Audi Q7 (4L)Seit 2005

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(44 Testberichte)
Audi Q7 (4L) Bewertung 4.1/5 basierend auf 44 Testberichte.
  • Motoren
  • Modell im Test
  • Ausstattung
Preis
für Q7 3.0 TFSI quattro tiptronic (Benzin, 272 PS)
Fahrzeugeinordnung

Der Audi Q7 feierte 2005 auf der Frankfurter IAA seine Weltpremiere. Das Ingolstädter SUV teilte sich mit dem VW Touareg und dem Porsche Cayenne die technische Plattform. Da letztere schon eine Weile auf dem Markt waren, profitierte der Q7 von dem Spätstart, da viele technische Probleme bereits ausgeräumt waren. Die erste Generation des Audi Q7 wurde bis 2015 gebaut. 2009 gab es eine Modellpflege, die aber nicht besonders umfangreich war und hauptsächlich aus optischen Retuschen bestand. Lediglich die Motoren wurden im Laufe der Bauzeit überarbeitet. So ersetzte der modernere 3.0 TFSI den 3.6 FSI. Einer der Hauptkonkurrenten des Ingolstädter SUVs war der Mercedes GL, der aber auch teurer war als der Audi Q7.

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Stärken
  • Präzise Lenkung
  • Vergleichsweise dynamisch
  • Viel Platz
Schwächen
  • Nicht ganz frei von Mängeln
  • Hohe Unterhaltungskosten
  • Brems- und Fahrwerkverschleiß durch hohes Gewicht
Daten
Motorenwerte
Leistung
200 kW / 272 PS
Motorenwerte
0 - 100 km/h
7,9 s
Motorenwerte
Höchst­geschwindigkeit
222 km/h
Motorenwerte
CO2-Ausstoß (komb.)*
- g/km
Motorenwerte
Verbrauch (komb.)*
- l/100km
Motorenwerte
Energieeffizienzklasse*
-

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem 'Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der 'Deutschen Automobil Treuhand GmbH' unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.

Modell im Test

Modell im Test (Neu- und Gebrauchtwagen)

Der Audi Q7 setzte sich schon aufgrund seiner Länge von 5,09 Metern von den meisten Oberklassen SUVs ab. Da das Ingolstädter SUV auf Wunsch auch mit drei Sitzreihen zu haben war, konnten auch mehrere Kinder transportiert werden. Die wuchtigen Dimensionen des Q7 zeigten, dass Audi bei der Entwicklung auch den amerikanischen Markt im Blick hatte – in deutschen Parkhäusern erwiesen sich die Ausmaße bisweilen als nicht so vorteilhaft. Die Qualität war im Großen und Ganzen gut und die Materialauswahl im Innenraum entsprach dem audi-typisch hohen Niveau. Allerdings gehörte der Audi Q7 mit einem Gewicht von über zwei Tonnen auch zu den Schwergewichten, was einen höheren Verschleiß von Fahrwerk und Bremsen zur Folge hatte. Beim Nachfolger, der seit 2015 auf dem Markt ist, wurde das Gewicht deshalb um rund 300 Kilogramm reduziert.

Communitybewertungen

5 Sterne
21
4 Sterne
19
3 Sterne
2
2 Sterne
2
1 Sterne
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Karosserie
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Antrieb
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Fahrdynamik
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Komfort
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Emotion
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Bully68 am 2. Dezember 2011

„Das Fahrzeug ist dermaßen ruhig und perfekt, dass es einem zum ordentlichen Cruiser erzieht! Toll verarbeitet, super Qualität, toller 3L Diesel ( leise, locker zwischen 7,5-8,5L zu bewegen, Stadtverbrauch immer noch völlig akzeptable 11-12L ).“

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Prinz2005 am 11. November 2011

„Wer Komfort, Kraft und viel Platz sucht ist mit dem 4,2l auf der richtigen Seite. Absolutes ja im Verbrauch/Leistungsverhältnis,“

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pdwo-allroad am 1. Dezember 2012

„Das Fahrzeug bietet viel Platz kombiniert mit tollem Design, sehr tollem Komfort gepaart mit Sportwagenfeeling. Der 3L Motor passt perfekt und ist ein guter Partner aus allen Wegen. Eines der wenigen Fahrzeuge, bei dem ein Anzug genau so zum Fahrer passt, wie auch Sportbekleidung.“

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Motoren

Motoren

Audi bot für den Q7 drei Benziner- und drei Dieselmotoren – in verschiedenen Varianten. Die Leistungsspanne des nur mit Allradantrieb erhältlichen SUV reichte von 204 PS bis hin zu 500 PS und der Hubraum variierte zwischen drei und sechs Litern. Als Getriebe kamen über alle Motorisierungen hinweg 6-Gang-Handschaltungen sowie Wandlerautomaten (Tiptronic) mit sechs oder acht Fahrstufen zum Einsatz. Am sparsamsten war man mit dem 3.0 TDI mit 204 PS unterwegs, der im Schnitt 7,2 Liter (CO2-Emissionen 189 g/km) brauchte, am durstigsten war der 4.2 FSI mit 350 PS und einem Normverbrauch von 13,6 Litern (Super Plus).  

  • je drei Diesel und Benziner
  • Allradantrieb serienmäßig
  • manuelle 6-Gang-Schaltung, 6- und 8-Gang-Automatik (Tiptronic)
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Sicherheit

Sicherheit

Der Audi Q7 bot mit sechs Airbags, inklusive Kopf-Airbags über die ganze Fahrzeuglänge, einen ordentlichen Sicherheitsstandard. Allerdings kosteten die Seitenairbags für die Fondpassagiere Aufpreis. Beim Euro-NCAP-Crashtest erntete das SUV nur vier von fünf möglichen Sternen. Beim Test 2006 bemängelten die Prüfer ein unzureichendes Verschweißen des Fußraums, wohingegen der Audi Q7 beim Seiteneinschlag und beim Kinderschutz die volle Punktzahl erhielt. Beim Fußgängerschutz fielen die Ränder der Motorhaube negativ auf. Der ADAC fand bei einer Kollision mit einem Fiat 500 heraus, dass der Audi Q7 „einen aggressiven Längsträger hat, der den Fiat förmlich aufspießt.“

 

Zur Sicherheitsausstattung zählen:

  •    - sechs Airbags
  •    - Parksensoren hinten
  •    - Seiten-Airbags für den Fond (kosteten Aufpreis)
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Ausstattung

Ausstattung

Der Audi Q7 war im Luxussegment angesiedelt und bot daher bei der Basisausstattung Annehmlichkeiten wie eine Komfort-Klimaautomatik. Ebenfalls serienmäßig an Bord war ein einfaches Infotainment-System mit einem 6,5 Zoll-Monochrom-Bildschirm. Allerdings kostete der günstigste Audi Q7 auch schon über 50.000 Euro. Die einzelnen Ausstattungslinien waren mit den Motorisierungen gekoppelt und je teurer das jeweilige Modell war, desto mehr Extras waren serienmäßig an Bord – und die Aufpreise wurden entsprechend geringer. Die bei den Sechszylinder-Modellen optionale Luftfederung (Serie bei Acht- und Zwölfzylinder) erhöhte den Komfort sowie die Dynamik gleichermaßen und half beim Beladen des Audi Q7, war allerdings auch defektanfällig.

 

Zur Serienausstattung gehörten:

  • Komfort-Klimaautomatik
  • Infotainment mit 6,5 Zoll Monochrom-Bildschirm
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Beschreibung

Modellbeschreibung

Der Audi Q7 kam später auf den Markt als der Porsche Cayenne und der VW Touareg. Allerdings war das 5,09 Meter lange SUV größer als die beiden Verwandten, mit denen er sich die Plattform teilte, um so auch in den USA als ernst zu nehmendes SUV erfolgreich zu sein.


Vorderansicht - schräg
Die große Mehrheit der Audi Q7-Käufer entschied sich für einen Diesel.
Seitenansicht

Als der Audi Q7 auf der IAA 2005 präsentiert wurde, stiegen die Ingolstädter eigentlich zu spät in das Segment der Oberklassen-SUV ein, in dem sich bereits Konkurrenten wie Mercedes, BMW, VW und Porsche um die Marktanteile stritten. Neben der schieren Größe von 5,09 Metern Länge warf Audi die typischen Merkmale wie einen sorgfältig verarbeiteten Innenraum in die Waagschale.

 

Besonders kräftiger V12-Diesel

Die große Mehrheit der Audi Q7-Käufer entschied sich für einen Diesel. Bei einem Gewicht von gut über zwei Tonnen waren die Selbstzünder einfach die beste Wahl für das SUV. Neben den aus anderen Modellen des VW-Konzerns bekannten langlebigen 3.0 TDI mit einer Leistungsspanne von 204 PS bis 245 PS, hatte Audi mit dem Achtzylinder 4.2 TDI, vor allem aber mit dem V12 TDI mit 500 PS und 1000 Newtonmetern Drehmoment, weitere Motorisierungen parat, die Käufer mit Leistungshunger ansprechen sollten. Da der Audi Q7 auch in den USA, wo der Diesel nur eine untergeordnete Rolle spielte, erfolgreich sein sollte, gab es bei den Benzinern neben dem 3.0 TFSI (der den 3.6 FSI ablöste) auch eine Achtzylinder 4.2 FSI-Motorisierung.

 

Gute Verarbeitung und viel Raum

Audis Stärke war seit jeher die Verarbeitung, vor allem im Innenraum. Da machte der Q7 keine Ausnahme. Allerdings war die Basisausstattung nicht gerade opulent. Dafür bot der 5,09 Meter lange Audi Q7 viel Raum, so dass auch eine dritte Sitzreihe im Angebot war, allerdings nur für den Transport von Kindern geeignet. Beim Wertverlust teilt der Q7 das Schicksal seiner Konkurrenten. Lediglich der Porsche Cayenne erweist sich in dieser Disziplin stabiler.

 

Grundsätzlich war der Audi Q7 sehr solide, vor allem die Dieselmotoren erwiesen sich als sehr haltbar. Allerdings war auch die Technik des Ingolstädters nicht ganz frei von Tadel. Aufgrund des sehr hohen Gewichts von rund 2,5 Tonnen und mehr zeigten das Fahrwerk und die Bremsanlage einen überdurchschnittlichen Verschleiß und bei den frühen Modellen erwiesen sich die Sensoren der Luftfederung als anfällig. Im Gegensatz zu komfortorientierten Konkurrenten wie den Mercedes GL setzte der Audi Q7 auf mehr Agilität.

 

Fazit zum Audi Q7 (4L)

 Der Audi Q7 war zwar ein Spätstarter im Segment der Oberklassen-SUVs, aber so profitierte er von den behobenen Kinderkrankheiten seiner technischen Verwandten VW Touareg und Porsche Cayenne und erwies sich im Großen und Ganzen als ziemlich robust. Aufgrund der schieren Länge von 5,09 Metern nimmt der Q7 im Segment der Oberklassen-SUV eine Sonderrolle ein. Lediglich der Mercedes GL spielt noch in einer ähnlichen Liga. Beim Wertverlust ist der Audi Q7 nicht ganz so stabil, wie ein Porsche Cayenne, allerdings sind die Unterhaltskosten auch höher als bei vergleichbaren Modellen.