Range Rover (Serie)

Alle Modelle mit Tests, Daten, Preisen und Kosten

Der Range Rover ist ein SUV der Luxusklasse aus dem Hause Jaguar Land Rover und wird seit 1970 gebaut. Der Range Rover darf als Pate des Segments gelten, da der Begriff SUV erst in den frühen 1990er Jahren eingeführt wurde. Damit hat sich der Range Rover den Status als automobile Ikone verdient, auch wenn er nie die Produktionszahlen eines VW Käfer oder eines VW Golf erzielen konnte. Das mittlerweile in der vierten Generation angebotene Fahrzeug war zudem der erste Luxus-Geländewagen, der schon damals über hohe Kompetenz im Gelände verfügte. Und auch heute noch ist der Range Rover den meisten seiner Konkurrenten wie BMW X5 oder Mercedes-Benz GLS in dieser Disziplin überlegen.

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Daten

Daten

Für den Range Rover 2018 wird ein 5,0-Liter-V8-Benzinmotor in zwei Versionen mit 525 PS und in der Top-Ausstattung „SV Autobiography“ mit 565 PS angeboten. Im Diesel-Bereich werden zwei Motoren angeboten. Zum einen ein 3,0-Liter-V6-Diesel mit 252 PS. Zum anderen ein 4,4-Liter-V8-Motor, der 339 PS leistet. Zudem bietet der Hersteller einen Plug-in-Hybrid „PHEV“ an. Der kombiniert einen 2,0-Liter-Reihenvierzylinder mit einem Elektromotor und erreicht so eine Systemleistung von 404 PS. Der Verbrauch liegt laut Norm bei 2,8 Litern.

  • Sechszylinder-Diesel-Einstiegsmodell mit 258 PS
  • erstmals im Programm: Plug-in-Hybrid-Modell „PHEV“ mit 404 PS Systemleistung
  • Top-Modell: „V8 Supercharged SV Autobiography“ mit 565 PS
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Test

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Der aktuelle Range Rover überzeugt durch die Kombination von überragender Geländegängigkeit und Luxus. So bietet die höchste Ausstattungslinie „SV Autobiography“ nicht nur elektrische schließende Fondtüren, sondern auch eine Liegesitzfunktion ähnlich der in der Business-Class von Interkontinental-Flügen. Wählt man diese Ausstattung in der Variante mit langem Radstand, können die Fondpassagiere laut Range Rover eine Beinfreiheit von 1,2 Metern genießen.

Trotz des ganzen Luxus, der zwangsläufig ein Mehrgewicht bedeutet, ist der Luxus-Range-Rover auf der Straße und im Gelände über jeden Zweifel erhaben. Noch ein paar Kilo schwerer als die 565-PS-Version ist das Plug-in-Hybrid-Modell, das stolze 2,5 Tonnen auf die Waage bringt. Weder dieses Gewicht noch der neue Antrieb bedeuten aber eine Einschränkung für die Geländegängigkeit des neuen Range-Rover-Modells. Gerade im reinen Elektro-Betrieb zeigt sich der „PHEV“ von seiner besten Seite und baut stets den für ein sicheres Vorwärtskommen notwendigen Grip auf. 

  • „SV Autobiography“ mit elektrisch schließenden Fondtüren und Massage-Liegesitzen
  • bei langem Radstand üppige Beinfreiheit im Fond
  • trotz Mehrgewicht überzeugt auch der Plug-in-Hybrid mit guter Geländegängigkeit
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Preise

Preise

Die Preisliste des Range Rover startet bei 99.200 Euro (Stand: Februar 2018). Dafür erhält der Kunde das Einstiegsmodell mit dem V6-Diesel-Motor und dem kurzen Radstand. Wer die in der Range Rover-Palette nagelneue Plug-in-Hybrid-Version wählt, muss mindestens 118.700 Euro bezahlen. Für den Range Rover „V8 Supercharged SV Autobiography“ fallen mindestens 175.000 Euro an. Die genannten Preise erhöhen sich für die Variante mit längerem Radstand zum Teil deutlich. So liegt das Einstiegsmodell dann bereits bei 113.900 Euro, der Plug-in-Hybrid beginnt bei 124.300 Euro.

  • Einstiegsmodell mit V6-Diesel-Motor kostet mindestens 99.200 Euro
  • Plug-in-Hybrid „PHEV“ ist ab 118.700 Euro erhältlich
  • Topmodell „V8 Supercharged SV Autobiography“ beginnt ab 175.000 Euro
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Beschreibung

Serienbeschreibung

Die erste Generation des Range Rover wurde von 1970 bis 1996 gebaut. Das zeigt, wie überzeugt die Ingenieure vom Konzept gewesen sein müssen. Deine eine Fahrzeuggeneration mit einer Laufzeit von mehr als 25 Jahren ist heutzutage kaum noch vorstellbar.


Vorderansicht - schräg
Eine Fahrzeuggeneration mit einer Laufzeit von mehr als 25 Jahren ist heute kaum noch vorstellbar.
Seitenansicht

Offensichtlich wusste man genau, was für ein exzellentes Fahrzeug da auf die Räder gestellt worden war. Zwar wurde der Range Rover immer weiter optimiert, das Ur-Konzept eines auf typische britische Art luxuriösen, großräumigen Geländewagens aber hat man bis heute beibehalten. So setzten die Briten noch bis zum Beginn der dritten Generation auf einen Leiterrahmen und zwei starre Achsen. Eine Konstruktion unter der Überschrift „Robustheit“, dank der schon der erste Range Rover nahezu jeder Geländesituation und -beschaffenheit trotzte.

 

Fünftürer erst ab 1980

Zunächst wurde das Auto nur als Dreitürer gebaut. Erst ab 1980 erfüllte man den Kundenwunsch nach einer fünftürigen Version. Die wurde zunächst vom damaligen Schweizer Kleinserien-Hersteller Automobile Monteverdi AG gebaut, der mit den Modellen „Sahara“ und „Safari“ selbst zwei Luxus-Geländewagen im Programm führte. Ab Ende 1981 übernahmen die Briten die Produktion.

Auch in Sachen Motorisierung ging man eher kleine Schritte. So war für die erste Generation nur ein einziger Motor verfügbar, ein V8, dessen Hubraum im Laufe der Bauzeit von 3,5 Liter über 3,9 Liter auf 4,2 Liter vergrößert wurde. Ab der zweiten Generation bot man neben dem V8 mit 4,0 Litern oder parallel 4,6 Litern Hubraum erstmals auch einen Diesel-Motor an. Hierbei handelte es sich um einen 2,5-Liter-Reihen-Sechszylinder, der von BMW zugekauft wurde.

Große Neuerungen brachte ab 2002 die dritte Generation. Die Karosserie war jetzt selbsttragend, zudem setze man auf Einzelradaufhängung. Auch das Motorenangebot wurde erweitert. Neben dem V8-Benziner, der in seiner höchsten Leistungsstufe bereits 510 PS aufwies, und dem Reihensechszylinder-Diesel war nun auch einen V8-Selbstzünder im Programm. Dieser schöpfte zwischen 2006 und 2010 aus 3,6 Litern Hubraum 272 PS. Ab 2010 bis zum Ende der Baureihe 2012 war ein 4,4-Liter-Diesel mit 313 PS Leistung im Angebot.

Die vierte Generation wird seit 2012 gebaut und ist eine vollständige Neuentwicklung. So besteht die Karosserie aus Aluminium. Das macht beim Basismodell, dem Sechszylinder-Diesel, im Vergleich zum Vorgänger ein Mindergewicht von mehr als 400 Kilogramm aus. Zudem wird der Range Rover zum ersten Mal in zwei verschiedenen Radständen angeboten. Auch die Geländeeigenschaften wurden noch einmal optimiert. Mit 90 Zentimetern Wattiefe und 30 Zentimetern Bodenfreiheit sowie einem Allradantrieb, der sich automatisch auf den jeweiligen Untergrund einstellt, ist der Brite im Gelände von kaum einem anderen Nobel-SUV zu schlagen. Top-Ausstattungsvariante ist seit 2016 die Linie „SV Autobiography“.

Ab 2018 mit „Touch Pro Duo“-Infotainment

Für 2018 hat der Hersteller die vierte Generation noch einmal überarbeitet. So ist der Range Rover nun mit dem aus dem Range Rover Velar bekannten „Touch Pro Duo“-Infotainment-System ausgestattet. Das besteht aus zwei in der Mittelkonsole übereinander liegenden 10-Zoll-Touchscreens, über die Navigation, Smartphone, Klima-Automatik und Soundsystem gesteuert werden. Luxus wird – zum Teil optional – nahezu im Überfluss geboten. Feinste Materialien wie edles Holz und bestes Leder sorgen bereits für ein Wohlfühlklima nach typisch britischer Art. Massagesitze mit 25 verschiedenen Programmen wie etwa einer „Hot Stone“-Anwendung machen den Weg zum Ziel. Die größte Neuerung ist die erste Plug-in-Hybrid-Variante. Die kombiniert einen Vierzylinder-Benziner mit einem Elektromotor, sodass der „Range Rover Sport PHEV“ eine Systemleistung von 404 PS erreicht. Bis zu 51 Kilometer sollen damit im Gelände rein elektrisch gefahren werden können.

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