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Range Rover Sport (LW)

GeschlossenSeit 2013
(6 Bewertungen)
Neu ab
96.100 €
Gebraucht ab
3.999 €
Fahrzeugeinordnung

Im Herbst 2013 wurde die zweite Generation des Range Rover Sport (LW) in Deutschland eingeführt. Er positioniert sich im Feld der Oberklasse-Geländewagen und basiert nicht mehr auf dem Land Rover Discovery, sondern auf der Plattform des größeren Range Rovers. Seine reduzierte Länge und sein niedrigeres Leergewicht sollen für mehr Fahrdynamik sorgen und den Wagen für sportlichere Käufer empfehlen, denen der gewaltige Range Rover zu behäbig ist. Beim Update 2017 wurde ein sparsamer 2,0-Liter-Diesel als Einstiegsmotor ins Programm genommen. Die Konkurrenten des Range Rover Sport sind BMW X6, Porsche Cayenne und Mercedes-AMG GLE 63.

Stärken
  • sehr großzügiges Platzangebot
  • guter Federungskomfort
  • sehr gute Geländeeigenschaften
Schwächen
  • ausladende Abmessungen
  • hohes Gewicht
  • teure Preise
Leistung
221 kW / 300 PS
0 - 100 km/h
7,3 s
Höchstgeschwindigkeit
201 km/h
CO2-Ausstoß (komb.)*
218 g/km
Verbrauch (komb.)*
9,2 l/100km
Energieeffizienzklasse*
-

Design

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der Range Rover Sport soll Dynamik auf der Straße bieten und dennoch mit sehr guten Offroad-Qualitäten im Gelände überzeugen. Dafür ist er mit 4,85 Meter Länge um 15 Zentimeter kürzer und mit mindestens 2,1 Tonnen rund 100 Kilogramm leichter ausgefallen als der größere Bruder Range Rover. In dieser Form ist das Oberklasse-SUV zwar eindeutig agiler und handlicher geworden, lässt dennoch den typischen Range Rover-Komfort mit großzügigem Platzangebot, guter Federung und niedrigem Geräuschniveau nicht vermissen. Das Preisniveau ist zwar im Vergleich deutlich niedriger als beim Range Rover, liegt aber immer noch sehr hoch.

Communitybewertungen

5 Sterne
2
4 Sterne
1
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Karosserie
Antrieb
Fahrdynamik
Komfort
Emotion

Unolito
Design, Leistung und wenig Zugeständnisse an Platz und Leistung sprechen für dieses Auto.
knolfi
Der Range Rover Sport ist eher ein Fahrzeug für Individualisten, für Leute, die ihr Modell nicht an jeder Ecke stehen sehen möchten. Dabei wirkt der Wagen sehr elegant und ist auch sehr hochwertig verarbeitet. Auch fahrdynamisch ist er so manchen dt. SUV überlegen, auch dank des potenten 5,0l-V8-Kompressors.
karl_napp2
Alles in allem ein sehr gelungenes Fahrzeug, dass noch ein paar Kinderkrankheiten (Abstandswarmer vorne sprechen spät an, Sitzheizung sehr stark) hat. Diese lassen sich per Softwareupdate lösen. Warum man das Fahrzeug wegen dieser "Kleinigkeiten" komplett abwertet ist mir schleierhaft. Das Positive überwiegt bei weitem. Wer das Platzangebot vorne als eng empfindet ist normalerweise vermutlich mit einem LKW unterwegs...

Motoren

Vier Diesel, ein Diesel-Hybrid und zwei Benziner stehen dem Range Rover Sport zur Verfügung. Bereits die Einstiegs-Diesel, ein neuer 2,0-Liter-Vierzylinder mit 240 PS sowie ein 3,0-Liter-V6 und 258 PS, überzeugen mit standesgemäßer Kraft, guter Laufkultur und niedrigen Verbrauchswerten von unter sieben Litern nach Norm und Hersteller-Angaben. Die Top-Motorisierung mit aufgeladenem 5,0-Liter-V8-Benzinmotor macht mit 550 PS aus dem Range Rover Sport SVR einen 2,3 Tonnen schweren Super-Sportwagen.

  • vier Diesel, ein Diesel-Hybrid und zwei Benziner zur Auswahl
  • 8-Stufen-Automatikgetriebe für alle Motoren
  • 2,0-Liter-Diesel mit sehr niedrigen Verbrauchswerten

Motordetails anzeigen

Sicherheit

Der Range Rover Sport sollte über gleich gute Crashtest-Fähigkeiten verfügen wie der bauähnliche Range Rover. Die vorderen Fahrgäste werden durch Frontairbags, seitliche Kopf-, Brust- und Beckenairbags geschützt. Dazu ist der Sport serienmäßige mit Xenon-Licht und einem SOS-Notrufsystem ausgestattet.

Bei den Assistenzsystemen kann der Range Rover Sport serienmäßig mit einer Anhängerstabilitätskontrolle, einem Spurverlassenswarner und einer Geschwindigkeitsregelung mit Tempobegrenzer sowie einem autonomen Bremsassistenten mit Fußgängerschutz aufwarten.

Gegen Aufpreis oder im Paket gibt es noch einen Aufmerksamkeitsassistenten, Totwinkel-Warner im Rückspiegel, eine Verkehrszeichenerkennung mit adaptivem Geschwindigkeitsbegrenzer, eine adaptive Geschwindigkeitsregelung mit Stauassistenten und intelligenter Notbremsfunktion sowie einen Spurhalteassistenten und ein Kollisionswarnsystem bei Rückwärtsfahrten,.

  • Anhängerstabilitätshilfe
  • Spurverlassenswarner
  • Autonomer Bremsassistent mit Fußgängerschutz
  • SOS-Notrufsystem

Ausstattung

Der Range Rover Sport ist in den fünf Ausstattungslinien S, SE, HSE, HSE Dynamic sowie Autobiography Dynamic erhältlich. Zwar ist die Grundausstattungslinie S bereits sehr umfangreich bestückt, kann aber durch eine lange Sonderausstattungsliste sowie zehn Pakete noch deutlich erweitert werden. Leider verfügt das Einstiegsmodell mit dem neu entwickelten 2,0-Liter-Dieselmotor nicht über die äußerst komfortable Land Rover-Luftfederung.

  • 8-Stufen-Automatik
  • Elektronisch geregelte Luftfederung (nicht beim Vierzylinder-Diesel)
  • Terrain Response (4 manuelle Fahrprogramme)
  • 2-Zonen-Klimaautomatik
  • Navigationssystem

Modellbeschreibung

Weniger Größe, Gewicht und Kosten, dafür aber gerne mehr Fahrspaß. Der Range Rover Sport 2 (LW) ist für Käufer gedacht, denen der klassische Range Rover zu groß, zu behäbig und zu teuer geworden ist.


Viele Motoren und reichhaltige Ausstattungsmöglichkeiten.

Mit fünf Metern Länge, einem Leergewicht von wenigstens 2215 Kilogramm und beinahe sechsstelligen Einstiegspreisen verkörpert der große Range Rover puren Luxus. Für alle, die sich in diesen Dimensionen nicht ganz so wohl fühlen und lieber mehr als weniger Fahrdynamik bevorzugen, soll der Range Rover Sport das richtige Angebot sein. Dabei sind es im Grunde Nuancen, die den kleinen vom großen Offroader unterscheiden. Platzangebot, Fahrkomfort, Geräuschisolierung, Geländegängigkeit und Zugleistung des Range Rover Sport sind annähernd auf dem gleichen Niveau wie beim großen Markenbruder.

Breite Motorenpalette

Das Modelljahr 2017 brachte für den Range Rover Sport eine Erweiterung des Motorenprogramms nach unten. Neu ist ein kleiner 2,0-Liter-Vierzylinder-Diesel mit Turboaufladung und 240 PS, der zum Einstiegspreis von 62.000 Euro und geringem Spritverbrauch sogar für den gut situierten Mittelstand erschwinglich scheint. Mit Sechs- und Achtzylindermotoren geht es dann zügig hinauf bis 550 PS. Dort thront das Hochleistungs-Modell SVR, das mit 5,0-Liter-V8-Benziner und Kompressoraufladung sowohl den Namenszusatz rechtfertigt als auch alle Fragen nach der Dynamik eines mehr als zwei Tonnen schweren SUV abschließend beantwortet.

Üppige Grundausstattung mit geringen Abstrichen

Aber auch schon in der Grund-Ausstattungslinie S verfügt der Range Rover Sport über eine hervorragende 8-Stufen-Automatik, das sehr gute Terrain Response-System mit vier unterschiedlichen Fahrprogrammen, Xenon-Scheinwerfer, einen autonomen Bremsassistenten mit Fußgängerschutz, ein Navigationssystem und vieles mehr. Ein Wermutstropfen ist allerdings die fehlende Lederausstattung, die es leider erst ab der Ausstattungslinie SE gibt. Abstriche technischer Natur sind auch bei der Wahl des kleinen 2,0-Liter-Diesels hinzunehmen. Die allseits gelobte Land Rover-Luftfederung mit automatischer Niveauregulierung ist hier nur gegen einen Aufpreis erhältlich.

Sehr gute Sicherheitsausstattung

Die Ausstattung mit aktiven Sicherheitssystemen beim Range Rover Sport ist sehr umfangreich. Hier kann der Wagen serienmäßig mit einer Anhängerstabilitätskontrolle, einem Spurverlassenswarner, einer Geschwindigkeitsregelung mit Tempobegrenzer sowie einem autonomen Bremsassistenten mit Fußgängerschutz glänzen. Gegen Aufpreis gibt es noch weitere Hilfen wie etwa einen Aufmerksamkeitsassistenten, ein Kollisionswarnsystem bei Rückwärtsfahrten und eine adaptive Geschwindigkeitsregelung mit Stauassistent und intelligenter Notbremsfunktion.

Fazit zum Land Rover Range Rover Sport 2 (LW)

Der Range Rover Sport ist der deutlich günstigere Range Rover bei annähernd gleicher Leistung, Ausstattung und Komfort. Er basiert nicht von ungefähr auf der Plattform des großen Bruders und unterscheidet sich technisch nur durch eine 15 Zentimeter kürzere Karosserie. Der versprochene Zuwachs an Fahrdynamik ist in der Praxis nicht allzu groß, dient aber als willkommene Ausrede für jene, die sich den Griff zum exorbitant teuren Range Rover nicht leisten mögen. Das macht den Range Rover Sport jedoch nicht zu einem Wagen zweiter Wahl. Mit seinen verbrauchsgünstigen Dieselmotoren, seinem exzellenten Federungskomfort und schönen Design sowie einer umfangreichen Sicherheitsausstattung ist er ein rundum gelungenes, modernes Auto.

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