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Ford Ka+

Limousine20162019
Gebraucht ab
6.990 €
Fahrzeugeinordnung

Der kleine, pfiffige Ford Ka ist gewachsen – zum Ka+. Das Plus steht für eine neue Ausrichtung des seit 1996 erfolgreich gebauten Ford-Zwergs. Weg vom niedlich-sympathischen Kleinstwagen mit zwei, hin zum praktisch-nüchternen Kleinwagen mit vier Türen. Dafür ist er um ganze 31 Zentimeter auf eine Länge von 3,93 Metern gewachsen und bietet deutlich mehr Platz als der Vorgänger. Ganz neu ist er jedoch nicht, da er bereits ein Jahr vorher in Südamerika angelaufen ist. Technisch basiert er nicht wie der Ka auf dem Fiat 500, sondern auf dem Ford Fiesta, dessen Maße (3,97 Meter) er auch fast erreicht. Damit konkurriert er nun neben dem Modellbruder mit Kleinwagen wie Opel Corsa, Renault Clio oder VW Polo.

Stärken
  • gutes Platzangebot
  • günstiger Einstiegspreis
  • MyFord Dock Handyablage
Schwächen
  • wenige Assistenzsysteme
  • kein Radio serienmäßig
  • kein Navigationssystem
Leistung
51 kW / 70 PS
0 - 100 km/h
15,3 s
Höchstgeschwindigkeit
159 km/h
CO2-Ausstoß (komb.)*
114 g/km
Verbrauch (komb.)*
5 l/100km
Energieeffizienzklasse*
-

Design

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Mit dem Ka+ verabschiedet sich Ford vom Konzept des erfolgreichen Kleinstwagens. Der neue Name ist Programm: Vergleichsweise groß, praktisch und vernünftig gewinnt der in Indien produzierte Ka+ deutlich mehr Raum und Funktionalität, verliert aber an Ausstrahlung und Sympathie. Der Ka+ richtet sich an Menschen, die für ein überschaubares Budget ein möglichst erwachsenes Auto mit vier Türen und Kofferraum erwarten, dabei auf Ausstattungsvielfalt und Individualisierung à la Fiat 500 und Opel Adam verzichten können. Beim Ka+ zählt die Alltagstauglichkeit mit ausreichend Platz für bis zu fünf Personen plus 270 Liter Kofferraum, der über eine niedrige Kante gut zu beladen ist.

Testberichte

ADAC Auto-Test

Testergebnis vom 20. April 2017
FORD Ka+ 1.2 Ti-VCTFünftürige Schräghecklimousine der Kleinwagenklasse (63 kW / 86 PS)
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EURO-NCAP

Crashtest Ergebnis 2017
3 von 5 Punkten
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  • Erwachsene Insassen
    Erwachsene Insassen
    73 %
  • Kinder
    Kinder
    61 %
  • Sicherheitsunterstützung
    Sicherheitsunterstützung
    29 %
  • Fußgänger
    Fußgänger
    57 %

Motoren

Der 1,2 Liter TI-VCT Vierzylinder aus dem Ford Fiesta ist die Basismotorisierung des neuen Ford Ka+. Er wird in zwei Leistungsversionen mit 70 und 85 PS angeboten, die beide nach Norm mit 5,0 Litern Benzin zufrieden sein sollen. Dazu gibt es ausschließlich 5-Gang-Schaltgetriebe, eine Automatik ist nicht vorgesehen.

  • 2 Vierzylinder (Benzin)
  • Berganfahrassistent

Motordetails anzeigen

Sicherheit

Für einen im Jahr 2016 präsentierten Kleinwagen hat der Ford Ka+ zusätzlich zu den sechs Airbags sehr wenige sicherheitsrelevante Assistenzsysteme. Serienmäßig sind nur die Berganfahrhilfe, ein Geschwindigkeitsbegrenzer und in der Cool & Sound-Version ein Notrufassistent. Gegen Aufpreis gibt es eine Einparkhilfe hinten und einen Geschwindigkeitsregler.

  • Berganfahrhilfe
  • Geschwindigkeitsbegrenzer

Ausstattung

Der Ford Ka+ wird in der Basisausführung mit dem 70 PS-Vierzylinder-Benziner zum Kampfpreis von 9.990 Euro angeboten. Die Serienausstattung ist relativ üppig und bietet zahlreiche praktische Details vom Berganfahrassistenten bis hin zu Nebelscheinwerfern. Klimaanlage und Audiosystem gibt es erst in der 1.410 Euro teureren Version Cool & Sound. Auch gegen Aufpreis sind nur wenige Assistenzsysteme im Angebot.

Zur Serienausstattung gehören:

  • Geschwindigkeitsregler
  • Nebelscheinwerfer
  • höhenverstellbarer Fahrersitz

Modellbeschreibung

Der neue Ford Ka+ bricht konsequent mit der Tradition des Vorgängers. War der alte Ford Ka noch ein rundlicher Kleinstwagen mit hohen Sympathiewerten, ist der neue Ka+ nun 31 Zentimeter länger und hat vier Türen. Statt Emotionen zählen nun Platz und Alltagstauglichkeit.


Etwas enger wird es für Großgewachsene im Fond, da die schräge C-Säule den Zustieg behindert.

Auf der Basis des Ford Fiesta startet der Ka+ im konventionellen und sehr unauffälligen Blechkleid mit zwei Motorversionen aus dem Fiesta-Programm. Der 70 PS-Vierzylinder mit 1,2 Litern Hubraum kostet in der Basisausführung 9.990 Euro. Dazu gibt es eine relativ üppige Serienausstattung mit sechs Airbags, Berganfahrhilfe, Fensterhebern vorne, Nebelscheinwerfern, aber weder Audio- noch Klimaanlage. Das bietet serienmäßig die zweite Version mit 85 PS für 11.400 Euro. Die Fahrleistungen vor allem der stärkeren Version sind angemessen, die Verbrauchswerte bei beiden auf gleichem Niveau recht niedrig. Wie von Ford bekannt ist das Fahrwerk relativ straff und die Lenkung recht direkt ausgelegt.

Im Vergleich zum alten Ka bietet der Neue deutlich mehr Platz, dazu viele Ablagen und einen 270 Liter großen Kofferraum, der dank niedriger Ladekante gut zu beladen ist. Etwas enger wird es für Großgewachsene im Fond, da die schräge C-Säule den Zustieg behindert. Bei aller Vernunft hat der Ka+ auch pfiffige Details. Im „MyFord Dock“ lässt sich das Smartphone mittig am Armaturenbrett mit Ladeanschluss positionieren. Für Familien praktisch ist der programmierbare Zweitschlüssel „MyKey“, mit dem sich unter anderem die Höchstgeschwindigkeit für den fahrenden Nachwuchs limitieren lässt.

Fazit zum Ford Ka+

Fast so groß wie der Fiesta ist der Ka+ vom Kleinst- zum Kleinwagen gewachsen. Sein unauffälliges Design und seine praktischen Qualitäten machen ihn zu einem vernünftigen, aber weniger emotionalen Begleiter. Dank der 31 Zentimeter mehr Länge bietet er große Geräumigkeit – auch im Kofferraum –, allerdings ebenso viel Hartplastik. Für Käufer jedoch, die einen unprätentiösen und praktischen Kleinwagen suchen und dabei auf eine vielfältige Ausstattung und Individualisierung verzichten können, ist er genau die richtige Wahl. Die straffe Federung und die direkte Lenkung schaffen vor allem mit dem 85 PS Motor sogar noch etwas Fahrspaß.

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