Ford Focus Limousine (Mk3)

Limousine20112017
Gebraucht ab
950 €
Leasing ab
199 €
Fahrzeugeinordnung

Der Ford Focus mit der internen Bezeichnung Mk3 ist die dritte Generation des Kompaktklassemodells und steht in der Erbfolge des Escort. Sie wurde 2011 eingeführt und 2014 überarbeitet. Die Stufenhecklimousine nimmt in der Modellfamilie eine Nebenrolle ein, den größeren Anteil am Erfolg haben das fünftürige Schrägheckmodell und vor allem der Kombi Focus Turnier.

Die wichtigsten Focus-Konkurrenten sind der VW Golf und der Opel Astra, direkte Konkurrenten der Stufenhecklimousine sind aber vor allem VW Jetta und Skoda Octavia. Denn Opel bietet in dieser Klasse keine viertürige Stufenhecklimousine mehr an, gleiches gilt auch für die meisten Importeure.

Stärken
  • agiles Fahrverhalten
  • großer Kofferraum
  • umfangreiches Angebot an Assistenzsystemen
Schwächen
  • konservatives Design
  • eingeschränkte Variabilität im Innenraum
  • reduziertes Motorenangebot
Beta
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Aktuelle Angebote

Leistung
63 kW / 85 PS
0 - 100 km/h
15 s
Höchstgeschwindigkeit
172 km/h
CO2-Ausstoß (komb.)*
139 g/km
Verbrauch (komb.)*
6 l/100km
Energieeffizienzklasse*
-

Design

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der Ford Focus gilt traditionell als eines der fahraktiveren Autos in der Kompaktklasse und bietet deshalb mehr Spaß am Lenkrad als viele Konkurrenten. Seit der Kölner Hersteller mit seinem vielfach ausgezeichneten Dreizylinder-Motor als einer der ersten dem Trend zum Downsizing gefolgt ist, können Ford-Fahrer diesen Spaß auch ohne Reue an der Zapfsäule genießen.

Das Design wird mittlerweile allerdings als etwas verstaubt angesehen, was das Facelift von 2014 nur bedingt kaschieren konnte. Das gilt insbesondere für das Stufenheckmodell, das als eher konservative Karosserievariante am wenigsten zum Blickfang taugt.

Innen hat der Focus nach der Modellpflege viel Lob für seine aufgeräumte Mittelkonsole sowie das Bediensystem mit einer fortschrittlichen Sprachsteuerung bekommen. Auch die Auswahl an Assistenzsystemen ist seitdem vorbildlich.

Motoren

Das Motorenprogramm der Focus Limousine umfasst vier Benziner von 85 bis 182 PS und drei Diesel, die ein Leistungsspektrum von 95 bis 150 PS abdecken. Das Glanzstück der Antriebspalette ist der Dreizylinder-Turbobenziner, der aus einem Liter Hubraum 100 oder 125 PS schöpft und die Spritsparidee durch Downsizing lange vor den kompakten Konkurrenten umgesetzt hat. Die Motorenpalette ist ausgewogen und ausreichend. Doch gegenüber den anderen Focus-Karosserievarianten etwas beschnitten – es fehlen die jeweils sportlichsten und sparsamsten Aggregate.

  • Drei- und Vierzylinder (Benzin) bzw. Vierzylinder (Diesel)
  • Leistungsspanne von 85 bis 182 PS
  • keine expliziten Sport- oder Spritsparvarianten

Motordetails anzeigen

Sicherheit

Sechs Airbags und fünf Sterne beim Euro-NCAP-Crashtest – auf den ersten Blick erfüllt die Focus Limousine von Ford alle Standards. Wenn man genauer hinschaut, sieht man ein differenziertes Bild. Während Ford etwa mit dem serienmäßigen MyKey-System, einer City-Notbremsfunktion bis 50 km/h und der ausgereiften Parkassistenz weit mehr bietet als der Durchschnitt, fährt das Modell etwa bei der Lichttechnik anderen hinterher.

  • Unter anderem serienmäßig sind:
  • Schlüsselsystem MyKey
  • Berganfahrhilfe
  • sechs Airbags
  • Fahrdynamikregelung Torque Vectoring Control
Der Ford Focus zählt zu den sichersten Autos seiner Klasse. Im Euro-NCAP-Crashtest hat er fünf Sterne erhalten, die Grundausstattung an passiven Rückhaltesystemen ist klassenüblich, geht aber bei den aktiven Systemen über das Mittelmaß hinaus. So bietet Ford eine CityStop-Funktion bis Tempo 50 und als einziger Hersteller den sogenannten MyKey an, mit dem man etwa für Führerscheinneulinge die Höchstgeschwindigkeit limitieren kann.
Außerdem gibt es in diesem Segment kaum Limousinen, die zum Beispiel mit einer automatischen Abstandsregelung oder einer Einparkautomatik für Lücken längs und quer zur Fahrbahn bestellt werden können.
Buchstäblich düster sieht es dagegen beim Thema Licht aus: Der Trend zu adaptiven Systemen, die sich an Wetter oder Fahrbahnverlauf anpassen, oder zu LED-Scheinwerfern hat den Focus über das markante Tagfahrlicht hinaus noch nicht erfasst.

Ausstattung

Das Basismodell Ford Focus Limousine Ambiente bietet als 1,6 Liter Ti-VCT mit 85 PS für 17.360 Euro nur das Nötigste. Mit den gehobenen Ausstattungslinien Trend und Titanium sowie der Business-Edition für Geschäftskunden findet jeder die richtige Variante. Allerdings steigen die Preise dann ohne weitere Extras beispielsweise auf bis zu 28.585 Euro für den 150 PS TDCi-Diesel mit Doppelkupplungsautomatik in der Business-Edition.

Aus der Liste der Serien- und Wunschausstattung stechen einige Details hervor, die so kaum ein anderer Hersteller bietet. Der programmierbare Schlüssel MyKey ist einzigartig, das Easy-Fuel-System, das ohne Tankdeckel auskommt und Fehlbetankungen vermeidet, ist selten. Und den automatischen Türkantenschutz hat sonst nur Skoda beim deutlich größeren Geländewagen Kodiaq im Programm.

Zur Serienausstattung gehören:

  • Easy-Fuel-Tanksystem
  • Schlüsselsystem MyKey
  • Fahrdynamikregelung Torque Vectoring Control
Ein Auto aus der Kompaktklasse muss besonders viele Ansprüche abdecken: Es muss kostengünstiger Firmenwagen, alltagstaugliche Familienkutsche oder ein Luxusmodell im kleinen Format sein. Ford reagiert auf diese Anforderungen mit mehreren Ausstattungslinien. Die Basisversion läuft als Ambiente, etwas komfortabler ist Trend, für Geschäftskunden und Vielfahrer gibt es eine Business-Edition und verwöhnte Käufer wollen die Kölner mit dem Focus Titanium ansprechen.
Weil die Limousine eher auf eine konservative Kundschaft zielt, wird die sportliche ST-Line nicht angeboten. Auch die besonders noblen Ausstattungsvarianten Ghia und Vignale, die Ford bei den Modellen von der Mittelklasse aufwärts anbietet, stehen im Kompaktsegment nicht zur Wahl.
Zur Serienausstattung aller Focus-Modelle zählen die üblichen Sicherheitsmerkmale, der Bordcomputer und elektrische Fensterheber vorne. Um den fahrdynamischen Anspruch zu unterstreichen, gibt es für alle Focus-Varianten die Fahrdynamikregelung Torque Vectoring Control. Außerdem ist der Focus das einzige Modell in der Kompaktklasse mit dem sogenannten MyKey-Schlüssel, auf dem man etwa für den Nachwuchs am Lenkrad die Höchstgeschwindigkeit limitieren kann. Ebenfalls weitgehend konkurrenzlos sind das Easy-Fuel-System ohne separaten Tankdeckel sowie der ausfahrbare Türkantenschutz.
Besonderen Wert hat Ford auf das Infotainment im Focus gelegt: Ab der Version Business gibt es einen großen Touchscreen mit tiefgreifender Smartphone-Integration und eine umfangreiche Sprachsteuerung, die teilweise natürliche Dialoge erkennt und nur wenige vorgegebene Befehle erfordert.
Die meisten Extras sind über die Ausstattungsvarianten hinaus auch als einzelne Optionen verfügbar oder in Paketen wie Business, Design oder Easy-Driver erhältlich.
Serienausstattung Ambiente:
  • Stahlräder 16 Zoll
  • elektrische Fensterheber vorne
  • Easy-Fuel Tanksystem
  • MyKey-Schlüsselsystem
  • Servolenkung
  • Zentralverriegelung
  • Bordcomputer
  • Berganfahrhilfe
Zusätzlich in Ausstattungslinie Trend:
  • Fahrersitz mit Lendenwirbelstütze
  • Audiosystem
  • Klimaanlage
  • Lederlenkrad
Zusätzlich in Ausstattungslinie Business-Edition:
  • Navigationssystem
  • Geschwindigkeitsregelanlage
  • Parksensoren hinten
  • Notrufassistent
Zusätzlich in Ausstattungslinie Titanium:
  • Leichtmetallräder 16 Zoll
  • LED-Ambientebeleuchtung
  • elektrische Fensterheber im Fond
  • Schlüsselloses Zugangssystem

Modellbeschreibung

Ford ist einer der wenigen Volumenhersteller abseits der Premiummarken, der mit dem Focus ein Stufenheckmodell in der Kompaktklasse anbietet. Opel hat sich beim Astra aus dieser Nische abgemeldet, und der VW Jetta ist vor allem für das US-Geschäft gedacht.


Blaues Auto in der Seitenansicht auf weißem Hintergrund. Kompaktlimousine mit vier Türen und weiß umrandeten Felgen.
Das Stufenheck steht dem Focus nicht schlecht, sieht allerdings etwas spießiger aus als das Schrägheck.
Blauer Ford Focus, viertürig, Frontansicht, auf weißem Hintergrund. Kompaktklasse mit silbernen Felgen und markantem Kühlergrill.

Die Focus Limousine bietet die gleichen Vorzüge wie Schrägheck und Kombi aus der Baureihe, ist entsprechend fahraktiv ausgelegt, hat dieselben Designmerkmale und eine ähnliche Motorpalette mit fünf Benzinern und drei Dieseln, die bis zu 182 PS leisten.

Auch die wichtigsten Ausstattungsmerkmale sind identisch: Hier wie dort prangt in der nach dem Facelift sehr aufgeräumten Mittelkonsole ein großer Touchscreen, der auch mit einer vorbildlichen Sprachbedienung gesteuert werden kann. Und für alle Karosserievarianten gibt es pfiffige Details wie den programmierbaren Schlüssel MyKey, den praktischen EasyFuel-Tankstutzen oder den automatischen Türkantenschutz.

Den größten Unterschied macht deshalb die andere Bauform: Das Stufenheck steht dem Focus nicht schlecht, sieht allerdings weniger schnittig und deshalb etwas spießiger aus als die anderen Karosserievarianten. Dafür bietet die Limousine einen angeschlossenen Kofferraum, der mit einem Fassungsvermögen von 475 Litern fast ein Drittel größer ist als beim Fünftürer.

Fazit zur Ford Focus Limousine (Mk3)

Der Ford Focus ist eines der wichtigsten und besten Modelle in der Kompaktklasse. Davon profitiert auch die Limousine, die in diesem Segment jedoch ein Schattendasein führt. Denn während Mercedes CLA, Audi A3 und BMW 2er das Stufenheck bei einem ähnlichen Format in der Preisklasse darüber sehr populär gemacht haben, ist die Auswahl an preisgünstigeren Modellen gering, und der Ford muss sich nur gegen VW Jetta und Skoda Octavia behaupten.

Das macht er vor allem wegen seiner herausragenden Fahrdynamik und seiner modernen Elektronik sehr ordentlich. Er wird so zu einer soliden Wahl für alle, die auch in der Kompaktklasse den klassischen Stufenschnitt bevorzugen.

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