- und Spurhalteassistent verfügbar. Diese Optionen bleiben den Käufern der unteren bis mittleren Ausstattungslinien aber verwehrt, was im sicherheitsrelevanten Bereich nicht sein sollte.

  • sechs Airbags
  • Bremsassistent
Sicherheitsausstattung anzeigen
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Ausstattung

Ausstattung

Der günstigste Nissan Juke für 15.870 Euro ist mit serienmäßigen Fensterhebern, CD-Radio und Zentralverriegelung nicht schlecht ausgestattet. Das Entscheidende fehlt aber und kann auch nicht bestellt werden: die Klimaanlage. Die volle Palette der für den Juke lieferbaren High-Tech-Features steht auch optional erst ab der höheren Ausstattungslinie N-Connecta zur Verfügung. Damit kostet der Juke samt 115-PS-Turbobenziner mindestens 21.525 Euro und ist endgültig kein Sonderangebot mehr.

Zur Serienausstattung gehören:

  • Zentralverriegelung mit Fernbedienung
  • Fensterheber vorn und hinten
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Crossover-Modelle sind im Automarkt derzeit schwer in Mode. Für den Nissan Juke gilt dieser Begriff gleich in dreifacher Hinsicht. Er ist Kompaktwagen, SUV und Coupé in einem. Die Mischung gefällt nicht jedem. Wer sich für den Juke entscheidet, setzt aber ein klares Statement im Hinblick auf Individualität.


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Rückbank nur für Passagiere bis etwa 1,70 Meter Körperlänge.
Seitenansicht

Mit 4,14 Metern ist der Juke über zehn Zentimeter kürzer als Konkurrenten wie der Fiat 500X oder der Opel Mokka. Das und das Primat des Designs haben Auswirkungen auf die Platzverhältnisse im Innenraum. So finden auf der Rückbank nur Passagiere bis etwa 1,70 Meter Körperlänge erträglichen Beinraum vor, und das Raumgefühl ist wegen der eingezogenen Dachlinie nicht eben angenehm.

Für den Kofferraum ermittelte der in dieser Beziehung strenge ADAC Werte zwischen 305 und 990 Litern. Das ist bestenfalls Durchschnitt, aber dank einer neuen Architektur mit variablem Ladeboden deutlich mehr, als das Vor-Facelift-Modell zu bieten hatte. Nicht von diesem Zugewinn begünstigt sind die Allrad-Varianten, deren Laderaum rund 40 Prozent weniger Fassungsvermögen bietet.

Der Innenraum lässt sich mit Ledereinlagen und zahlreichen Farbtupfern an Mittelkonsole, Armlehnen oder Lüftungsdüsen aufpeppen und macht dann einen sehr lustigen, wenn auch haptisch nicht übermäßig hochwertigen Eindruck.

Beim Fahren zeigt sich, dass der Juke nicht nur vom Design her als Spaßauto für ein eher junges Publikum konzipiert wurde. Die Agilität ist mit den stärkeren Motoren sehr leichtfüßig, während der Komfort mitunter etwas bockig ausfällt. Der ADAC kritisiert den hohen Wendekreis von 11,5 Metern, andere Tester die mäßigen Bremsen.

Fazit zum Nissan Juke F15

Der Nissan Juke ist ein echter Typ und bietet die Möglichkeit, für verhältnismäßig kleines Geld ein sehr individuelles Auto zu fahren. Er ist damit vor allem ein Fall für junge oder junggebliebene Käufer, die sich vom Allerlei auf den Straßen abheben wollen und nicht die finanziellen Mittel für vermeintliche Premiummodelle wie den Mini Countryman erübrigen können. Dass der Juke kein Raumwunder ist, sieht man ihm schon von außen an. Dennoch ist das Platzangebot für die Passagiere und seit dem Facelift auch fürs Gepäck besser als man es erwartet. Schon mit dem zweistärksten Benzinmotor macht der Juke beim Fahren wegen seiner ausgeprägten Agilität richtig Spaß.

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